DOZENTEN 2011

 

Die Dozenten-Seiten werden derzeit aktualisiert, in Kürze finden Sie hier die vollständige Übersicht.

Ida Bieler

Ida Bieler, die Gewinnerin internationaler Wettbewerbe und Auszeichnungen von Rom, New York, Viña del Mar, Chile und Florenz, wurde im nordamerikanischen Ostküstenstaat Virginia geboren und spielt seit frühester Kindheit Geige. Vier berühmte Instrumentalisten haben ihre berufliche Ausbildung betreut: Ruggiero Ricci und Oscar Shumsky (Juilliard School, New York), Max Rostal (Köln) und Nathan Milstein (London).

Ida Bieler konzertiert regelmäßig in den wichtigsten Musikzentren und gastiert bei zahlreichen internationalen Festspielen, u.a. dem Marlboro Music Festival, Casals Festival Puerto Rico, dem Australien Festival of Chamber Music, der Schubertiade in Hohenems/Österreich, den Schwetzinger und Ludwigsburger Festspielen und dem Paris Festival Chatelet.

Von 1982 - 1988 war sie Konzertmeisterin des Gürzenich Orchester-Kölner Philharmonie; von 1988 bis 1993 Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 1993 wurde sie als Professorin an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf berufen, wo sie seitdem die Meisterklasse für Violine leitet.

Ida Bieler absolvierte zahlreiche Auftritte mit dem Mendelssohn Trio Berlin und dem Ensemble Villa Musica. Seit 1993 ist sie Mitglied des Melos Quartetts.
Ihre CD Einspielungen für Harmonia Mundi France und Musikproduktion Dabringhaus und Grimm erhielten überschwengliche Rezensionen.

www.idabieler.com
 

Leonardo De Lisi

Leonardo De Lisi (Tenor)

Leonardo De Lisi's artistic activities cover several different vocal repertoires, although he is best known as an Art Song interpreter. Born in Parma (Italy), he is a prize-winner of numerous singing competitions: Conegliano 1986, Hugo Wolf in Stuttgart 1987, Grand Prix Ravel in Saint-Jean-de-Luz 1987, Walther Gruner in London 1989, Grand Prix Fauré in Paris 1989, Fondation France Télécom Prize "Découvérte" 1992, I.V.C. 's-Hertogenbosch 1994, Seghizzi in Gorizia 1998.

He is regularly invited to perform throughout Italy, Europe and in the USA: Concertgebouw Amsterdam, Barbican Centre London, Musée d’Orsay, Auditorium Louvre e Champs Elysées Theatre in Paris, Amici della Musica di Perugia, Amici della Musica di Firenze, Amici della Musica di Padova, Festival RomaEuropa, Budapest Spring Festival, Cantans Breslau, Institute Ghnessin in Moscow, Aix-en-Provence, Merkin Hall New York, Accademia Chigiana Siena and more. Leonardo De Lisi recorded several CD's with works by Vivaldi, Porpora, Haendel, Schubert, Blangini, Puccini, Cilèa, Respighi, Casella, Monteverdi, Piatti, Denza e Castelnuovo-Tedesco.

He has often sung as soloist under the baguette of Gavazzeni, Vasary, Rattle, Maag, Bartoletti, Aprea, Luisi, Panni, Weise, Dawes, Lloyd-Jones, Curtis, Cremonesi, Malgoire, de Marchi, Pfaff, Gorli, Harman, in a wide repertoire covering all styles from baroque to modern and contemporary. He also sings internationally as a Opera performer (Torino, Genève, Montecarlo, Nice, Paris, Lille, Madrid, Pisa, Lucca, Firenze, Bologna, Napoli, Helsinki, Ferrara, Modena, Parma, Berlin, Aldeburgh, Dublin, Verona, Trieste, etc.): his leading roles repertoire includes the tenor parts in operas by Monteverdi (Orfeo, Ulisse, Nerone, il Testo in “Combattimento”), Haendel (Bajazet in “Tamerlano”, Grimoaldo in “Rodelinda”, Berengario in “Lotario”), Vivaldi (Vitaliano in “Giustino”), Mozart (Ottavio, Tamino, Tito, Idomeneo, Alessandro Magno, Lucio Silla, Arbace), Donizetti (Nemorino), Verdi (Alfredo, Macduff), Puccini (Pinkerton, Prunier), Caikovskij (Lenski), Wagner (Junger Seeman, Der Steuermann), R.Strauss (Tenore Italiano, Narraboth), Britten (Male Chorus, Bob Boles, Quint), Wolf-Ferrari (D. Pasqua in “Il Campiello), Stravinskij (Oedipus, Tom Rakewell), Penderecki (Baron von Laubardemont), Maderna (Trimalchio, Venetian Journal). He has premiered several concert and opera works by Luca Francesconi, Claudio Ambrosini, Fabrizio Festa, Paolo Arcà, Alberto Cattaneo.

Leonardo De Lisi completed his musical and vocal studies graduating in Voice and Opera at the Conservatory in Padua with Adriana Rognoni, in Arts Song and Oratorio in Parma and a Master Degree in Vocal Performing Arts at Santa Cecilia in Rome with Rosanna Straffi. He later specialized his interpretation skills at the master classes under Irwin Gage, Dalton Baldwin, Gérard Souzay, Elly Ameling, Olaf Baer, Norman Shetler, Erik Werba, Ernst Haefliger, Ileana Cotrubas, Carlo Bergonzi, Claudio Desderi, Julia Hamari and Ré Koster.

Leonardo De Lisi currently teaches Arts Song and Oratorio at the Florence Music Conservatory “Luigi Cherubini”.
 

Jutta Josefine Eckes

Literaturwissenschaftlerin und Italianistin
spezialisiert in Librettoitalienisch/ Fragen des ital. Opernlibrettos,
arbeitet als Italienischdozentin, Sprachcoach für Sänger, Autorin,
Übersetzerin, Dolmetscherin.

Italienischunterricht:
-an der Hochschule für Musik Köln
- an der Hochschule für Musik Rheinland – Pfalz
- an der Akademie für Tonkunst Darmstadt
- am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz

Italienisch-Sprachcoachings + Opernübersetzungen
in Zusammenarbeit mit folgenden Regisseuren und Dirigenten:- Peer Boysen, Georges Delnon, Anouk Nicklisch, Joachim Schlömer, Herbert Wernicke
- Alan Curtis, Michael Hofstetter, René Jacobs, Christian Rieger, Catherine Rückwardt Christoph Spering, Andreas Stoehr

Publikationen:
- “Italienisch von Anfang an” (Rowohlt) (1992)
- „Italiano Due“ (Rowohlt) (1993)
- “Einstieg Italienisch” (Hueber) (1999)
- „Flüssiges Italienisch“ (Rowohlt) (2001)
- „L’italiano musicale“ (Bärenreiter) (2001)
- “Italienisch für Büffelmuffel” (Rowohlt) (2004)
- „Italienisch ganz leicht in 20 Tagen“ (Hueber 2006)

Übersetzungen:
- Alberto Moravia: „Römische Erzählungen“ (1990)
- Mario Botta: „Architektur und Gedächtnis“ (2005)
- „Orient erlesen: Jemen“ darin Texte von Pasolini + Moravia (Wieserverlag 2006)
- Ausstellungskataloge, Opernlibretti

Vorträge:
- „Hosen- oder Opferrolle: Frauenfiguren im italienischen Opernlibretto“ (Universität Heidelberg, Studium generale 2005 und Romanisches Seminar 2006)
- „Wenn schon nicht wahr, so doch gut erfunden – vom italienischen Opernlibretto zum Divenkult“ (2-teilige Veranstaltung im Literaturhaus Wiesbaden) (2005)

Dolmetschen:
Simultan und konsekutiv (Ital. – Deutsch – Ital.)
 

