Markus Bellheim

Im Jahre 2000 gewann Markus Bellheim den Internationalen Messiaen-Wettbewerb in Paris. Dies stellte den Beginn einer ausgedehnten Konzerttätigkeit dar, die ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika führt. Dabei ist der 1973 in Hamburg geborene Pianist Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Cantiere Internazionale d’Arte, etc.).

Renommierte Orchester wie das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, die Bamberger Symphoniker, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Eduard Brunner, Marisol Montalvo und dem Minguet Quartett.

Markus Bellheim spielte mehrmals unter hoher Publikumsresonanz das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.

Nach den CD-Einspielungen der gesamten Solowerke von Wolfgang Rihm und der Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus von Olivier Messiaen beim Label NEOS erschien dort zuletzt das Klavierkonzert von Bruno Maderna mit Markus Bellheim und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks. Diese Aufnahme wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Besondere Beachtung fand Bellheims Aufnahme der Trois Petites Liturgies de la Présence Divine von Messiaen mit der Kremerata Baltica, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kammermusikfests Lockenhaus bei ECM veröffentlicht wurde.

Markus Bellheim gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Würzburg und Mannheim und wurde zum Wintersemester 2011 auf eine Professur für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Für den Münchner G. Henle Verlag ist er als freier Mitarbeiter und Autor tätig.

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Ulrich Eisenlohr

studierte an den Musikhochschulen Mannheim und Stuttgart Klavier und Liedgestaltung. Seine Konzerttätigkeit als gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker zahlreicher Gesangs- und Instrumentalpartner führte ihn auf renommierte Konzertpodien in Europa, Amerika und Japan, mit Auftritten im Wiener Musikverein, bei den Berliner Festwochen, beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Edinburgh Festival, in der Londoner Wigmore Hall u.v.a.
Dazu kommen zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen, von denen einige mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden, so u.a dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" und einem „Classical Internet Award“.
Ein herausragendes Projekt in seiner künstlerischen Tätigkeit ist eine CD-Gesamteinspielung sämtlicher Schubertlieder mit namhaften Sängern und Sängerinnen, die 2011 veröffentlicht wurde.
Ulrich Eisenlohr gibt Meisterklassen für Lied und Kammermusik. Er hat eine Professur für Liedgestaltung an der Musikhochschule Köln inne.

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Michael Faust

Michael Faust begann seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Köln bei Cäcilie Lamerichs und führte sie später in Hamburg bei Karlheinz Zöller und in Basel bei Auréle Nicolet fort. Neben nationalen wie internationalen Preisen erhielt er als erster deutscher Musiker den angesehenen Pro Musicis-Award 1986 in New York. Solokonzerte führten ihn seitdem in nahezu alle Länder Europas, nach Nord- und Südamerika, durch Afrika sowie nach Japan. Den Dirigenten Lorin Maazel „beeindruckte Michael Faust durch seinen großen, blühenden Ton und durch seine ausgesprochene Musikalität“, der Dirigent und Komponist Gunther Schuller schrieb: Selten trifft man auf solch einen reinen Tonglanz, Farbenreichtum und technische Überlegenheit. Es ist eine Freude, ihn spielen zu hören.

Seine Laufbahn als Orchestermusiker führte ihn mit nur 20 Jahren als Solo-Flötist an das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, später an dieser Position zum Hamburger Philharmonischen Orchester und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Seit 1988 hat er die Stelle des Soloflötisten beim WDR Sinfonierorchester Köln inne. Michael Fausts pädagogisches Engagement wird durch viele Meisterkurse dokumentiert, die er in Europa, Südamerika, Japan und den USA gibt. An der Musikhochschule Düsseldorf erhielt er auf Grund langjähriger Lehrtätigkeit eine Honorarprofessur. Außerdem war er mehrere Jahre lang Dozent bei der European Mozart Foundation in Prag und Warschau. Mehrere Komponisten schrieben Werke für Michael Faust oder das von ihm gegründete Ensemble Contrasts Köln, so u.a. York Höller, Manfred Trojahn, Heinz-Martin Lonquich, Bojidar Dimov oder Gunther Schuller. Dies und die Teilnahme an Festivals wie Darmstädter Tage für Neue Musik zeigen sein großes Engagement für die Zeitgenössische Musik. Er regte ein neues Werk Mauricio Kagels mit dem Titel „Das Konzert“ an, da es sich um das erste Solokonzert aus der Feder des großen argentinisch-deutschen Komponisten handelt. Die Uraufführung im Rahmen der Ruhr-Triennale am 2. Oktober 2003 an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg fand bei der Presse einhellige Zustimmung.
Für die Frankfurter Allgemeinen ”brilliert Faust hochvirtuos“, die Süddeutsche Zeitung nennt den Solisten „bravourös“, für das „Online Musik Magazin“ wurde Das Konzert „zum Triumph für den exzellenten Flötisten Michael Faust“.
In dieser Saison wird Michael Faust mit „seinem Orchester“, dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov in der Philharmnonie Köln das Flötenkonzert des lettischen Komponisten Peteris Vasks uraufführen.

Höhepunkte seiner Karriere waren Aufführungen von Iberts Flötenkonzert mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester unter Vladimir Fedossejev, Aufführungen von Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem Saint Louis Symphony Orchestra und einem Rezital im Kammermusiksaal der New Yorker Carnegie-Hall. Michael Faust bestritt Solokonzerte an so verschiedenen Orten wie der Kölner Philharmonie (u.a. Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Hans Vonk und 2005 „Das Konzert“ von Mauricio Kagel mit dem Guerzenich-Orchester unter Markus Stenz), der Kioi-hall in Tokio, dem Teatro Amazonas in Manaus und in Spokane/USA, wo er jährlich Gast beim Northwest Bach Festival ist. Michael Faust trat neben einer Reihe von Kammermusikkonzerten mit dem Ensemble Contrasts Köln u.a. mit der deutschen Erstaufführung des Konzertes für Flöte und Orchester (Klezmer Rondos) des amerikanischen Komponisten Paul Schoenfield und mehreren Konzerten mit Mauricio Kagels Flötenkonzert auf und spielte u.a. „Halil“ von Leonard Berstein mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Leitung von Carl St. Clair (siehe auch Kritik zum Zephyr Bläserquintett und die Wiederaufführung des Flötenkonzertes von John Corigliano). Neben einer großen Reihe von Produktionen für Rundfunk- und Fernsehstationen in ganz Deutschland, Frankreich, den USA und Japan nahm Michael Faust nach einer ersten Schallplattenaufnahme mit dem Pianisten Alexander Lonquich 1990 das Werk „El Cimarrón“ von Hans Werner Henze auf.

