Sheila Arnold

„Wunder an Klangzauber und Farbigkeit gepaart mit einer souveränen Spielkultur.“
SWR2 Klassikmarkt

Herausragende Erfolge bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben wie z. B. dem Clara Haskil Wettbewerb in Vevey 1995 und der Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden, der ihr im Rahmen des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 1995 verliehen wurde sowie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen trugen zu Sheila Arnolds weltweiten Konzerttätigkeit bei.
Die gebürtige Inderin war zudem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Märkischen Kulturkonferenz, erhielt eine Vielzahl weiterer Auszeichnungen beim Deutschen Musikwettbewerb, wurde sowohl als Solistin als auch als Duopartnerin in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ sowie als Solistin in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats aufgenommen.

Sheila Arnold gehört zu der Generation von Pianisten, die sich gleichermaßen auf dem modernen Konzertflügel wie auf dem Fortepiano zu Hause fühlen. Das symbiotische Verhältnis beider Instrumente zueinander ist für sie stetige Informations- und Inspirationsquelle. Die daraus resultierenden Fragen zur Artikulation, Phrasierung, zur Klangästhetik und der „musikalischen Klangrede“ bilden ein wesentliches Element ihres Spiels und ihres Unterrichts Dabei umfasst ihr Repertoire den gesamten Bereich der Musik vom 18. Jahrhundert bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Das Klavierwerk W. A. Mozarts bildet einen wesentlichen Schwerpunkt ihres Repertoires.

Zu ihren musikalischen Partnern zählten namhafte Orchester wie das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Orchester der Beethovenhalle Bonn oder das Prager Kammerorchester und Dirigenten wie Jesús López-Cobos, Marc Soustrot oder Michael Hofstetter. Sie spielte als Solistin in den größten Konzertsälen Deutschlands und anderer Europäischer Länder. Kammermusikpartner waren Nina Janssen, Sergio Azzolini, Wilhelm Bruns, Ralf Manno, Guido Schiefen, Michael Faust, Isabelle Faust, Alexander-Sergei Ramírez, Alexander Hülshoff, das Mandelring-Quartett und viele andere. Musikalisch bereichernde und herzliche Begegnungen hatte sie beispielsweise beim Heimbacher Kammermusikfestival Spannungen, dem Hambacher Musikfest und vielen anderen renommierten Festivals in Europa, Indien und den USA.

Prägend für ihre Interpretationen wurde nicht nur der Unterricht in der Kindheit bei Prof. Heidi Köhler, ihre Studienzeit bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, das sie mit dem Konzertexamen in Hannover abschloss, sondern auch Begegnungen mit Musikern wie Ferenc Rados, Dénes Zsigmondy, Pepe Romero, Elisabeth Leonskaja, Claude Frank oder Lev Naumov in ihrer Vielfältigkeit. Insbesondere ihre Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Sprache bereichern sie auf der Suche nach der nonverbalen Kommunikation menschlicher und künstlerischer Inhalte. Auf diesem Wege war ihr die Arbeit mit dem Schauspieler Bernt Hahn von besonderer Bedeutung.

Wenn es ihre Zeit erlaubt, beteiligt sie sich am von Lars Vogt initiierten internationalen Projekt www.rhapsody-in-school.de, das weltbekannte Musiker in die Schulen führt.
Mit großer Freude schafft es Sheila Arnold, auch Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Ihr erfolgreiches Kinder-Musik-Theaterstück „Wolferl auf Reisen – oder Piepsi, Miss Pimpes und das Lautleise“, mit der Schauspielerin Uta Jacobi als Mozarts Hündin Miss Pimpes und ihr selbst als „beste Freundin“ dieser Hündin an Cembalo und Hammerklavier, wendet sich explizit an Grundschulkinder.

Seit ihrer frühesten Jugend wurden ihre Konzerte national und international bei Rundfunk-und Fernsehsendern sowie in einer umfangreichen Diskografie dokumentiert. Angefangen mit Cemablowerken der Französin Elisabeth Jacquet de La Guerre über Werke von W. A. Mozart, F. Chopin, Robert und Clara Schumann, Louise Farrenc, J. Brahms, E. Granados, A. Scrijabin bis hin zu Werken von Tatjana Komarova und anderen zeitgenössischen KomponistInnen sind hier Aufnahmen sowohl auf historischen als auch auf modernen Flügeln zu hören.

Die neueste CD mit Werken von Franz Schubert erschien im Januar 2016 wieder beim Label Cavi-Music.

Sheila Arnold ist Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

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Markus Bellheim

„Markus Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage geboten wird.“ (Österreichische Musikzeitschrift, 2007)

Im Jahre 2000 gewann Markus Bellheim den Internationalen Messiaen-Wettbewerb in Paris. Dies stellte den Beginn einer ausgedehnten Konzerttätigkeit dar, die ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika führt. Dabei ist der 1973 in Hamburg geborene Pianist Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Cantiere Internazionale d’Arte, etc.).

Renommierte Orchester wie das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, die Bamberger Symphoniker, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Eduard Brunner, Marisol Montalvo und dem Minguet Quartett.

Markus Bellheim spielte mehrmals unter hoher Publikumsresonanz das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.

Nach den CD-Einspielungen der gesamten Solowerke von Wolfgang Rihm und der Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus von Olivier Messiaen beim Label NEOS erschien dort zuletzt das Klavierkonzert von Bruno Maderna mit Markus Bellheim und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks. Diese Aufnahme wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Besondere Beachtung fand Bellheims Aufnahme der Trois Petites Liturgies de la Présence Divine von Messiaen mit der Kremerata Baltica, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kammermusikfests Lockenhaus bei ECM veröffentlicht wurde.

Markus Bellheim gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Würzburg und Mannheim und wurde zum Wintersemester 2011 auf eine Professur für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Für den Münchner G. Henle Verlag ist er als freier Mitarbeiter und Autor tätig.

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Anne Champert

Anne Champert, international gefragter Coach für Sänger, wurde in Frankreich geboren.
Nach einem Studium der Literatur und Musikwissenschaft an der Université de Paris Sorbonne studierte sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris Komposition, elektronische Musik und Klavierbegleitung und vervollständigte ihre Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama in London mit einem Aufbaustudium in Liedbegleitung und Korrepetition.
Nach Engagements als Repetitorin an der Scottisch Opera, Glasgow und der Opéra National de Paris arbeitet Anne Champert seit 1999 in Deutschland, zuerst am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.Von 2004 bis 2014 war sie Studienleiterin an der Deutschen Oper Berlin und damit 10 Jahre lang für die musikalische Einstudierung den Solisten verantwortlich.
Seit Oktober 2014 ist sie Professorin für Partienstudium und Korrepetition an der Hochschule für Musik Theater und Medien in Hannover.
Darüber hinaus wird sie als Gastcoach u. a. an die Komische Oper Berlin und zu den Bregenzer Festspielen sowie an die Israeli Opera Tel-Aviv eingeladen.
Sie ist Mitglied im Fachausschuss des Bundeswettbewerb Gesang und regelmässiges Jurymitglied in nationalen und internationalen Wettbewerbe.

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Jutta J. Eckes

Literaturwissenschaftlerin und Italianistin (M.A.), Italienischdozentin an der HFMT Köln, der Hochschule für Musik Rhld.Pfalz, am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz und an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Dolmetscherin, Übersetzerin, Lehrbuchautorin.

Publikationen bei Rowohlt, Hueber, Bärenreiter (L’italiano musicale, 2001)
Italienisch-Sprachcoaching für Sänger bei Opernproduktionen mit folgenden Regisseuren und Dirigenten: Herbert Wernicke, Joachim Schlömer, Georges Delnon; Michael Hofstetter, René Jacobs, Konrad Junghänel, Christoph Spering, Alan Curtis, Andreas Stoehr.

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Michael Faust

Michael Faust begann seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Köln bei Cäcilie Lamerichs und führte sie später in Hamburg bei Karlheinz Zöller und in Basel bei Auréle Nicolet fort. Neben nationalen wie internationalen Preisen erhielt er als erster deutscher Musiker den angesehenen Pro Musicis-Award 1986 in New York. Solokonzerte führten ihn seitdem in nahezu alle Länder Europas, nach Nord- und Südamerika, durch Afrika sowie nach Japan. Den Dirigenten Lorin Maazel „beeindruckte Michael Faust durch seinen großen, blühenden Ton und durch seine ausgesprochene Musikalität“, der Dirigent und Komponist Gunther Schuller schrieb: Selten trifft man auf solch einen reinen Tonglanz, Farbenreichtum und technische Überlegenheit. Es ist eine Freude, ihn spielen zu hören.

Seine Laufbahn als Orchestermusiker führte ihn mit nur 20 Jahren als Solo-Flötist an das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, später an dieser Position zum Hamburger Philharmonischen Orchester und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Seit 1988 hat er die Stelle des Soloflötisten beim WDR Sinfonierorchester Köln inne. Michael Fausts pädagogisches Engagement wird durch viele Meisterkurse dokumentiert, die er in Europa, Südamerika, Japan und den USA gibt. An der Musikhochschule Düsseldorf erhielt er auf Grund langjähriger Lehrtätigkeit eine Honorarprofessur. Außerdem war er mehrere Jahre lang Dozent bei der European Mozart Foundation in Prag und Warschau. Mehrere Komponisten schrieben Werke für Michael Faust oder das von ihm gegründete Ensemble Contrasts Köln, so u.a. York Höller, Manfred Trojahn, Heinz-Martin Lonquich, Bojidar Dimov oder Gunther Schuller. Dies und die Teilnahme an Festivals wie Darmstädter Tage für Neue Musik zeigen sein großes Engagement für die Zeitgenössische Musik. Er regte ein neues Werk Mauricio Kagels mit dem Titel „Das Konzert“ an, da es sich um das erste Solokonzert aus der Feder des großen argentinisch-deutschen Komponisten handelt. Die Uraufführung im Rahmen der Ruhr-Triennale am 2. Oktober 2003 an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg fand bei der Presse einhellige Zustimmung.
Für die Frankfurter Allgemeinen ”brilliert Faust hochvirtuos“, die Süddeutsche Zeitung nennt den Solisten „bravourös“, für das „Online Musik Magazin“ wurde Das Konzert „zum Triumph für den exzellenten Flötisten Michael Faust“.
In dieser Saison wird Michael Faust mit „seinem Orchester“, dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov in der Philharmnonie Köln das Flötenkonzert des lettischen Komponisten Peteris Vasks uraufführen.

Höhepunkte seiner Karriere waren Aufführungen von Iberts Flötenkonzert mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester unter Vladimir Fedossejev, Aufführungen von Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem Saint Louis Symphony Orchestra und einem Rezital im Kammermusiksaal der New Yorker Carnegie-Hall. Michael Faust bestritt Solokonzerte an so verschiedenen Orten wie der Kölner Philharmonie (u.a. Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Hans Vonk und 2005 „Das Konzert“ von Mauricio Kagel mit dem Guerzenich-Orchester unter Markus Stenz), der Kioi-hall in Tokio, dem Teatro Amazonas in Manaus und in Spokane/USA, wo er jährlich Gast beim Northwest Bach Festival ist. Michael Faust trat neben einer Reihe von Kammermusikkonzerten mit dem Ensemble Contrasts Köln u.a. mit der deutschen Erstaufführung des Konzertes für Flöte und Orchester (Klezmer Rondos) des amerikanischen Komponisten Paul Schoenfield und mehreren Konzerten mit Mauricio Kagels Flötenkonzert auf und spielte u.a. „Halil“ von Leonard Berstein mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Leitung von Carl St. Clair (siehe auch Kritik zum Zephyr Bläserquintett und die Wiederaufführung des Flötenkonzertes von John Corigliano). Neben einer großen Reihe von Produktionen für Rundfunk- und Fernsehstationen in ganz Deutschland, Frankreich, den USA und Japan nahm Michael Faust nach einer ersten Schallplattenaufnahme mit dem Pianisten Alexander Lonquich 1990 das Werk „El Cimarrón“ von Hans Werner Henze auf.