Fauré Quartett

„Wer das Fauré Quartett hört, möchte es wieder hören“
Martha Argerich nach einem Konzert in Karlsruhe

Der Geburtstag des Komponisten Gabriel Fauré jährte sich 1995 - im Jahr der Gründung des Fauré Quartetts - zum 150. Mal. Aus Liebe zu den beiden Klavierquartetten Faurés gab sich das Ensemble dessen Namen. Getroffen haben sich die vier Musiker als Studenten der Karlsruher Musikhochschule, der sie nach wie vor verbunden sind, heute als „Quartet in Residence“, - einer Auszeichnung, die in Karlsruhe seit 30 Jahren nicht vergeben wurde und für ein Klavierquartett ein Novum darstellt.

Heute konzertiert das Fauré Quartett, welches mittlerweile als eines der renommiertesten deutschen Kammermusikensembles gilt, auf den wichtigsten internationalen Podien in London (Wigmore Hall), Berlin (Philharmonie), Amsterdam (Concertgebouw), Frankfurt (Alte Oper), Hamburg (Musikhalle/Laiszhalle), Stuttgart (Liederhalle), Rio de Janeiro (Sala Cecilia Meireles), in Tokio, Paris, Mailand, Genf, Brüssel, etc. Renommierte Festivals engagieren das Quartett, wie das Schleswig-Holstein- Musikfestival, Rheingau-Musik-Festival, Schwetzinger Festspiele, Ludwigsburger Festspiele, Martha Argerich Festival Buenos Aires, Festival de Radio France et Montpellier, Kuhmo Chamber Music Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Kissinger Sommer, Festival de l‘Orangerie de Sceaux.
Es trat bereits u. a. in folgenden Ländern auf: Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Holland, Belgien, Schweiz, Luxemburg, England, Norwegen, Finnland und Rumänien sowie in Brasilien, Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Bolivien, Peru, Chile, Ecuador, Uruguay und Mexiko. Als gern gesehener Gast in ganz Südamerika bereiste das Fauré Quartett diesen Kontinent 2006 schon zum fünften Mal. Ca. 30 weltweit verschiedene Rundfunk- und Fernsehanstalten strahlten Sendungen über das Quartett, meist Live-Mitschnitte, aus.

Wichtige Impulse bei der musikalischen Arbeit erhielt das Ensemble durch Wolfgang Jahn, Ulf Hoelscher, Fany Solter, Michael Uhde, Eduardo Hubert, Misha Katz und Mikhail Bezverkhny. Das Alban Berg Quartett, von dem es vier Jahre in Köln kontinuierlich betreut wurde, trug maßgeblich zu seiner Entwicklung bei.

Nach dem 2005 erfolgten Plattenvertrag des Fauré Quartetts mit der Deutschen Grammophon wurden zum Mozartjahr die beiden Klavierquartette des Komponisten veröffentlicht.
Im Februar 2008 erschien zudem die neueste CD mit den Klavierquartetten op. 25 und op. 60 von J. Brahms.

Weitere CD-Aufnahmen mit Werken von G. Fauré, A. Dvorak, J. Suk und Th. Kirchner wurden aufgenommen bei ARS MUSICI.(siehe Diskographie)

Des weiteren konnte man das Fauré Quartett 2006 bei Kammermusik-Kursen erleben, z. B. im Rahmen der „Residency“ an der Karlsruher Hochschule für Musik, anlässlich des Bonner Beethoven-Festes sowie während der Südamerika-Tournee in Aracajú (Brasilien) und Quito (Ecuador).



Preise und Auszeichnungen

1997:
1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb

1998:
Aufnahme in die Stiftung „Villa Musica“ des Landes Rheinland-Pfalz

1999:
Preis des Deutschen Musikwettbewerbes
Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler
Preis der Stadt Karlsruhe

2000:
Preisträger beim Internat. Kammermusikwettbewerb „Premio Trio di Trieste“
Preisträger beim Internat. Kammermusikwettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz

2001:
Allianzpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

2003:
1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Parkhouse Award“

2008:
Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz


Erika Geldsetzer (Violine)

Erika Geldsetzer aus Betzdorf begann das Violinspiel mit 6 Jahren. Nachdem sie Jungstudentin an der Kölner Musikhochschule bei Prof. Gerhard Peters war, folgten Studien bei Prof. Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe und das Post-Graduate Studium an der Royal Academy of Music in London bei Erich Gruenberg. Danach beendete sie ihre Ausbildung bei Prof. Gerhard Schulz in Wien.
Die ehemalige Stipendiatin der Villa Musica besuchte Meisterkurse bei Maria Egelhof, Igor Ozim, Michael Gaiser, Mikhail Bezverkhny, Misha Katz, Jörg Wolfgang Jahn, Wolfgang Güttler, Enrique Santiago, Bernhard Hartog, Wolfram Christ, dem Alban Berg Quartett sowie dem Amadeus Quartett.

Als Solistin bei Konzerten, Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen tritt Erika Geldsetzer regelmässig mit verschiedenen Orchestern auf, u. a. mit dem Rundfunksinfonieorchester des SWR Kaiserslautern, der Philarmonia Romania, dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, der Südwestfälischen Philharmonie, dem Tonart Orchester Heidelberg sowie der Capella Classica.

Preise und Auszeichnungen:
1997
1. Preis Wettbewerb des Freundeskreises der Musikhochschule Karlsruhe
1998
Förderpreis Mendelssohnwettbewerb Berlin
1. Preis International Music Competition Cittá di Moncalieri(Turin)
1999
2. Preis Kuhmo International Music Competition(Finnland)
2000-2002
Zweimalige Gewinnerin des Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes(DAAD)

1995-2000 war sie Mitglied des Jugendorchesters der Europäischen Union(EUYO), ab 1998 als Konzertmeisterin, wo sie unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Bernhard Haitink, Mstislav Rostropowitsch, Vladimir Ashkenazy und Sir Colin Davis spielte.

Zusammen mit Nicolaus Chumachenko, Enrique Santiago und Martin Ostertag gründete sie vor einigen Jahren das Streichquartett der Villa Musica, mit dem sie Rundfunk- und CD-Produktionen machte und regelmässig Konzerte im In- und Ausland gibt. Kammermusikpartner sind außerdem Thomas Brandis, Kalle Randalu, Wolfgang Güttler, Ulf Hoelscher, Julia Fischer, Viviane Hagner, die Brüder Paul, Gustav und Benjamin Rivinius sowie Florian und Christian Geldsetzer.


Dirk Mommertz (Klavier)

Dirk Mommertz, geb. 1974 in Mainz, studierte Klavier in Karlsruhe, Paris, Frankfurt und Köln. Seine Lehrer waren Lev Natochenny, Georges Pludermacher, Grigory Gruzman, André Boainain, Francois Frédéric Guy, Fany Solter, Michael Uhde sowie das Alban Berg Quartett, bei dem er vier Jahre lang als Kammermusiker studierte. Als erstes Instrument lernte er Violine.

Dirk Mommertz führte Klavierkonzerte von Brahms, Beethoven, Haydn, Rachmaninow, Grieg, Ravel, Schostakowitsch und Scriabin auf und wurde dabei begleitet u. a. vom BBC National Orchestra of Wales, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem JSO Hessen. Es liegt eine Live-Aufnahme des Konzertes von Ravel vor.

Bei seiner intensiven kammermusikalischen Tätigkeit war er außer im Fauré Quartett Partner von Daniel Gaede, Ivry Gitlis, Grigory Gruzman, Jörg Hempel, Wolfgang Güttler, Alexander Michno u.a. Er erhielt insgesamt 28 nationale oder internationale Auszeichnungen, u. a. mit dem Fauré Quartett.

Von 1997-99 war Dirk Mommertz Assistent von Prof. Bernd Asmus für Musiktheorie an der Karlsruher Musikhochschule.
Von 2000 bis 2005 war Dirk Mommertz Lehrbeauftragter für Klavier. 2005 erhielt er den Ruf als Kammermusikprofessor an die Folkwang Musikhochschule in Essen.


