TEACHERS

Urban Agnas

Urban Agnas studierte in Arvika, Schweden. 1986 war er Preisträger des ARD-Wettbewerbs. Anschliessend spielte er als Solotrompeter u.a. bei den Gothenburger Symphonikern und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Als Solist hat er mit vielen deutschen und skandinavischen Orchestern konzertiert. Nach vier Jahren als Lehrer am Royal Conservatory in Stockholm wurde er 2001 Professor an der Hochschule für Musik Köln.
 

Horiana Branisteanu

Horiana Branisteanu, born in Galati/Romania and having Swiss and Austrian citizenship, now resides in Germany.

She began playing the piano at the age of 8 and graduated from the Lyceum Gradina Icoanei in Bucharest. She studied Voice and Vocal Education at the University of Music “C. Porumbescu” in Bucharest where she obtained diplomas for Opera and Concert Vocalist in 1965. From 1965–72 she studied vocal education with Elsa Chioreanu.

Since 1965 she performs in Europe and abroad in the fields of Lied and Oratorio with prominent conductors such as W. Sawallisch, B. Haitink and L. Gardelli.

1972–1986 she sang 35 main rolls from coloratura to young dramatic soprano in 15 countries world-wide. She performed at festivals in Glyndebourne, Wexford, Lucerne, Zürich, Munich, Vienna, and Ludwigsburg.

Horiana Branisteanu holds master classes in Romania, Egypt, Austria and Germany.
Since 1986 she has been a lecturer and since 1995 has a full-professorship for solo-voice at the University for Music Mozarteum.

Horiana Branisteanu speaks Romanian, German, English, Italian (French, Spanish, Russian).
 

Dorte Bryndum-Buchholz

Geboren (1958) und aufgewachsen bin ich in Kopenhagen. Seit 23 Jahren lebe und arbeite ich in Deutschland.
Als Enkelin des Cellisten des legendären Budapest String Quartett kam ich sehr früh mit Musizieren auf hohem Niveau in Berührung. Ich erfuhr dabei aber auch viel über die körperlichen Problembereiche, die bei Berufsmusikern auftreten können.
Meine international anerkannte Ausbildung zur Alexander-Technik-Lehrerin absolvierte ich bei Stanton Hobbs. Regelmäßige Fortbildungen absolvierte ich
 ...  u.a. bei Rika Cohen, Haifa und Shmuel Nelken, Jerusalem. 
Neben der langjährigen Tätigkeit in meiner Privat-Praxis unterrichte ich Alexander-Technik sowohl im In- als auch im Ausland. Seit 1995 bin ich als Dozentin für Alexander-Technik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (MHS Köln), sowie am neu gegründeten Peter-Ostwald-Institut für Musikergesundheit (POI), MHS Köln tätig. Ich bin Mitglied des Alexander-Technik-Verband-Deutschland e.V ( ATVD ) und Mitbegründerin der COOP für Alexander-Technik Köln.
Folgende Interessensgebiete unterstützen und befruchten meine Arbeit: Erkenntnisse aus dem Bereich der Neurowissenschaften und Psychologie, Yoga, Musik aus allen Genren, Körperarbeit und Sport.
 

Ariadne Daskalakis

Violinist Ariadne Daskalakis was born to Greek parents in Boston, USA. Her teachers were Eric Rosenblith in Boston, Szymon Goldberg at The Juilliard School and Ilan Gronich and Thomas Brandis in Berlin. She holds degrees with honors from Harvard College and the Hochschule der Künste Berlin, and is prizewinner of such competitions as the ARD Munich International Competition 1998 and the St. Louis Symphony Young Artists Competition 2000. The same year she became Professor for Violin at the Hochschule für Musik Cologne.
Consistently praised for her soulful, empassioned playing, her impeccable technique, her clear, ample and colorful tone and the strength of her communication, Ariadne Daskalakis has appeared as soloist with many orchestras including the Symphony of the BR Munich, the Athens National State Orchestra, the Prague Chamber Orchestra, the English Chamber Orchestra, the Cologne Chamber Orchestra and the Ensemble Oriol Berlin. Many of these performances were without conductor; others were led by esteemed colleagues including Dimitris Agrafiotis, Sergio Azzolini, Dennis Russell Davies, Michael Sanderling, Jörg-Peter Weigle and Sebastian Gottschick, her husband. Daskalakis concertized in venues like the Cologne Philharmonie, the Berlin Philharmonie Chamber Hall, Munich‘s Hercules Hall and Prinzregent Theatre, the Dortmund Konzerthaus, Athens‘ Megaron Hall, Prague‘s Rudolfinum, the Theatre du Champs-Elysées Paris and Boston‘s Jordan Hall. Festival appearances included the Ansbach Bach-Tage, the Berlin Festwochen, the Moritzburg Festival and the Tanglewood Music Center Festival.
Ariadne Daskalakis‘ repertoire ranges from early baroque to modern, with a special emphasis on J.S. Bach, the Viennese Classics and the „2nd Viennese School“. Her stylistic versatility was reflected in extensive collaboration with the Manon Quartett Berlin and Ensemble Oriol Berlin as Leader (without conductor). She has worked closely with composers Christoph Coburger, Caspar Johannes Walther, Georg Kröll, Johannes Harneit, Augusta Read Thomas and Kenji Bunch. As baroque violinist she has collaborated with the Ensemble Selva della Musica and co-founded in 2008 Ensemble Vintage Cologne.
Ariadne Daskalakis recorded the complete Sonatas of Joseph Joachim Raff and Gabriel Fauré with pianist Roglit Ishay, on the labels Tudor and Carpe Diem. For the label Naxos she recorded works by Lutoslawski, Szymanowski and Janacek with pianist Miri Yampolsky, her partner at the ARD Competition. Ariadne Daskalakis‘ recording of Violin Concertos by Giuseppe Tartini with the Cologne Chamber Orchestra under Helmut Müller-Brühl was a Naxos CD of the month and a featured selection in the Strad magazine. Her next scheduled CD release will be of the complete Violin Sonatas by G.F. Händel, played on the baroque violin, also on the Naxos label.
 

Thomas Duis

The German daily  „Die Welt” has called Thomas Duis one of the best pianists of his generation. While still a scholarship student of the German National Merit Foundation and the German Music Council he was already winning prizes in both hemispheres. He has since appeared at numerous major festivals, performed throughout the world, and released recordings with world-renowned labels. Thomas Duis has taught at the Saarland University of Music since 1998. In 2004 he became the school’s director. Preceding this he was a professor in Graz from 1994 to 1998.
 

Jeanette Favaro Reuter

 

Markus Bellheim

Spätestens seit dem Gewinn des Internationalen Messiaen-Wettbewerbs 2000 in Paris macht Markus Bellheim als einer der interessantesten und vielseitigsten Pianisten seiner Generation auf sich aufmerksam. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führt ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika. Dabei ist er Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, ...  Shanghai Music Spring Festival, etc.). Renommierte Orchester wie das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Münchner Rundfunkorchester, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain.
In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott, Karl Anton Rickenbacher und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Peter Lukas Graf und dem Minguet-Quartett.
In seinen Konzertprogrammen zeigt sich eine besondere Affinität zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Markus Bellheim spielte mehrmals unter begeisterter Resonanz von Publikum und Presse das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.
2008 erscheint eine ganze Reihe von Aufnahmen Bellheims, zum einen das Soloklavierwerk von Wolfgang Rihm bei NEOS, zum anderen „Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus“ von Olivier Messiaen als erster Teil einer 4-bändigen Gesamtaufnahme des Oeuvres von Messiaen für Soloklavier. Außerdem erscheint das Klavierkonzert von Bruno Maderna in einer Aufnahme mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks.
Die internationale Presse reagiert äußerst positiv: „Markus Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage geboten wird.“ (Österreichische Musikzeitschrift, 2007). „Das ist der Große Bellheim der Neuen Musik, der seine Visitenkarte an Souveränität, Perfektion, Kaltblütigkeit und urmusikalischem Draufgängertum abgab.“ (Frankfurter Rundschau, 2006). „Hochachtung verdient das physische und schier unglaubliche musikalische Können des jungen Markus Bellheim, derartig riesig dimensionierte Werke im Repertoire zu haben und wie selbstverständlich über Stunden absolut konzentriert und brillant zu spielen.“ (Neue Ruhr Zeitung, 2002). „Markus Bellheim glänzte durch seine Perfektion, Reife und Meisterschaft.“ (Figaro, 2000).
Markus Bellheim, der seine Studien in Hannover, Frankfurt am Main, Würzburg und Paris absolvierte, erhielt Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Cité Internationale des Arts/Paris, außerdem den Kulturpreis der Stadt Würzburg, den Bayerischen Staatsförderpreis und wurde für den Victoire de la Musique Classique in der Kategorie Entdeckung des Jahres 2002 nominiert. Derzeit unterrichtet er Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg.
 

Sharon Christman

Sharon Christman, Sopran, gab ihr Debut in der Metropolitan Opera mit der „Königin der Nacht“, die sie später in mehr als 20 Inszenierungen in den USA, Kanada und Südamerika gesungen hat. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen errungen, u.a. bei der „International Liederkranz Vocal Competition“. Als Solistin sang sie u.a. mit dem National Symphony Orchestra, Montreal Symphony, Opera Orchester of New York und Miami Symphony. Viele junge Künstler hat sie unterrichtet und in ihrer Karriere gefördert. Sie ist Beraterin des Italienischen Kulturinstituts. Beim Sommerprogramm des Musikfestes von Perugia wirkt sie regelmäßig mit. Sharon Christman ist Professorin an der Catholic Universitiy of America.
 