Seitdem erschienen eine Vielzahl CD-Einspielungen mit Werken aus allen Epochen, so bei GM Recordings in Boston drei CDs mit Werken der Epoche Bach bis Mozart, die Michael Faust mit dem Cembalisten und langjährigen Duopartner Ilton Wjuniski in den USA einspielte, wo auch die Aufnahmen zu seiner CD mit Sonaten von César Franck und Sergej Prokofjev enstanden. Mit dem Ensemble Contrasts engagiert sich Michael Faust besonders in der Neuen Musik, was z. B. die bei cpo erschienene, ausschließlich Elliott Carter gewidmeten CD dokumentiert. Mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Serge Baudo und Alun Francis nahm er u.a. Konzerte für Flöte und Orchester von J. Ibert, C. Nielsen und L. Bernstein auf (Capriccio). Diese Aufnahme fand bei der internationalen Kritik besonderen Anklang. Das in England erscheinende Magazin Gramophone bezeichnet Michael Faust „a splendid flautist and artist“, Fono Forum nennt ihn einen „profilierten Solisten“, die französische „La Traversière“ einen „interprète à découvirir“.

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Mechthild Georg

Mechthild Georg erhielt eine gründliche musikalische Ausbildung durch ihren Vater, der Kantor und Musikdirektor war. Sie studierte in Köln Romanistik und Geschichte sowie Musik und schloss daran ihr Gesangstudium bei Professor Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf an.

Nach ihrem Konzertexamen 1982 wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Köln; gleichzeitig begann ihre rege Konzerttätigkeit als junge Altistin und sie wurde Preisträgerin des Würzburger Mozartfest-Wettbewerbs im Fach Oper. Sie absolvierte als aktive Teilnehmerin Meisterkurse für Opern- und Liedgesang bei Elisabeth Schwarzkopf in Frankfurt, Zürich und Stuttgart sowie bei Giulietta Simionato in Salzburg. Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten Mechthild Georg durch ganz Europa; Dabei wirkte sie bei bekannten Festivals mit wie dem "Prager Frühling", dem "Internationalen Bachfest Leipzig", den "Wiener Festwochen", den "Frankfurt-Festen" und auch beim "Europäischen Musikfest Stuttgart" mit.

Das Repertoire ihrer Opernpartien beginnt bei den dramatischen Sopranpartien der frühen Italienischen Oper (Ottavia und Penelope aus Monteverdis Opern) und führt über die Mozart- schen Hosenrollen zu Wagner und auch zur zeitgenössischen dramatischen Musik: 1989 wirkte sie mit bei der Uraufführung der Oper "Graf Mirabeau" von S. Matthus am Essener Aalto-Theater.

Mit deutschen Rundfunkanstalten macht Mechthild Georg regelmäßig Orchester,- Kammermusik- und Liedproduktionen. Im Jahre 1998 wurde Mechthild Georg als Professorin für Gesang an die Musikhochschule Köln berufen. Durch ihre Arbeit als Gesangspädagogin kam sie neben Jury-Tätigkeit bei Wettbewerben auch bereits dazu, in exzellenten Meisterkursen den hochbegabten Nachwuchs im Opern- und Konzertgesang zu fördern , so im " Meisterkurs Gesang" in Weikersheim, im "Meisterkurs Oper" der Landesakademie Ochsenhausen ( Baden-Württemberg), und zum wiederholten Male im " Meisterkurs Gesang" beim " Europäischen Musikfest Stuttgart " unter der Leitung von Helmuth Rilling.

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Klaus Häger

Klaus Häger, geboren 1965, erhielt seine erste Ausbildung in den Fächern Violoncello, Klavier und Orgel in seinem Geburtsort Wuppertal. Bereits während der Schulzeit war er als Organist, Chor- und Orchesterleiter tätig. Nach dem Abitur studierte er zunächst Schulmusik, später Gesang bei den Professoren Dr. Franz Müller-Heuser, Ingeborg Most und Jürgen Glauß (Liedgestaltung) an den Musikhochschulen Köln und Freiburg.

Meisterkurse besuchte er bei Sena Jurinac, Ernst Haefliger und Dietrich Fischer-Dieskau. Bereits während des Studiums gab er Liederabende, Orchesterkonzerte und zahlreiche Oratorienaufführungen im In- und Ausland. Er wirkte an Rundfunkaufnahmen für fast alle deutschen Rundfunkanstalten mit sowie an Schallplatten- und Fernsehaufnahmen.

Klaus Häger war Stipendiat des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker sowie der Walter-Kaminsky-Gedächtnisstiftung und Preisträger u.a. des Internationalen Mirjam-Helin-Gesangswettbewerbes in Helsinki 1989, des Internationalen Mozart-Wettbewerbes der Städte Venedig-Prag-Wien und des Bundeswettbewerbes Gesang in Berlin 1990 (1. Preis und zwei Sonderpreise).

1992 erhielt er den Oberdörffer-Preis in Hamburg. Klaus Häger wirkte bei zahlreichen Festivals mit, so z.B. bei den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Opernfestspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Holland Festival und den Bachwochen Ansbach. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Kent Nagano, Gert Albrecht, Michael Gielen, Helmuth Rilling, René Jacobs, Howard Arman und Philippe Herreweghe zusammen. 1991 wurde Klaus Häger Mitglied der Hamburgischen Staatsoper. Von 1997 bis 2004 war er im Festengagement an der Deutschen Staatsoper Unter den Linden Berlin tätig. Außerdem erhielt er im Sommersemester 2000 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Dezember 2004 wurde er an der Rostocker Hochschule zum Professor für Gesang berufen. Mit der Professur verbunden ist die Leitung der Gesangsabteilung.

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Frans Helmerson

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London. Großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten außerdem Sergiu Celibidache und sein Förderer Mstislav Rostropovich. 1971 gewann er einen der renommiertesten Musikpreise für Cellisten, den Cassadó-Wettbewerb in Florenz - nur die erste von vielen weiteren Auszeichnungen. Tourneen führten ihn ins europäische Ausland und nach Japan, Russland, Südamerika, Australien, Neuseeland und in die USA.

Frans Helmerson spielt mit vielen namhaften Orchestern und erhält für seine Konzerte und Einspielungen hervorragende Kritiken. Seine Aufnahme von Dvoraks Cellokonzert (mit Neeme Järvi und dem Göteborg Symphonieorchester) wurde "zur besten auf dem heutigen Markt vorhandenen Aufnahme" gewählt. Hochgelobt ist auch seine Aufnahme von Schostakovichs Cello Konzert Nr. 1.

Frans Helmersons Liebe zur Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Motor für seine musikalischen Aktivitäten. Er ist regelmäßig bei den wichtigsten Europäischen Festivals zu Gast, unter anderem in Verbier, Pablo Casals-Festival oder beim Ravinia Festival, und über viele Jahre war er künstlerischer Leiter des "Umea-Korsholm International Chamber Music Festival". 2002 gründete er mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Nobuko Imai das Michelangelo String Quartet. Neben seiner Karriere als Solist, Kammermusiker und auch als Dirigent unterrichtete Frans Helmerson mehrere Jahre an den Musikhochschulen in Köln und in Madrid. Seit 2011/12 ist er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig. Er spielt ein Cello von Domenico Montagnana (1690-1750).

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Elnara Ismailova

Als Fünfjährige wurde die in Baku/Aserbaidschan geborene Elnara Ismailova in die Schule für musikbegabte Kinder aufgenommen. Bereits mit acht Jahren hatte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt und gewann später Preise bei mehreren Wettbewerben für junge Musiker in den ehemaligen UdSSR. Elnara Ismailova schloss ihr Studium mit Auszeichnung am staatlichen Konservatorium in Baku als Konzertpianistin, Kammermusikerin und Pädagogin ab. Sie führte ein aktives Konzertleben und arbeitete als Dozentin am Konservatorium in Baku.

1993 übersiedelte Elnara Ismailova nach Westeuropa. Nach erfolgreichen Teilnahmen an diversen Meisterkursen, unter anderem an der Internationalen Sommermusikakademie Mozarteum in Salzburg absolvierte sie das Konzertexamen als Solopianistin an der Folkwang Universität in Essen bei Prof. Boris Bloch und das Konzertexamen im Fach Liedbegleitung bei Prof. Jürgen Glauß an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab.

1998 wurde sie als Mitglied in die GEDOK (Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnen vereine aller Kunstgattungen) gewählt und erhielt im folgenden Jahr ein Richard-Wagner-Stipendium. Die gefragte Solopianistin und Liedbegleiterin ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit seit dem Jahr 2000 Dozentin für Klavier an der Folkwang Universität Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie arbeitete an den Meisterklassen bei Schleswig-Holstein Musik Festival, an der Universität für darstellende Kunst Wien, an der "Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci" in Montepulciano und wurde für Soloeinspielungen zum Westdeutschen Rundfunk eingeladen.

Elnara Ismailova konzertiert als Solopianistin und Liedbegleiterin in der Berliner Philharmonie, im Roten Rathaus Berlin, Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Kammermusikhaus Bonn, Philharmonie Duisburg u.v.a.. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast mit konzipierten Programmen bei den „Kölner Musiknächten“ und der Konzertreihe “Konzerte in der Häusern der Stadt“. In der Presse werden ihre Solokonzerte als „..ein herausragendes künstlerisches Ereignis“ genannt, ihr Klavierspiel wie „.meisterliche Virtuosität, fantasiereiche Musikalität „charakterisiert (Bonner Rundschau) und ihre „..kongeniale Liedbegleitung..“ (Kölner Stadt Anzeiger) besonders hervorgehoben. Nach einem Chopin-Recital der Pianistin schrieb Cees Noteboom in seinem Buch „.diese Pianistin hat mir Chopin ...wieder offenbart..“.

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Skerdjano Keraj

1972 in Albanien geboren, hat bereits mit dem 6. Lebensjahr den ersten Geigenun-terricht am „Liceu Artistik Jordan Misja“, einem Musikinternat für hochbegabte Kinder in Tirana, erhalten. Er lebt seit 1992 in Deutschland, wo er nach dem Violinstudium an der Folkwang Hochschule in Essen auch die künstlerische Abschlussprüfung im Fach Kammermusik bei Prof. Andreas Reiner mit Auszeichnung abschloss. An-schließend legte er das Konzertexamen bei Prof. Werner Scholz in Berlin ebenfalls mit Auszeichnung ab.
Skerdjano Keraj ist u.a. Preisträger des Folkwang-Preises für Musik 2001 sowie des Internationalen Wettbewerbs für Kammermusik in Thessaloniki. In der Zeit von 2003 bis 2016 war er fester Konzertmeister des Sinfonieorchesters Aachen und des Pfalztheaters Kaiserslautern. Er war als Gast-Konzertmeister u.a. bei folgenden Or-chestern eingeladen: Stuttgarter Philharmoniker, WDR-Rundfunkorchester, Sinfonie-orchester Wuppertal, Düsseldorfer Sinfoniker, SWR Stuttgart, Flanders Symphony Orchester Gent/Antwerpen.
Als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister bereiste er Italien, Frankreich, die Schweiz, Spanien, Griechenland, Dänemark, die Niederlande, Belgien, Japan und nicht zuletzt auch seine Heimat Albanien.
Seit dem Wintersemester 2008/2009 unterrichtet er im Fach Violine und Orchesterli-teratur an der Musikhochschule Köln,Standort Aachen; seit Oktober 2015 als Profes-sor. Darüber hinaus ist er Jurimitglied des internationalen Violinwettbewerbs Königin Sophie Charlotte in Mirow.

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Jacob Leuschner

Jacob Leuschner wurde am 23.7.1974 geboren, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson. Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals.

Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“des Deutschen Musikrats. Zahlreiche Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb –um nur die wichtigsten zu nennen. Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse. Unter seinen Studenten sind Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf. Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Heute ist Jacob Leuschner einer der profiliertesten und vielseitigsten deutschen Pianisten seiner Generation.

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Mihaela Martin

Mihaela Martin, in Rumänien geboren, zählt zu den hervorragendsten Violin-Virtuosen ihrer Generation. Sie gewann Preise bei den großen Wettbewerben u.a. in Moskau, Montreal, Brüssel, und Indianapolis. Ihr Debüt in der New Yorker Carnergie Hall wurde von der Presse gerühmt.

Sie spielt mit den bedeutendsten Dirigenten (u.a. Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi) und Orchestern (u.a. BBC Symphony, Royal Philharmonic, Mozarteum Salzburg, Gewandhaus Orchestra Leipzig) und ist Kammermusik-Partnerin von Martha Argerich, Yuri Bashmet, Leon Fleischer und vielen anderen. Ihre CD-Einspielungen sind preisgekrönt. Mihaela Marin ist Professorin an der Hochschule für Musik Köln.

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Phillip Moll

In Chicago geboren, wohnt Phillip Moll seit 1970 in Berlin. Nachdem er zunächst an der Harvard Universität ein Literaturstudium und dann an der Texas Universität sein Musikstudium abschloß verbrachte er ein Jahr als DAAD-Stipendiat an der Hochschule für Musik in München.

Von 1970 bis 1978 arbeitete er an der Deutschen Oper Berlin als Korrepetitor. Währenddessen und danach konzertierte er mit diversen namhaften Sängern und Instrumentalsolisten. Außerdem hat er öfters mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem RIAS Kammerchor und dem Berliner Rundfunkchor zusammenmusiziert.

Er gastiert oft im Ausland und ist als Solist mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem English Chamber Orchestra und führenden australischen Orchestern aufgetreten. Phillip Moll ist in zahlreichen Schallplatten- und CD-Aufnahmen sowie Rundfunkproduktionen zu hören. Er unterrichtete von 2004 bis 2013 als Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

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Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller- Hornbach erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt ( Gerhard Mantel). Sie unterrichtete an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, bevor sie als Dozentin an die Frankfurter Musikhochschule ging. 1996 wurde sie auf eine Professur für Violoncello an die Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal) berufen. Sie leitet weiterhin parallel eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.
Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie in verschiedenen Besetzungen im In - und Ausland und gastierte auf diversen Festivals (u.a. in Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico, Thailand).
Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble.
Als ausserordentlich vielseitige Künstlerin setzt sie sich neben dem klassisch - romantischen Repertoire ebenso intensiv mit historischer Interpretationspraxis (Barockcello) und der zeitgenössischen Musik auseinander. Etliche neue Werke wurden ihr gewidmet.
Meisterkurse und Workshops im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit.
Sie machte zahlreiche Radio – und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. die Cellokonzerte von Ernst Toch und Györgi Ligeti.).

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Joseph Paratore

In Boston in eine italienische Familie geboren begann Joseph Paratore seine Karriere als Solopianist im Alter von 17 Jahren in der Youth Concert Series des und mit dem Boston Symphony Orchestra. Nach seinem Studium an der Boston University und an der Juilliard School in New York bei Rosina Lhevinne gründeten er und sein Bruder Anthony ein Klavier-Duo. 1974 gewannen Sie den ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München und festigten so ihren Platz im internationalen Konzertleben als Duo-Pianisten. Ihre Karriere hält nun schon seit über 40 Jahren an und sie geben weltweit Konzerte.

Das Paratore-Duo trat in zahlreichen Konzertreihen in den USA und Europa sowie mit einer ganzen Reihe von namhaften Orchestern auf. So etwa mit den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und den Warschauer, Rotterdamer und Amsterdamer Philharmonikern. Dabei kamen sie in den Genuss der Zusammenarbeit mit zahlreichen hervorragenden Dirigenten wie Boulez, Ozawa, Solti, von Dohnanyi, Salonen, Slatkin, Fruhbeck de Burgos und Zinman. Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu zahlreichen Festivals weltweit, z.B. Salzburg, Luzern, Wien, Berlin, Lincoln Centre’s Mostly Mozart, Spoleto USA, Australien, Israel und Asien. Sie wurden mit zahlreichen Preisen und Ehren ausgezeichnet: Die Dante Alighieri Gesellschaft ernannte sie zu Ehrenmitgliedern und sie erhielten den “I Migliori Award” des Pirandello Lyceums für Exzellenz in dem von ihnen gewählten Bereich. Daneben erhielten sie die George Washington Medal of Honour für herausragende Beiträge zu Gemeindearbeit im ganzen Land. 1992 wurde an ihrer Alma Mater, der Boston University, ein Stipendium in ihrem Namen eingerichtet für verdienstvolle Musikstudenten. Über die Jahre hatten sie die Ehre für die Präsidenten von Deutschland, Italien und den USA zu spielen.

Besonders am Herzen liegt den beiden Brüdern ihre Zusammenarbeit mit der Jazz Legende Dave Brubeck, der ihnen persönlich seine Musik für zwei Klaviere anvertraute. Sie haben seine „Points on Jazz“ sowie weitere seiner Stücke auf beiden Seiten des Atlantiks uraufgeführt. In ihren letzten Spielzeiten traten sie gemeinsam mit dem Dave Brubeck Quartett in Europa auf, wobei sie unter anderem gemeinsam mit Dave sein berühmtes „Blue Rondo a la Turk“ an zwei Klavieren wiedergaben. Diese Zusammenarbeit führte zudem zu zwei CDs mit Brubecks Musik für zwei Klaviere (bei Universal) und einer weiteren Einspielung mit dem Dave Brubeck Quartett namens „Brubeck meets Bach“ (bei SonyBMG).

Das vielseitige Repertoire der Paratores umfasst die Standard-Literatur für Klavier zu vier Händen und zwei Klaviere ebenso wie eine immer größer werdende Zahl an wiederentdeckten oder neu beauftragten Werken. Die deutschen Komponisten Wolfgang Rihm und Manfred Trojahn komponierten Werke eigens für sie, genauso wie der namhafte amerikanische Komponist William Bolcom, der die „Sonata in One Movement“ für sie verfasste. Zum 50. Todestag von Alban Berg brachten sie dessen Bearbeitung von Arnold Schönbergs Kammersymphonie, op. 9 für Klavier vierhändig zur Uraufführung.
Seit zehn Jahren gibt Joseph Paratore Meisterkurse an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg. Daneben gab er Meisterkurse an verschiedenen Universitäten in den USA, Deutschland und Estland.

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Patrizia Pinto

nata a Firenze, ha studiato presso i Conservatori “L. Cherubini” di Firenze e “B. Marcello” di Venezia sotto la guida di Maria Felice Bottino, diplomandosi con il massimo dei voti e la lode. Ha ricoperto il ruolo di Prima Arpa Solista dell’ Orchestra del “Teatro Petruzzelli” di Bari dove, sotto la direzione di celebri maestri e solisti, ha ottenuto altissimi riconoscimenti. Ha inoltre collaborato, sempre come Prima Arpa, con importanti orchestre italiane esibendosi in luoghi prestigiosi tra i quali il “Teatro alla Scala di Milano”.
In più occasioni ha eseguito il Concerto in Do maggiore K 299 di Mozart per Flauto, Arpa e Orchestra e le “Danses” di Debussy; alcune sue esecuzioni sono state riprese dalla RAI. Svolge attività concertistica suonando per associazioni e rassegne musicali di prestigio come solista e in gruppo da camera con l’Ensemble Michelangelo. Insieme al violinista Marco Lorenzini ha costituito il Duo Michelangelo ed ha partecipato alla realizzazione di un CD per “Arte Liutaria” di C. Vettori. Titolare della cattedra di Arpa al Conservatorio “L. Cherubini” di Firenze, tiene masterclasses e corsi di perfezionamento di Arpa e Musica da Camera. Nella sua lunga carriera di docente ha formato numerose e valenti arpiste, molte delle quali vincitrici di importanti concorsi nazionali ed internazionali in virtù dei quali ricoprono ruoli di prime parti in orchestre prestigiose sia in Italia che all’estero. Viene spesso invitata a far parte di giurie di concorso. Inoltre ha curato revisioni e trascrizioni di musiche per il proprio strumento.

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Godelieve Schrama

Godelieve Schrama, die im Jahre 1996 mit dem Niederländischen Musikpreis ausgezeichnet wurde, hat sich seitdem zu einer äußerst vielseitigen und abenteuerlustigen Musikerin entwickelt. Als Solistin trat sie unter anderem mit den niederländischen Orchestern Radio Kamer Orkest (heute: Radio Kamer Philharmonie), dem Residentie Orkest, dem Rotterdams Filharmonisch Orkest und dem Koninklijk Concertgebouworkest auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Ton Koopman, Anthony Halstead, Gerard Korsten, Lev Markiz, Matthias Bamert und Ed Spanjaard zusammen. Als Harfenistin des renommierten Schönberg Ensembles spielt sie das gesamte Repertoire für Ensemble aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Neben Aufführungen des bestehenden Repertoires spielt sie auch Werke, die anlässlich von ihr erteilter Kompositionsaufträge entstanden sind. Diese haben unter anderem zu einer CD mit niederländischen Harfenkonzerten geführt. In den letzten Jahren erscheinen auf ihren Wunsch insbesondere neue Kammermusikwerke, darunter von Klaas de Vries (2005), Oene van Geel (2006), Param Vir (2008) und Micha Hamel (2009).

Kammermusik spielt Godelieve Schrama auf Festspielen, wie zum Beispiel dem Orlando Festival, dem West Cork Chamber Music Festival und dem Delft Chamber Music Festival. Sie tritt dort gemeinsam mit Musikern wie Marieke Schneemann und Emily Beynon (Flöte), Vesko Eshkenazy (Violine), Larissa Groeneveld (Cello), den Streichquartetten Auryn Strijkkwartet und Van Brugh Strijkkwartet, dem Sopran Charlotte Riedijk und der Perkussionistin Peppie Wiersma auf. Seit 2001 ist Godelieve Schrama Professorin für Harfe an der deutschen Hochschule für Musik in Detmold und gibt außerdem regelmäßig Masterklassen und Sommerkurse.
Godelieve Schrama spielt eine Lyon & Healy style 23 Harfe.

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Helga Seyboldt

Helga Seyboldt, Dipl. Bewegungspädagogin Franklin-Methode®, studierte Schulmusik und Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe. Langjährige Unterrichtserfahrung als Dozentin für Gesang, Stimmkunde und Vokalensemble an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Initiatorin und Leiterin der seit 1992 jährlich stattfindenden Sommerkurse für Gesang und Interpretation (Liedgestaltung für Sänger und Pianisten), bei denen sie als Gesangslehrerin tätig ist. Seit Beginn wurden die Sommerkurse durch Körperarbeit bereichert.

Neben ihren musikalischen Fähigkeiten erwarb sich Helga Seyboldt vertiefte Kenntnisse in der Atemarbeit nach Prof. Ilse Middendorf, bevor sie ihre Ausbildung bei Eric Franklin in der Schweiz absolvierte und mit Diplom abschloss. Heute ist sie ausschließlich freiberuflich tätig (Gesang und Franklin-Methode®).

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Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

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Norbert Stertz

Norbert Stertz studierte Horn an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Ifor James und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Marie Luise Neunecker. Während des Studiums war er Solohornist der Jungen Deutschen Philharmonie.