Sascha Frömbling (Viola)

Sascha Frömbling, 1974 in México City geboren, studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Madeline Prager und Serge Collot. Anschließend folgte das Konzertexamen bei Prof. Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin, das er 2004 abschloss.

Seine Ausbildung ergänzte er durch die Mitwirkung in verschiedenen Orchestern, die Teilnahme an Meisterkursen bei Matthias Buchholz, Hatto Beyerle, Rainer Moog, Enrique Santiago, Jörg-Wolfgang Jahn, Mikhail Bezverkhny und Misha Katz sowie durch ein Kammermusikstudium beim Alban Berg Quartett an der Musikhochschule Köln.

Seit einigen Jahren ist er regelmäßig als Dozent des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und als freiberuflicher Lehrer für Viola und Kammermusik tätig.
Darüber hinaus konzertiert er seit 2006 als Aushilfe mit den Berliner Philharmonikern.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten in den letzten Jahren neben dem Fauré Quartett auch Martha Argerich, Ivry Gitlis, Viviane Hagner, Julia Fischer, Daniel Müller-Schott, Daniel Gaede und Wolfgang Güttler u. a.

Außerdem tritt er als Solist auf (u. a. William Walton Violakonzert (2006), Max Bruch Doppelkonzert für Viola und Klarinette, Christian Bach Violakonzert, Kurt Atterberg Suite für Viola, Violine und Orchester (2005), Wolfgang Amadeus Mozart „Sinfonia Concertante“ (2003)).


Konstantin Heidrich (Violoncello)

Konstantin Heidrich wurde 1975 in Hamburg geboren und wuchs dort auf. Sein Vater, Peter Heidrich, Geiger und Komponist, war sehr wichtig für seine musikalische Entwicklung. Den ersten Cellounterricht erhielt Konstantin Heidrich mit acht Jahren von Edwin Koch. Als 17jähriger wurde er Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Thomas Grossenbacher. Nach dem Abitur folgte ein Studium bei Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe. Hier absolvierte er sowohl das Orchesterdiplom als auch das Künstlerische Diplom mit Auszeichnung. Als Student von Frans Helmerson an der Musikhochschule Köln legte er das Konzertexamen im Jahre 2004 ab. Seit 2006 hat Konstantin Heidrich selbst eine Celloklasse an der Musikhochschule Dresden.

Konstantin Heidrich nahm an Meisterkursen von Maria Kliegel, Young Chang Cho, David Geringas und mehrmals an denen von Steven Isserlis teil. Er gewann mehrere Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und den Ersten Preis beim Hochschulwettbewerb der Kölner Musikhochschule 2002. Als Solist tritt er regelmäßig mit verschiedenen Orchestern auf, so u. a. 2007 mit der Klassik-Philharmonie in der Hamburger Musikhalle. Er war außerdem Solist der Baden-Badener Philharmonie, des Albert-Schweitzer Jugendorchesters, des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und der Pharos Soloists, Zypern.

Zu Konstantin Heidrichs eindrucksvollsten Erfahrungen gehören Kammermusikkonzerte an der Seite von Martha Argerich, Ivry Gitlis, Ulf Hoelscher, Daniel Gaede, Levon Chilingirian, Mirijam Contzen, Martin Ostertag, Wolfgang Güttler, Hariolf Schlichtig und Enrique Santiago. Seit 2002 wird er zu den jährlichen "Open Chamber Music"-Treffen des International Musicians´ Seminar in Cornwall eingeladen. Der Kammermusik-Unterricht von Walther Levin, Aurèle Nicolet, Peter Eötvös und Misha Katz war von großer Bedeutung.

Konstantin Heidrich spielt ein Cello von Carlo Antonio Testore von 1755, welches ihm die Familie Park, New York, großzügig als Leihgabe zur Verfügung stellt.
 

Mechthild Georg

Mechthild Georg erhielt eine gründliche musikalische Ausbildung durch ihren Vater, der Kantor und Musikdirektor war. Sie studierte in Köln Romanistik und Geschichte sowie Musik und schloss daran ihr Gesangstudium bei Professor Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf an.

Nach ihrem Konzertexamen 1982 wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Köln; gleichzeitig begann ihre rege Konzerttätigkeit als junge Altistin und sie wurde Preisträgerin des Würzburger Mozartfest-Wettbewerbs im Fach Oper. Sie absolvierte als aktive Teilnehmerin Meisterkurse für Opern- und Liedgesang bei Elisabeth Schwarzkopf in Frankfurt, Zürich und Stuttgart sowie bei Giulietta Simionato in Salzburg.

Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten Mechthild Georg durch ganz Europa; Dabei wirkte sie bei bekannten Festivals mit wie dem "Prager Frühling", dem "Internationalen Bachfest Leipzig", den "Wiener Festwochen", den "Frankfurt-Festen" und auch beim "Europäischen Musikfest Stuttgart" mit.

Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzten ihre Konzerttätigkeit. Neben der Zusammenarbeit mit der "Internationalen Bachakademie Stuttgart" (Helmuth Rilling) kam es auch zu Produktionen und Konzerten mit hervorragenden Orchestern der "Alten Musik". Grosse Werke des Barock und der Wiener Klassik musizierte sie mit der "Akademie für Alte Musik Berlin", "Concerto Köln", "La Stagione Frankfurt" und "Musica Antiqua Köln".

Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik machte Mechthild Georg sich einen Namen: Sie sang u.a. Werke von Luigi Nono, Klaus Huber, Johannes Kalitzke, Siegfried Matthus, Hans Ulrich Humpert und wirkte bei mehreren Uraufführungen von Wolfgang Rihm mit.

Das Repertoire ihrer Opernpartien beginnt bei den dramatischen Sopranpartien der frühen Italienischen Oper (Ottavia und Penelope aus Monteverdis Opern) und führt über die Mozart- schen Hosenrollen zu Wagner und auch zur zeitgenössischen dramatischen Musik: 1989 wirkte sie mit bei der Uraufführung der Oper "Graf Mirabeau" von S. Matthus am Essener Aalto-Theater.

Darüber hinaus gastierte sie in Bonn, Köln, Heidelberg, Kopenhagen und an der Hamburgischen Staatsoper und arbeitete mit zahlreichen erstrangigen Kollegen zusammen wie Helen Donath, Waltraud Meier, Gabriele Schnaut, Hanna Schwarz sowie Siegfried Jerusalem. Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, um nur einige zu nennen. Auch mit herausragenden Dirigenten konzertierte sie, darunter John Pritchard, Marek Janowski, Michael Gielen, Gerd Albrecht, Giuseppe Patane, Marcello Viotti, Heinz Holliger, Peter Gülke oder Neerme Järvi.

Mit deutschen Rundfunkanstalten macht Mechthild Georg regelmäßig Orchester,- Kammermusik- und Liedproduktionen. Im Jahre 1998 wurde Mechthild Georg als Professorin für Gesang an die Musikhochschule Köln berufen. Durch ihre Arbeit als Gesangspädagogin kam sie neben Jury-Tätigkeit bei Wettbewerben auch bereits dazu, in exzellenten Meisterkursen den hochbegabten Nachwuchs im Opern- und Konzertgesang zu fördern , so im " Meisterkurs Gesang" in Weikersheim, im "Meisterkurs Oper" der Landesakademie Ochsenhausen ( Baden-Württemberg), und zum wiederholten Male im " Meisterkurs Gesang" beim " Europäischen Musikfest Stuttgart " unter der Leitung von Helmuth Rilling.
 