Gregor Horsch

Born in Ettenheim/Germany Gregor Horsch studied at the University of Music Freiburg with Christoph Henkel and at the Royal Northern College of Music in Manchester with Ralph Kirshbaum where he received his Diploma with distinction. Since 1989 Gregor Horsch lives in Amsterdam where he became solo-cellist with the Netherlands Ballet Orchestra and since 1991 with the Residence Orchestra of The Hague. Since 1997 he is first solo-cellist of the Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. At the same time he maintains a career as soloist, chamber musician and teacher.
As winner of numerous international competitions, for example in London (1988), Scheveningen (1989) and Florenz (1991) he has given numerous recitals in the UK amongst which were his recitals at the Wigmore Hall and the Queen Elizabeth Hall in London. He has recorded for BBC Radio 3 and Radio Netherlands 
Gregor Horsch is a guest at important music festivals such as the International Cello Festival in Manchester, the Cello Biennale in Amsterdam, the Holland Festival, Delft Chamber Music Festival and the BBC Chamber Proms.
He performs chamber music with artists such as Menahem Pressler, Vadim Repin, Emanuel Ax, Janine Jansen, Nobuko Imai and Bobby McFerrin. As soloist he has performed under conducters such as Yan Pascal Tortelier, Günther Herbig, Evgeny Svetlanov, Leonard Slatkin, Hans Vonk, Markus Stenz, Alan Gilbert and Jan Willem de Vriend.
Gregor Horsch’s special interest in unusual cello repertoire has resulted in his performances of world premieres of solo works of Tristan Keuris, Wolfgang Rihm and György Kurtag. He has also recorded sonatas or concerts of Emanuel Moór and Julius Röntgen.
After years of teaching at universities of music in The Hague, Amsterdam and Manchester he received a calling as professor to the Robert Schumann School of Music Düsseldorf in 2009. 
He plays on a cello by Giovanni Battista Rogeri (1696).
 

Michael Faust

Michael Faust begann seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Köln bei Cäcilie Lamerichs und führte sie später in Hamburg bei Karlheinz Zöller und in Basel bei Auréle Nicolet fort. Neben nationalen wie internationalen Preisen erhielt er als erster deutscher Musiker den angesehenen Pro Musicis-Award 1986 in New York. Solokonzerte führten ihn seitdem in nahezu alle Länder Europas, nach Nord- und Südamerika, durch Afrika sowie nach Japan. Den Dirigenten Lorin Maazel „beeindruckte Michael Faust durch seinen großen, blühenden Ton und durch seine ausgesprochene Musikalität“, der Dirigent und Komponist Gunther Schuller schrieb: Selten trifft man auf solch einen reinen Tonglanz, Farbenreichtum und technische Überlegenheit. Es ist eine Freude, ihn spielen zu hören.
Seine Laufbahn als Orchestermusiker führte ihn mit nur 20 Jahren als Solo-Flötist an das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, später an dieser Position zum Hamburger Philharmonischen Orchester und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Seit 1988 hat er die Stelle des Soloflötisten beim WDR Sinfonierorchester Köln inne. Michael Fausts pädagogisches Engagement wird durch viele Meisterkurse dokumentiert, die er in Europa, Südamerika, Japan und den USA gibt. An der Musikhochschule Düsseldorf erhielt er auf Grund langjähriger Lehrtätigkeit eine Honorarprofessur. Außerdem war er mehrere Jahre lang Dozent bei der European Mozart Foundation in Prag und Warschau. Mehrere Komponisten schrieben Werke für Michael Faust oder das von ihm gegründete Ensemble Contrasts Köln, so u.a. York Höller, Manfred Trojahn, Heinz-Martin Lonquich, Bojidar Dimov oder Gunther Schuller. Dies und die Teilnahme an Festivals wie Darmstädter Tage für Neue Musik zeigen sein großes Engagement für die Zeitgenössische Musik. Er regte ein neues Werk Mauricio Kagels mit dem Titel „Das Konzert“ an, da es sich um das erste Solokonzert aus der Feder des großen argentinisch-deutschen Komponisten handelt. Die Uraufführung im Rahmen der Ruhr-Triennale am 2. Oktober 2003 an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg fand bei der Presse einhellige Zustimmung.
Für die Frankfurter Allgemeinen ”brilliert Faust hochvirtuos“, die Süddeutsche Zeitung nennt den Solisten „bravourös“, für das „Online Musik Magazin“ wurde Das Konzert „zum Triumph für den exzellenten Flötisten Michael Faust“.
In dieser Saison wird Michael Faust mit „seinem Orchester“, dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov in der Philharmnonie Köln das Flötenkonzert des lettischen Komponisten Peteris Vasks uraufführen.
Höhepunkte seiner Karriere waren Aufführungen von Iberts Flötenkonzert mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester unter Vladimir Fedossejev, Aufführungen von Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem Saint Louis Symphony Orchestra und einem Rezital im Kammermusiksaal der New Yorker Carnegie-Hall. Michael Faust bestritt Solokonzerte an so verschiedenen Orten wie der Kölner Philharmonie (u.a. Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Hans Vonk und 2005 „Das Konzert“ von Mauricio Kagel mit dem Guerzenich-Orchester unter Markus Stenz), der Kioi-hall in Tokio, dem Teatro Amazonas in Manaus und in Spokane/USA, wo er jährlich Gast beim Northwest Bach Festival ist. Michael Faust trat neben einer Reihe von Kammermusikkonzerten mit dem Ensemble Contrasts Köln u.a. mit der deutschen Erstaufführung des Konzertes für Flöte und Orchester (Klezmer Rondos) des amerikanischen Komponisten Paul Schoenfield und mehreren Konzerten mit Mauricio Kagels Flötenkonzert auf und spielte u.a. „Halil“ von Leonard Berstein mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Leitung von Carl St. Clair
(siehe auch Kritik zum Zephyr Bläserquintett und die Wiederaufführung des Flötenkonzertes von John Corigliano). Neben einer großen Reihe von Produktionen für Rundfunk- und Fernsehstationen in ganz Deutschland, Frankreich, den USA und Japan nahm Michael Faust nach einer ersten Schallplattenaufnahme mit dem Pianisten Alexander Lonquich 1990 das Werk „El Cimarrón“ von Hans Werner Henze auf. Seitdem erschienen eine Vielzahl CD-Einspielungen mit Werken aus allen Epochen, so bei GM Recordings in Boston drei CDs mit Werken der Epoche Bach bis Mozart, die Michael Faust mit dem Cembalisten und langjährigen Duopartner Ilton Wjuniski in den USA einspielte, wo auch die Aufnahmen zu seiner CD mit Sonaten von César Franck und Sergej Prokofjev enstanden. Mit dem Ensemble Contrasts engagiert sich Michael Faust besonders in der Neuen Musik, was z. B. die bei cpo erschienene, ausschließlich Elliott Carter gewidmeten CD dokumentiert. Mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Serge Baudo und Alun Francis nahm er u.a. Konzerte für Flöte und Orchester von J. Ibert, C. Nielsen und L. Bernstein auf (Capriccio). Diese Aufnahme fand bei der internationalen Kritik besonderen Anklang. Das in England erscheinende Magazin Gramophone bezeichnet Michael Faust „a splendid flautist and artist“, Fono Forum nennt ihn einen „profilierten Solisten“, die französische „La Traversière“ einen „interprète à découvirir“.
 

Yasunori Imamura

Yasunori Imamura was born in Osaka, Japan. He studied lute with Eugen Dombois and Hopkinson Smith at the Schola Cantorum in Basel, where he received his soloist’s diploma. Subsequently, he worked on interpretation and thoroughbass with Ton Koopman and Johann Sonnleitner and composition with Wolfgang Neininger.   
Today,  Imamura  is  recognised  as one of the prominent figures of the lute,  both as leading soloists and continuo-players on the lute.
He is Professor  for Lute at the Conservatoire National de Région, Strasbourg and at the Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main. He also regularly  gives a number of  master classes in Europe and the Far East.
His solo  recordings include lute music of  Johann Sebastian Bach (Etcetera),  Silvius Leopold Weiss (Capriccio and Claves), Robert de Visée (Capriccio)  and Simone Molinario (Deutsche Harmonia Mundi). These recordings have also received excellent reviews in various audio magazines. Especially Lute Sonatas Vol.1 by Weiss (Claves) was awarded the “Diapason d’Or” prize by French Diapason Magazine in July-August 2006 and Lute Sonatas Vol.2 by Weiss (Claves) was awarded the “Le Joker de Crescendo” prize by Belgian Crescendo Magazine in September-October 2008.
Besides his activities as a soloist, Yasunori Imamura has collaborated as continuo player with such  artists as Cecilia Bartoli, Teresa Berganza, Gérard Lesne,  William Christie,  Marc Minkowski,  Michael Schneider, Martin Gester, Jos van Immerseel, Maurice Steger, Masaaki Suzuki, Christophe Rousset, Paul Goodwin and Alan Curtis and made more than 120  recordings.
Imamura is a member of La Stagione Frankfurt, Les Musiciens du Louvre, Camerata Köln, Le Parlement de Musique and Il Complesso Barocco.
In 1997 Yasunori Imamura founded the ensemble “Fons Musicae”, performing throughout  Europe and Far East. To date  they have made five recordings  (Lambert, Bononcini, Steffani, Caldara and Gasparini) that have earned various international awards such as the  “Classica”  or the  “Sterne des Monats”.
 