Von 1989 bis 2006 war er als Solohornist der Dortmunder Philharmoniker und zudem von 1997 bis 2006 als Solohornist bei der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen tätig. Als Mitglied des Diaphonia Bläserquintetts, das 1992 den Wettbewerb des Deutschen Musikrates gewann, und weiteren Ensembles ist er ebenfalls kammermusikalisch tätig. Dabei führten ihn Konzertreisen als Solist sowie auch als Kammermusiker unter anderem nach Frankreich, Italien, Schweiz, Luxemburg, Österreich, Ungarn, Russland, England, Schottland, Venezuela und Korea. Er ist Preisträger des Concours International de Musique de Chambre Martigny/Schweiz sowie auch des Concours International de Musique de Chambre Illzach/Frankreich.

1993 bis 2004 unterrichtete Norbert Stertz als Lehrbeauftragter für Horn und Kammermusik an der Hochschule für Musik Detmold, Abt. Dortmund. Anschließend war er ein Jahr lang an der Folkwang Universität der Künste in Essen tätig. Seit 2006 lehrt er als Professor für Horn an der Hochschule für Musik Detmold. Hier leitet er auch das Blechbläserensemble der Hochschule hfmBRASS und gründete das Detmolder Hornensemble. 2008 wurde Norbert Stertz für sechs Jahre zum Prorektor der Hochschule gewählt.

Im Jahr 2009 erhielt er die künstlerische Leitung der Detmolder Sommerakademie, die er bis 2016 leitete. In den Jahren 2013/14 war er zudem interimsweise Künstlerischer Leiter des Orchesterzentrum|NRW in Dortmund. Seit Januar diesen Jahres ist Norbert Stertz zusätzlich Gastprofessor am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen.

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Nina Tichman

Die amerikanische Pianistin Nina Tichman ist Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe (Busoni, Mendelssohn, Casagrande). Mit der großen Bandbreite ihres Repertoires begeistert sie ihre Zuhörer immer wieder aufs Neue. Nach ihrem Debut als Siebzehnjährige mit Beethovens Fünftem Klavierkonzert ist die renommierte Künstlerin in den musikalischen Zentren der Welt wie Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Salzburger Festspielhaus aufgetreten. Sie hat u.a. mit Dirigenten wie Moshe Atzmon, Leon Barzin, Aaron Copland, Dmitri Kitaenko und Louis Langrée und mit Orchestern wie den Bamberger Sinfonikern, den Sinfonieorchestern der Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunkanstalten, dem Orchester in Baltimore und dem St. Louis Sinfonieorchester musiziert. Fernsehen und Rundfunk auf fünf Kontinenten widmeten ihr ausführliche Porträts.
Nina Tichmans Diskographie umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Corigliano, Debussy (Gesamtklavierwerk), Fauré, V.D. Kirchner, Mendelssohn, Penderecki und Reger. Als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin gastiert sie bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, International Musicians Seminar in Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival u.v.a. Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach China, Japan, Südostasien, Griechenland, Israel, Mexiko, Neuseeland, Nordamerika, in die Türkei sowie in fast alle europäische Länder.
2001 gründete Nina Tichman zusammen mit Ida Bieler und Maria Kliegel das Xyrion Trio. Das Ensemble wurde für die Interpretation der gesamten Klaviertrios von Beethoven (auf CD bei Naxos) von der Kritik – Zitat: „brodelndes Temperament und ausgereifte Gestaltungskraft” – enthusiastisch gefeiert.

2016 übernahm Nina Tichman die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Burg Namedy. Das exklusive dreitägige Festival zeichnet sich durch innovative Programme mit Abwechslungsreichen kammermusikalischen Besetzungen aus. Themen der letzten jahren waren z.B. „Brahms, der Janusköpfige?“, „Slavisch-ungarische Rhapsodie“, „Große Vorbilder – et un petit divertissement“.
Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen „herausragender musikalischer Leistungen“ den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, IKIF in New York, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano und am Mozarteum in Salzburg gehalten. Sie ist Jurorin bei namhaften internationalen Wettbewerben wie European International Piano Competition (Bremen), Rachmaninov Competition (Bonn), Aschenbrenner Wettbewerb (Köln) und Busoni Wettbewerb (Bozen).

Höhepunkte der Saison 2015/16 waren u.a. Konzerte in Hunter College, New York, sowie Konzerte und Meisterkurse in Italien, Deutschland (u.a. Hamburg Laeiszhalle) und Nordamerika. Für 2016/17 sind Auftritte mit den letzten drei Schubert-Sonaten und den letzten drei Beethoven-Sonaten geplant, außerdem viele Kammermusikprojekte und Meisterkurse in USA, Italien und China.


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Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und als Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor.

Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.

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Elisabeth Weber

Seit ihrem Debüt 1993 beim Ivo Pogorelich Festival tritt die in Thüringen geborene Geigerin als Solistin mit vielen Orchestern in Deutschland und Europa als auch in Australien und Neuseeland auf.
Sie gastiert bei Musikfestivals, wie Schleswig Holstein, Budapest und Warschau.
Als eine aktive Kammermusikerin spielt sie in verschiedensten Ensembles und arbeitete dabei mit Musikern wie Tabea Zimmermann, Boris Pergamenschikow, Isabelle Faust, Sabine Meyer und Gustav Rivinius oder in der Duo-Konstellation mit dem Zymbalisten Luigi Gaggero zusammen.
Elisabeth Weber ist Mitglied des Eisler Quartetts als auch des Orphelian Quartetts, letzteres widmet sich der Streichquartettliteratur auf historischem Instrumentarium.
Ihre Konzerte führten sie unter anderen zu Orten, wie der Wigmore Hall, dem Gewandhaus, der Brigdewater Hall Manchester und dem Concertgebouw.
Nach dem Beginn ihrer musikalischen Ausbildung an der Spezialmusikschule "Schloss Belvedere" in Weimar setzte sie ihre Studien bei Antje Weithaas und David Takeno in Berlin und London fort in Kombination mit vielen Meisterkursen.
Seither widmet sie sich einem umfangreichen und vielseitigem Repertoire, welches auch ihre Begeisterung für zeitgenössische Musik widerspiegelt. Die Annäherung an das barocke und klassische Repertoire mit authentischem Instrumentarium nimmt inzwischen einen grossen Stellenwert in ihrer Arbeit ein.
Desweiteren erschliesst sich Elisabeth Weber mit der Leitung von Kammerorchesterprojekten ein spannendes Betätigungsfeld.
Verschiedene CD-Prodktionen, erschienen bei Ars Musici (solo) und CAvi-music (Eisler-Quartett zusammen mit dem Klarinettisten Wolfgang Meyer), dokumentieren die Vielseitigkeit ihres Spiels.
Im Jahr 2006 erhielt sie einen Ruf als Violinprofessorin an die Musikhochschule Lübeck.

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Paul Weigold

Paul Weigold studierte Fagott bei Klaus Thunemann und Dirigieren bei Lutz Köhler und Wolf-Dieter Hauschild.
Nach dem Studium war er ab 1991 am Stadttheater Würzburg und an der Hamburgischen Staatsoper engagiert.
1997 ging er als Chefdirigent und künstlerischer Leiter an die Wiener Kammeroper.
2001 wurde Paul Weigold als Studienleiter und Assistent des Musikdirektors Seiji Ozawa an die Wiener Staatsoper berufen und hatte diese Position bis 2005 inne.
Bei den Salzburger Festspielen wirkte er als Assistent von Valery Gergiev und Donald Runnicles.
Paul Weigold dirigierte an vielen bedeutenden Opernhäusern wie der Wiener Staasoper, Opera Bastille Paris,Teatro Regio Turin, Wiener Volksoper und Komische Oper Berlin.
Konzertdirigate führten ihn zu den Nürnberger Sinfonikern, zum Niederösterreichischen Tonkünstler- orchester, sowie nach Finnland, Lettland Spanien und Ungarn.

Besonders hervorzuheben ist die über 20-jährige Zusammenarbeit mit Semyon Bychkov unter anderem an den Opernhäusern von Wien, Paris und Madrid sowie beim Sinfonieorchester des WDR in Köln.
Für Maestro Bychkov übernahm Paul Weigold unzählige Einstudierungen von „Tristan und Isolde“ mit dem Schleswig – Holstein Festival Orchester, über „Elektra“ mit dem BBC Symphony Orchestra bis hin zu Brittens „War Requiem“ mit dem Spanischen Nationalorchester. Außerdem hat Paul Weigold bei Bychkovs wichtigsten CD-Produktionen mitgewirkt.
Im März 2016 folgt „Parsifal“ am Teatro Real in Madrid.Dort wird Paul Weigold auch als Dirigent zu erleben sein.
2017 folgen „Parsifal“ in Wien und „Chowanschtschina“ bei den Londoner Proms.
Seit 2006 ist Paul Weigold Professor an der HMTMH und leitet den Fachbereich Gesang/Oper. Insbesondere setzt er sich dafür ein, den Studierenden Möglichkeiten zu eröffnen, den Schritt ins Berufsleben zu bewältigen. Neben dem Studiengang Master/ Oper betreut Paul Weigold auch eine Klasse für Opernkorrepetition.

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Matthias Wierig

Matthias Wierig studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Pi-hsien Chen und entdeckte bald seine Begeisterung für das Kunstlied.
So setzte er sein Studium in der Klasse für Liedgestaltung von Jürgen Glauß und in der Meisterklasse des berühmten amerikanischen Liedbegleiters Irwin Gage in Zürich fort. Ebenso wurde er in Meisterkursen von Graham Johnson unterrichtet.

Zahlreiche Auftritte führten den jungen Liedpianisten zu renommierten Festspielen und Konzerthäusern, unter anderem zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Bad Kissinger Sommer, der Styriarte Graz, den Festlichen tagen alter Musik Knechtsteden, dem Klavierfestival Ruhr, Freunde des Liedes Zürich und zur Kammermusikreihe der Komischen Oper Berlin.
2002 wurde er als einer der jüngsten Professoren an die Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken berufen und leitet dort - ebenso wie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Klasse für Liedgestaltung, aus der schon mehrfach seine Studenten als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind.

Er war Assistent bei Meisterkursen von Rudolph Piernay, Anna Reynolds, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender und Marilyn Horne und arbeitet eng mit Barbara Schlick, Ruth Ziesak, Markus Schäfer, Thilo Dahlmann und Eva Vogel zusammen.
Matthias Wierig war mehrfach Juror bei dem Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und unterrichtet neben seiner Hochschultätigkeit Liedinterpretation in Meisterkursen.

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Sorina Aust-Ioan

Die Österreichisch-Rumänische Pianistin Sorina Aust-Ioan konzertierte als "Wunderkind" bereits im Alter von 10 und 11 Jahren, sie trat mit Mozart und Beethoven Klavierkonzerte als Solistin auf, als sie bei Professorin FLORICA NITULESCU studierte, die ihrerseits eine CORTOT -Schülerin in Paris war.
In ihrer Wiener Heimat studierte sie bereits mit 14 Jahren als Jungstudentin bei den Professoren Dieter Weber, wo sie als Kollegen u.a. R. Buchbinder und N. Freyre hatte und bei Bruno Seidelhofer an der damaligen Wiener Musikakademie!

Danach hatte sie ihr Kontaktstudium beim Pianisten Stefan Askenase fortgesetzt, wo sie als Kollegen u.a. M. Uchida und M. Argerich hatte.

Ab 1973 - 2015 war sie Lehrende / Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz in KÖLN

Sie konzertiert nach wie vor im In-und Ausland und veröffentlicht nach wie vor zahlreiche CDs, bisher die beiden Reihen mit "FANTASIEN" und "TAGEBÜCHER" Mit ihrer Tätigkeit unterstützt sie u.a. die Kinderkrebshilfe.

Ab 2012 ist unter ihrer Leitung das MUSIK-KUNST-LITERATURKREIS-FESTIVAL entstanden, das weltweit stattfindet.

