DOZENTEN AKTUELL

Thierry Barbé

Born in Metz, a town situated in the Lorraine region of Eastern France, in the heart of Europe, Barbé studied piano and double bass while simultaneously pursuing a degree in science, before devoting himself exclusively to music at the Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, where he earned degrees in music theory, music history, and a Premier Prix in double bass. After entering the orchestra of the Paris Opera in 1983 (where he is currently principal bassist), he continued studying electro-acoustic music and conducting.

Barbé’s passion is to perform in concert with piano, and he has played recitals and conducted master classes in Brazil (Brazilia), Georgia (USA), the United Kingdom (British and International Bass Forum), Portugal (Porto), Spain ( Barcelona) and Capbreton (France). He has taught the double bass since 1982, notably at the Conservatoire National de Région (National Regional Conservatory) in Saint Maur. He appreciates all styles of music, from Bach to Xenakis, world music and jazz, and frequently performs his own compositions (his first compact disc, Nomade, was released in 1998).

Barbé has experimented with numerous technical approaches to the double bass—Italian, French, German, from Rollez to Rabbath—and seeks to reconcile them. He endeavors to perform music sensitively with the legendary “French touch.”

Since 2001, Barbé has succeeded Pierre Hellouin as president of the French Bass Society (Association des Bassistes et Contrebassistes de France or ABCDF), and is the webmaster of its site www.contrebasse.com.

He is passionate about stimulating the activity of the double bass community in his country, and invites everyone to attend the convention at the Paris Conservatory in November 2008 (www.contrebasse.com).
 

Markus Bellheim

„Markus Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage geboten wird.“ (Österreichische Musikzeitschrift)

Spätestens seit dem Gewinn des Internationalen Messiaen-Wettbewerbs 2000 in Paris macht Markus Bellheim als einer der interessantesten und vielseitigsten Pianisten seiner Generation auf sich aufmerksam. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führt ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika. Dabei ist er Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Shanghai Music Spring Festival, etc.). Renommierte Orchester wie das hr-Sinfonieorchester, das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg oder die Bamberger Symphoniker laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik. Markus Bellheim ist Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Eduard Brunner, Marisol Montalvo und dem Minguet-Quartett. Seit 2011 ist er Professor für Klavier an der Musikhochschule München.
 

Horiana Branisteanu

Geboren in Galati/Rumänien, Schweizer sowie Österreichische Staatsbürgerschaft, Niederlassung Deutschland.
Ab dem 8. Lebensjahr Klavierunterricht. 1960: Matura in Bukarest am Lyceum Nr.1 Gradina Icoanei. 1960–1965: Studium an der Musikhochschule „C.Porumbescu“ u.a. in den Fächern Gesang und Gesangspädagogik. 1965: Doppel-Staatsexamen als Opern- und Konzertsängerin.
1965–1972: Privatstudium in Gesangpädagogik bei Elsa Chioreanu. In den Jahren 1972 bis 1986
 ...  sang sie in 15 Ländern der Welt 36 Hauptpartien von Koloratur- bis jugendlich-dramatischen Sopran. Festivals in Glyndebourne, Wexford, Luzern, Zürich, München, Wien, Ludwigsburg. Seit 1965 rege Konzerttätigkeit in aller Welt im Bereich Lied und Oratorium. Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie W. Sawallisch, B. Haitink und L. Gardelli. Seit 1986 Lehrtätigkeit, seit 1995 ordentliche Professur für Sologesang an der Universität Mozarteum; hält Meisterkurse u.a. in Rumänien, Ägypten, Österreich und Deutschland.
Sprachen: Rumänisch, Deutsch, Englisch, Italienisch (Französisch, Spanisch, Russisch)
 

Gottfried Engels

Gottfried Engels studierte in Köln bei Prof. Paul Breuer Kontrabass und in Essen bei Prof. David de Villiers Dirigieren.Seid 1980 ist er Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker und Honorarprofessor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Neben dieser festen Verpflichtung wird Gottfried Engels häufig zu solistischen Aufgaben, Kammermusik, Rundfunkaufnahmen und Schallplatteneinspielungen sowie zur Mitwirkung in verschiedenen Kammerorchestern eingeladen. Er konzertierte bereits in vielen Ländern Europas, in Nord- und Südamerika sowie in Japan. Besonderes Interesse gilt der originalen Aufführungspraxis barocker und klassischer Literatur. Zusammen mit dem Pianisten Ernst Ueckermann veröffentlichte er eine CD mit Werken ibero-amerikanischer Komponisten. Auch als Pädagoge ist G.Engels sehr erfolgreich. Er gab Masterclesses und Kurse in vielen Ländern, vor allem in Südamerika. 1991-1998 unterrichtete er auch in der venezolanischen Musikbewegung FESNOJIV. 2006-2007 entwickelte er das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ im Ruhrgebiet mit und gründete nach venezolanischem Vorbild das Kinderorchester Ruhr.
 