Klaus Kaufmann

Klaus Kaufmann was born in Rosenheim in 1948. On completing his schooling, he studied piano and conducting in Munich, Salzburg and Stuttgart with Wan-Ing Oei-Ong, Vladimir Horbowski and Gerhard Wimberger. After finishing his studies he began teaching at the University for Music and the Performing Arts Munich and at the Mozarteum in Salzburg.

From 1982–84 he was Visiting Professor of Piano at the Musashino Academy in Tokyo.

He has performed often in numerous Asian countries. He is in demand as a judge at international competitions such as “Maria Canals” in Barcelona, Concorso pianistico in Senigallia, or the EPTA Competition in Zagreb.

In addition to teaching, he has made numerous broadcasts and CD recordings, including recordings for Koch-International.

As of the year 2000 Klaus Kaufmann is Professor of Piano at the Mozarteum University for Music and the Performing Arts Salzburg where he became head of the department for keyboard instruments in 2008.

He is invited to hold courses in Japan and China on a regular basis and is the ASEA-Uninet and Eurasia-Pacific-Uninet network coordinator. Together with EPU he has founded the Austrian-Chinese-Music-University.
 

Frithjof-Martin Grabner

Frithjof-Martin Grabner studierte an der Musikhochschule Leipzig Kontrabass bei den Professoren Achim Beyer und Konrad Siebach und Kammermusik bei Prof. Gerhard Bosse und konzertierte schon als Absolvent und Preisträger internationaler Wettbewerbe in zahlreichen Sinfoniekonzerten als Solist und als Continuo-Spieler der großen Oratorien. Er war 18 Jahre lang als Solokontrabassist an verschieden Orchestern engagiert (u.a. Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Staatsoper Unter den Linden Berlin). Als Gast spielte Grabner beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, an den Berliner Opernhäusern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und vielen anderen. Frithjof-Martin Grabner ist Mitglied renommierter Ensembles wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, dem Leipziger Consort, dem Neues Berliner Kammerorchester, der Berliner Bachakademie und dem Solisten Ensemble Berlin. Er spielte Rundfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen ein. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Israel.
Grabner lehrt als Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater„Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig“ und bei internationalen Festivals. Meisterkurse gab er in Dänemark, Norwegen, Polen, Portugal und Tschechien. Im Konzert spielt Frithjof-Martin Grabner die Kopie eines Kontrabasses von Gasparo da Saló (Cremona), hergestellt in der Meisterwerkstatt Alfred Meyer in Markneukirchen.
 

Andreas Krecher

Andreas Krecher began instruction in violin at the age of six and won several „Jugend musiziert“ national youth competition prizes. After studies under Prof. Herman Krebbers in Düsseldorf and Prof. Rainer Kussmaul in Freiburg, he studied for a year under Prof. Franco Gulli in Bloomington, Indiana. In 1986 he was a prizewinner at the International Paganini Competition in Genoa, Italy.

Krecher was the concertmaster in the Robert Schumann Chamber Orchestra, German Bach Soloists, Freiburg Bach Orchestra, and Cologne Chamber Orchestra. From 1990 to 1996 he served as the concertmaster in renowned German symphony orchestras.

Krecher was appointed to a professorship at the Robert Schumann Academy in Düsseldorf in 1997. He is also the first violinist of the Consortium Classicum and Mannheim String Quartet and concertizes as a soloist and chamber musician in Europe, Japan, and the United States and at festivals including the Ludwigsburg Festival, Berlin Festival Weeks, and Schleswig-Holstein Festival.
 

Thomas Lindhorst

Thomas Lindhorst was born in Hameln/Germany. As a prize winner of the competition “Jugend musiziert” he received a scholarship at the age of 15 for the renowned clarinet class of Prof. Gerhard Albert and Prof. Jost Michaels at the Northwest German Music Academy (predecessor of the University of Music Detmold). He finished his following studies for the soloist Recital Diploma with Prof. Hans-Dietrich Klaus.
As long standing soloist for the New Philharmonic Westphalia he has performed nearly the entire standard repertoire of solo literature. In addition it has been his passion for chamber music that has marked his musical career. In a wide variety of formations (coupled with piano, as "primus inter pares" with string quartet or as a member of various wind ensembles) his tonal qualities, his finely nuanced ability to form and his immense range of expression has always impressed the listeners and the critics.
Tours have taken him to concert halls and festivals in the USA, Belgium, Russia, Finland, Italy, Estonia and Australia to name a few.

Since 2007 Thomas Lindhorst is professor of one of the most renowned clarinet classes in Germany at the University of Music in Detmold.
 

Andrea Lucchesini

Born in 1965, Andrea Lucchesini studied piano with Maria Tipo, graduating in 1982. In 1983 he became the first Italian prize winner of the “Dino Ciani” International Piano Competition, which launched him on a brilliant international career. Since then, he has been engaged as a soloist with major orchestras such as the Berlin Philharmonic, Munich Philharmonic, Concertgebouw Orchestra, Vienna Symphony, Houston Symphony, London Philharmonic, Royal Scottish National and the Gustav Mahler Youth Orchestra under conductors including Claudio Abbado, Roberto Abbado, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Dennis Russell Davies, Gianluigi Gelmetti, Daniel Harding, John Neshling, Gianandrea Noseda, Carlo Rizzi and Giuseppe Sinopoli. 
In 1994, a jury of international musicologists awarded Lucchesini the prestigious Accademia Chigiana Prize and, in 1995, the Critics Prize F. Abbiati. 

The live recording of the Beethoven’s Piano Sonatas cycle for the Stradivarius label was awarded the Fonoforum Preis in August 2004. In July 2001 Andrea Lucchesini premiered the new Piano Sonata by Luciano Berio at the Zurich Festival, followed by performances in major concert series in France, Spain, Portugal, Holland and the UK. His close association with Luciano Berio began when Lucchesini performed his piano concerto Echoing Curves throughout the world, subsequently recording it for BMG with the London Symphony Orchestra conducted by the composer in 1995. His deep involvement in contemporary music is demonstrated by some recordings - Berg Kammerkonzert and Schönberg Pierrot Lunaire with the Dresden Staatskapelle and Giuseppe Sinopoli for Teldec – and by his close collaboration with composers such as Ivan Fedele, Fabio Vacchi e Jörg Widmann.

His recent highlights include hugely successful concerts in Germany (Munich and Bonn, a.o.) with a program dedicated to Beethoven and Schubert.

In 2007 the English label Avie Records released the complete solo piano works by Luciano Berio: this CD was immediately received with unanimous enthusiasm by the international critics such as the 5 stars given by the BBC Music Magazine, Gramophone, International Record Review and obtained the Classic Voice Prize 2007. Furthermore it was nominated one of the three best CDs of contemporary music for the year at the prestigious Cannes Classical Award 2008. In 2010 Avie Records will present his second CD with the Impromptus of Schubert.

Formerly Associate Director of the prestigious Music School of Fiesole together with Piero Farulli, in September 2008 he was named Director; since June 2008 he has also been named Accademico di Santa Cecilia.
 

Tobias Pelkner

Tobias Pelkner was born in 1969 in Wangen (Allgäu)/Germany. He received his first music lessons at the age of ten. From 1985–88 he was a member and principal bassoon in the Federal Youth Orchestra. In 1986 he played solo-bassoon in the “World-Youth-Symphony-Orchestra" of Jeunesses Musicales.

From 1990–1993 he was principal bassoon with the Gustav-Mahler-Youth Orchestra and the Youth Orchestra of the European Union under Claudio Abbado, et al.

Tobais Pelkner studied with Prof. Rinderspacher (Mannheim) and Prof. Thunemann (Hanover) from 1990–95. During this time he was prize winner of several competitions such as the Competition of the German Universities of Music for Solo Bassoon and, with the Diaphonia Quintet, the German Music Competition.

As of 1995 Tobias Pelkner is Principal Bassoon at the Stuttgart State Opera. Since 2001 he is permanent guest solo bassoonist with the Bavarian State Opera.

Since 2007 Pelkner is part-time professor for bassoon at the University for Music and Theatre in Hamburg. In 2008 he received a calling as professor for bassoon at the University for Music Detmold.
 

Günter Pichler

Günter Pichler began his studies at the University of Music and Performing Arts in Vienna in 1955. At the age of 18 he was appointed Concertmaster of the Vienna Symphony Orchestra and at the age of 21, he was engaged by Herbert von Karajan as Concertmaster of the Vienna Philharmonic Orchestra. In 1969 Günter Pichler was awarded the „Mozart Interpretation Prize“.
Since 1963 he has been a Professor at the University of Music and Performing Arts in Vienna and since 1993 teaches at the University for Music and Dance Cologne. In 2007 he was appointed Head of the Chamber Music Department at the Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid. He also teaches at numerous international summer academies.

Many of his students have won international prizes, are concertmasters in major orchestras, professors at academies and universities of music and are much sought-after soloists. They are members of the most renowned and successful European chamber music ensembles such as the Quartet Artemis, Belcea, Casals, Fauré, the Trio con brio and the Atos-, Eggner and Morgenstern Trios.