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Klaus Bräker

Klaus Jürgen Bräker studierte an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf, bei Prof. Edmund Buschinger (Künstlerische Abschlussprüfung, Diplom mit Auszeichnung), sowie an der Musikhochschule Karlsruhe, bei Prof.Reinhold Friedrich (Künstlerische Abschlussprüfung, Konzertexamen). Von 1989 bis 2014 war er als 1. Solo-Trompeter im Orchester des Nationaltheater Mannheim tätig, das ein sehr umfangreiches Opern und Konzertrepertoire pflegt. In diese Zeit fallen auch zahlreiche Engagements in gleicher Position in die Orchester des SWR Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart, des HR-Sinfonieorchesters, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, sowie der Opernorchester von Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt, Köln, München, Düsseldorf, Wiesbaden,u.a. Ebenfalls wurde Klaus Bräker in das Mahler Chamber Orchestra sowie das Luzern Festival Orchester berufen.

Dirigenten waren u.a. Jun Märkl, Adam Fischer ,Zubin Mehta, Daniel Harding, Claudio Abbado, Daniele Gatti, Bertrand de Billy, Michael Gielen, Kristian Järvi, Reinhard Goebel, Rudolph Barschai, Peter Eötvös, Fabio Luisi, Marcello Viotti, David Schalon, Dan Ettinger, Heinz Holliger, Vladimir Jurowski und weitere. 1990 gründete er das Blechbläser Quintett „Mannheim Brass“. Diese Formation gewinnt Preise bei internationalen Wettbewerben in Passau, Moers und Narbonne, es entstehen unter Anderem etliche Auftragskompositionen, wie z.B. das Konzert für Blechbläserquintett und Orchester von Gija Kantscheli, sowie bislang vier CD Einspielungen. Von 2001 bis 2013 ist er als Lehrbeauftragter für Trompete an der Musikhochschule Karlsruhe tätig.

Seit 2013 ist er als Professor an die Hochschule für Musik berufen.

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Ariadne Daskalakis

Ariadne Daskalakis ist eine außergewöhnliche Geigerin mit einem leidenschaftlichen Interesse für die historische Entwicklung der musikalischen Sprache. In Boston (USA) als Tochter griechischer Einwanderer geboren, studierte sie Geige an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, beides mit Auszeichnung. Die Geigerin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998 und des St. Louis Symphony Young Artists String Competition 2000. Der 1. Preis der Berliner Gyarfas-Wettbewerbes 1992 ermöglichte ihr die Leihgabe einer Violine des Antonio Stradivarius bis zum Ende ihres Studiums. Sie wurde außerdem mit Preisen von der Harvard Music Association, dem New England Conservatory und der Dortmunder Mozart Gesellschaft ausgezeichnet. In 2000 wurde sie als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln berufen.

Konsequent gelobt werden ihre leidenschaftliche Vermittlungsgabe, ihre makellose Technik und ihr klarer, voller Klang. Ariadne Daskalakis spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Ensemble Oriol Berlin, dem Athener Nationalen Staatsorchester, dem English Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester des SWR, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Prager Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam und dem Kölner Kammerorchester. Einige Aufführungen finden ohne Dirigenten statt, andere wurden von so geschätzten Kollegen wie Dimitris Agrafiotis, Sergio Azzolini, Dennis Russell Davis, Michael Sanderling, Jörg-Peter Weigle und Sebastian Gottschick, ihrem Ehemann, geleitet. Sie konzertierte in Sälen wie dem Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater in München, dem Dortmunder Konzerthaus, dem Prager Rudolfinum, dem Pariser Théâtre du Champs-Elysées und der Jordan Hall Boston. Sie gastierte bei den Bachtagen Ansbach, den Berliner Festwochen und beim „Debut im DeutschlandRadio“. Das Repertoire von Ariadne Daskalakis umfasst Epochen vom Frühbarock bis zur Moderne, mit den Schwerpunkten J. S. Bach, Wiener Klassik und Zweite Wiener Schule. Ihre stilistische Versiertheit spiegelte sich in ihrer Zusammenarbeit mit dem Manon Quartett Berlin und in Rezitalen mit Klavier oder Cembalo wider. Sie arbeitete mit Komponisten wie Caspar Johannes Walther, Christoph Coburger, Johannes Harneit, Georg Kröll, Augusta Read Thomas und John Zorn zusammen. Eine enge Zusammenarbeit und zahlreiche eigene Einstudierungen verband sie mit dem Ensemble Oriol Berlin. Als Barockgeigerin spielte sie mit dem Ensemble Selva della Musica und war 2008 Mitbegründerin des Ensembles Vintage Köln.

Mit Pianistin Roglit Ishay nahm sie die gesamten Sonaten für Violine und Klavier von Joseph Joachim Raff und Gabriel Fauré auf (bei Tudor und Carpe Diem). Für Naxos nahm sie Werke von Lutoslawski, Szymanowski und Janacek für Violine und Klavier auf, zusammen mit Miri Yampolsky, ihrer Partnerin beim ARD-Wettbewerb. Ihre Einspielung von Tartini Violinkonzerten mit dem Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl wurde sowohl von Naxos als CD des Monats wie auch von der Zeitschrift „The Strad“ als „Concerto Selection“, ausgezeichnet.

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Jeanette Favaro-Reuter

Die amerikanische Opernsängerin Jeanette Favaro kam 1982 nach ihrem mit Auszeichnung beendeten Magisterstudium und Engagements bei den „New York Gilbert & Sullivan Players“, „Opera Piccola“ San Francisco und „Skylight Opera“ Milwaukee zunächst an die Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau, damals unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer. Danach gehörte sie viele Jahre zum Soloensemble des Staatstheaters Kassel. In diesen beiden Engagements sang sie nahezu alle wichtigen Hauptpartien ihres Fachs, u.a. die Partien der Mimi in „La Boheme“, der Pamina in „Die Zauberflöte“, der Sophie in „Der Rosenkavalier“, der Gräfin in „Figaros Hochzeit“, der Antonia in „Hoffmans Erzählungen“, der Michaela in „Carmen“ und der Russalka in der gleichnamigen Oper, sowie Hauptpartien in zahlreichen Welt-und europäischen Uraufführungen.

Gastverträge führten sie u.a. an die Staatsoper München, an das Gran Teatro del Liceu/Barcelona, das RoTheater Rotterdam, die Oper du Rhin Strassbourg und die Alte Oper Frankfurt/M.
Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Opernsängerin ist Frau Favaro auch eine anerkannte Lied-, Konzert-, und Oratoriensängerin. Fernseh- und Funkaufnahmen in Deutschland und in den USA sowie eine 1992 erschienene Plattenaufnahme von deutsch/amerikanischen Liedern sind enstanden. Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Dirigenten wie Klaus Martin Ziegler, Janos Kulka, Adam Fischer, Norbert Balatsch, Woldemar Nelsson, Laslo Varga und Anne Overby zusammen. Jeanette Favaro begann schon früh, ihre Konzert- und Bühnentätigkeit mit pädagogischer Arbeit zu verbinden. So unterrichtete sie lange Jahre an verschiedenen Universitäten in den USA und als Gastprofessorin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau sowie in internationalen Kursen. In Deutschland und in den VereinigtenStaaten war sie auch als Regisseurin für Kammeropern, ein „Mini-Musical“ und eine „One-Woman-Show“ tätig.

Von 1999 bis 2001 lebte Frau Favaro in Seattle, USA, wo sie ihre Doktorarbeit (eine kritische Übersetzung des Buches „Die Ausbildung der menschlichen Stimme“ von Franziska Martienssen-Lohmann) schrieb und gleichzeitig an der Universität unterrichtete. Im Jahr 2001 erhielt Frau Dr. Favaro eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Zusätzlich gehört sie ab Herbst 2005 als „Visiting Professor“ zur Gesangsfakultät des Royal College of Music in London.

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Igor Folwill

geboren in Köln, studierte Musiktheaterregie und Gesang in Darmstadt und an der Folkwang-Hochschule, Essen. Folkwang Preisträger .
Regie-Assistent in Darmstadt bei Harro Dicks und Prof. Kurt Horres und in Wuppertal bei Friedrich Meyer-Oertel, Dr. Hellmuth Matiasek, Ferruccio Soleri .
Zunächst Operndirektor am Landestheater Detmold
Als freier Regisseur inszenierte u.a. in Dortmund, Erfurt, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Heidelberg, Kiel, Leipzig, Mainz, Münster, Schwerin, Ulm und Wuppertal, an der finnischen Nationaloper Helsinki, dem Cantiere Montepulciano, Bayreuther Barock, Eckhoff Festival, Gotha, Potsdam, Festspiele Sanssouci ,Goethe Theater, Bad Lauchstädt und den Internationalen Händelfestspielen Göttingen.
Als Sängerdarsteller verkörperte er Charakterfiguren wie Tevje (Anatevka), Doolittle (My fair Lady) Obolski (Feuerwerk) und Sorbas (Alexis Sorbas). Folwills Repertoire umfasst mehr als 100 Inszenierungen von Werken aller Epochen, wobei seine besondere Liebe den Opern der Barockzeit gilt. Mit Dirigenten wie Nicolas McGegan, Konrad Junghänel, Marcus Creed und Werner Ehrhardt erarbeitete er u.a. La Calisto von Cavalli, Dardanus von Rameau, King Arthur von Purcell, sowie die Händel-Opern
Alcina, Agrippina, Ariodante, Rodelinda, Partenope, Serse, Rinaldo, Poro, Giulio Cesare die Welt-Erstaufführung der rekonstruierten Oper Giove in Argo. Projekt Le Cinesi Gluck/Gundermann mit der Chinesischen Nationaloper, Meilangfang, Peking Gastdozent/Meisterkurse an in- und ausländischen Hochschulen., Lehrauftrag szen.-dram. Unterricht an der Hochschule für Musik, Detmold 1996 bis andauernd ist Igor Folwill als szenischer Leiter der Musiktheaterabteilung Professor an der Hochschule für Musik, Köln.

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Maurizio Grandinetti

Seit seinen Studienjahren liegt Maurizio Grandinettis Hauptinteresse in der Erweiterung der musikalischen Horizonte seines Instrumentes, der Gitarre. Sein Weg führte über das Studium verschiedener Stile, Formen und des traditionellen Repertoires zur Erforschung neuer musikalischer Sprachen - dies in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und KomponistInnen verschiedener Länder.
Seine bisherige Karriere führte ihn in viele europäische Länder, Brazil, U.S.A. und China, zu den bedeutendsten Festivals und Konzertsälen (Lucerne Festival, Teatro la Fenice und Biennale in Venedig, Muzikgebouw und Bimhuis in Amsterdam, Berliner Philharmonie).

Neben Solorezitals und Soloauftritte mit Orchester (u.a. dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, dem Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester Katowice, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Orchestra Milano Classica) führte er zahlreiche Werke für klassische- oder elektrische Gitarre ur-auf (Olga Neuwirth, Rebecca Saunders, Vinko Globokar, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Rudolf Kelterborn, Wolfgang Heininger, Tim Hodgkinson, Thomas Kessler u.a.).

Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem neuen Repertoire für E-Gitarre. Dafür haben bis jetzt folgende Komponisten neue Werke für ihn geschrieben: Paul Dolden, Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn.
Seit einigen Jahren arbeitet er als musikalischer Leiter und Komponist mit dem Deutschen Regisseur Joachim Schlömer zusammen, in einer Kooperation, die zu verschiedenen musikalischen Tanztheaterstücken führte, die von bedeutenden Häusern (Festspielhaus St. Pölten, Theater Freiburg im Breisgau und Lucerne Festival, Schwetzingen) produziert und aufgeführt wurden und von Publikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen wurden. Für die Saison 2010-2011 ist Maurizio Grandinetti als „Artist in Residence“ beim Festspielhaus in St. Pölten eingeladen worden, einige Projekte als Gitarrist und Komponist zu betreuen.

Er spielt regelmässig mit dem Basel Sinfonieorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester und der Basel Sinfonietta, bei denen er nicht nur in symphonischen Konzerte mitwirkt sondern auch grössere Opernproduktionen erarbeitet. Er hat unter der Leitung von Pierre Boulez, Jonathan Nott, Peter Rundell und Jürg Henneberger u.a. Er ist seit 18 Jahre festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel und spielt oft mit wichtigen Europäischen Ensembles.