Seitdem erschienen eine Vielzahl CD-Einspielungen mit Werken aus allen Epochen, so bei GM Recordings in Boston drei CDs mit Werken der Epoche Bach bis Mozart, die Michael Faust mit dem Cembalisten und langjährigen Duopartner Ilton Wjuniski in den USA einspielte, wo auch die Aufnahmen zu seiner CD mit Sonaten von César Franck und Sergej Prokofjev enstanden. Mit dem Ensemble Contrasts engagiert sich Michael Faust besonders in der Neuen Musik, was z. B. die bei cpo erschienene, ausschließlich Elliott Carter gewidmeten CD dokumentiert. Mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Serge Baudo und Alun Francis nahm er u.a. Konzerte für Flöte und Orchester von J. Ibert, C. Nielsen und L. Bernstein auf (Capriccio). Diese Aufnahme fand bei der internationalen Kritik besonderen Anklang. Das in England erscheinende Magazin Gramophone bezeichnet Michael Faust „a splendid flautist and artist“, Fono Forum nennt ihn einen „profilierten Solisten“, die französische „La Traversière“ einen „interprète à découvirir“.

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Leonid Gorokhov

Leonid Gorokhov studierte Violoncello am St. Petersburg Konservatorium bei Anatoli Nikitin und nahm an Meisterkursen von Daniil Shafran teil. Er ist der einzige russische Cellist, der den Grand Prix sowie den ersten Preis beim Geneva Concours (1986) gewann. 1995 verlieh ihm die European Association for Encouragement of the Arts den Cultural Achievement Prize für „außergewöhnliches Talent und herausragende künstlerische Fähigkeiten“.
1991 debütierte Leonid Gorokhov als Solist mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg, dirigiert von Lord Menuhin. Konzerte mit den Orchestern in Bergen, Berlin und dem Royal Philharmonic English Symphony Orchestra, dem Sinfonia Varsovia und in der Züricher Tonhalle folgten. Vier Jahre darauf machte er, begleitet von der Ungarischen Philharmonie, eine große Konzerttournee durch Russland mit Edward Elgars Cellokonzert, wiederum dirigiert von Lord Menuhin.
Gorokhov konzertiert als Solist ebenso wie mit seinem Hermitage String Trio und im Duett mit den Pianisten Nikolai Demidenko, Niklas Sivelov und Kathryn Stott. Er gab bereits Konzerte auf der ganzen Welt mit zahllosen renommierten Orchestern und auf vielen Festivals. Kürzliche Engagements beinhalteten weitere Konzerte von Elgar-Werken mit dem Enescu Philharmonieorchester in Bukarest und von Walton-Werken mit dem Philharmonie Orchester in Großbritannien.
Gorokhovs Diskographie beinhaltet Aufnahmen von Boccherini, Debussy, Haydn, Kodaly, Martinu, Schostakowitsch und Tschaikowsky, von Martinu und Saint-Saens, Prokofjew oder Strawinsky. CDs sind bei den Labels Supraphon, Olympia Label, Cello Classic, AGPL und ASV Gold erschienen.
Gorokhov ist britischer Staatsbürger. Er war Professor an der Guildhall School of Music and Drama in London. Zum Wintersemester 2008/2009 hat er den Ruf auf eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover angenommen.

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Frans Helmerson

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London. Großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten außerdem Sergiu Celibidache und sein Förderer Mstislav Rostropovich. 1971 gewann er einen der renommiertesten Musikpreise für Cellisten, den Cassadó-Wettbewerb in Florenz - nur die erste von vielen weiteren Auszeichnungen. Tourneen führten ihn ins europäische Ausland und nach Japan, Russland, Südamerika, Australien, Neuseeland und in die USA.

Frans Helmerson spielt mit vielen namhaften Orchestern und erhält für seine Konzerte und Einspielungen hervorragende Kritiken. Seine Aufnahme von Dvoraks Cellokonzert (mit Neeme Järvi und dem Göteborg Symphonieorchester) wurde "zur besten auf dem heutigen Markt vorhandenen Aufnahme" gewählt. Hochgelobt ist auch seine Aufnahme von Schostakovichs Cello Konzert Nr. 1.

Frans Helmersons Liebe zur Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Motor für seine musikalischen Aktivitäten. Er ist regelmäßig bei den wichtigsten Europäischen Festivals zu Gast, unter anderem in Verbier, Pablo Casals-Festival oder beim Ravinia Festival, und über viele Jahre war er künstlerischer Leiter des "Umea-Korsholm International Chamber Music Festival". 2002 gründete er mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Nobuko Imai das Michelangelo String Quartet. Neben seiner Karriere als Solist, Kammermusiker und auch als Dirigent unterrichtete Frans Helmerson mehrere Jahre an den Musikhochschulen in Köln und in Madrid. Seit 2011/12 ist er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig. Er spielt ein Cello von Domenico Montagnana (1690-1750).

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Jacob Leuschner

geboren 1974 in Freiburg, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.
Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.
Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.
Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.
Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse.
Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf.
Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Brahms-Klavierwettbewerb Detmold.
Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Kammermusikwerken, wie etwa dem Gesamtwerk für Cello und Klavier von Reger (Oehms Classics) u.a. die späten Beethoven-Sonaten und Liszt-Transkriptionen. 2017 erschien neben zwei Solo-CDs auch eine Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart mit der Geigerin Keiko Urushihara (bei Nippon Acoustic Records), die von der japanischen Fachpresse enthusiastisch gefeiert wurde.
Heute ist Jacob Leuschner einer der profiliertesten und vielseitigsten deutschen Pianisten seiner Generation.

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Mihaela Martin

Mihaela Martin, in Rumänien geboren, zählt zu den hervorragendsten Violin-Virtuosen ihrer Generation. Sie gewann Preise bei den großen Wettbewerben u.a. in Moskau, Montreal, Brüssel, und Indianapolis. Ihr Debüt in der New Yorker Carnergie Hall wurde von der Presse gerühmt.

Sie spielt mit den bedeutendsten Dirigenten (u.a. Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi) und Orchestern (u.a. BBC Symphony, Royal Philharmonic, Mozarteum Salzburg, Gewandhaus Orchestra Leipzig) und ist Kammermusik-Partnerin von Martha Argerich, Yuri Bashmet, Leon Fleischer und vielen anderen. Ihre CD-Einspielungen sind preisgekrönt. Mihaela Marin ist Professorin an der Hochschule für Musik Köln.