In 1970 Günter Pichler founded the Alban Berg Quartet and from that time on led this famous quartet. The Alban Berg Quartet performed regularly in the music capitals of the world and is an honorary member of the Vienna Konzerthaus Society as well as the Associate Artists of the Royal Festival Hall London. The Quartet was awarded more than thirty renowned recording prizes.
In addition to his work with the quartet Günter Pichler has also made an impressive career as a conductor. He has worked with numerous European Orchestras in concerts and on tour. Among these are the Vienna, Lausanne and Stuttgart Chamber Orchestras, the Israel Chamber Orchestra, Ensemble Orchestral de Paris, Orchestra della Toscana Firenze, Hallé Orchestra Manchester, Orchestre National de Lille and Royal Flanders Philharmonic.
In Japan he has conducted all the major orchestras such as the Tokyo, Osaka, Sendai and Sapporo Philharmonics and the NHK Orchestra Tokyo. Günter Pichler is currently Artistic Advisor of the Orchestra Ensemble Kanazawa.
 

Christoph Prégardien

The tenor Christoph Prégardien began his musical education as a choirboy in his birthplace Limburg/Germany. He later studied singing with Martin Gründler and Karlheinz Jarius in Frankfurt, with Carla Castellani in Milan, Alois Treml in Stuttgart and attended Hartmut Höll's Lieder class at the University for Music and the Performing Arts Frankfurt am Main.

As one of the foremost lyric tenors, Christoph Prégardien has worked with conductors such as Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano, Sawallisch and Thielemann. His repertory includes a wide range from the Baroque, Classical and Romantic Oratorios and works from the 17th century (Monteverdi, Purcell, Schütz) to 20th century (Britten, Killmayer, Rihm, Stravinsky).

Christoph Prégardien is a recognized recitalist with a longstanding collaboration with his favourite piano partners Michael Gees and Andreas Staier. He performs regularly at the major recital venues of Paris, London, Brussels, Berlin, Cologne, Amsterdam, Salzburg, Zurich, Vienna, Barcelona and Geneva, as well as during his concert tours throughout Italy, Japan and North America. He performs often with renowned orchestras such as the Berlin and Vienna Philharmonic, Bavarian Radio Symphony, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Gewandhausorchester Leipzig, London Philharmonia, Staatskapelle Dresden, Philharmonie de Radio France and the Boston, Montreal, St. Louis and San Francisco Symphony Orchestras.

In the field of opera, Christoph Prégardien has performing leading roles as Tamino (Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Almaviva (Il Barbiere di Seviglia), Fenton (Falstaff) and Monteverdi's Ulisse in Europe's major opera houses.
The production (2005/2006) of Mozart’s “La Clemenza di Tito” at the Paris National Opera with Christoph Prégardien in the leading role, conducted by Sylvain Cambreling, has been released by Opus Arte as a DVD.
An important part of his repertory has been recorded by major labels such as BMG, EMI, Deutsche Gramophone, Philips, Sony, Erato and Teldec. He is represented on more than 130 titles, which include nearly his entire repertory. His recordings of German Romantic Lied repertory have been highly acclaimed by the public and press and have received international awards including the Orphée d’Or of the Académie du Disque Lyrique-Prix Georg Solti, Prize of the German Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award and Diapason d’Or.
A new long-term cooperation links Prégardien with the Dutch label Challenge Classics. The first production, Schuberts “Die schöne Müllerin” with Michael Gees, appeared in 2008 followed by Schuberts “Schwanengesang” with Andreas Staier. In 2009 during the MIDEM, the world’s largest music fair, the "Die schöne Müllerin" was awarded the MIDEM, Record of the Year’ Award 2009. In addition the duo Christoph Prégardien/Michael Gees received the MIDEM, Vocal Recitals’ Award 2009. Already in 2008 the recording had received excellent national and international reviews (among others from Gramophone, Editor's Choice, “Best of 2008”). In January 2009 a live recording of Schuberts “Die schöne Müllerin” was released as a DVD on the EuroArts label.
An important aspect in Prégardien's musical life is his intensive and varied educational work. From 2000 to 2005, Christoph Prégardien was in charge of a vocal class at the University of Music and Theatre Zurich. Since 2004 he is a professor at the University of Music and Dance Cologne.

In a unique combination of DVD and book in the “Schott Master Class” series, he presents for the first time questions of singing technique and interpretation in word and picture. Film examples accompany him during his lessons with master class students.

More information at: www.pregardien.com
 

Michael Hampe

Michael Hampe, Opern-, Schauspiel- und TV-Regisseur, war Intendant in Mannheim, Köln und bei den Dresdner Musikfestspielen sowie Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Er führte u.a. Regie an der Mailänder Scala, der Royal Opera London, der Opéra Paris, den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und beim Edinburgh Festival. Er ist Professor an der Kölner Musikhochschule und an der Universität Wien; außerdem lehrt er in Tokio und Los Angeles und ist Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater Akademie Wien. Michael Hampe wurde 1935 in Heidelberg geboren und studierte in den USA, München, Heidelberg und Wien, wo er zum Dr. phil. promovierte. Weiterhin ist er sehr gefragt als Berater für Theaterbau. Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und bedeutender internationaler Auszeichnungen.
 

Zvi Semel

Zvi Semel serves as the head of the vocal department at the Jerusalem Academy of Music and Dance in Israel. The heart of his career is
dedicated to musical education.
 ...  For over 20 years he has been working as a correpetitor; among his students are numerous leading Israeli vocalists. In addition, he produced and directed various vocal events, concerts and workshops, among them a yearly "Israeli Art Song" series, a staged "Winterreise" by Schubert and more. He holds an Artist degree (with distinction) from the Jerusalem Academy of Music & Dance and an MSc degree in Cultural & Musicology Studies at the Hebrew University in Jerusalem, Israel.

Throughout the years he took part in multiple concerts throughout the world, mainly concentrating on Lieder and Israeli art-song repertoire.
Zvi Semel has recorded several CDs with leading Israeli singers as well as for the Israeli television and radio.
 

Anna Serova

A unique figure on the international scene both as solist and chamber musician, the violist Anna Serova has numerous works dedicated to her in recent years by some of the most important contemporary composers. In fact, writing for her they have created a new genre in composition uniting the the form of the concert piece with to the action of an opera.

The extraordinary drammatic cantata “Fero Dolore” and the operatic tragedy “Giocasta” by Azio Corghi are cases in point. In the latter playing and acting on the stage Anna Serova takes on the role of Destiny. (Both pieces were broadcast on the SKY Classica satellite channel.)    

After studying with Vladimir Stopicev at the Conservatory of St Petersburg, with Bruno Giuranna at the Acacdemy of Cremona and with Juri Bashmet at the Acacdemy of Chigiana in Sienna, she began a brilliant career as a concert musician which saw her  starring in some of the most important concert seasons and festivals in Italy and abroad. 

The warm, shining beauty of her sound makes her very much in demand as a chamber musician and she has collaborated with artists like Ivry Gitils, Bruno Giuranna, Salvatore Accardo, Rocco Filippini and Filippo Faes and Toby Hoffman.

She has performed as a soloist with orchestras such as Moscow State Symphony, Siberian Symphony, Karelia Symphony, Krasnoyarsk Chamber Orchestra, Arkhangelsk State Chamber Orchestra, Orchestra di Padova e del Veneto, Orchestra del Teatro Olimpico, Orchestra da Camera del Teatro Amazonas …

Together with Filippo Faes (in the role of pianist and conductor of the Krasnoyarsk Chamber Orchestra) Anna Serova has been the leading figure in two humanitarian projects, “Polio Plus” and “Aiutiamoli a vivere”, strongly supported by the Rotary Club of Cremona. These wide-ranging and hoghly estemeed collaborations resulted in the recording of two new CDs (2002 and 2004). In the first, music from the twentieth century repetoire, she plays the viola Amati the famous “The Stauffer 1615” from the unmatched Cremonese collection, in the second, some of the most celebrated works from the 18th century repetoire.

Her latest CD "Schuman's Fairy Tales" was awarded 5 stars by the critics of "Musica" magazine who included it among the “Exceptional CDs of the month”.

In June 2006 the Administration of the City of Krasnoyarsk conferred on Anna Serova the title of Attachè for Cultural and Trade Relations. Thanks to her tireless work, shortly afterwards a protocol promoting the organisation of cultural, commercial and administrative exchanges between the vast Central Siberian region and Italy, was signed by Cremona and Krasnoyarsk.  
 
Anna Serova is Professor of Viola and Chamber Music at the Biella “L.Perosi” International Academy and also frequently holds viola and chamber music masterclasses …
 

Jasmin Solfaghari

Jasmin Solfaghari was born in Freiburg/Germany and grew up in Teheran/Iran and Freiburg.

She began studying art history and musicology at the University of Freiburg before taking up her studies in stage directing with Prof. Götz Friedrich at the University of Music and Drama Hamburg where she graduated with distinction.

From 1993–98 she was stage director at the Hamburg State Opera working, among others, with Marco Arturo Marelli, Harry Kupfer and Christine Mielitz.

As a freelance assistant stage director and stage director she worked in Germany and abroad. In addition she worked for the NDR, WDR and Radio Bremen broadcasting companies in classic TV productions. 

From 2001–2004 she was chief stage director at the Bremerhaven City Theatre. Furthermore she taught at universities such as the Sibelius Academy Helsinki, the University for Music and the Performing Arts in Stuttgart and held Master Classes at the International Opera Studio of the Hamburg State Theatre.

From–2004–2006 she was chief stage director at the Deutsche Oper Berlin. 