Er gab unzählige Rezitals, Interviews und Retrospektiven für Radio- und Fernsehen, so unter anderem für Rai Radio tre (I), ORF1, DRS2 und DRS1 (CH). 2003 erschien eine Solo-CD mit Werken von John Cage und John Dowland bei der Reihe „I CD del Manifesto”, die verschiedene Preise und enthousiastische Rezensionen bekommen hat.

Maurizio Grandinetti unterrichtet er Hauptfach Gitarre am Conservatorio di Musica „G. Verdi“ in Como und an der Musikhochschule Karlsruhe.

Sein Studienweg führte ihn zu Oscar Ghiglia und Frank Bungarten (Accademia Chigiana, Musik-Akademie Basel und Hochschule Luzern) und zum Lautenisten Hopkinson Smith, bei dem er an der Schola Cantorum Basiliensis seine Kenntnisse der alten Musik und der entsprechenden Instrumente vertiefte. Seine Studienabschlüsse beinhalten ein Diplom mit Auszeichnung vom Conservatorio di Musica di Bari, Konzertreifediplom und das Solistendiplom des Konservatoriums Luzern.

http://www.mauriziograndinetti.net

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Michael Hampe

Michael Hampe, Opern-, Schauspiel- und TV-Regisseur, war Intendant in Mannheim, Köln und bei den Dresdner Musikfestspielen sowie Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Er führte u.a. Regie an der Mailänder Scala, der Royal Opera London, der Opéra Paris, den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und beim Edinburgh Festival. Er ist Professor an der Kölner Musikhochschule; außerdem lehrt er in Tokio und Los Angeles und ist Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater Akademie Wien.

Michael Hampe wurde 1935 in Heidelberg geboren und studierte in den USA, München, Heidelberg und Wien, wo er zum Dr. phil. promovierte. Weiterhin ist er sehr gefragt als Berater für Theaterbau. Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und bedeutender internationaler Auszeichnungen.

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Thomas Heyer


Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein.
Zunächst studierte er an der Musikhochschule Köln Schulmusik, dann folgte ein Studium in Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Arthur Janzen. Weitere Studien bei Judith Lindenbaum, KS Prof. Reinhard Leisenheimer und KS Kurt Moll.

Konzerttätigkeit in Europa, USA und Afrika mit allen großen Oratorien. Daneben wirkte Heyer in diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und brachte zahlreiche zeitgenössische Werke zur Uraufführung.

Gastengagements an verschiedenen Opernhäusern mit Partien des lyrischen Tenorfachs.
Neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet Thomas Heyer sich leidenschaftlich dem Unterrichten: Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und leitet Gesangskurse im In- und Ausland. Viele seiner Schüler sind an verschiedenen Opernhäusern in Europa engagiert.

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Diana Kettler

Diana Ketler was born in Riga into a well-known family of musicians. Diana trained at the Emils Darzins Specialist Music School and Jazeps Vitols Latvian Academy of Music in Riga, Mozarteum Academy in Salzburg and at the Royal Academy of Music in London. Diana has performed as a soloist and chamber musician in many of the world’s most prestigious venues, including Musikverein and Konzerthaus in Vienna, Carnegie Hall, Wigmore Hall, Suntory Hall and Tokyo Opera City Hall, Osaka Symphony Hall, Atheneum in Bucharest, Gasteig and Prinzregententheater in Munich, etc. She played in numerous festivals, such as Lucerne Festival, Rheingau Musik Festival, Carintisher Sommer, Boswil Sommer Festival, Spoletto Festival, Oxford Chamber Music Festival, and many others. She also has keen interest in contemporary music and has worked with composers such as Gyorgy Ligeti, Franco Donatoni, Peteris Vasks, Santa Ratniece, Marcelo Nisinman, and others. Diana is Professor of Piano at the Royal Academy of Music in London. She has given master classes in Norway, Spain, Czech Republic, Japan, Latvia, Italy, Germany and Switzerland. Diana is a co-founder of the Interferente International Chamber Music Workshop, which takes place in Romania, Italy, Ukraine and Germany. Diana is a founding member of the Ensemble Raro, one of the most acclaimed young chamber groups on the scene today. Diana is the artistic director of the Chiemgauer Musikfrühling Festival in Bavaria, Germany and of the SoNoRo Festival in Bucharest, Romania.

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Maria Kliegel

Maria Kliegel, Violoncello, studierte bei János Starker an der Indiana University in
Bloomington, USA. Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete sie als „beste Cellistin, die ich
seit Jacqueline du Pré gehört habe“, als La Cellissima. Sie hat viele internationale
Musikpreise gewonnen (u. a. Amerikanischer Hochschulwettbewerb in Chicago,
Deutscher Musikwettbewerb in Bonn, Aldo-Parisot-Wettbewerb in Brasilien, Concours
Rostropovich in Paris) und ist in allen Erdteilen aufgetreten. Ihr umfangreiches Repertoire
ist auf Schallplatte und CD festgehalten. Vor allem hat sie sich durch unermüdlichen
Einsatz für die zeitgenössische Musik verdient gemacht, unter anderem durch
Uraufführungen und CD-Einspielungen von Werken von z. B. Alfred Schnittke und Sofia
Gubaidulina sowie die Hommage à Nelson Mandela von Wilhelm Kaiser-Lindemann,
ebenso wie für die musikalische Ausbildung und als Jurymitglied in vielen Wettbewerben.
Im Verkauf ihrer CDs liegt sie an der Weltspitze – ihre Diskographie (Naxos) gilt als
beispielhaft. Seit 1986 leitet Maria Kliegel eine Meisterklasse an der Hochschule für
Musik Köln.
In ihrem 2006 veröffentlichten, multimedialen Buch- und DVD- Projekt Schott Master
Class – Cello, Mit Technik und Fantasie zum künstlerischen Ausdruck, geht sie
ganz neue Wege und erhielt dafür im Jahre 2007 den Sonderpreis der Digita als
beste deutsche Bildungssoftware und das Comenius EduMedia-Siegel. Die
englische Version Cello-Master Class " Using Technique and Imagination to
achieve Artistic Expression" ist seit Dezember 2010 im Vertrieb des Labels Naxos
und weltweit erhältlich.
Maria Kliegel spielt ein Cello von Carlo Tononi, ca.1730, Venedig.

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Brigitte Lindner

Brigitte Lindner, geborene Münchnerin, wirkte bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule München als Solistin bei der weltberühmten Schallplattenfirma EMI-Electrola mit. Noch heute finden diese Produktionen aus ihren Anfängen erfolgreichen Absatz und werden immer wieder neu aufgelegt, wie z.B. die Oper „Hänsel und Gretel“, unter der Leitung von Heinz Wallberg, „die Zauberflöte“ unter Bernhard Haitink, u.a..
Ihre stimmliche Entwicklung begleiteten Hanna Scholl-Völker, Helen Donath, und Nicolai Gedda .
Ihr erstes Festengagement führte sie an das Staatstheater in Braunschweig, wo sie erstmals Rollen wie „Gretel“(Hänsel und Gretel), „Maria“ (Westside - Story), „Valencienne“ (Die lustige Witwe) u.a. erarbeitete.
Unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli sang sie den „Hirtenknaben“ in Richard Wagners „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen unter der Regie des Wagner-Enkels Wolfgang Wagner und wirkte mehrmals bei den Ludwigsburger Festspielen unter Wolfgang Gönnenwein mit.
Es folgte eine Laufbahn als Opernsängerin, die sie an viele Bühnen des In-und Auslands führte und zahlreiche CD-Produktionen bei EMI –Electrola, dem Label Dabringhaus und Grimm und CPO hervorbrachte.
Als Partnerin von René Kollo und Francisco Araiza wirkte sie bei Galaabenden mit, u.a. in der Alten Oper in Frankfurt, in der Kölner Philharmonie und bei den Festspielen in Bad Ems.
Zahllose Rundfunkaufnahmen beim WDR, BR, NDR und Deutschlandradio/DLF folgten und die Fernsehanstalten der ARD und des ZDF entdeckten die Fähigkeiten der Sängerin für das visuelle Medium. Zudem moderierte Brigitte Lindner im DLF jahrelang die Sendung „Klassik,Pop etc.“.

Sie arbeitete mit vielen erstrangigen Kollegen zusammen wie Helen Donath, Anneliese Rothenberger, Gabriele Schnaut, Hanna Schwarz, Francesco Araiza, , Nicolai Gedda, Siegfried Jerusalem, René Kollo, Hermanna Prey, Lucia Popp, u.a..
Auch mit herausragenden Dirigenten konzertierte sie, darunter Karlheinz Bloemeke, Willi Boskovsky, Klaus Donath, Peter Falk, Wolfgang Gönnenwein, Bernhard Haiting, Michail
Jurowsky, Toshiyki Kamioka, Bernhard Klee, Willi Mattes, Enrique Ricci, Giuseppe Sinopoli, Stefan Soltesz, Heinz Wallberg, um nur einige zu nennen.

Neben ihren künstlerischen Aktivitäten galt ihr Engagement stets auch der pädagogischen Arbeit. Von 2002 bis 2009 unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Köln Gesangsklassen an den Standorten Aachen und Wuppertal.
2009 wurde sie als Professorin für Gesang und Gesangspädagogik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen.

Sie gibt Meisterkurse und wirkt als Jury Mitglied bei Wettbewerben mit.

Ein zusätzliches Spektrum erarbeitete sie sich mit der Beschäftigung von EDU - Kinesthetik und Musik - Kinesiologie. Sie hält Kurse und Vorträge in diesen Verknüpfungen zwischen Kinesiologie, Gesang und Musik.

Seit September 2014 ist Brigitte Lindner Präsidentin der „BDG-Stiftung Gesang“ des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen (BDG).

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Claudio Martínez Mehner

Claudio Martinez Mehner wurde 1970 in geboren. Seit frühem Alter studierte er am Königlichen Konservatorium in Madrid bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano.

Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moscau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov fort. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher. Auch erhielt er mehrere Jahre lang Unterricht bei Prof. Ferenc Rados.

Claudio Martínez Mehner wurde zweifach mit dem Ersten Preis am Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” in Nürnberg/Erlangen ausgezeichnet. 1990 wurde er Finalist am internationalen Klavierwettbewerb “Paloma O’Shea” in Santander und einige Jahre später erhielt er Erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben “Pilar Bayona” in Zaragoza, “Fondation Chimay” in Belgien und “Dino Ciani” in Mailand.

Als Solist trat er in ganz Europa, der USA, Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, unter anderen mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der Filarmonica del Teatro Alla Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, der Prager Philharmonie, der Orchestre de la Suisse Romande, dem Norddeutschen Rundfunk, der Filarmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern.

Zur Zeit ist Claudio Martínez Mehner Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Basel und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

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Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt.
Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid.

Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.

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Gunhild Ott

Gunhild Ott, Flöte, wurde in Essen geboren. 1973 begann sie ihr Musikstudium an der Folk­wanghochschule in Essen, wo sie 1976 die Staatliche Musiklehrerprüfung ablegte und zum Wintersemester 1976 das Studium in der Orchesterklasse Prof. Mathias Rütters anschloß.1977 erhielt sie den Förderpreis beim Bundeshochschulwettbewerb in Köln.

Sie war 1. Flötistin im Folkwang Kammerorchester und nahm an Meisterkursen bei Peter Lukas Graf, Karlheinz Zöller und James Galway teil. 1979 war sie Stipendiatin sowohl des deutschen Musikrats als auch der Herbert von Karajan Stiftung des Berliner Philharmonischen Orchesters. 1980 machte Gunhild Ott ihr Konzertexamen mit Auszeichnung und wurde 1981 Soloflötistin im Essener Philharmonischen Orchester. Im selben Jahr erhielt sie den 2. Preis beim Deut­schen Musikwettbewerb in Bonn.