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Phillip Moll

In Chicago geboren, wohnt Phillip Moll seit 1970 in Berlin. Nachdem er zunächst an der Harvard Universität ein Literaturstudium und dann an der Texas Universität sein Musikstudium abschloß verbrachte er ein Jahr als DAAD-Stipendiat an der Hochschule für Musik in München.

Von 1970 bis 1978 arbeitete er an der Deutschen Oper Berlin als Korrepetitor. Währenddessen und danach konzertierte er mit diversen namhaften Sängern und Instrumentalsolisten. Außerdem hat er öfters mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem RIAS Kammerchor und dem Berliner Rundfunkchor zusammenmusiziert.

Er gastiert oft im Ausland und ist als Solist mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem English Chamber Orchestra und führenden australischen Orchestern aufgetreten. Phillip Moll ist in zahlreichen Schallplatten- und CD-Aufnahmen sowie Rundfunkproduktionen zu hören. Er unterrichtete von 2004 bis 2013 als Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

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Joseph Paratore

In Boston in eine italienische Familie geboren begann Joseph Paratore seine Karriere als Solopianist im Alter von 17 Jahren in der Youth Concert Series des und mit dem Boston Symphony Orchestra. Nach seinem Studium an der Boston University und an der Juilliard School in New York bei Rosina Lhevinne gründeten er und sein Bruder Anthony ein Klavier-Duo. 1974 gewannen Sie den ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München und festigten so ihren Platz im internationalen Konzertleben als Duo-Pianisten. Ihre Karriere hält nun schon seit über 40 Jahren an und sie geben weltweit Konzerte.

Das Paratore-Duo trat in zahlreichen Konzertreihen in den USA und Europa sowie mit einer ganzen Reihe von namhaften Orchestern auf. So etwa mit den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und den Warschauer, Rotterdamer und Amsterdamer Philharmonikern. Dabei kamen sie in den Genuss der Zusammenarbeit mit zahlreichen hervorragenden Dirigenten wie Boulez, Ozawa, Solti, von Dohnanyi, Salonen, Slatkin, Fruhbeck de Burgos und Zinman. Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu zahlreichen Festivals weltweit, z.B. Salzburg, Luzern, Wien, Berlin, Lincoln Centre’s Mostly Mozart, Spoleto USA, Australien, Israel und Asien. Sie wurden mit zahlreichen Preisen und Ehren ausgezeichnet: Die Dante Alighieri Gesellschaft ernannte sie zu Ehrenmitgliedern und sie erhielten den “I Migliori Award” des Pirandello Lyceums für Exzellenz in dem von ihnen gewählten Bereich. Daneben erhielten sie die George Washington Medal of Honour für herausragende Beiträge zu Gemeindearbeit im ganzen Land. 1992 wurde an ihrer Alma Mater, der Boston University, ein Stipendium in ihrem Namen eingerichtet für verdienstvolle Musikstudenten. Über die Jahre hatten sie die Ehre für die Präsidenten von Deutschland, Italien und den USA zu spielen.

Besonders am Herzen liegt den beiden Brüdern ihre Zusammenarbeit mit der Jazz Legende Dave Brubeck, der ihnen persönlich seine Musik für zwei Klaviere anvertraute. Sie haben seine „Points on Jazz“ sowie weitere seiner Stücke auf beiden Seiten des Atlantiks uraufgeführt. In ihren letzten Spielzeiten traten sie gemeinsam mit dem Dave Brubeck Quartett in Europa auf, wobei sie unter anderem gemeinsam mit Dave sein berühmtes „Blue Rondo a la Turk“ an zwei Klavieren wiedergaben. Diese Zusammenarbeit führte zudem zu zwei CDs mit Brubecks Musik für zwei Klaviere (bei Universal) und einer weiteren Einspielung mit dem Dave Brubeck Quartett namens „Brubeck meets Bach“ (bei SonyBMG).

Das vielseitige Repertoire der Paratores umfasst die Standard-Literatur für Klavier zu vier Händen und zwei Klaviere ebenso wie eine immer größer werdende Zahl an wiederentdeckten oder neu beauftragten Werken. Die deutschen Komponisten Wolfgang Rihm und Manfred Trojahn komponierten Werke eigens für sie, genauso wie der namhafte amerikanische Komponist William Bolcom, der die „Sonata in One Movement“ für sie verfasste. Zum 50. Todestag von Alban Berg brachten sie dessen Bearbeitung von Arnold Schönbergs Kammersymphonie, op. 9 für Klavier vierhändig zur Uraufführung.
Seit zehn Jahren gibt Joseph Paratore Meisterkurse an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg. Daneben gab er Meisterkurse an verschiedenen Universitäten in den USA, Deutschland und Estland.

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Christoph Prégardien

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In Konzerten und Liederabenden ist er weltweit regelmäßig zu hören, in dieser Saison u.a. in der Wigmore Hall in London, im Concertgebouw Amsterdam, in New York, Washington, Chicago sowie Cleveland.
Auch bei den großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu erleben. Er konzertierte u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann zusammen. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.
Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit dem Ensemble Le Concert Lorrain (LCL) & dem Nederlands Kamerkoor, ist Christoph Prégardien seither regelmäßig auch als Dirigent zu erleben.
Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 150 Tonträgern bei verschiedenen Labels dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Die Schubert-CD Poetisches Tagebuch mit Julius Drake wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet.
Sehr am Herzen liegt Christoph Prégardien auch die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit lehrt er als Professor an der Musikhochschule Köln und gibt weltweit Meisterkurse.

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Helga Seyboldt

Helga Seyboldt, Dipl. Bewegungspädagogin Franklin-Methode®, studierte Schulmusik und Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe. Langjährige Unterrichtserfahrung als Dozentin für Gesang, Stimmkunde und Vokalensemble an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Initiatorin und Leiterin der seit 1992 jährlich stattfindenden Sommerkurse für Gesang und Interpretation (Liedgestaltung für Sänger und Pianisten), bei denen sie als Gesangslehrerin tätig ist. Seit Beginn wurden die Sommerkurse durch Körperarbeit bereichert.

Neben ihren musikalischen Fähigkeiten erwarb sich Helga Seyboldt vertiefte Kenntnisse in der Atemarbeit nach Prof. Ilse Middendorf, bevor sie ihre Ausbildung bei Eric Franklin in der Schweiz absolvierte und mit Diplom abschloss. Heute ist sie ausschließlich freiberuflich tätig (Gesang und Franklin-Methode®).