Since 2006 Jasmin Solfaghari is professor at the University for Music and Theatre “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig. Her productions there include “Alcina” (2006), “Il Matrimonio segreto”, "Die Opernprobe" (2007), “Le nozze di Figaro” (2008) and “Figaros toller Tag” with students at the Leipzig Opera in 2009. In the same year she staged “Alle Wünsche sind dahin…” music theatre from compositions of Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy. This production was invited for a guest performance at the Ludwigsburger Castle Festival in 2009. In 2010 she will stage “Cosi fan tutte” at the Leipzig University of Music and Theatre.

In addition to productions at the Cologne Opera (“The Bassarids”/Henze 2005, “The Merry Widow” 2006, and “Tannhäuser” 2008), she staged “Rigoletto” at the Stadttheater Klagenfurt (2007) and “The Barber of Seville” at the Eutiner Festival (2008/2009).

In 2009 Jasmin Solfaghari held master classes for the first time in the USA – at the Boston University Institue for Opera, at the Iowa State University and at the Wartburg College in Waverly, Iowa.

Jasmin Solfaghari is a member of the Artistic Direction of the Annual Opera Gala of the AIDS-Foundation which takes place at the Deutsche Oper Berlin. In addition she is Patron of the Nicaragua-Project e.V.
 

Anthony Spiri

Anthony Spiri is one of the most highly regarded and versatile among the pianists, accompanists and chamber musicians of his generation. Born in the USA, he received his musical training in Cleveland and Boston before furthering his artistic development in Europe. He received his diploma from the Mozarteum in Salzburg with special distinction and was immediately hired to begin teaching there, later serving as assistant to Nikolaus Harnoncourt from 1987–1993.

Anthony Spiri’s vast repertoire, extending from the Early Baroque to works of the 21st century, has brought him as recitalist to most European countries, to Asia and North America. He has performed as soloist with the Chamber Orchestra of Europe under Nikolaus Harnoncourt and Michael Tilson-Thomas, the Camerata Academica of Salzburg, the Junge Deutsche Philharmonie, the Ensemble Wien Modern, the Basel Chamber Orchestra under Christopher Hogwood, the Mozarteum Orchestra Salzburg and numerous other orchestras. As accompanist he has frequently concertized with such renowned singers as Peter Schreier, Marjana Lipovsek, Edith Mathis, and Bernarda Fink to name just a few. Among his chamber music partners are many of today's most prominent instrumentalists, strings quartets (Hagen Quartett) and wind quintets (Ensemble Wien-Berlin).

Anthony Spiri is actively involved with contemporary music and has premiered works by Wolfgang Rihm, Sofia Gubaidulina, Ernst Krenek, Rainer Bischof, Nikolai Kapustin and York Höller, among others.

His interest in lesser-known composers has led him to rediscover the works of Brahms’ teacher Eduard Marxsen and of French composers of the era Gabriel Fauré. In the Mozart Year 2006 he preformed a cycle of all of Mozart’s piano and violin sonatas.

His extensive discography is further evidence of his wide-ranging capabilities. He has dedicated himself particularly to the works of Bach's sons and is one of today's most renowned exponents of the works of Wilhelm Friedemann, Carl Philip Emanuel and Johann Christian Bach on the modern piano.

Anthony Spiri lives in Munich and is professor of chamber music at the Cologne University of Music and Dance in Germany
 

Ketil Haugsand

Ketil Haugsand, Professor für Cembalo an der Hochschule für Musik Köln und einer der markantesten Cembalisten und Alte-Musik-Persöhnlichkeiten heute, studierte bei Gustav Leonhardt an der Amsterdamer Konservatorium, wo er sein Studium mit dem hochragenden Prix d’Excellence abschloss. Er lehrte an der Staatlichen Musikhochschule in Oslo, hat zahlreiche Konzert-Auftritte bei bedeutenden Festivals in Europa, in den USA und in Israel, als Solist, Kammermusiker und als Leiter oder Dirigent des Norwegischen Barockorchesters, das ArteReal Ensemble, Stavanger Symfoniorkester, das NRK Radio-Orchester in Oslo und an der Komischen Oper Berlin.
Seine CD-Aufnahmen für Simax, Virgin und Linn Records mit Werken von Louis Marchand, Jean-Philippe Rameau, Carlos Seixas, João Sousa Carvalho u.v.a., aber insbesondere seine Aufnahmen der Klavierübungen I, II und IV (den sog. Goldbergvariationen) von Johann Sebastian Bach, haben große internationale Aufmerksamkeit erregt. Der gebürtige Norweger ist häufig gefragt als Jurymitglied bei internationalen Cembalowettbewerben, u.a. in Brügge und Leipzig. Im Sommer unterrichtet er an der Akademie für Alte Musik in Tomar, Portugal, sowie am Ringve Internationalen Sommerkurs in Trondheim, Norwegen.
 

Frans Helmerson

Frans Helmerson studierte in Göteborg, Rom und London. Er spielte bereits in den siebziger Jahren mit Sergiu Celibidache und erhielt in dieser Zeit viele Anregungen durch Mstislav Rostropovich. Er hat als Solist mit einer Vielzahl bedeutender Dirigenten und Orchester gespielt und Tourneen durch alle fünf Kontinente gemacht. Dank seiner großen Liebe zur Kammermusik war er sieben Jahre Direktor des Korsholm Festivals in Finnland; auch spielt er Kammermusik auf Festivals u.a. in Verbier, Prades und Ravinia. Seit 1992 ist Helmerson Professor in Köln. Zuvor lehrte er bereits in Stockholm und Madrid.
 

Nobuko Imai

Nobuko Imai zählt zu den herausragendsten Violaspielerinnen unserer Zeit. Nach dem Studium an der Yale University und der Juilliard School gewann sie erste Preise internationaler Wettbewerbe in München und Genf. Nach ihrer Mitgliedschaft im renommierten Vermeer-Quartett begann sie eine internationale Solokarriere mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw, den Wiener Symphonikern, den Londoner Symphonikern, dem Boston und dem Chicago Symphony Orchestra. Gleichzeitig ist sie Professorin in Amsterdam und Genf. Die engagierte Kammermusikerin spielt regelmäßig mit Gidon Kremer, Yo Yo Ma, Itzhak Perlman, Andràs Schiff, Isaac Stern und Pinchas Zukerman. Im Trio musiziert sie mit Mihaela Martin und Frans Helmerson. Sie war Künstlerische Direktorin von drei Hindemith-Festivals in London, New York und Tokyo.
 

Ivo Kaltchev

Ivo Kaltchev ist Preisträger vieler internationaler Klavierwettbewerbe Er blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Solist von Recitals und mit Orchestern sowie als Kammermusiker. Er tritt in der ganzen Welt auf, u.a. regelmäßig am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Er spielt Kammermusik mit Solisten der New York Metropolitan Opera ebenso wie mit Mitgliedern der New Yorker Philharmoniker und anderer renommierter Orchester. Derzeit spielt und unterrichtet er u.a. in den USA, Italien, Deutschland, Frankreich und China. Er wirkt als Juror zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe; seine Schüler haben mehr als 20 Preise bei Wettbewerben errungen. Derzeit wirkt Ivo Kaltchev als Klavierprofessor und Leiter der Klavierabteilung an der Catholic University of America in Washington; zudem ist er Gastprofessor in Peking.
 

Silvana Torto

Born in Chieti (Italy), she trained and qualified as a singer at Benedetto Marcello Conservatory in Venice and graduated with honours at the Cà Foscari University, Venice, thesis on the vocal works of György Kurtág.

Highlight of her musical profession was meeting Luisa Castellani, with whom she developped the twentieth century and contemporary vocal repertory, completing both diplom of ecxellence and soloist diploma, respectly with distinction at Lugano Music Conservatory.

At the same time she has enhanced her passion for early music by attending medieval seminar with Claudia Caffagni and Jill Feldman and by studying the baroque vocal music under the guidance of the soprano Rossana Bertini.

She produces himself together with artists as the organist and conductor Gianluca Capuano and the cellist Marcello Scandelli in a repertory of cantatas airs of J. S. Bach at the Festival Musica e scienza in Pavia (2008).

With the exellent liutist Yasunori Imamura, Silvana Torto sings the most important musical literature for voice and  basso continuo of the XVII century, dedicating their attention above all to composers as Barbara Strozzi, Giulio Caccini, Girolamo Frescobaldi and Claudio Monteverdi.

In 2000 she was guest at the Venice Music Biennal, in collaboration with the Teatro La Fenice, as lied singer for the première operas of Luca Mosca and Mauro Lanza.

She has been activly collaborating with contemporary composers like Stefano Gervasoni, Alessandro Solbiati and Luca Antignani. She has been doing duets in this repertory with the classical percussionist Luigi Gaggero.

She has worked with several chamber formations and orchestras, such as the Orchestra della Rai of Torino, the Echo Ensemble Berlin, the Ensemble Novecento e Presente, the Divertimento Ensemble and the MDI Ensemble in Milano and the Laboratorio Novamusica of Venice, under the guidance of Beat Furrer, Giorgio Bernasconi, Carlo Chiarappa, Patrick Murray, Yoichi Sugiyama and Sandro Gorli.

Silvana Torto has performed as soloist in many European cities (Pinakothek der Moderne in München, Auditorio Svizzera Italiana and Palazzo dei Congressi in Lugano, Teatro Valle in Roma, Bern Biennal, Venice Music Biennal) and in Mexico at the Cervantino Festival, wo she teachs in many masterclasses the contemporary vocal style in the Luciano Berio’s and György Kurtág’s music.