Seit 1986 spielt sie Soloflöte beim Symphonieorchester des SWF Baden-Baden und ist Mitglied im Ensemble 13, im Bläserquintett des SWF. Darüber hinaus nimmt sie zahlreiche solistische und kammermusikalische Aufgaben im In- und Aus­land wahr.Seit dem Wintersemester 1997 ist Gunhild Ott Professorin für Querflöte an der Folkwanghochschule in Essen.

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Dirk Peppel

Dirk Peppel, 1964 in Frankfurt am Main geboren, ist Absolvent des Hoch'schen Konservatoriums und mehrfacher Preisträger der Wettbewerbe „Jugend musiziert“ in den Fächern Klavier und Flöte. Von 1984-1989 studierte er in der Klasse von Prof. Matthias Rütters an der Folkwang-Hochschule Essen. Meisterkurse bei André Jaunet, Maxence Larrieux und Jean-Pierre Rampal schlossen sich an. Von 1987-2013 war er Solo-Flötist der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Über 30 weitere Sinfonie- Rundfunk- und Kammerorchester engagierten ihn als Gast. Neben seinen Verpflichtungen als Orchestermusiker entwickelt Dirk Peppel eine vielseitige Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist. Es erfolgten Einladungen zu Festivals wie dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Schweriner Kammermusiktagen, den Romanischen Nächten Köln und den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe. Konzertreisen führten ihn außer in viele europäische Länder auch nach Nord- und Südamerika, Israel, China und Japan. Zahlreiche Aufnahmen bei deutschen, spanischen und mexikanischen Rundfunkanstalten sowie CD-Produktionen belegen sein breitgefächertes Repertoire.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die zeitgenössische Musik: Als Mitglied des Mutare-Ensembles ist er Gast u.a. bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, der Bergischen Biennale, dem Festival Ensemblia Mönchengladbach, den Studiokonzerten des NDR Hannover und den Lunchkonzerten des HR. Meisterkurse für Flöte, Kammermusik und zeitgenössische Musik gibt er regelmäßig u.a. an der Bundesakademie Rheinsberg, der Europäischen Musikakademie Montepulciano und beim Wuppertaler Musiksommer. Darüber hinaus wirkt er als Dozent bei den Landesjugendorchestern Hessen und Rheinland-Pfalz, dem Jugendensemble „Neue Musik“ sowie dem Welt-Jugend-Orchester mit.
Von 1990-2004 unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Mainz, von 1999-2004 zudem als Gastprofessor an der Unversidad de ciencias y artes in Tuxtla-Gutierrez, Mexiko. Im Dezember 2004 folgte er einem Ruf als Professor für Flöte und Kammermusik an die Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Seit 2014 unterrichtet er zudem an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

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Christoph Poppen

Der Name Christoph Poppen steht seit Beginn seiner Dirigentenkarriere für innovative Programmatik und ein breit gefächertes Engagement für zeitgenössische Musik. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn u.a. zu den Bamberger Symphonikern, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Wiener Symphonikern, Nederlands Philharmonisch Orkest, Detroit und Indianapolis Symphony Orchestras, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, New Japan Philharmonic, Singapore Symphony Orchestra und zur Camerata Salzburg. Starke Präsenz zeigt Christoph Poppen auch in Italien, wo er regelmäßig mit dem Haydn Orchester Bozen oder Orchestra della Toscana arbeitet, Meisterklassen u.a. in Montepulciano gibt und bei Festivals wie der Biennale in Venedig gastiert.

Eine enge Verbindung pflegt Poppen zum Kölner Kammerorchester, dessen Principal Conductor er seit Sommer 2014 ist. Im April 2015 wurde er darüber hinaus zum Principal Guest Conductor der Hong Kong Sinfonietta ernannt. In der Saison 2015/16 wird Poppen mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Israel Chamber Orchestra arbeiten, Wiedereinladungen führen ihn neben vielen anderen zum Teatro Carlo Felice in Genua wo er die Neuproduktion des Don Giovanni leiten wird.

Er gilt als äußerst gefragter Operndirigent und leitete kürzlich die Neuinszenierungen von Glucks Iphigénie in Aulis an der Staatsoper Stuttgart und von Mozarts Entführung aus dem Serail am Aalto Theater in Essen. 2009 leitete er konzertante Aufführungen von Bizets Perlenfischern an der Oper Frankfurt und wurde für die Wiederaufnahme der Zauberflöte eingeladen, im selben Jahr war er auch für die musikalische Leitung von Sing für mich, Tod über den Komponisten Claude Vivier mit der musikFabrik bei der RuhrTriennale in Gelsenkirchen aufgefallen. Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landestheater in Innsbruck führte zu erfolgreichen Opernprojekten wie Mozarts Zauberflöte und La clemenza di Tito sowie einer konzertanten Aufführung von Rossinis Otello. Zuvor hatte er bereits Neuproduktionen von Arabella und Falstaff an diesem Haus geleitet.

Von 1995-2006 war Christoph Poppen Dirigent und künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, dem er in kürzester Zeit ein neues Profil verlieh. Seine unverwechselbare Programmatik, die auf der Gegenüberstellung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire basierte und viele Auftragswerke beinhaltete, fand international Beachtung.

2006 wurde Christoph Poppen Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken und übernahm so in seiner ersten Saison die künstlerische Verantwortung auch für die Fusionierung des Orchesters mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern.

Er war dann von Gründung des Orchesters in der Saison 2007/08 an Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und hatte diese Position bis 2011 inne. Christoph Poppen ist Begründer und künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Marvão in Portugal, das im Juli 2016 zum dritten Mal stattfinden wird. Als Pädagoge lehrte Christoph Poppen von 1988 bis 1995 an der Hochschule für Musik in Detmold und folgte 1995 einem Ruf an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Rektor er später wurde. Im Jahre 2000 wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. Von 2000 bis 2005 war Christoph Poppen künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Seit 2003 ist er Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München.

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Zvi Semel

Geboren in Israel, hat er einen künstlerischen Abschluss (mit Auszeichnung) von der Jerusalem Academy for Music & Dance und einen Masterabschluss in Musikwissenschaft und Kulturwissenschaften an der Hebrew University. Momentan arbeitet er an seiner Doktorarbeit über die Musik im Ghetto Theresienstadt am Musikwissenschaftinstitut.

Zvi Semel ist seit 1989 Lehrer an der Jerusalem Music & Dance Academy, wo er als Gesangstrainer arbeitet und den Kurs "Geschichte des deutschen Kunstliedes" leitet.
Er war zwischen 2009 und 2013 der Leiter der Gesangsabteilung der Akademie.
Zvi ist ebenfalls Direktor und Lehrer des Sommerkurses der Akademie mit dem Titel "Sounds for Jerusalem" und der künstlerische Leiter des Programms für junge Sänger, welches vom Jerusalem Music Center gesponsort wird.

Seit 2001 ist er ebenfalls der musikalische Leiter der Konzertreihe der israelischen Gesangsmusik in Kooperation mit der Jerusalem Academy for Music & Dance und der Musikabteilung in der Nationalbibliothek von Israel.

Zvi hat führende israelische Sänger bei Konzerten in Israel und im Ausland begleitet. Er machte Aufnahmen für Radio und Fernsehen; einige seiner Aufnahmen wurden veröffentlicht.

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Thomas Seyboldt

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der schubertiade.de • Forum für Liedkunst legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der schubertiade.de gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.


Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo. Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ beim Berliner Independentlabel bastille musique. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016).

Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine Winterreise, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts Schubert hoch vier erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet.

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Ulrike Sonntag

Ulrike Sonntag stammt aus Esslingen in Süddeutschland. Nach dem Studium der Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Germanistik studierte sie Gesang in Rumänien und in Berlin. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.

Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh.Chr.Bach.
Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war.
Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.

Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey.
Daneben geht Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.
Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA, China, Südamerika und Japan auf.

Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende in ganz Deutschland auf Festivals in Ludwigsburg, Rheingau, Bad Urach, Weilburg, Heidelberg, Munichsowie Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba.
Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt, Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid. Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud.

Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich profiliert. Sie leitete Meisterklassen in Südamerika, Israel, der Schweiz und Bulgarien. Sie war Dozentin beim Schönberg-Symposium an der Musikhochschule Saarbrücken. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Mehrere Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Bayreuth).

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Karola Theill

„Karola Theill war eine echte Neuentdeckung“ schrieb Der Tagesspiegel über die Liedbegleiterin von Dietrich Fischer-Dieskau nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie.
Als eine der wenigen Frauen im Fach Liedgestaltung hat sich Karola Theill seither als Pianistin und Dozentin einen Namen gemacht.

Karola Theill konzertiert in Deutschland (u.a. bei den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den Moselfestwochen), sowie im europäischen Ausland (u.a. Musikverein Wien, Opéra de Bastille, Paris), in Israel, den USA und China.
Sie war, bzw. ist Liedpianistin von Dietrich Fischer-Dieskau, Benjamin Bruns, Angela Denoke, Matthias Goerne, Bettina Jensen, Carola Höhn, Klaus Häger, Thomas Mohr, Silvia Weiss u.a., des weiteren ist sie Mitglied in den Ensembles „flautopiano berlin“ und „liedtrio“.

Zur Pianistin ausgebildet wurde die gebürtige Kölnerin an den Hochschulen in Hamburg und Berlin. Sie besuchte Liedkurse bei Aribert Reimann und war mehrere Jahre Liedpianistin im Unterricht von Dietrich Fischer-Dieskau.

Mit einem Jahresstipendium ging sie 1987 an die Indiana University, School of Music in Bloomington, USA. Besonders prägend ist seit 1985 die intensive Zusammenarbeit mit der Pianistin Shoshana Cohen in Jerusalem. Karola Theill unterrichtet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und betreut Liedklassen an den Hochschulen in Rostock und Lübeck.

Sie gibt regelmässig Meisterkurse für Lied in Berlin, Hamburg, Stuttgart, an der Akademii Muzycznej in Poznan (Polen), dem Conservatorio di Musica in Castelfranco (Italien), der Academy of Music and Dance in Jerusalem (Israel), der University of California (USA) und am ZheJiang Conservatory of Music in Hang Zhou (China).

Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentieren ihre Tätigkeit.

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Trio Vivente

Jutta Ernst, Klavier
Anne Katharina Schreiber, Violine
Kristin von der Goltz, Violoncello

Lebendigkeit, Authentizität und Klarheit kennzeichnen das Spiel der drei Musikerinnen des Trio Vivente seit seiner Gründung 1992. Begeistertes Publikum und hervorragende Presserezensionen bestätigen seit über 20 Jahren seinem transparenten Spiel und seiner frischen Musizierweise überragende Qualitäten.

Die Basis für die außergewöhnliche Homogenität der bis heute unveränderten Besetzung mit Jutta Ernst (Klavier), Anne Katharina Schreiber (Violine) und Kristin von der Goltz (Violoncello) ist in der weit in die Studienzeit zurückreichenden Zusammenarbeit zu suchen. 1996 errang das Trio Vivente im 1. Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusik-Wettbewerb in Weimar den 2. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition.
Seitdem ist das Ensemble willkommener Gast in renommierten Konzertreihen, auch in Großbritannien und in den Beneluxländern, und spielte bei großen Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Für die gemeinsame künstlerische Arbeit im Klaviertrio sind anderweitig erworbene Erfahrungen in solistischer und orchestraler Konzerttätigkeit wichtige Inspirationsquellen. Allen voran die langjährige Tätigkeit der Streicherinnen im renommierten Freiburger Barockorchester sowie bei den Berliner Barocksolisten.