Camilla Hoitenga

Die Flötistin Camilla Hoitenga (Grand Rapids/Michigan) lebt seit vielen Jahren als freischaffende Musikerin in Köln. Als Solistin ist sie mit Repertoire von Bach bis Stockhausen unterwegs, mit Auftritten in Konzertsälen von der Carnegie Hall in New York über den Kreml in Moskau bis zur Verbotenen Stadt in Peking. Sie spielte für sie geschriebene Konzerte von Komponisten wie Kaija Saariaho, Ken-Ichiro Kobayashi oder Pèter Köszeghy mit Orchestern wie London Philharmonic, Chicago Symphony, Royal Philharmonic von Stockholm sowie mit Rundfunkorchestern in Helsinki, Paris und Berlin, unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Vladimir Jurowski, Jukka-Pekka Saraste, Susanna Mälkki und Alan Gilbert. Besonders oft konzertiert sie in Japan, wo sie seit 1984 mehrmals zur längeren Aufenthalten eingeladen wurde. Inzwischen ist Camilla Hoitenga nicht nur Spezialistin für japanische Musik; dutzende internationale Komponisten haben ihr Werke gewidmet. Ihre CD- und CD-ROM- Aufnahmen, insbesonders die mit Kaija Saariaho, haben Preise in Frankreich, Großbritannien und Nord-Amerika bekommen. In Februar dieses Jahr hat sie in Helsinkis ein Flötenkonzert von Oliver Schneller uraufgeführt; demnächst ist sie mit Saariaho’s Aile du Songe in Caen und Copenhagen zu hören.
Camilla Hoitenga ist auch bekannt für ihre Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern (z.B. Peter Drake, Mutsumi Okada, Jörg Immendorff, Ansgar Nierhoff) sowie für ihre Improvisationen in Museen und Galerien.
Camilla Hoitenga unterrichtete an der State University of New York, der Folkwang Hochschule Essen, der University of Illinois und bei internationalen Meisterkursen, wie z. B. in Savonlinna (Finland), Montepulciano und London. Ihre eigenen Lehrer waren Darlene Dugan, Alexander Murray, Peter Lloyd und Marcel Moyse.
 

Arthur Janzen

Arthur Janzen wurde in Kanada geboren, wo er auch sein Musik- bzw. Gesangsstudium absolvierte (Winnipeg und Toronto). Durch ein Stipendium kam er zu Prof. Theo Lindenbaum (Gesang) und Prof. Günter Weißenborn (Liedgestaltung) an die Musikhochschule nach Detmold, wo er später einen Lehrauftrag erhielt. 1989 wurde er als Gesangsprofessor an die Hochschule für Musik in Köln berufen. Arthur Janzen entfaltete eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Lied- und Oratoriensänger, die ihn neben seinem Heimatland in die USA, ...  zu vielen Ländern Europas und nach Israel führte. Verbunden damit waren Rundfunk-, Schallplatten- u. Fernsehaufnahmen. Viele Studenten von Arthur Janzen sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und singen an bedeutenden Opernhäusern Europas.
 

Berent Korfker

Der niederländische Geiger Berent Korfker debütierte 13-jährig mit Orchester. Seitdem er beim Internationalen Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb und dem „Oscar Back Violin Wettbewerb“ Preise gewann, konzertierte er quer durch Europa, Russland, Japan, Australien und in den USA, darunter in Sälen wie dem Amsterdam Concertgebouw, dem Auditorio Nacional in Madrid, der Beethoven Halle Bonn, dem Palacio de Festivales Santander und der Minato Mirai Hall Yokohama. Er trat sowohl als Solist mit Orchestern wie dem Kanagawa Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Lithuania oder dem Noord-Holland Philharmonic Orchestra als auch in Kammermusik-Ensembles auf. 2006 reüssierte Korfker mit live in Rundfunk und Fernsehen übertragenen Recitals in Chicago und Montpellier. Im Januar 2008 gab er sein London-Debut mit dem Tschaikowski-Violinkonzert in der Cadogan Hall. Highlight 2009 waren Mozarts A-Dur Violinkonzert in Guernsey und London und ein Recital im Concertgebouw mit dem Pianisten Benjamin Frith.
Von Korfker liegen zwei CD-Einspielungen vor, die jeweils hervorragend von der internationalen Presse rezensiert wurden. Zum einen ist das dritte Violinkonzert von Camille Saint-Saëns mit dem Iceland Symphony Orchestra unter Rico Saccani dokumentiert, zum anderen eine Recital CD mit neben der Sonate von Janácek und der „Fantaisie Brillante“ op. 20 von Wieniawski, die erste Violin-Sonate von Fauré, die als eine der Referenzeinspielungen gilt.
Geboren in Rotterdam 1970, studierte Korfker zunächst bei der niederländischen Pädagogin Davina van Wely. Seinen künstlerischen Abschluss machte er am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam, ehe er beim russischen Geigenlehrer Zakhar Bron studierte und an der Musikhochschule Köln sein Konzertexamen ablegte. Zwischen 1999 und 2005 erfüllte er dort einen Lehrauftrag als Assistent von Prof. Bron. Meisterklassen bei Igor Oistrach, Herman Krebbers, Berl Senofsky, Ruggiero Ricci, Jaap Schröder und Shmuel Ashkenasi vervollständigten Korfkers Ausbildung.
2005 erhielt Korfker einen Ruf als Professor an das London Royal College of Music sowie an die Yehudi Menuhin School in Surrey (bis 2008), und, ab Sommer 2009, zusätzlich noch an die Purcell-School. Dank seiner Lehrtätigkeiten in Großbritannien, internationale Einladungen und seine Arbeit mit Privatschüler, unterrichtete er Stundenten aus aller Welt. So gab er Meisterklassen bei den „Wiener Meisterkursen” an der Wiener Musikhochschule (2000 bis 2005), bei der „DePaul University“ und bei der „Stradivari Society“ in Chicago, in den Konservatorien in Sydney, Brisbane und Adelaide, an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, in Montepulciano (Italien) und im Vereinigten Königreich. In den Jahren 2005/06 organisierte er privat Kurse an der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz (Deutschland), wo er mit befreundete Spezialisten die wichtigen Teilaspekte der Musik mit Yoga, Alexandertechnik und literarischen Lesungen verband. Im Januar 2009 war Korfker der internationale Violin-Tutor der „Australischen Streicherakademie“ im Konservatorium Sydney. Dort unterrichtete er zwei Wochen intensiv Violinmeisterklassen und spielte mit Kollegen wie Nobukko Imai Kammermusik.

Korfker ist als Juror eingeladen beim “Novosibirsk International Competition for Young Violinists” sowie beim “Madeira Music International Violin Competition”. Darüber hinaus war er viele Jahre Mitglied der Jury bei den Verbier Orchester Auditions. Bei der Firma Pirastro (Offenbach) beteiligt er sich seit 2006 an der Weiterentwicklung der Violinsaiten und nimmt an weiteren innovativen Projekten teil.
 

Thierry Mechler

THIERRY MECHLER
www.thierry-mechler.fr

Der französische Komponist und Pianist Thierry Mechler ist Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Organist der Kölner Philharmonie
Er hat zahlreiche Aufnahmen eingespielt und ist weltweit als Konzertorganist und Pianist tätig.

Er wurde 1962 im elsässischen Mulhouse geboren.
Seine wichtigsten künstlerischen Stationen waren das Klavierstudium bei der legendären Pianistin Helene Boschi und das Orgelstudium bei Daniel Roth in Strassburg.
Diese Studien setzt er in Paris bei Marie-Claire Alain und Jacques Taddei fort.
Bereits als 19-Jähriger erhält er den ersten Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Paris. 1985 folgte der Prix d' Excellence, ein Jahr darauf der Prix de Virtuosité mit Auszeichnung.
Die Reihe weiterer Auszeichnungen für Mechler ist lang, beispielhaft seien der Kompositionspreis für ein Te Deum für Orgel [1987] und der Europäische Förderpreis in Dresden [1991] genannt.

Von Beginn an war Thierry Mechler neben seine Konzerttätigkeit weltweit (11 Konzertreisen nach U.SA....) als Juror und Komponist tätig.
Am 28. Januar 2009 wurden seine 6 Metamorphosen über BACH Opus 14 in der Kölner Philharmonie uraufgeführt.