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Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

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Nina Tichman

Die amerikanische Pianistin Nina Tichman ist Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande). Mit der großen Bandbreite ihres Repertoires begeistert sie ihre Zuhörer immer wieder aufs Neue. Nach ihrem Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens Fünftem Klavierkonzert ist die renommierte Künstlerin in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.a. mit Dirigenten wie Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée und mit Orchestern wie den Bamberger Sinfonikern, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, dem Orchester in Baltimore und dem St. Louis Sinfonieorchester musiziert. Fernsehen und Rundfunk auf fünf Kontinenten widmeten ihr ausführliche Porträts.
Nina Tichmans Diskographie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Debussy (Gesamtklavierwerk), Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki und Reger. Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastiert sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar in Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival u.v.a. Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Mexiko, Neuseeland, Nordamerika, in die Türkei sowie in fast alle europäische Länder.
2001 gründete Nina Tichman zusammen mit Ida Bieler und Maria Kliegel das Xyrion Trio. Das Ensemble wurde für die Interpretation der gesamten Klaviertrios von Beethoven (auf CD bei Naxos) von der Kritik – Zitat: „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft” – enthusiastisch gefeiert.

2016 übernahm Nina Tichman die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Burg Namedy. Das exklusive dreitägige Festival zeichnet sich durch innovative Programme mit Abwechslungsreichen kammermusikalischen Besetzungen aus. Themen der letzten jahren waren z.B. „Brahms, der Janusköpfige?“, „Slavisch-ungarische Rhapsodie“, „Große Vorbilder – et un petit divertissement“.
Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen „herausragender musikalischer Leistungen“ den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, IKIF in New York, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano und am Mozarteum in Salzburg gehalten. Sie ist Jurorin bei namhaften internationalen Wettbewerben wie European International Piano Competition (Bremen), Rachmaninov Competition (Bonn), Aschenbrenner Wettbewerb (Köln) und Busoni Wettbewerb (Bozen).

Höhepunkte der Saison 2015/16 waren u.a. Konzerte in Hunter College, New York, sowie Konzerte und Meisterkurse in Italien, Deutschland (u.a. Hamburg Laeiszhalle) und Nordamerika. Für 2016/17 sind Auftritte mit den letzten drei Schubert-Sonaten und den letzten drei Beethoven-Sonaten geplant, außerdem viele Kammermusikprojekte und Meisterkurse in USA, Italien und China.


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Florian Wiek

1972 in eine Familie bildender Künstler hineingeboren hat sich durch seine internationale Konzerttätigkeit, die ihn in Konzertsäle wie die Berliner und die Kölner Philharmonie, die Hamburger Musikhalle, die Beethovenhalle Bonn u.a, zu zahlreichen Festivals führte, einen Namen gemacht. Er ist in den meisten musikalischen Bereichen zu Hause - vom Solorecital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied. Sein Repertoire umfasst Werke vom Ba-rock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs Neue eine Herausforderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze musikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.
Konzertreisen führen Florian Wiek durch Deutschland und ins Europäische Ausland, nach Israel, Fernost, Süd- und Nordamerika. Seine Interpretationen wurden von verschiedenen Rundfunk und Fernsehanstalten aufgezeichnet (WDR, BR, NDR, HR, SWR, DW, SfB, ARD, ZDF) sowie auf CD veröffentlicht. Zusammen mit der Flötistin Christina Fassbender und dem Cellisten Justus Grimm gründet er 2002 das „Trio Wiek“, mit dem er bei zahlreichen Festivals und renommierten Konzertsälen zu Gast ist. In verschiedenen Projekten bringt Florian Wiek die verschiedensten Kunstrichtungen zusammen: Musik und Poesie in Programmen über Schubert und Mozart oder aktuell einem „Nachtprogramm“, Musik und bildende Kunst/Figurentheater etwa im Karneval der Tiere von Saint-Saens. Darüber hinaus stehen derzeit die zyklische Aufführung aller Klaviertrio-Werke von Ludwig van Beethoven im Fokus und Veranstaltungen zu Claude Debussys 100. Todestages.
Seine pianistische Ausbildung begann bei Monika Twelsiek und Rose Marie Zartner und führte Florian Wiek später an die Musikhochschule Köln und das Conservatoire national superieur de musique de Paris in die Klassen von Professor Günter Ludwig und Pierre-Laurent Aimard. Florian Wiek erwarb das pädagogische- sowie das künstlerische Diplom und schloß in Winter 2002 seine Studien in der Klasse von Professor Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Konzertexamen ab.
Bereits vor und während seinem Studium ist Florian Wiek bei Wettbewerben solistisch wie auch als Kammermusiker sehr erfolgreich. (Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Concours Charles Hennen). 2001 gewinnt er den 1. Preis beim Hamburger Wettbewerb „Elise Meyer“ und wird Masefield-Stipendiat der Alfred Toepfer Stiftung. Im Bereich der Kammermusik wurde Florian Wiek mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und der Goldmedaille des „Concurso internationale Maria Canals“ in Barcelona ausgezeichnet.
2004 wurde Florian Wiek zum Professor an die Musikhochschule in Stuttgart berufen und leitet dort eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik.
Zusätzlich gibt Florian Wiek internationale Meisterklassen und ist als Juror nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe tätig – zuletzt 2017 beim renommierten „Concurso Viotti“ in Vercelli (Italien).

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Ariadne Daskalakis

Ariadne Daskalakis ist eine außergewöhnliche Geigerin mit einem leidenschaftlichen Interesse für die historische Entwicklung der musikalischen Sprache. In Boston (USA) als Tochter griechischer Einwanderer geboren, studierte sie Geige an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, beides mit Auszeichnung. Die Geigerin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998 und des St. Louis Symphony Young Artists String Competition 2000. Der 1. Preis der Berliner Gyarfas-Wettbewerbes 1992 ermöglichte ihr die Leihgabe einer Violine des Antonio Stradivarius bis zum Ende ihres Studiums. Sie wurde außerdem mit Preisen von der Harvard Music Association, dem New England Conservatory und der Dortmunder Mozart Gesellschaft ausgezeichnet. In 2000 wurde sie als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln berufen.