Das Trio Vivente pflegt ein breites Repertoire. Herausragend sind seine Interpretationen von Werken der Wiener Klassik und der Romantik. In den ansprechenden, immer farbigen, manchmal ausgefallenen Programmen erscheinen Komponisten der französischen Schule ebenso wie zeitgenössische Trios von Wolfgang Rihm und Volker David Kirchner. Komponistinnen wie Fanny Hensel, Clara Schumann, Emilie Mayer und Helene Liebmann haben einen festen Platz in den Konzertprogrammen des Trio Vivente. Mit Werken kaum bekannter Komponisten, wie der russischen Schule zugerechneten Mieczysław Weinberg oder Clara Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel, beschreitet das Trio Vivente auch wenig erforschte Pfade der Trioliteratur.

Die bei Tacet (Edition EigenArt) und Raumklang veröffentlichten CDs mit Klaviertrios von Haydn, Schubert und den Geschwistern Mendelssohn erhielten allesamt glänzende Rezensionen. 2005 wurde das Ensemble für seine hochgelobte Schubert Einspielung mit dem Supersonic Award des luxemburgischen Magazins Pizzicato ausgezeichnet.

Die Pianistin Jutta Ernst studierte in Würzburg bei Kirsti Hjort und Arne Torger. Nach Abschluss der Konzertreife mit Auszeichnung bei Christoph Lieske in Winterthur wechselte sie zu Bernd Glemser nach Saarbrücken und legte dort 1995 ihr Solistenexamen ab.
Als Kammermusikpartnerin von Gustav Rivinius, Sylvie Altenburger, Sophie Lücke Andreas Rothkopf, Jone Kaliunaite, Martin Dobner und anderen wirkte sie bei zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen mit.
Ihre 1997 bei Tacet erschienene CD mit Klavier- und Kammermusikwerken von Paul Hindemith mit dem Titel „Leÿptziger Allerleÿ“ erhielt beste Bewertungen in der Fachpresse.
Jutta Ernst hat seit Mai 2000 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule des Saarlandes und unterrichtet an der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Schon während ihres Studiums in Freiburg bei Rainer Kussmaul wird die Geigerin Anne Katharina Schreiber 1988 Mitglied des Freiburger Barockorchesters, mit dem sie weltweit konzertiert und zahlreiche CDs eingespielt hat. Bis heute ist sie dort auch als Solistin, Konzertmeisterin und Leiterin eigener Projekte tätig.
Daneben gilt ihre musikalische Liebe der Kammermusik – neben dem Trio Vivente gibt es Kammermusikprojekte mit geschätzten Partnern wie Isabelle Faust und Jean-Guihen Queras in wechselnden Besetzungen oder mit Daniel Sepec und Roel Dieltiens im Streichtrio.
Häufig wird sie von Ensembles wie Kammerorchester Basel, Ensemble Resonanz oder dem Norwegischen Barockorchester angefragt, Gastprojekte zu leiten, außerdem ist sie als Konzertmeisterin in Philippe Herreweghes collegium vocale zu hören.
Seit 2007 unterrichtet sie an der Freiburger Musikhochschule.

Die Cellistin Kristin von der Goltz studierte bei Christoph Henkel in Freiburg und William Pleeth in London, wo sie Mitglied bei New Philharmonia London unter dem damaligen Chefdirigenten Guiseppe Sinopoli war.
In dieser Zeit begann sie sich intensiv mit dem Barockcello und Historischer Aufführungspraxis zu beschäftigen.
Von 1991 bis 2004 war sie Mitglied im Freiburger Barockorchester, mit dem sie zahlreiche CDs veröffentlichte und weltweite Konzertreisen unternahm.
2006 wurde sie Mitglied der Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. Von 2009 bis 2011 war sie Solocellistin des Münchner Kammerorchesters. Seit 2015/16 ist sie Künstlerische Leiterin des Norsk Barokkorkester, Oslo.

Von 2002 bis 2009 hatte sie einen Lehrauftrag für Barockcello an der Musikhochschule München. Von 2004 bis 2009 unterrichtete sie in einer Frühförderklasse begabte Kinder und Jugendliche auf modernem Cello an der Kirchenmusikhochschule Regensburg. Die gleichberechtigte Beschäftigung mit dem modernen und dem barocken Cello waren ihr immer ein großes Anliegen, sowohl auf der Konzertbühne als auch beim Unterrichten.
Kristin von der Goltz ist heute Professorin für Barockcello an der HfMDK Frankfurt und an der Hochschule für Musik und Theater München.

Die Cellistin veröffentlichte seit 2004 beim Label Raumklang drei hervorragend rezensierte Solo CDs mit Sonaten von Jakob Klein, Capricen von D'all Abaco und Sonaten von Antoine Dard. Im Sommer 2015 erschien ihre neue CD mit Sonaten von Andrea Caporale und Johann Ernst Galliard.

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Claudia Visca

Die in New York geborene Sopranistin Claudia Visca absolvierte ihre Gesangsausbildung am „The Curtis Institute of Music“ in Philadelphia. Ein Fulbright Stipendium brachte sie an die Hochschule für Musik Wien, wo sie bei KS. Hilde Rössel-Majdan und Anton Dermota studierte.

Claudia Visca hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Leonard Bernstein, Eugene Ormandy, Istvan Kertesz, Gustav Kuhn, Miguel Goméz-Martinèz, Helmut Müller-Brühl, Hanns-Martin Schneidt, Sandor Vegh, Peter Gülke und Raphael Frühbeck de Burgos.

Sie arbeitete u.a. mit folgenden Künstlern und Regisseuren zusammen:
Placido Domingo, Agnes Baltsa, José Carreras, Edith Mathis, Günther von Kannen, Hartmut Welker, Thomas Tipton, Josef Protschka, Yo-Yo Ma,
Jean-Pierre Rampal, Bruno Canino, Rudolf Serkin, Siegfried Palm, Richard Stolzmann, Mitglieder des Guarneri-Quartetts, Marcel Prawy, Pina Bausch, John Dew, Pet Halmen, Christine Mielitz, Wolfgang Weber, Sammy Molcho.

In ihrer langen Bühnenkarriere hat sie an mehr als 25 Opernhäusern in Europa gastiert, u.a. in Wien, Berlin, Köln, München, Amsterdam, Genf und Zürich.
Sie verkörperte 75 Opern-, Operetten- und Musical-Rollen. Sie war auch mehrmals „Soprano in Residence“ at the Marlboro Music Festival.

Von 2000-2003 war sie Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2003 wurde sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen, an der sie seitdem eine Klasse für Sologesang leitet.

Claudia Visca gibt weltweit Meisterkurse für Gesang und Interpretation, zuletzt in Amerika, Belgien, Deutschland, Griechenland, Holland, Italien, Japan, Österreich, Polen und Tschechien. Sie ist zudem Jurorin bei internationalen Wettbewerben.

Studierende von Frau Prof. Claudia Visca sind Preisträger vieler Wettbewerbe und an namhaften Opernhäusern engagiert, u.a. Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Theater an der Wien, unten der Linden Berlin, Covent Garden, Bregenzer Festspiel, National Theater Prag.

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Stephan Wehr

Studium der Kirchenmusik und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; Orgel bei Michael Schneider und Dirigieren bei Volker Wangenheim. Nach seinem Diplom folgten Studien bei Michael Gielen in Salzburg und Peter Planyavsky in Wien. Stephan E. Wehr war mehrfacher Preisträger bei den Wettbewerben „Jugend Musiziert“, u.a. 1. Bundespreisträger in der Wertung „Orgelimprovisation“. 1991 erhielt er den Musikpreis des „Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie e.V.“ und war Stipendiat des DAAD. Seine Kapellmeisterlaufbahn begann Stephan E. Wehr als Solorepetitor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Es folgten Engagements als Studienleiter und Kapellmeister am Theater Hagen und als Musikalischer Oberleiter am Kleist Theater in Frankfurt (Oder).

Stephan E. Wehr unterrichtet seit dem Wintersemester 2000 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, zunächst als hauptamtlichter Dozent für „Opernensemble, Partienstudium und Korrepetition“. Im Juni 2006 erhielt er den Ruf als Professor für die musikalische Leitung Musiktheater. Zusammenarbeit mit den Bergischen Symphonikern (Evgenin Onegin, Don Giovanni, Les Comtes d'Hoffmann) sowie der Neuen Philharmonie Westfalen (Orphée aux enfers).
Januar 2012: Giacomo Puccini, La Bohème.

Konzerttournee 2011 mit dem Hochschulorchester Köln zum 100. Todeestag von Gustav Mahler (V. Sinfonie Mahler, Haydn Cellokonzert D-Dur) mit Konzerten in Köln, Salzburg, Meran, Toblach und Sterzing. Regemäßige Erarbeitung zeitgenössischer Werke (Mark Steinhäuser: Spiegelgeschichte UA; Oliver Knussen: Where the wild things are; Wolfgang Rihm: Jakob Lenz). Konzerte als Liedbegleiter und Organist runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

Gemeinsam mit Michael Hampe Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano.

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Florian Wiek

1972 in eine Familie bildender Künstler hineingeboren hat sich durch seine internationale Konzerttätigkeit, die ihn in Konzertsäle wie die Berliner und die Kölner Philharmonie, die Hamburger Musikhalle, die Beethovenhalle Bonn u.a, zu zahlreichen Festivals führte, einen Namen gemacht.
Er ist in den meisten musikalischen Bereichen zu Hause - vom Solo-recital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs Neue eine Heraus-forderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze musikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.

Seine pianistische Ausbildung führte Florian Wiek an die Musikhochschule Köln und das Con-servatoire national superieur de musique de Paris in die Klassen von Professor Günter Lud-wig und Pierre-Laurent Aimard. Florian Wiek erwarb das pädagogische- sowie das künstleri-sche Diplom und schloß in Winter 2002 seine Studien in der Klasse von Professor Volker Ban-field an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Konzertexamen ab.

Bereits vor und während seinem Studium ist Florian Wiek bei Wettbewerben solistisch wie auch als Kammermusiker sehr erfolgreich. (Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Concours Charles Hennen). 2001 gewinnt er den 1. Preis beim Hamburger Wettbewerb „Elise Meyer“ und wird Masefield-Stipendiat der Alfred Toepfer Stiftung. Im Bereich der Kammermusik wurde Florian Wiek mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und der Goldmedaille des „Concurso internationale Maria Canals“ in Barcelona ausgezeichnet.

Konzertreisen führen Florian Wiek durch Deutschland und ins Europäische Ausland, nach Israel, Fernost, Süd- und Nordamerika. Seine Interpretationen wurden von verschiedenen Rundfunk und Fernsehanstalten aufgezeichnet (WDR, BR, NDR, HR, SWR, DW, SfB, ARD, ZDF) sowie auf CD veröffentlicht. Zusammen mit der Flötistin Christina Fassbender und dem Cel-listen Justus Grimm gründet er 2002 das „Trio Wiek“, mit dem er bei zahlreichen Festivals und renommierten Konzertsälen zu Gast ist Darüber hinaus ist Wiek auch an der Entwicklung verschiedener Projekte in Verbindung mit Schauspiel/Rezitation und Musik beteiligt, darun-ter eine Schubertiade, ein Mozart-Projekt sowie aktuell der „Carneval des animeaux“ von SaintSaens mit Sprechern und Schattentheater.
Im Oktober 2004 wird Florian Wiek zum Professor an die Musikhochschule in Stuttgart beru-fen und leitet dort eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik.
Zusätzlich ist Florian Wiek auch als Juror nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe tätig.

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Manfredo Zimmermann

Manfredo Zimmermann begann nach dem Abitur zuerst ein Ingenieurstudium in Argentinien und Österreich. 1974 wechselte er an die Grazer Musikhochschule und legte 1976 das Konzertexamen im Fach Blockflöte „mit Auszeichnung“ ab. Er ergänzte seine Ausbildung durch weiterführende Studien an der Schola Cantorum Basiliensis. Seit 1987 unterrichtet er als Professor Blockflöte, Traversflöte, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Köln und am Standort Wuppertal.

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