Zahlreiche Platten-,CD-und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine international geschätzte Interpretations-und Improvisationskunst als Pianist und als Organist.
Er war von 1991 bis 1999 Titularorganist der Primaskathedrale in Lyon und künstlereicher Leiter der internationalen Orgelzyklen im Auditorium Maurice Ravel in Lyon.
Seit 1984 ist er Titularorganist der Wallfahrtsbasilika Notre-Dame de Thierenbach im Elsass, wo er 1995 das gesamte Orgelwerk von Bach in zwölf Konzerten spielte.
1998 führte er die sechs Orgelsinfonien von Louis Vierne in drei Konzertreihen in Thierenbach, Lyon und Strassburg auf.

Seit 1998 ist Thierry Mechler Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln.
2002 übernahm er die Aufgaben des Organisten und Orgelkustos der Kölner Philharmonie.

Obwohl Thierry Mechler in der bedeutenden Tradition der französischen Organisten steht, die durch seine Lehrerin Marie-Claire Alain verkörpert wird, ist Thierry Mechler doch eine ganz eigene musikalische Persönlichkeit. Mit seiner enormen Virtuosität und sehr persönliche Auffassung von Registrierung und Rhythmus ist er ein hingebungsvoller Interpret der Musik von J.S. Bach.
Thierry Mechler lebt mit seiner Familie im Elsass.
 

Peter Mönkediek

Peter Mönkediek, 1964 im westfälischen Ahaus geboren, absolvierte sein Studium zunächst an der Robert - Schumann Hochschule Düsseldorf. Danach setzte er neben einem Schulmusikstudium seine künstlerischen Studien an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Max Sommerhalder fort. 1992 schloss er sie mit der „Künstlerischen Reifeprüfung“ ab.
Nach Engagements als Solotrompeter im Westfälischen Sinfonieorchester
Recklinghausen (später Neue Philharmonie Westfalen) von 1991 - 2002
und im Sinfonieorchester Münster (2001 - 2002) ist er seit
2002 Solotrompeter beim WDR – Sinfonieorchester Köln.
Seit 2004 ist er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.
2007 wurde Peter Mönkediek als Professor für Trompete an die
Robert – Schumann – Hochschule in Düsseldorf berufen.
Neben Gastverpflichtungen bei Ensembles wie „German Brass“ oder „bach, blech & blues“ ist Peter Mönkediek festes Mitglied im Blechbläserensemble „EMBRASSY" und im "Brass Consort Köln" . Seit 1992 engagiert er sich regelmäßig mit EMBRASSY für die Casa de los tres mundos (Haus der drei Welten) in Granada, Nicaragua. Die deutsche UNESCO – Kommission hat diese Fortbildungskurse an der Casa de los tres mundos ausgezeichnet und als offiziellen Beitrag für das Internationale Jahr der Vereinten Nationen 2001 „Dialog zwischen den Kulturen“ ausgewählt.
Als Solist präsentierte Peter Mönkediek sich bisher mit zahlreichen deutschen Orchestern, wie z. B. mit der Philharmonia Hungarica, dem Sinfonieorchester der Stadt Lübeck, dem Gürzenich – Orchester Köln, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Sinfonieorchester Münster.
 

Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt.
Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid.
Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer
 ...  Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben.
Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.
 

Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller-Hornbach, geb. 1956 in Lübeck, erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt. Heute ist sie Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal). Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland. Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico, Thailand) zeigt ihren besonderen ...  Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts.

Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu verschiedenen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. Ernst Toch „Violoncellokonzert“ op. 35, bei CPO, Györgi Ligeti „Violoncellokonzert“ hr … u.v.m.). Susanne Müller-Hornbach ist mit dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach verheiratet.
 

Hans Nickel

Hans Nickel, geboren 1958 in Kerkrade/Niederlanden, ist seit 1986 Solotubist im WDR Sinfonieorchester Köln. 1987 wurde er, an der Musikhochschule Köln, zum Dozenten ernannt. 1994-2003 war Hans Nickel an dem Folkwang Hochschule Essen beschäftigt und in 1998 erhielt er einen Ruf an der Hochschule für Musik, Detmold, wo er bis 2008 als Professor für Tuba/Euphonium und Kammer Musik (Blech) seine Tätigkeit weiterentwickelte. Seit 1999 ist er Senior Dozent am Hogeschool Zuyd (Conservatorium) Maastricht und verbindet diese Aufgabe mit der Verantwortung für die Tuba/Euphonium Ausbildung der deutschen Bundeswehr und seinen Studenten als Professor für Tuba/Euphonium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Bei den Erasmus Studenten aus dem Ausland ist Hans Nickel eine besonders begehrte Lehrkraft. Nickels Studenten sind inzwischen in Orchestern in Deutschland, den Niederlanden, Griechenland, Frankreich, Korea, Japan und Taiwan zuhause.
Hans Nickel hält regelmäßig Tuba Workshops im In-und Ausland, u.a. in Japan, Korea, Russland, Spanien und Frankreich. In Deutschland diente er als Gast Dozent im ‚Stars von Morgen’ Projekt beim Bundesjugendorchester und ist ein vielgefragter Prüfer und Jurymitglied u.a. bei der GWK-Förderpreis, Jugend Muzisiert und dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei einigen Internationalen Tuba Wettbewerben.
Gleichzeitig konzertiert Hans Nickel viel als Solist und Kammermusiker, mit Vorzug im Bereich der zeitgenössischen Musik und immer häufiger bei der Uraufführung neuer Werke für Tuba u.a.: Jan Van der Roost (Obsessions und canTUBAllada, Riva del Garda ITEC), Karlheinz Stockhausen (In Freundschaft 1996-ein Geschenk des Komponisten „in Freundschaft“), Jan Bedrich (Dialogy per Tuba, Piano E Baterie) und Edward Gregson (Alarum Chicago ITEC). Er gastiert bei einer Vielzahl wichtiger zeitgenossischer Musikfestivals, einschließlich des Huddersfield Contemporary Festival und dem Holland Festival. Als Solist ist er vielfältig und wirkte somit in Roncalli´s „Classic Meets Circus“ in Düsseldorf, I Fiamminghi’s „Composer´s Festival“ in Antwerpen mit und führte das Vaughan Williams Tuba Concerto in Begleitung des WDR Sinfonie Orchesters, des Sinfonieorchesters des Slowakischen Rundfunks, Noord Hollands Philharmonisch Orkests, Staatsorchester Braunschweig und des Philharmonischen Orchesters Hagen auf. In der 2011/12 Saison wird er mit dem WDR Sinfonie Orchester als soloist auf der Bühne stehen. Nickel gab zahlreiche Recitals in Japan, Korea, USA, Slowakia, den Niederlanden, Belgien, England, Wales, Frankreich, Italien, Spanien und Russland. Als Kammermusiker spielte er mit HR-Brass, dem Asko Ensemble, dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker, Ensemble Modern, und vielen anderen einschließlich seinen Kollegen des WDRs bei der WDR Nachtmusik und den KRSO Kammerkonzerten. Seit 2008 konzertiert er regelmäßig mit dem neuen von ihm mitgegründeten WDR Blechensemble „Brass Consort Köln“ das schon erhebliche Erfolge erzielte in u.a. die Aachener Bachtage, die Lemgoer Orgel Tage, WDR TonArt Spezial und Didacta.
Hans Nickel ist Protagonist vieler CD, Rundfunk- und Fernseh- Aufnahmen. Das Tuba Concerto von R.Vaughan Williams hat er in Begleitung des WDR Sinfonie Orchesters sowie des Sinfonieorchesters des Slowakischen Rundfunks aufgenommen (canTUBAllada). Seine CD’s canTUBAllada, Tuba Obsessions, Orchester Finalisten (Asko Ensemble), Nessum Dorma (Belgian Brass Soloists), und Jazzpana (WDR Big Band) erreichen ein weltweites Publikum.