Her repertory also includes German “Lied” and French “mélodies”, she performs with the pianist Lyuba Pastorino Moiz.

In the last time Silvana Torto has been dedicate himself more and more intensive to the theory and the praxis of the baroque music and recently she made a master class at the Strasbourg Conservatory of Music about the recitar cantando in the Caccini’s airs collaborating with the harpsichordist Aline Zylberajch.

Since 2007 she is singing teacher at Strasbourg Music Conservatory and phonetics teacher at Lugano Conservatory.
 

Georg Klütsch

Georg Klütsch, 1951 in Düren geboren, studierte Schulmusik in Mainz und Detmold. Dort bestand er sein Konzertexamen bei Helman Jung mit Auszeichnung. Langjährig war Georg Klütsch Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer Bläser Ensembles. Als Professor an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar gelang es ihm, in kurzer Zeit eine erfolgreiche Fagott-Klasse aufzubauen. Seit 2001 unterrichtet Georg Klütsch an der Musikhochschule Köln. Über 30 Studenten seiner Klasse konnten sich in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Probespiele in ersten Orchestern etablieren wie den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, der Radiophilharmonie des NDR, dem WDR-Radiosinfonieorchester Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln.
 

Peter Lang

Peter Lang. 1946 in Lambach, Österreich, geboren, studierte bei Friedrich Gulda ,Géza Anda, und Bernhard Paumgartner. Er konzertierte u.a. mit den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, Camerata academica Salzburg, Berliner Sinfonie-Orchester, Münchener Philharmonikern, SWF-Orchester, Bamberger Symphonikern. Bei den Salzburger Mozart-Wochen arbeitete er mit Claudio Abbado, Kiri te Kanawa und Walter Levin zusammen. Er war sechs Jahre lang Artist in Residence in den USA. 1978 erfolgte die Berufung an das Mozarteum in Salzburg, wo er von 1979 bis 2002 Leiter der Abteilung Tasteninstrumente war. Seit 1980 erteilt er Meisterkurse in Europa, USA, Fernost. Seit 1982 wirkt er als Juror u.a. beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau. Von 1988–1991 war er Leiter der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in der Nachfolge Rolf Liebermanns. Mehr unter http://peter.lang.at/bio_de.htm
 

Michael Luig

Vielseitigkeit und Neugierde kennzeichnen den Dirigenten Michael Luig. Generalmusikdirektor in Augsburg, Professor an der Musikhochschule in Köln, Künstlerischer Leiter des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hessen - das sind die bisher erreichten Stationen eines von Leidenschaft zur Musik getragenen Künstlerlebens. Nach einer äußerst erfolgreichen China-Tournee im Herbst 2004 folgt in diesem Sommer der erste Auftritt beim Rheingau-Musikfest. Weitere Etappen seiner Theaterlaufbahn waren die Deutsche Oper am Rhein, die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main und das Staatstheater Saarbrücken, bis er schließlich von 1989-1994 als Generalmusikdirektor in Augsburg wirkte. Gastspiele führten den 1950 in Dortmund geborenen Dirigenten an Opernhäuser im In- und Ausland.
Sein außergewöhnlich großes Konzertrepertoire gewann er sich in einer Vielzahl von Konzerten u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hannover, dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Orchestre National de France, dem Orchestra sinfonica di Milano della RAI und dem Orchestra Communale di Bologna. In seiner pädagogischen Verantwortung für den musikalischen Nachwuchs steht er seit nunmehr 30 Jahren mit einer Vielzahl von Jugend- und Hochschulorchestern, vorzugsweise dem Landesjugendorchestres Rheinland-Pfalz. Zahlreiche CD-Einspielungen und Tourneen u.a. in die USA und China (Peking, Schanghai) geben davon beredtes Zeugnis. 1994 erfolgte die Berufung als Professor an die Musikhochschule Köln als Leiter der Hochschulorchester und einer Klasse für künstlerisches Dirigieren. Wegen seiner hohen Fachkompetenz ist er gerne gesehener Gast in Jurys (Nationaler Ungarischer Dirigentenwettbewerb) und Findungskommissionen. Charakteristisch für seine Arbeitsweise ist die analytische Durchdringung und große Intensität bei der Erarbeitung musikalischer Details.
 

Ralph Manno

Mit 29 Jahren wurde Ralph Manno bereits Professor an der Hochschule für Musik Köln und leitet dort eine der erfolgreichsten Meisterklassen für Klarinette in Europa. Er gehört zu den führenden Klarinettisten seiner Generation und konzertiert als Solist auf vielen internationales Festivals und Podien. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln und der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde Ralph Manno bereits mit 20 Jahren Soloklarinettist des Kölner WDR Rundfunkorchesters, zwei Jahre später holte ihn Sergiu Celibidache zu den Münchner Philharmonikern. Er ist Preisträger des deutschen Musikrats. Als Solist mit renommierten Orchestern gastierte er in den großen Konzertsälen der Welt wie z. B. Suntory-Hall Tokio, Lincoln Center- New York, Téatro Colon - Buenos Aires usw. Als Kammermusiker ist er bei namhaften Festivals ein willkommener Partner. Tourneen, Meisterkurse und Konzerte führen ihn regelmäßig nach Japan, in die USA, viele europäische Länder, Australien und Südamerika. Seine zahlreichen Aufnahmen mit Werken von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Hindemith, Messiaen, Debussy, Poulenc, Bartok u. v. a. bei BMG, cpo, ebs und bayer records erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er ist der künstlerische Leiter des internationalen Konzert- und Meisterkursfestivals KONTUREN in Brühl.
 

Jory Vinikour

Jory Vinikour is recognized as one of the outstanding harpsichordists of his generation. A highly diversified career brings him to the world’s most important festivals and concert halls as recital and concerto soloist, partner to several of today’s finest singers, and as one of the most visible continuo performers. Born in Chicago, Jory Vinikour came to Paris on a scholarship from the Fulbright Foundation to study with Huguette Dreyfus and Kenneth Gilbert. First Prizes in the International Harpsichord Competitions of Warsaw (1993) and the Prague Spring Festival (1994) brought him to the public’s attention, and he has since appeared in festivals and concert series such as Besançon Festival, Deauville, Monaco (Semaine de la Musique Baroque), Cleveland Museum of Art, Miami Bach Festival, Indianapolis Early Music Festival, as well as in South America, Taiwan and Iceland.

A concerto soloist with a repertoire ranging from Bach to Nyman, he has performed as soloist with leading orchestras including Rotterdam Philharmonic, Flanders Opera Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Lausanne Chamber Orchestra, Philharmonic of Radio France, Ensemble Orchestral de Paris, Netherlands Chamber Orchestra, Cape Town Symphony Orchestra, and Moscow Chamber Orchestra with conductors such as Marek Janowski, Armin Jordan, Fabio Luisi, Marc Minkowski, John Nelson, Gordan Nikolic, Constantine Orbelian, and Victor Yampolsky. He participated in a recording of Frank Martin’s Petite Symphonie Concertante with the Lausanne Chamber Orchestra under the direction of Armin Jordan (Suisse Romande, 2005), and also performed the Harpsichord Concerto by the same composer with the Symphony Orchestra of the MDR in Leipzig’s Gewandhaus under the direction of Martin Haselböck in January of 2003.

Well- known as an accompanist, he has appeared extensively in recital with artists such as David Daniels (European tour in 2007), Hélène Delavault, Magdalena Kozena, Annick Massis, Marijana Mijanovic et al.  He has accompanied legendary Swedish mezzo-soprano Anne Sofie von Otter in recitals in Sweden, Norway, Spain and Paris and at La Scala in Milan. With luthenist Jakob Lindberg, their programme of English and Italian music of the 17th century, entitled Music for a While was released by Deutsche Grammophon in early 2005.

A complete musician, Mr. Vinikour is gaining a reputation as a conductor (studies with Vladimir Kin and Denise Ham) and music director. His recent appearances with Musica Angelica (Los Angeles’ Baroque orchestra) were greeted with great enthusiasm by press and public alike. Conducting his own ensemble, Le Point du Jour, he accompanied stellar counter-tenor David Daniels in a five concert tour – Köln Philharmonic, Berlin Philharmonic, Münich Herkulessaal, the Concertgebouw, Barbican Center. For France 2 television, he has conducted Annick Massis in Pergolesi’s Stabat Mater and arias by Händel

Mr. Vinikour appears regularly as harpsichordist/ continuist at the Paris Opera, Netherlands Opera, Salzburg Festival, Teatro Real de Madrid, Glyndebourne, etc. and is heard on many recordings from Deutsche Grammophon, EMI, Erato, et al.  Jory is a regular presence at the Zurich Opera, and has appeared on their stage (disguised as Handel!) with Cecilia Bartoli in Handel’s Il trionfo del tempo é del disinganno. Jory Vinikour has been involved in the musical activities of the Château de Chimay (Belgium) since 2002, and is musical co-ordinator of the Baroque Voice Competition, held there annually.  He performed Stravinsky’s solo harpsichord part in productions of The Rake’s Progress at the Théâtre des Champs-Elysées and at the Paris Opera in the 2007-2008 season. 

His recording of Bach’s Goldberg Variations, released on Delos International in 2001 received excellent reviews throughout the world. John von Rhein of the Chicago Tribune named it as one of 2001’s top ten classical CD’s, an honor that was also accorded to Mr. Vinikour’s recording of Bach’s seven harpsichord toccatas in 1999. Mr. Vinikour will release a double-CD collection for Delos International of Handel’s keyboard music at the end of 2008, followed by recordings of the keyboard music of Pancrace Royer and Jacques Duphly. He has given premieres recently of Régis Campo’s Perpetuum mobile, and Toccatas by Harold Meltzer, both written for him.