Konsequent gelobt werden ihre leidenschaftliche Vermittlungsgabe, ihre makellose Technik und ihr klarer, voller Klang. Ariadne Daskalakis spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Ensemble Oriol Berlin, dem Athener Nationalen Staatsorchester, dem English Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester des SWR, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Prager Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam und dem Kölner Kammerorchester. Einige Aufführungen finden ohne Dirigenten statt, andere wurden von so geschätzten Kollegen wie Dimitris Agrafiotis, Sergio Azzolini, Dennis Russell Davis, Michael Sanderling, Jörg-Peter Weigle und Sebastian Gottschick, ihrem Ehemann, geleitet. Sie konzertierte in Sälen wie dem Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater in München, dem Dortmunder Konzerthaus, dem Prager Rudolfinum, dem Pariser Théâtre du Champs-Elysées und der Jordan Hall Boston. Sie gastierte bei den Bachtagen Ansbach, den Berliner Festwochen und beim „Debut im DeutschlandRadio“. Das Repertoire von Ariadne Daskalakis umfasst Epochen vom Frühbarock bis zur Moderne, mit den Schwerpunkten J. S. Bach, Wiener Klassik und Zweite Wiener Schule. Ihre stilistische Versiertheit spiegelte sich in ihrer Zusammenarbeit mit dem Manon Quartett Berlin und in Rezitalen mit Klavier oder Cembalo wider. Sie arbeitete mit Komponisten wie Caspar Johannes Walther, Christoph Coburger, Johannes Harneit, Georg Kröll, Augusta Read Thomas und John Zorn zusammen. Eine enge Zusammenarbeit und zahlreiche eigene Einstudierungen verband sie mit dem Ensemble Oriol Berlin. Als Barockgeigerin spielte sie mit dem Ensemble Selva della Musica und war 2008 Mitbegründerin des Ensembles Vintage Köln.

Mit Pianistin Roglit Ishay nahm sie die gesamten Sonaten für Violine und Klavier von Joseph Joachim Raff und Gabriel Fauré auf (bei Tudor und Carpe Diem). Für Naxos nahm sie Werke von Lutoslawski, Szymanowski und Janacek für Violine und Klavier auf, zusammen mit Miri Yampolsky, ihrer Partnerin beim ARD-Wettbewerb. Ihre Einspielung von Tartini Violinkonzerten mit dem Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl wurde sowohl von Naxos als CD des Monats wie auch von der Zeitschrift „The Strad“ als „Concerto Selection“, ausgezeichnet.

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Jeanette Favaro-Reuter

Die amerikanische Opernsängerin Jeanette Favaro kam 1982 nach ihrem mit Auszeichnung beendeten Magisterstudium und Engagements bei den „New York Gilbert & Sullivan Players“, „Opera Piccola“ San Francisco und „Skylight Opera“ Milwaukee zunächst an die Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau, damals unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer. Danach gehörte sie viele Jahre zum Soloensemble des Staatstheaters Kassel. In diesen beiden Engagements sang sie nahezu alle wichtigen Hauptpartien ihres Fachs, u.a. die Partien der Mimi in „La Boheme“, der Pamina in „Die Zauberflöte“, der Sophie in „Der Rosenkavalier“, der Gräfin in „Figaros Hochzeit“, der Antonia in „Hoffmans Erzählungen“, der Michaela in „Carmen“ und der Russalka in der gleichnamigen Oper, sowie Hauptpartien in zahlreichen Welt-und europäischen Uraufführungen.

Gastverträge führten sie u.a. an die Staatsoper München, an das Gran Teatro del Liceu/Barcelona, das RoTheater Rotterdam, die Oper du Rhin Strassbourg und die Alte Oper Frankfurt/M.
Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Opernsängerin ist Frau Favaro auch eine anerkannte Lied-, Konzert-, und Oratoriensängerin. Fernseh- und Funkaufnahmen in Deutschland und in den USA sowie eine 1992 erschienene Plattenaufnahme von deutsch/amerikanischen Liedern sind enstanden. Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Dirigenten wie Klaus Martin Ziegler, Janos Kulka, Adam Fischer, Norbert Balatsch, Woldemar Nelsson, Laslo Varga und Anne Overby zusammen. Jeanette Favaro begann schon früh, ihre Konzert- und Bühnentätigkeit mit pädagogischer Arbeit zu verbinden. So unterrichtete sie lange Jahre an verschiedenen Universitäten in den USA und als Gastprofessorin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau sowie in internationalen Kursen. In Deutschland und in den VereinigtenStaaten war sie auch als Regisseurin für Kammeropern, ein „Mini-Musical“ und eine „One-Woman-Show“ tätig.

Von 1999 bis 2001 lebte Frau Favaro in Seattle, USA, wo sie ihre Doktorarbeit (eine kritische Übersetzung des Buches „Die Ausbildung der menschlichen Stimme“ von Franziska Martienssen-Lohmann) schrieb und gleichzeitig an der Universität unterrichtete. Im Jahr 2001 erhielt Frau Dr. Favaro eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Zusätzlich gehört sie ab Herbst 2005 als „Visiting Professor“ zur Gesangsfakultät des Royal College of Music in London.

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Angela Firkins

Angela Firkins, geb. Tetzlaff, wuchs in Hamburg in einer musikalischen Familie auf und entdeckte so schon früh ihre Liebe zur Musik. Sie studierte bei den Professoren J.-C. Gérard (Hamburg), W. Bennett (Freiburg) und P. Meisen (München).
Nach mehreren ersten Preisen im Wettbewerb Jugend musiziert erhielt sie 1985 einen Preis beim Deutschen Musikwettbewerb und 1986 den 1. Preis beim Wettbewerb der Deutschen Hochschulen. Angela Firkins ist seit seiner Gründung 1978 Mitglied des Albert Schweitzer Quintetts, welches – neben vielen anderen Auszeichnungen – Preisträger des ARDWettbewerbs (1985) wurde und mit der Gesamtaufnahme der Bläserquintette Anton Reichas den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 1989 erhielt.
Nachdem sie lange Zeit Mitglied im Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft war, wurde sie von 1988 bis 1993 Soloflötistin der Hamburger Symphoniker und 1994 Soloflötistin der Radiophilharmonie Hannover des NDR.
Seit 1997 leitet sie nun schon eine erfolgreiche Flötenklasse als Professorin an der Musikhochschule Lübeck und wirkt regelmäßig als Dozentin bei Kammermusik- und Meisterkursen sowie als Jurorin bei Wettbewerben mit. Eine internationale Konzerttätigkeit in diversen Kammermusikensembles ergänzt ihr Engagement an der Hochschule.