www.hansnickel-tuba.com
Stand 16.02.2011
 

Silvia Ocougne

Silvia Ocougne, in São Paulo geboren, studierte an der
Universität von São Paulo Komposition bei Willi Correa
de Oliveira und Gitarre bei Manoel São Marcos, Paulo
Bellinatti, u.a. 1984 erhielt sie ein Stipendium des
brasilianischen Kultusministeriums für das Studium
"Third Stream Guitar" am New England Conservatory,
Boston, USA. Dort studierte sie unter anderem bei Ran
Blake und Mick Goodrick. 1986 schloss sie das Studium
mit dem "Master of Music with Honours and Distinction
in Performance" ab. Silvia Ocougne lebt seit 1987 in
Berlin, wo sie als Perfomerin und Komponistin im Bereich neuer,
experimenteller und brasilianischer Musik arbeitet.
Neben akustischen Gitarren präpariert und spielt sie
alle Arten von Zupfinstrumenten. Experimente mit
Klangfarben, unterschiedlichen Stimmungen und neuen,
ungewöhnlichen Spielweisen bestimmen Silvia Ocougnes
Musik. Sie hat mit zahlreichen Musikern/Komponisten zusammen
gearbeitet wie Carlo Domeniconi, Chico Mello, Daniel Ott, Arnold Dreyblatt,
sowie mit bildenden Künstler wie Jimmie Durham, Adel Abdessemed,
Tessa de Oliveira Pinto, etc. Zahlreiche Kompositionen für Gitarre wurden von ihr uraufgeführt, u.a. von Komponisten wie La Monte Young, John Zorn,
Louis Vierk, Graciela Paraskevaidis, Il Ryun Chung, oder Vitold Szalonek.

Im Kompositorischen Bereich arbeitet Silvia Ocougne oft interdisziplinär:
Klanginstallation: (Auswahl) Metathesis und Metaphrase, Berlin, (gefördet vom Hauptstadtkulturfonds Berlin), 2007; DVD Installation (Auswahl), Odradek, Installation, Video Adel Abdessemed, 2011 (Premiere, DVIR Galerie, Tel Aviv), 2011; Trust Me, in Zusammenarbeit mit Adel Abdessemed, (Premiere, PS1, New York) 2007; God is Design, in Zusammenarbeit mit Adel Abdessemed, (Premiere, Galerie Kamel Menour, Paris) 2005; Film: (Auswahl) Onde Sao Paulo começa, Regie, Joao Claudio de Sena, Brasilien (2011); Roxalena, Regie Galip Iyitanir, Deutschland (ARTE), 2007; Kurzfilm, The Pursuit of Happiness, von Jimmie Durham, Italien, Frankreich, 2003; Hörspiel And any idea how hard she can get, in Zusammenarbeit mit Mia Frimmer, Berlin, 2010; Links und Rechts vorbei, in Zusammenarbeit mit Mia Frimmer, 2011; Tanz Pedra, Choreographie, in Zusammenarbeit mit Elise Ralston (Premiere, Tanz Fabrik, Berlin) 2004. Außerdem zahlreichen Kompositionen für gemischtes Ensemble sowie Ortgebundene Stücke für präparierte Gitarren mit digitaler Bearbeitung (Max MSP).

Als Pädagogin gab Ocougne verschiedene Workshops und Lehrveranstaltungen zu Komposition, Instant Composition und Gitarre an Musikschulen und Musikhochschulen. 2003/04 und 2006/07 im Rahmen des Projekts ”QuerKlang” der Universität der Künste /Maerz Musik: ”Experimentelles Komponieren in der Schule”. Seit 2008 hat Silvia Ocougne einen Lehrauftrag für “Instant Composition” in der UDK Berlin.

Als Kuratorin hat sie Projekte wie die MontagsMusik Brasilien, Festival brasilianischer experimenteller Musik im Podewil, die Lange Nacht der Gitarre im Podewil, Berlin; das Festival Quasi Amazonas; Haus der Kulturen der Welt und Freunde Guter Musik, Berlin, Música Brasileira De(s)composta, innerhalb des Festivals MaerzMusik; Symposium Amerika Latina, Impressiones Sonoras, Berlin mit gestaltet.

Silvia Ocougne tritt regelmäßig in Berlin, in Deutschland und im Ausland auf, unter anderem: Dokumenta Kassel; MaerzMusik Festival, Berlin; SESC Consolação, São Paulo; Bang on a Can, NY; Tournée durch Russland; Centre Culturel André Malraux, Nancy; Audio Art Festival, Krakau ,Warschau; German Composers Series Experimental Intermedia, New York; ZKM Multimediale, Karlsruhe; GMEM Festival du Musique d'Aujourd'hui, Marseille; Neue Musik Rümlingen , Schweiz; Experimenta, Buenos Aires, Argentinien; Musik Instrumenten Museum, Berlin; Guitar Festival Istanbul, Turkey; Hamburger Bahnhof, Berlin; Centro Cultural Itau, São Paulo; Música Viva - Bayerisches Rundfunkorchester, München; Schloß Moyland, Kleve; Espaço Cultural Branco do Brasil, Rio de Janeiro; Kunstmuseum Wolfsburg; Quasi Amazonia, HKW, Freunde Guter Musik, Berlin; Festival of Visions, Hong Kong, China; Festival Paralelo, Madrid, Aielo, Spanien; Orkub , Bukarest, Romenien; Kontraste , Klangraum Krems, Österreich;
 

Joachim Pöltl

Geboren am 6.9.53, Musikstudium in Karlsruhe und Heidelberg, verschiedene Orchesterengagements in Nürnberg, Hilchenbach, Darmstadt und Köln. Seit 1983 Mitglied im WDR-Sinfonieorchester Köln.

CD Produktionen mit Concortium Classicum.

Lehraufträge für Horn an den Musikhochschulen Detmold, Wuppertal, Düsseldorf.

Seit 1998 Professor für Horn an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Meisterkurse in Mainz, Stapelfeld, Tokyo und Kyoto
 

Petr Prause

Petr was born into a musical family on December 24, 1970, in Ostrava, Czech Republic. At the age of six, Petr started to play cello under the guidance of a dedicated teacher Miroslav Dolezil. Petr continued his musical route at the Academy of Fine Arts in Prague where he was taught by Miroslav Petras and members of the Smetana Quartet, who have aroused his interest in chamber music. In 1996 he graduated as Master in Music.

While studying at the Academy of Fine Arts in Prague, Petr enriched his studies with a one year study stay at the International Menuhin Music Academy in Switzerland under the leadership of Radu Aldulescu and in the school year 1994 – 1995 at the Guildhall School of Music and Drama in London with Raphael Wallfisch where he was awarded the highest recognition - Concert Recital Diploma (Premier Prix).

In 1995, Petr was appointed a principal cellist and a soloist with the Prague Radio Symphony Orchestra. He has combined his orchestral duties with a part time cello and chamber music teaching at the Prague Conservatoire.

As a soloist Petr has perfomed widely throughout the world namely USA, South Korea and much in Europe. He performed with prominent orchestras such as the Czech National Symphonic Orchestra, Janacek Philharmonic Orchestra, Martinu Philharmonic Orchestra, and others.

Since 1997, Petr has been a member of the Talich Quartet, they have visited the most important chamber music venues throughout the world, including Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in New York, Konzerthaus in Berlin, Herkulessaal in Munich, Concertgebouw in Amsterdam, Theatres Chatelet and Champs Elysee in Paris, Symphony Hall in Seoul, Oji Hall in Tokyo, Izumi Hall in Osaka and of course Rudolfinum in Prague, where the ensemble was in residence for season 2009/10.

They have been invited to numerous international chamber music festivals and have had the opportunity to give master courses in Europe, the Americas and the Far East.