Recent appearances include a recital of Bach and Handel for Music before 1800 (New York), concerts (director and harpsichordist) with Musica Angelica in Los Angeles, and he appeared as soloist with the Orchestre de la Suisse Romande (Marek Janowski) and Cape Town Philharmonic. He also made appearances in Reykjavik (Salurinn concert series), participated in a recording of Handel arias with Mexican tenor Rolando Villazon and the Gabrieli Consort, directed by Paul McCreesh;  performances at the Piccolo Spoleto Festival, the Oslo Chamber Music Festival.  Upcoming performances include concerto performances with the Thüringer Symphoniker (Oliver Weder) and the Royal Scottish National Orchestra (Stéphane Denève), as well as a recording of the sonatas for flute and harpsichord of J. S. Bach with virtuoso Joshua Smith (Telarc 2009). Mr Vinikour was guest artistic director of the Austrian Baroque Academy in Gmunden, Austria for the summer session of 2008.
 

Mihaela Martin

Mihaela Martin, in Rumänien geboren, zählt zu den hervorragendsten Violin-Virtuosen ihrer Generation. Sie gewann Preise bei den großen Wettbewerben u.a. in Moskau, Montreal, Brüssel, und Indianapolis. Ihr Debüt in der New Yorker Carnergie Hall wurde von der Presse gerühmt. Sie spielt mit den bedeutendsten Dirigenten (u.a. Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi) und Orchestern (u.a. BBC Symphony, Royal Philharmonic, Mozarteum Salzburg, Gewandhaus Orchestra Leipzig) und ist Kammermusik-Partnerin von Martha Argerich, Yuri Bashmet, Leon Fleischer und vielen anderen. Ihre CD-Einspielungen sind preisgekrönt. Mihaela Marin ist Professorin an der Hochschule für Musik Köln.
 

Sigfried Mauser

Sigfried Mauser, geboren 1954 in Straubing, studierte Klavier bei Rosl Schmid und Alfons Kontarsky und promovierte über das expressionistische Musiktheater der Wiener Schule. Er war Professor für Klavier in Würzburg und für Musikgeschichte am Mozarteum Salzburg. Er erhielt den Bayerischen Kulturförderpreis, ist seit 1990 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste und seit 2003 Direktor der Musikabteilung. Seit 2002 ist er Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Instituts für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule München, ab Wintersemester 2003-04 Rektor dieser Hochschule. Er publizierte umfangreich zu den Themen Musikalische Analyse, Musikästhetik und Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland, so bei den Frankfurter Festen, dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, der Münchener Biennale sowie in den großen europäischen Musikmetropolen und mehrfach in den USA.
 

Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Opernhäusern der Welt. Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid. Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Losey’s Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.
 

Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller-Hornbach ist Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln /Wuppertal. Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland (zuletzt Asientournee 2008: Solorecitals und Ligeti-Cellokonzert). Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico) zeigt ihren besonderen Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble und des Ensemble der Bergischen Biennale. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichsten Besetzungen mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu unterschiedlichen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. Ernst Toch „Violoncellokonzert“ op. 35, bei CPO , Györgi Ligeti „Violoncellokonzert“ hr...u.v.m.). Susanne Müller-Hornbach ist mit dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach verheiratet.
 

Alfredo Perl

Alfredo Perl, 1965 in Santiago, Chile, geboren, studierte zunächst in seiner Heimatstadt bei Carlos Botto, und später bei Günter Ludwig in Köln und Maria Curcio in London. Seit seinem ersten Auftritt im Alter von neun Jahren gab der Künstler weltweit zahlreiche Konzerte, die ihn, den Preisträger bedeutender Wettbewerbe, bald zu einem der führenden Pianisten seiner Generation werden ließen.
Über Perls Beethoven-Interpretation heißt es: „...mit großer unabgenutzter Frische, mit äußerster Zärtlichkeit und unaffektierter Brillanz, demonstrierte er tröstlich, wie wenig die Tradition erfüllten und erfühlten Beethovenspiels auch in unseren prosaischen Zeiten aufhört“ (Joachim Kaiser).
Alfredo Perls weltweite Konzerttätigkeit führte ihn in die bedeutendsten Konzertstätten: Barbican Centre London, Concertgebouw Amsterdam, Rudolfinum Prag, Großer Musikvereinssaal Wien, Herkulessaal München, Hamarikyu Asahi Hall Tokio, Teatro Colón Buenos Aires, National Arts Center Ottawa, Sydney Town Hall, Konzerthaus Berlin, Hamburger Musikhalle, Gewandhaus zu Leipzig, Düsseldorfer Tonhalle, Alte Oper Frankfurt u.v.a. Er trat bei renommierten Festivals auf wie dem Rheingau Musik Festival, dem Bath International Music Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer und den Haydn Festspielen in Eisenstadt.
Als bemerkenswert vielseitiger Künstler spielte Alfredo Perl mit einer Vielzahl namhafter Orchester, darunter London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Nederlands Philharmonisch Orkest, Melbourne und Sydney Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig sowie Mozarteumorchester Salzburg und MDR-Sinfonieorchester Leipzig. Er gab im September 1997 sein Debut bei den Promenade Concerts in der Royal Albert Hall in London.
In Deutschland hat Alfredo Perl gemeinsam mit den Münchner Symphonikern die gesamten Klavierkonzerte Beethovens zur Aufführung gebracht, was ihm durchweg höchstes Lob von Publikum und Presse einbrachte: „Alfredo Perl hat in diesem Zyklus seinen Rang in der Oberklasse der Beethoven-Interpretation bekräftigt“ (Süddeutsche Zeitung). Als Solist in Mendelssohns zweitem Klavierkonzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Herbert Blomstedt feierte er im Londoner Barbican Centre einen großen Erfolg.
Engagements in der Saison 2008/09 führen ihn zu so renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Schleswig Holstein Musik Festival und Beethovenfest Bonn, aber auch zum Staatsorchester Hannover und – als Dirigent und Solist - zum Detmolder Kammerorchester.
 

Monica Pick-Hieronimi

Monica Pick-Hieronimi, geboren in Köln, Schülerin von Dietger Jacob, ist eine der führenden Sopranistinnen im Mozart- und Straussfach und eine der ganz wenigen deutschen Sängerinnen, die im italienischen Fach international erfolgreich ist – vor allem bei den Festspielen in Verona seit 1992. Mit Nabucco debütierte sie 1990 in Rom, wie in Verona unter der Leitung von Nello Santi. Zudem sang sie in den großen Musikzentren der Welt. Den Grundstein für ihre Karriere legte sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und am Nationaltheater Mannheim, wo sie bereits alle großen Partien ihres Fachs übernahm. Im Konzertfach singt sie vor allem die großen Oratorien des 19. Jahrhunderts. 1993 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik Köln berufen.
 