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Igor Folwill

geboren in Köln, studierte Musiktheaterregie und Gesang in Darmstadt und an der Folkwang-Hochschule, Essen. Folkwang Preisträger .
Regie-Assistent in Darmstadt bei Harro Dicks und Prof. Kurt Horres und in Wuppertal bei Friedrich Meyer-Oertel, Dr. Hellmuth Matiasek, Ferruccio Soleri .
Zunächst Operndirektor am Landestheater Detmold
Als freier Regisseur inszenierte u.a. in Dortmund, Erfurt, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Heidelberg, Kiel, Leipzig, Mainz, Münster, Schwerin, Ulm und Wuppertal, an der finnischen Nationaloper Helsinki, dem Cantiere Montepulciano, Bayreuther Barock, Eckhoff Festival, Gotha, Potsdam, Festspiele Sanssouci ,Goethe Theater, Bad Lauchstädt und den Internationalen Händelfestspielen Göttingen.
Als Sängerdarsteller verkörperte er Charakterfiguren wie Tevje (Anatevka), Doolittle (My fair Lady) Obolski (Feuerwerk) und Sorbas (Alexis Sorbas). Folwills Repertoire umfasst mehr als 100 Inszenierungen von Werken aller Epochen, wobei seine besondere Liebe den Opern der Barockzeit gilt. Mit Dirigenten wie Nicolas McGegan, Konrad Junghänel, Marcus Creed und Werner Ehrhardt erarbeitete er u.a. La Calisto von Cavalli, Dardanus von Rameau, King Arthur von Purcell, sowie die Händel-Opern
Alcina, Agrippina, Ariodante, Rodelinda, Partenope, Serse, Rinaldo, Poro, Giulio Cesare die Welt-Erstaufführung der rekonstruierten Oper Giove in Argo. Projekt Le Cinesi Gluck/Gundermann mit der Chinesischen Nationaloper, Meilangfang, Peking Gastdozent/Meisterkurse an in- und ausländischen Hochschulen., Lehrauftrag szen.-dram. Unterricht an der Hochschule für Musik, Detmold 1996 bis andauernd ist Igor Folwill als szenischer Leiter der Musiktheaterabteilung Professor an der Hochschule für Musik, Köln.

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Thomas Heyer


Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein.
Zunächst studierte er an der Musikhochschule Köln Schulmusik, dann folgte ein Studium in Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Arthur Janzen. Weitere Studien bei Judith Lindenbaum, KS Prof. Reinhard Leisenheimer und KS Kurt Moll.

Konzerttätigkeit in Europa, USA und Afrika mit allen großen Oratorien. Daneben wirkte Heyer in diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und brachte zahlreiche zeitgenössische Werke zur Uraufführung.

Gastengagements an verschiedenen Opernhäusern mit Partien des lyrischen Tenorfachs.
Neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet Thomas Heyer sich leidenschaftlich dem Unterrichten: Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und leitet Gesangskurse im In- und Ausland. Viele seiner Schüler sind an verschiedenen Opernhäusern in Europa engagiert und gewannen erste Preise bei den grossen internationalen Wettbewerben.

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Simone Kermes

Simone Kermes wird für ihre einzigartige Bühnenpräsenz und enorme Virtuosität
geschätzt. Der Schwerpunkt liegt besonders im Konzertbereich, wo die Künstlerin mit
ihren eigenen Musik-Projekten erfolgreich auf Tour geht. Die Konzeptalben, die sie selbst
entwickelt, werden zusammen mit ihrem Plattenlabel Sony produziert. Dort setzt sie
keine Grenzen, sondern ist in allen Musikstilen zu Hause. Ihre Alben stürmen sogar die
Pop-Charts.Im Jahre 2017 hat Simone Kermes ihr eigenes Orchester kreiert mit dem Namen „Kermes e Amici
Veneziani, basierend auf jahrelanger Erfahrung im Zusammenspiel mit ihren Musikern war es eine
Notwendigkeit. „Qualität und Menschlichkeit gleichermaßen zusammenzubringen, zu erleben und
weiter zu tragen“.Im selben Jahr gründete Simone Kermes ihre eigene Künstleragentur , Kermes Artists GmbH
und gibt erfolgreich Meisterkurse in der ganzen Welt. Die Jugend zu fördern , ihr eigenes
musikalisches Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben, liegen Simone Kermes besonders am
Herzen. Simone Kermes gastiert weltweit an den bedeutenden Opern- und Konzerthäusern. Sie ist
Mendelssohn - und Bachpreisträgerin und wurde mit zahlreichen Preisen u. a. den Echo Klassik
als „Sängerin des Jahres“ sowie einen Echo für die Operneinspielung des Jahres und dem
bedeutenden russischen Opernpreis „Die goldene Maske“ für Mozarts „Cosi fan tutte“
ausgezeichnet.

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Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt.
Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid.

Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.

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Sarah O’Brien

Ist eine äusserst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat.
Siareah O’Brien ist nach über 20 Jahren als Soloharfenistin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, im Jahr 2014 zu der intensiven Arbeit mit den Studierenden übergegangen und widmet sich, neben Solisitschen Auftrtitten und Kammermusik –Konzerten, jetzt ganz ihrer Tätigkeit als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik in Basel. Ihre Studenten sind Gewinner Int.Wettbwerbe und konnten viele Orchesterprobespiele für sich entscheiden.
Zuvor war Sarah O’Brien, neben dem Orchester, Professorin am Mozarteum Salzburg und der Hochschule in Rotterdam. Gastprofessuren und Kurse führten sie nach München, Hochschule für Musik und Theater, Sibelius Akademie Helsinki, Julliard school New York, Conservatorium Amsterdam und an die Int. Sommerkurse in Montepulciano.
Sie ist in Jurymitglied an Int. Harfenwettbewerben wie ARD Wettbewerb München,
Int. USA competition und Deutscher Musikrat Wettbewerb u.a. sowie Fachexpertin bei Probespielen.
Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997.
1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.
1988-1998 Harfenistin des Sabeth Trio Basel. Preisträger des Schweizerischen Kammermusikwettbewerbes der Migros Kulturförderung. Uraufführungen u.a. von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho. Auftritte an nationalen und internationalen Festivals und Konzertreihen.
Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchester unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Phiilharmonikern unter Hartmut Haenchen. dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, dem Zürcher und Basler Kammerorchester, dem Nat. Radio Orchester Polen und vielen anderen.
1992-1998 Mitglied des Landesensembles für Neue Musik ‘MusikFabrik‘ in Düsseldorf. Auftritte, Uraufführungen und Premieren an allen Festivals der Zeitgenössischen Musik.
Sarah O‘Brien arbeitet/e regelmässig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber.
Sie ist Gastlektorin für Neu-Ausgaben der Harfenliteratur zb. beim Henle Verlag München und HP Verlag London.