Aside the quartet Petr has also joined other musicians (Ronan O’Hora, Ian Fountain, Yakov Kasman, Gil Sharon, Michel Raison, Prazak Quartet, Pavel Haas Quartet and others) in all kinds of chamber music formations – piano trio, piano quartet, clarinet trio and quartet, quintets, sextets etc. He also initiated a piano trio and a quartet of four cellos with his musical friends.

www.prause.cz
 

Godelieve Schrama

Godelieve Schrama, die im Jahre 1996 mit dem Niederländischen Musikpreis ausgezeichnet wurde, hat sich seitdem zu einer äußerst vielseitigen und abenteuerlustigen Musikerin entwickelt. Als Solistin trat sie unter anderem mit den niederländischen Orchestern Radio Kamer Orkest (heute: Radio Kamer Philharmonie), dem Residentie Orkest, dem Rotterdams Filharmonisch Orkest und dem Koninklijk Concertgebouworkest auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Ton Koopman, Anthony Halstead, Gerard Korsten, Lev Markiz, Matthias Bamert und Ed Spanjaard zusammen. Als Harfenistin des renommierten Schönberg Ensembles spielt sie das gesamte Repertoire für Ensemble aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
Neben Aufführungen des bestehenden Repertoires spielt sie auch Werke, die anlässlich von ihr erteilter Kompositionsaufträge entstanden sind. Diese haben unter anderem zu einer CD mit niederländischen Harfenkonzerten geführt. In den letzten Jahren erscheinen auf ihren Wunsch insbesondere neue Kammermusikwerke, darunter von Klaas de Vries (2005), Oene van Geel (2006), Param Vir (2008) und Micha Hamel (2009).
Kammermusik spielt Godelieve Schrama auf Festspielen, wie zum Beispiel dem Orlando Festival, dem West Cork Chamber Music Festival und dem Delft Chamber Music Festival. Sie tritt dort gemeinsam mit Musikern wie Marieke Schneemann und Emily Beynon (Flöte), Vesko Eshkenazy (Violine), Larissa Groeneveld (Cello), den Streichquartetten Auryn Strijkkwartet und Van Brugh Strijkkwartet, dem Sopran Charlotte Riedijk und der Perkussionistin Peppie Wiersma auf.
Seit 2001 ist Godelieve Schrama Professorin für Harfe an der deutschen Hochschule für Musik in Detmold und gibt außerdem regelmäßig Masterklassen und Sommerkurse.
Godelieve Schrama spielt eine Lyon & Healy style 23 Harfe.
 

Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival.

Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

Auf dem Gebiet Kammermusik arbeitete Sigfridsson u.a. mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Mischa Maisky, Leonidas Kavakos, Patricia Kopachinskaya, Sol Gabetta und Johannes Moser. Von Henri Sigfridsson erscheinen verschidene CD-Aufnahmen, u.a. F. X. Mozart Klavierkonzerte bei schweizerischem Label Novalis, Sibelius Klavierwerke, und Rachmaninov Klavierkonzerte Nr.2 & 3 bei Hänssler Classic.

Er fing sein Studium am Konservatorium in Turku, Finnland, an. Weitere Studien führten ihn in die Klasse von Prof. Erik T.Tawaststjerna an die Sibelius-Akademie Helsinki und nach Köln in die Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov an der dortigen Musikhochschule. Von 1995 bis 1997 studierte er auch in der Klasse von Lazar Berman in Weimar.

2008-2009 übernahm Henri Sigfridsson eine Professur für Klaviermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 2010 ist er Professor an der Musikhochschule Hans Eisler in Berlin.
 

Gerhard Stäbler

Gerhard Stäbler, 1949 im süddeutschen Wilhelmsdorf bei Ravensburg geboren, studierte Komposition (bei Nicolaus A. Huber) und Orgel (bei Gerd Zacher) in Detmold und Essen. Dem "Cornelius Cardew Memorial Prize" (1982) folgte eine lange Reihe von Auszeichnungen, Preisen, Kompositionsaufträgen und Stipendien, die Stäblers Biographie markieren. Von Anfang an war er nicht nur als Komponist aktiv, sondern engagierte sich auch politisch und auf organisatorischem Gebiet. So konzipierte Stäbler die "Aktive Musik"- Festivals mit Neuer Musik und fungierte darüber hinaus im Jahr 1995 auch als künstlerischer Leiter der Weltmusiktage der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" im Ruhrgebiet. Ein dritter zentraler Strang seiner Tätigkeit liegt im pädagogischen Bereich: In Workshops und Seminaren für Komposition und Improvisation arbeitete Stäbler mit jungen Musikern aus vielen Ländern. Als Composer-in-Residence und Gastprofessor wirkte er zeitweise unter anderem in Nord- und Südamerika sowie im Nahen und Fernen Osten.
Stäblers Musik verlässt oft den Rahmen des Konventionellen, indem er Elemente in seine Kompositionen einbezieht, die die herkömmliche Aufführungssituation (und damit die herkömmliche Publikumserwartung) durchbrechen, sei es durch Gesten oder Bewegungen im Raum, sei es mittels Licht- und Duftgestaltung oder aktives Einbeziehen des Publikums: Immer kommt es ihm darauf an, die Phantasie anzuregen, Ohren und andere Sinne für neue, unerwartete Wahrnehmungs- und Denkmuster zu sensibilisieren. Hierher rührt auch Stäblers Vorliebe für das Ineinandergreifen von Komposition und Improvisation, die von der jeweils einzigartigen Spannung unter den Ausführenden im noch offenen und nur präformierten Moment lebt. Gleichwohl ist Stäblers Musik in ihren Abläufen immer äußerst durchdacht und von ausgefeilten Konstruktionen geprägt, die die direkte musikalische Aussage nicht beeinträchtigen.
Nach Performance- und Tanzprojekten beim Ultima Festival in Oslo und dem Folkwangfest Essen im Herbst 2001 widmete sich Stäbler der Realisierung der Musik für das Tanztheater Endstation ZASPA des Choreographen Avi Kaiser für das Theater Gdansk (Uraufführung Mai 2002) und das Tanzhaus Düsseldorf (Mai 2002). In der Spielzeit 2001/2002 war er Composer-in-Residence an der Deutschen Oper am Rhein Duisburg-Düsseldorf, die seine Oper Madame la Peste in Auftrag gab (Uraufführung 26. April 2002, Duisburg). Die Uraufführung der Kompositionen DIE REISE für Ensemble und Zuspielung (Auftrag des IVES Ensembles, Amsterdam) und TIMESCAPE für Schlagzeug und Orchester (Auftrag der Essener Philharmoniker) folgten im Mai 2002. Eine Reise mit Konzerten, Workshops und Vorträgen führte Stäbler im Herbst 2002 nach Montréal, Toronto, New York und Dublin. 2003 wurde ihm der Duisburger Musikpreis verliehen.
In den vergangenen beiden Jahren erhielt Stäbler Kompositionsaufträge des Ensembles The Apartment House, des Bayerischen Rundfunks und der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. Zusammen mit dem deutsch-koreanischen Komponisten Kunsu Shim unternahm er eine längere Tournee nach Seoul (Korea), auf der er das Musiktheater futuressencexxx zur Aufführung brachte. Im Frühjahr 2004 wirkte Stäbler als Gastprofessor am amerikanischen State College Evergreen (Washington). Das Jahr 2005 stand im Zeichen einer ausgedehnten Tournee an die amerikanische Westküste mit Performances und Workshops in San Francisco, Santa Rosa und beim Pacific Rim Festival in Santa Cruz. KlangWand, ein soziokulturelles Projekt für gemischten Chor, Akkordeon, Schlagzeug, eine Mundartband, einen oder mehrere Musikvereine und elektronische Klänge wurde im September 2005 in Mariahof bei Trier uraufgeführt.
Im Mai 2006 war Stäbler composer-in-residence beim Festival "Mouvement - Musik des 21. Jahrhunderts" des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken, im Herbst desselben Jahres folgte die Uraufführung der ersten Kammeroper Nachmittagssonne in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und Ende Oktober in Düsseldorf Premieren der Nachtstücke I-IV für Klavierquintett und Stimme, die auf Robert Schumanns gleichnamige Klavierstücke op. 23 verweisen. Ende Januar 2007 fand in Duisburg die Uraufführung von TSUKI, SUBARU, eines Konzertes für die japanische Mundorgel Sho und Orchester statt, im Mai die Premiere von Wasser.Zeichen für Orchester, Zufallsensemble, Chor und Zuspielung und im Oktober 2007 die Uraufführungen zweier Kammermusiken bei den Dresdner Tagen der zeitgenössischen Musik. Das Jahr endete mit dem von der Kritik gefeierten neuen Musiktheaterwerk Letzte Dinge nach Paul Auster am Mainfranken Theater Würzburg.
Anlässlich verschiedener Konzerte und Meisterkurse stellte Stäbler 2007 seine kompositorische Arbeit auf Einladung in Griechenland, England, Österreich, Singapur, Australien und verschiedenen Städten Deutschlands vor. Ende April 2008 wurde während des WDR-Festes im Duisburger Landschaftspark die Sappho Trilogie für Sopran, Chor geteiltes Orchester und Zuspielung, ein Auftrag der Duisburger Philharmoniker und des Bayerischen Rundfunks, uraufgeführt. Es folgten Einladungen zur Sommerakademie für Neues Musiktheater des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau (Dresden), den Darmstädter Ferienkursen (Uraufführungen ...ins Offene... für die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und ]upon dry land[ für das Duo Konflikt), zu einem Kompositionsmeisterkurs auf Kreta, zu den Klangspuren Schwaz (Uraufführungen Fund.Stücke und Luftspiegelungen für das Ensemble ascolta), zum Sonic Fusion Festival in Edinburgh und zu einer Tournee in den Libanon. Im Januar 2009 arbeitete Stäbler zusammen mit Kunsu Shim und dem koreanischen Photographen Kyungwoo Chun an einem "PhotoMusikalischen" Kunstbuch Trialog auf Mallorca. Er folgte damit einer Einladung des Centro Culturale Andratx, das die künstlerischen Konzeptionen der drei Künstler in Beziehung setzt. Dieser "Trialog" wird mit Performances und Portraitkonzerten und Ausstellungen im März 2009 in der südkoranischen Hauptstadt Seoul fortgesetzt. Derzeit arbeitet Gerhard Stäbler im Auftrag des Nationaltheaters Mannheim an einem neuen Musiktheaterwerk für Kinder, das am 1. März 2009 Premiere hat.
 