Prof. Josef Protschka

Prof. Josef Protschka, Tenor
geb. 1944 in Prag - Nationalität: Deutsch
Studien: Studierte Klassische Philologie, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Bonn und Tübingen ( Examen „mit Auszeichnung“ 1970 ); studierte Gesang bei Ks. Erika Köth und Prof. Peter Witsch an der Musikhochschule Köln.
Außerkünstlerische berufliche Tätigkeit:
1970-73 Arbeit an einer Dissertation mit dem Thema: „Formen der Komik im europäischen Drama des 17. Jahrhunderts“. Gleichzeitig Lehrer für deutsche Sprache und Literatur beim DAAD, Lehrauftrag am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, freie journalistische Tätigkeit (insbesondere für DLF und ORF). Während der Entscheidungsphase für den Sängerberuf, von 1973-77, Referent bzw. Geschäftsführer bei der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk.
Karriere: Konzerttätigkeit seit 1972; 1977/78 Beginn der professionellen Bühnentätigkeit am Stadttheater Gießen (Lahnstadt ); 1978-80 Staatstheater Saarbrücken; seit 1980 erster lyrischer (später: „jugendlicher“) Tenor an der Oper Köln; verkörperte dort alle Hauptpartien in Ponnelles Mozart-Zyklus; außerdem Lyonel (Martha), Tom (Rake's Progress), Faust (Margarethe), Max (Freischütz), Lenski (Eugen Onegin), Hans (Verkaufte Braut), Don Jose' (Carmen), Hermann (Pique Dame), Loge (Rheingold), Erik (Fliegender Holländer), Eisenstein/Alfred (Fledermaus).
Freiberuflich seit 1985.
Bedeutende Debuts: Salzburger Festspiele und Wiener Staatsoper (Hans) 1985; Mailänder Scala und Semperoper Dresden (Don José) 1986; Bregenzer Festspiele (Hoffmann) , Maggio Musicale Florenz (Flamand) und Oper Zürich (Don Jose; Tamino) 1987; Hamburger Staatsoper (Florestan) und Wiener Festwochen (Fierrabras) 1988; Teatre de la Monnaie Brüssel (Florestan 1989/Lohengrin 1990); Covent Garden London und NHK Tokyo (Florestan) 1990; USA: Debut in Houston (Lied von der Erde) und Cleveland (Florestan); Rollendebut in Schrekers „Die Gezeichneten“ als Alviano Salvago in Zürich; 1993, als Herodes in Leipzig 1996, als Boni in Konwitschnys „Czardasfürstin“ (Inszenierung an der Semperoper 1999).
Protschka ist ständiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern und bei internationalen Festivals; er arbeitet mit den führenden Dirigenten und Regisseuren unserer Tage zusammen. Liederabende, Konzerte sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen runden seine intensive Auftrittstätigkeit ab. Seit 1993 lehrt Protschka als Gastprofessor am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen, seit 1995 als ordentlicher Professor für Gesang an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen. 1998-2000 Dekan der Abteilung, ab 2002 Rektor der Hochschule für Musik Köln. Daneben zahlreiche Meisterklassen in ganz Europa. In den letzten Jahren häufige Mitwirkung bei Symposien über Theaterfragen, bei Features und Mediendiskussionen über Liedinterpretation und Liedgeschichte. Nach ersten sehr beachteten Regieversuchen mit „Così fan tutte“ und einem Doppelabend (Menottis „Amahl“ und Pauline Viardots „Cendrillon“ ) in den Aachener Kammerspielen, inszenierte Protschka im Rahmen der Veranstaltung Aachen 2000 im Großen Haus Schuberts „Fierrabras“.
Einspielungen und Auszeichnungen: Bis heute etwas über 50 Platteneinspielungen, von denen viele renommierte internationale Auszeichnungen erhielten (so Haydn „Schöpfung“/Teldec; Schubert „Fierrabras“/ Dt.Grammophon; Schoeck „Massimila Doni“/musica mundi; Schreker „Der Schatzgräber“/capriccio; Schubert „Die schöne Müllerin“/capriccio; Mendelssohn „Sämtliche Lieder“/capriccio u.a.). Bislang letzte Einspielungen sind Fidelio (Florestan) und Fliegender Holländer (Erik) mit den Wiener Philharmonikern unter C.v. Dohnanyi/Decca und Mozart-Lieder (Gesamtaufnahme) mit Helmut Deutsch am Klvier/capriccio.
Videoproduktionen von Fidelio (Covent Garden), Hoffmanns Erzählungen (Bregenzer Festspiele), Fierrabras (Wiener Festwochen), Schatzgräber (Hamburger Staatsoper), Fidelio (NHK - Tokio), Britten „War Requiem“ (Speyrer Dom/SWF), Dvorak „Requiem“ (Veitsdom Prag und Schleswig-Holstein-Festival, Lübeck ) und „Stabat mater“ (Schleswig-Holstein-Festival Lübeck), Beethoven „Missa Solemnis“ (Uracher Musiktage), Liederabende (Bad Urach, Schloß Hasselburg, Salzburger Residenz/NDR ), „Aus einem Künstlerleben“ – NDR-Portrait u.a.
 

Godelieve Schrama

In 1996 Godelieve Schrama was awarded the official Dutch state prize for classical music. Since that memorable year she developed into a multitalented and adventurous musician, placing her instrument just as convincingly against a baroque background as she does in a wholly contemporary context. Clear French music figures besides forceful commentary on the romantic piano tradition. The harp is promoted from a minor role in the symphony orchestra to a leading performer of Scarlatti, Haydn, Ginastera or Berio.

As a soloist Schrama performed with, amongst others, the Netherlands Radio Chamber Orchestra, The Hague Philharmonic Orchestra, the Rotterdam Philharmonic Orchestra and the Royal Concertgebouw Orchestra. She worked with conductors such as Frans Brüggen, Ton Koopman, Anthony Halstead, Gerard Korsten, Lev Markiz, Matthias Bamert and Ed Spanjaard. Her position a the internationally renowned Schoenberg Ensemble enables her to be on top of the cutting edge ensemble repertoire from the 20th and 21st century.

Besides performing and recording the existing harp repertoire Godelieve Schrama creates and records performances of new compositions for harp by inviting contemporary composers to write for her. In 200? this resulted in a CD with Harp Concertos from The Netherlands. More recently she commissioned chamber music pieces with (among others) Klaas de Vries (2005), Oene van Geel (2006), Param Vir (2008) and Micha Hamel (2009).

As a chamber music player Godelieve can be found at international chamber music festivals like the Orlando Festival, the West Cork Chamber Music Festival and the Delft Chamber Music Festival on a regular basis. She performs with colleagues like Marieke Schneemann and Emily Beynon (flute), Vesko Eshkenazy (violin), Larissa Groeneveld (violoncello), the Auryn String Quartet, the Van Brugh String Quartet, soprano Charlotte Riedijk and percussionist Peppie Wiersma.

Since 2001 Godelieve Schrama holds a post as Professor of Harp at the Hochschule für Musik Detmold (Germany).

Godelieve Schrama plays a Lyon & Healy style 23 harp.
 

Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und als Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor. Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.
 

Olaf van Gonnissen

Der 1954 in Tiengen/Oberrhein geborene Gitarrist, erhielt bereits im Alter von vier Jahren Violinunterricht und wechselte mit acht Jahren zur Gitarre. Von 1970 bis 1975 studierte er als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Gitarre bei Prof. Heinz Teuchert. Bekannt wurde er durch seine Konzertätigkeit mit Michael Teuchert als „Frankfurter Gitarrenduo“. Olaf Van Gonnissen begann seine pädagogische Laufbahn 1974 mit einem Lehrauftrag an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit 1977 ist er auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. tätig und seit 1999 Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
 

Paul van Zelm

Paul van Zelm studierte Horn und Naturhorn am Sweelick Conservatorium Amsterdam bei Adriaan van Woudenberg sowie an der Folkwang-Hochschule Essen bei Hermann Baumann. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Orchestermusiker mit Dirigenten wie Eugen Jochum, Claudio Abbado und Leonard Bernstein. Sein erstes Engagement erhielt er im Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. 1993 wurde er erster Solohornist der Düsseldorfer Symphoniker, 1994 erster Solo-Hornist der Niederländischen Radio Philharmonie. Als Solist ist er u.a. mit dem RFO Hilversum und dem Niederländischem Radio Kammerorchester aufgetreten. Konzertgastspiele führten ihn mehrfach in viele europäische Länder, in die USA, nach Südamerika und Japan. Seit 1999 ist Paul van Zelm Professor an der Hochschule für Musik Köln.
 

Christian Wetzel

Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln. Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert bei bedeutenden Festivals wie dem „Rheingau Musikfestival“, dem Festival „Spannungen“ in Heimbach und dem Beethovenfestival Warschau.
Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma'alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD- Wettbewerb München. Das Ensemble konzertiert seit 20 Jahren weltweit und hat eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen eingespielt.
Während des Studiums bei Ingo Goritzki an der Musikhochschule Hannover war Christian Wetzel Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und spielte im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado. Anschließend wurde er als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim verpflichtet, bevor er 1997 seine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Leipzig aufnahm und bis zu seiner Berufung nach Köln in 2007 dort ausübte.
In zahlreichen Meisterkursen auf der ganzen Welt und als Gastdozent an so bedeutenden Musikhochschulen wie etwa der Royal Academy of Music in London oder der Wiener Musikhochschule kümmert sich Christian Wetzel intensiv um den oboistischen Nachwuchs.
Uraufführungen auf internationalen Musikfestivals und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen sein Engagement für die Neue Musik.
 

Edih Wiens

Edih Wiens, geboren in Kanada, studierte in den USA mit Richard Miller und in München mit Erik Werba und Ernst Haefliger. Sie erhielt höchste Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben, wie z.B. ARD/München, Robert-Schumann/Zwickau und Mozart/Salzburg. Ihr Debut mit den Berliner Philharmonikern gab sie 1980 und bei den Salzburger Festspielen mit Seiji Ozawa in 1982. Danach Aufritte in allen bedeutenden Musikzentren und Festivals weltweit mit Oratorium, Liederabenden und Oper. Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Dirigenten, darunter Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Bernard Haitink, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Sir Georg Solti, Klaus Tennstedt. Umfassende Discographie bei EMI, Erato, Philips, Teldec (Grammy, Diaposon d’Or). Sie ist Professorin an den Musikhochschulen in Nürnberg und München, ist Officer of the Order of Cananda und erhielt mehrfach die Ehrendoktorwürde. Viele ihrer Studenten sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, sind an zahlreichen Theatern engagiert, u.a. an der Wiener Staatsoper, und veröffentlichten CDs u.a. mit der Deutschen Gramophon und Naxos. Edith Wiens wird weltweit zu Meisterklassen eingeladen (Guildhall School London, Royal Academy London, Europäische Festwochen Stuttgart, Juilliard School of Music New York, Salzburg Internationale Akademie Mozarteum, Ravinia, Wiener Meisterwochen, u.a.) und ist auch als Jurorin internationaler Wettbewerbe gefragt.
 

Bernard Zinck

Bernard Zinck, Professor für Violine sowie Direktor für Streichinstrumente an der Universität Wisconin-Milwaukee und Kammermusikdozent an der Chicago Merit School of Music, blickt auf eine singuläre Karriere als Konzert-Violinist, Kammermusiker, Künstler auf vielen Tonträgern und Pädagoge. Er konzertierte u. a. im Mozarteum in Salzburg, in der Carnegie Hall in New York, in Tokio, Paris und Budapest. Von Chicago aus hat er Meisterklassen erteilt in Europa, den USA, Asien und in Brasilien. Er gilt als Experte für das Violinrepertoire des 18. Jahrhunderts. Bernard Zinck gewann erste Preise in Paris (Yehudi Menuhin Foundation), New York (Juilliard School) und Philadelphia.