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Diemut Poppen

Nata a Munster, in Germania, Diemut Poppen è considerata tra i violisti più importanti del nostro tempo. Cresciuta in una famiglia di musicisti, inizia la sua precoce carriera concertistica a l'età di nove anni. Tra i suoi insegnanti figurano B. Giuranna, Y. Bashmet, K. Kashkashian, H. Schlichtig, P. Schidlof del Quartetto Amadeus. Ha studiato a Düsseldorf, Köln, Aachen, Berlin (UDK) Bloomington/USA e Parigi. Diemut Poppen si è affermata sulla scena internazionale svolgendo un'intensa attività concertistica che l'ha vista impegnata in veste di solista con direttori quali Claudio Abbado, Frans Brüggen, Heinz Holliger nella Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Gulbenkian, Orchestra Mozart, Chamber Orchestra of Europe; in Italia anche con l'Orchestra dei Pomeriggi Musicali di Milano e l'Orchestra di Padova e del Veneto, nelle più importante sale da concerto e stagioni concertistiche, tra cui il Teatro San Carlo, l’Auditorium Parco della Musica di Roma, il Teatro Comunale di Bologna, la Sala Verdi di Milano, etc. Si dedica con passione anche alla Musica da Camera e ha suonato al fianco di A.Schiff, H.Holliger, N.Gutman, L.Kavakos, S.Meyer, R. e G. Capuçon, I.Faust, G.Kremer, M.J.Pires, A.Lonquich, M.Brunello, E.Dindo, E.Bronzi, M.Rizzi, A.Carbonara, P.Vernikov, G.Carmignola, L.Borrani, tra gli altri.
Sotto la direzione del Maestro Claudio Abbado, è stata Prima Viola nella Chamber Orchestra of Europe e dell’Orchestra del Festival di Lucerna per molti anni. Il suo esteso repertorio include anche molta musica contemporanea, e numerose composizioni di cui è dedicataria.
Diemut Poppen è Titolare della Cattedra di Viola e Musica da Camera presso la Hochschule für Musik Detmold, Escuela Superior de Musica Reina Sofia a Madrid e HEMU Sion, ospite fisso in numerose masterclass, membro di giurie internazionali tra cui l'ARD di Monaco. È direttrice artistica dei Festival Rigi Musiktage, in Svizzera e Cantabile/Lisbona e, dal 2014, organizza una serie di concerti no-profit nel progetto "Kammermusik für Claudio", in onore dello scomparso Maestro e "padre musicale” Claudio Abbado.
Ha inciso per Deutsche Grammophon, EMI, Live Classics, Capriccio, LiveClassics, Tudor, BIS, Teldec. È stata insignita da Sua Maestà la Regina di Spagna della Medaglia d'Argento per
la Musica, e del Premio alla Cultura della Unione Europea.

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Zvi Semel

Geboren in Israel, hat er einen künstlerischen Abschluss (mit Auszeichnung) von der Jerusalem Academy for Music & Dance und einen Masterabschluss in Musikwissenschaft und Kulturwissenschaften an der Hebrew University. Momentan arbeitet er an seiner Doktorarbeit über die Musik im Ghetto Theresienstadt am Musikwissenschaftinstitut.

Zvi Semel ist seit 1989 Lehrer an der Jerusalem Music & Dance Academy, wo er als Gesangstrainer arbeitet und den Kurs "Geschichte des deutschen Kunstliedes" leitet.
Er war zwischen 2009 und 2013 der Leiter der Gesangsabteilung der Akademie.
Zvi ist ebenfalls Direktor und Lehrer des Sommerkurses der Akademie mit dem Titel "Sounds for Jerusalem" und der künstlerische Leiter des Programms für junge Sänger, welches vom Jerusalem Music Center gesponsort wird.

Seit 2001 ist er ebenfalls der musikalische Leiter der Konzertreihe der israelischen Gesangsmusik in Kooperation mit der Jerusalem Academy for Music & Dance und der Musikabteilung in der Nationalbibliothek von Israel.

Zvi hat führende israelische Sänger bei Konzerten in Israel und im Ausland begleitet. Er machte Aufnahmen für Radio und Fernsehen; einige seiner Aufnahmen wurden veröffentlicht.

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Thomas Seyboldt

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China.

„Franz Schubert: Lieder (live)“, die neueste CD-Veröffentlichung des Liedduos Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt, wurde von der "Opernwelt" im Januar 2018 zur CD des Monats gekürt und steht auf der Longlist 1/2018 vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

„Eine Offenbarung“, findet Opernwelt-Chefredakteur Albrecht Thiemann. Die „großartigen Schubert-Recitals“ seien „fünf Stunden Liedkunst, die höchste Maßstäbe erfüllt, ja manches in den Schatten stellt, was gegenwärtig als der Schubert-Interpretationsweisheit letzter Schluss gilt.“

Die Aufnahmen wurden vom SWR live produziert und erschienen beim preisgekrönten Berliner Independentlabel „bastille musique“. Sie beinhalten die gesamten Hölty-Lieder und Schiller-Balladen, ausgewählte Goethe-Vertonungen, eine Wiederauflage der begehrten, aber zwischenzeitlich vergriffenen „Winterreise“ sowie die von Walther Dürr gehaltenen Einführungsvorträge.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der „schubertiade.de • Forum für Liedkunst“ legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der „schubertiade.de“ gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.

Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Sarah Wegener, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo. Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ bei „bastille musique“. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016).

Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine „Winterreise“, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts „Schubert hoch vier“ erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet.