Nina Tichman

Nina Tichman machte Furore als sie in Frankfurt am Main und in New York das Gesamtklavierwerk von Claude Debussy zyklisch aufführte. Diese denkwürdige Interpretation wurde dann als CD Aufnahme festgehalten und festigte Ihren Ruf als die Debussy Spielerin unserer Zeit. Ihre Diskographie umfasst auch Werke von Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Beethoven, Mendelssohn, Penderecki, Faure, Corigliano, Bartok und Reger.
Gewinnerin wichtige Wettbewerbe – Busoni, Mendelssohn, Casagrande – Nina Tichman ist
 ...  in den musikalischen Zentren der Welt aufgetreten und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse in Amherst College, Princeton University, an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano und am „Mozarteum“ in Salzburg gehalten.
Nina Tichmans Gesamtaufnahme Beethovens Werke für Klavier und Violoncello mit der Cellistin Maria Kliegel wurde von der englischen Zeitschrift Gramaphone als „a magnificent interpretation“ gelobt. 2009 wurde die letzte CD einer Gesamtaufnahme der Klaviertrios von Beethoven mit dem Xyrion Trio eingespielt.
 

Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor. Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, ...  deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.
 

Keiko Urushihara

Keiko Urushihara began to make her mark in the music world in 1981, while still attending the high school of the Tokyo University of Fine Arts and Music, when she took first place at the 8th Wieniawski International Concours—the youngest performer and the first Japanese to win this prize. (She won six other prizes at the same festival.) In 1982 she entered the Tokyo University of Fine Arts and Music and actively began her career as a violinist. In 1986, as a member of the Halley String Quartet, she won both the Hideo Saito Award and First Place in the Chamber Music Division of the 21st Min'on Music Competition.

Urushihara’s activities to date include concert tours inside and outside Japan, TV appearances, and numerous performances at prestigious music festivals, including yearly appearances at Japanese festivals such as the Kiso Music Festival, Miyazaki International Music Festival, and Karuizawa International Music Festival. She has performed under the baton of Vladimir Spivakov, Ervin Lukacs, Jiri Belohlavek, Ferdinand Leitner and H. Schiff among others, and played to high acclaim as a soloist with such orchestras as the Hungarian National Symphony, Slovak Philharmonic, and Vienna Radio Symphony. She also enjoys high critical praise for her appearances with major Japanese orchestras, as well as for her recitals and chamber music concerts. In 2006 and 2007, Urushihara celebrated the 25th anniversary of her musical debut by giving a series of six concerts at Hakuju Hall, Tokyo, performing with a diverse range of guest artists each time.


In 2008 Urushihara formed a duo with pianist Shigeo Neriki, and the following year they received high praise for their performances of the complete Beethoven Violin Sonatas in concerts held on three consecutive days. Currently the duo is recording these sonatas for a series of CDs, the first of which—“Beethoven Violin Sonatas 3-5”—was released in September 2009 on the Nippon Acoustic Records label (NARD-5022). They will go on to record all of the Beethoven Violin Sonatas.

At the forefront of her field since her debut at the age of 17, Urushihara will celebrate the 30th year of her musical career in 2011. Her consistently high level of artistry has gained her a great following, and she enjoys the trust and admiration of not only her fans and students, but also conductors and other performers both at home and abroad.

Urushihara is currently a visiting professor at Kunitachi College of Music.

(April, 2010)
 

Martina Veh

Martina Veh (Regie)

Nach Abschluss ihres Architekturstudiums an der Technischen Universität München 1995 und nach ihrem Diplom an der Bayerischen Theaterakademie August Everding 1999 lehrte sie u.a. von 2003 bis 2008 das Fach szenische Gestaltung für Sänger an der Franz Liszt Akademie/Hochschule für Musik in Budapest, Ungarn.

Seit ihrem Debut als Opernregisseurin 1998 mit Pietro Torri’s barocker Zauberoper „Amadis die Grecia“ (1724) im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, führten sie ihre vielseitigen Projekte in Oper und Schauspiel führten sie nach Budapest, in die Schweiz, England, Frankreich und Deutschland.
Ihr großes Interesse an allen Aspekten des Musiktheaters, Tanztheaters und Installationen im Bereich der bildenden Künste zeigt sich in der Vielfalt ihrer Projekte, die sehr unterschiedliche Stile und Darstellungstechniken beinhalten, für die sie nicht nur Regie führt, sondern gelegentlich selbst die Texte verfasst, Bewegung und Tanz choreographiert und die Lichtgestaltung kreiert. Sie hat eine ganz spezielle Affinität zu experimenteller Arbeit, sowohl im visuellen als auch im musikalischen Sinne. Als Beispiel sei genannt ihr Debut an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Regisseurin und Librettistin mit einem Auftragswerk, der Uraufführung
„UT-OP.er“.

Derzeit arbeitet sie an dem Musiktheater „Labyrinth of Acoustic Sensations“ zusammen mit Oliver Sacks (Autor von „The man who mistook his wife for a hat“ und „Musicophilia“) und mit Yoshi Oida (Darsteller) in New York und München und an dem multimedialen Projekt „President Jekyll“ zusammen mit Frido Mann (Libretto) und Christoph Reiserer (Musik).


www.martina-veh.de