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Ulrike Sonntag

Ulrike Sonntag studierte zunächst Schulmusik und Germanistik in Stuttgart, dann Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.
Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh. Chr. Bach und an der Deutschen Oper Berlin.
Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das
Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper,
wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe,
Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.
Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey. Bei den Opernfestspielen
in St. Margarethen die Micaela.
Daneben ging Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche
Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.
Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen
und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA,
China, Südamerika und Japan auf.
Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem
in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den
Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den
Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba.
Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt,
Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.
Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie
mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud. Die CD „Herbsttag“ enthält Vertonungen von Rilke-Gedichten.
Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich profiliert. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Zahlreiche Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Festspiele Bayreuth, Braunschweig, Halle, Detmold, Bielefeld, Bremerhaven, Zürich, Salzburg, Wien, Straßburg, Stralsund, Saarbrücken, Landestheater Salzburg, Staatsoper München).
Beim Oberstdorfer Musiksommer leitete sie von 2006-2009 internationale Meisterkurse für Gesang. 2008 führte eine Tournee sie nach Wladiwostok für zwei Liederabende und einen Meisterkurs zum Thema „Zauberflöte“. Beim Musikfest Stuttgart betreute sie 2009, 2011 und 2015 den Meisterkurs des Musikfestes der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und Hans-Christoph Rademann. Weitere Meisterkurse führten sie 2010, 2012, 2014 und 2015 ans Conservatoire National Supérieure de Paris, 2011 an die Musikakademien in Bukarest, Riga und Budapest, 2013, 2015 und 2016 an die Opernakademie Henfenfeld und nach La Palma. Seit 2014 jährlich an die Akademie Palazzo Ricci Montepulciano/Italien. Im März 2017 leitete sie einen Meisterkurs am Sydney Conservatium of Music.
Im März 2018 wird sie am Staatlichen Konservatorium in Jerewan/Armenien einen Meisterkurs geben.

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Pauliina Tukiainen

Die finnische Pianistin Pauliina Tukiainen studierte Klavier in ihrem Heimatland und in Frankfurt am Main. Während ihres Liedstudiums bei Hartmut Höll und Anne Le Bozec in Zürich und Karlsruhe erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien.
Sie konzertierte u.a. im Musikverein in Wien, in der Tonhalle Zürich, im Oslo Konserthus, bei der Hugo-Wolf-Akademie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Bodenseefestival, im Saigon Opera House in Vietnam und beim Cape Classic Festival in Südafrika.
Es entstanden Konzertmitschnitte bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten. Nach ihrer auch in der Presse hochgelobten Debut-CD „Mirrors“ mit Werken von Sibelius und Kaija Saariaho erschien eine zweite Aufnahme mit Liedern von Berg, Debussy und Wagner. Ihre neueste CD beim Label Coviello Classics beinhaltet Lieder von Schumann und Strauss sowie eine Ersteinspielung von Wolfgang Rihms „Ophelia sings“.
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Pauliina Tukiainen mit dem Bonner Schumannfest, wo sie seit 2016 auch Künstlerische Beraterin (Lied) ist.
Sie ist eine international gefragte Dozentin für Meisterkurse und unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main (2006-2017) und Freiburg (seit 2013).
Seit Oktober 2017 ist Pauliina Tukiainen Professorin für Liedgestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Claudia Visca

Die in New York geborene Sopranistin Claudia Visca absolvierte ihre Gesangsausbildung am „The Curtis Institute of Music“ in Philadelphia. Ein Fulbright Stipendium brachte sie an die Hochschule für Musik Wien, wo sie bei KS. Hilde Rössel-Majdan und Anton Dermota studierte.

Claudia Visca hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Leonard Bernstein, Eugene Ormandy, Istvan Kertesz, Gustav Kuhn, Miguel Goméz-Martinèz, Helmut Müller-Brühl, Hanns-Martin Schneidt, Sandor Vegh, Peter Gülke und Raphael Frühbeck de Burgos.

Sie arbeitete u.a. mit folgenden Künstlern und Regisseuren zusammen:
Placido Domingo, Agnes Baltsa, José Carreras, Edith Mathis, Günther von Kannen, Hartmut Welker, Thomas Tipton, Josef Protschka, Yo-Yo Ma,
Jean-Pierre Rampal, Bruno Canino, Rudolf Serkin, Siegfried Palm, Richard Stolzmann, Mitglieder des Guarneri-Quartetts, Marcel Prawy, Pina Bausch, John Dew, Pet Halmen, Christine Mielitz, Wolfgang Weber, Sammy Molcho.

In ihrer langen Bühnenkarriere hat sie an mehr als 25 Opernhäusern in Europa gastiert, u.a. in Wien, Berlin, Köln, München, Amsterdam, Genf und Zürich.
Sie verkörperte 75 Opern-, Operetten- und Musical-Rollen. Sie war auch mehrmals „Soprano in Residence“ at the Marlboro Music Festival.

Von 2000-2003 war sie Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2003 wurde sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen, an der sie seitdem eine Klasse für Sologesang leitet.

Claudia Visca gibt weltweit Meisterkurse für Gesang und Interpretation, zuletzt in Amerika, Belgien, Deutschland, Griechenland, Holland, Italien, Japan, Österreich, Polen, China, England, Frankreich, Norwegen Ungarn und Tschechien. Sie ist zudem Jurorin bei internationalen Wettbewerben.

Studierende von Frau Prof. Claudia Visca sind Preisträger vieler Wettbewerbe und an namhaften Opernhäusern engagiert, u.a. Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Theater an der Wien, unten der Linden Berlin, Covent Garden, Bregenzer Festspiel, The Metropolitan Opera, La Scala und National Theater Prag.

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Dorothea Wirtz

Ihr Studium, das sie mit Auszeichnung abschloss, absolvierte die Koloratursopranistin Dorothea Wirtz bei Elisabeth Grümmer und Hugo Diez an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und bei Hanno Blaschke an der Hochschule für Musik in München.
Schauspielunterricht am Max Reinhard Institut in Berlin und eine Ausbildung zur Atempädagogin komplettierten ihre Ausbildung.
Festengagements folgten ab 1978 an der Bayerische Staatsoper, dem Staatstheater Kassel und dem Opernhaus Zürich, wo sie in Partien wie Blonde, Olympia, Rosina, Despina, Königin der Nacht, Adele, Marzelline, Gilda und Adina zu hören war. Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Staatsoper unter den Linden und Deutsche Oper), Wien (Staatsoper und Volksoper), Stuttgart, Köln, Madrid, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz (Maggio Musicale) Catania, Palermo, Buenos Aires, Mexico City. 1979 gewann sie den Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg.
Sie konzertierte beim Schleswig-Holstein Festival, dem Rheingau Festival, den Salzburger Jännerwochen....
Während ihrer Laufbahn sang Dorothea Wirtz unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Ferdinand Leitner, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach und Nicolaus Harnoncourt und mit Kollegen wie Hermann Prey, Edita Gruberova, Hildegard Behrens, Martti Talvela. Matti Salminen, Kurt Moll etc. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD- Einspielungen entstanden in diesen Jahren.
Von 1995-2000 war Dorothea Wirtz Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2000 wurde sie an die Hochschule für Musik in Freiburg berufen.
Studierende von Dorothea Wirtz sind Preisträger vieler Wettbewerbe, an nationalen und internationalen Opernhäusern engagiert oder gehen erfolgreich pädagogischen Tätigkeiten nach.

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