Hedwig Fassbender

Hedwig Fassbender hat sich in den letzten Jahren als Herodias in Strauss’ „Salome“, Fremde Fürstin in Dvoraks "Rusalka" und vor allem als Interpretin der Kostelnicka/Küsterin in Janaceks „Jenufa“ international behaupten können. ...  Sie ist ausgebildete Pianistin und studierte Gesang bei Ernst Haefliger an der Musikhochschule in München. Während fünf Jahren im Festengagement an den Theatern Freiburg und Basel erarbeitete sie sich die meisten Partien des lyrischen Mezzosopran-Fachs. Seit 1987 ist sie freischaffend und war Gast vieler internationaler Produktionen u.a. in Barcelona, Paris, Lyon, Wien, Hamburg, Berlin, Strasbourg, Triest, Bologna, Prag. Dabei erweiterte sie ihr Repertoire um Rollen wie Carmen, Baba the turk, Judit, Mère Marie, Mescalina etc....
2001 machte sie mit ihrer packenden Interpretation der Isolde am Staatstheater Saarbrücken auf sich aufmerksam. Seitdem gehören auch einige Rollen des dramatischen Sopranfachs zu ihrem Repertoire.
Sie ist regelmäßiger Gast in den Opernhäusern in Paris, Genf, Lyon, Nancy, Frankfurt, Bordeaux, Brüssel etc.
Für ihre Interpretation der Sieglinde im „Ring“ in Liège 2003 und 2005 erhielt Hedwig Fassbender eine Nominierung zur „Sängerin des Jahres“.
Sie ist die Isolde der Gesamtaufnahme des Tristan unter Leif Segerstam bei Naxos (2005).
Dirigenten: Riccardo Chailly, Donald Runnicles, Armin Jordan, Olaf Henzold, Michail Jurowski, Kirill Petrenko, Adam Fischer, Vladimir Jurowski, Iván Fischer, Kazushi Ono, Karen Kamensek, Sebastian Weigle, Asher Fish, Lawrence Foster...
Regisseure: Harry Kupfer, Herbert Wernicke, Robert Carsen, Willy Decker, Pierre Strosser, Georges Lavaudant, Laurent Pelly, Nicolas Brieger, Peter Stein, Jim Lucassen...

Projekte: Herodias an der Brüsseler Oper (La Monnaie), Küsterin am Landestheater Innsbruck, Herodias am Grand Théâtre de Bordeaux, Mère Marie in Nantes. Ebenfalls in Vorbereitung sind die Madre in Dallapiccola/Il Prigioniero und Emilia Marty (Janacek/Vec Makropulos).
Seit 1999 ist Hedwig Fassbender Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie leitete von 2001-2011 die dortige Gesangsabteilung, die im Dezember 2011 mit dem hessischen "Exzellenzpreis für Hochschullehre" ausgezeichnet wurde.
 

Jeanette Favaro Reuter

Die amerikanische Opernsängerin Jeanette Favaro kam 1982 nach ihrem mit Auszeichnung beendeten Magisterstudium und Engagements bei den „New York Gilbert & Sullivan Players“, „Opera Piccola“ San Francisco und „Skylight Opera“ Milwaukee zunächst an die Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau, damals unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer. Danach gehörte sie viele Jahre zum Soloensemble des Staatstheaters Kassel. In diesen beiden Engagements sang sie nahezu alle ...  wichtigen Hauptpartien ihres Fachs, u.a. die Partien der Mimi in „La Boheme“, der Pamina in „Die Zauberflöte“, der Sophie in „Der Rosenkavalier“, der Gräfin in „Figaros Hochzeit“, der Antonia in „Hoffmans Erzählungen“, der Michaela in „Carmen“ und der Russalka in der gleichnamigen Oper, sowie Hauptpartien in zahlreichen Welt-und europäischen Uraufführungen.
Gastverträge führten sie u.a. an die Staatsoper München, an das Gran Teatro del Liceu/Barcelona, das RoTheater Rotterdam, die Oper du Rhin Strassbourg und die Alte Oper Frankfurt/M.
Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Opernsängerin ist Frau Favaro auch eine anerkannte Lied-, Konzert-, und Oratoriensängerin. Fernseh- und Funkaufnahmen in Deutschland und in den USA sowie eine 1992 erschienene Plattenaufnahme von deutsch/amerikanischen Liedern sind enstanden. Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Dirigenten wie Klaus Martin Ziegler, Janos Kulka, Adam Fischer, Norbert Balatsch, Woldemar Nelsson, Laslo Varga und Anne Overby zusammen.
Jeanette Favaro begann schon früh, ihre Konzert- und Bühnentätigkeit mit pädagogischer Arbeit zu verbinden. So unterrichtete sie lange Jahre an verschiedenen Universitäten in den USA und als Gastprofessorin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau sowie in internationalen Kursen. In Deutschland und in den VereinigtenStaaten war sie auch als Regisseurin für Kammeropern, ein „Mini-Musical“ und eine „One-Woman-Show“ tätig.
Von 1999 bis 2001 lebte Frau Favaro in Seattle, USA, wo sie ihre Doktorarbeit (eine kritische Übersetzung des Buches „Die Ausbildung der menschlichen Stimme“ von Franziska Martienssen-Lohmann) schrieb und gleichzeitig an der Universität unterrichtete. Im Jahr 2001 erhielt Frau Dr. Favaro eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Zusätzlich gehört sie ab Herbst 2005 als „Visiting Professor“ zur Gesangsfakultät des Royal College of Music in London.
 

Michael Hampe

Michael Hampe, Opern-, Schauspiel- und TV-Regisseur, war Intendant in Mannheim, Köln und bei den Dresdner Musikfestspielen sowie Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Er führte u.a. Regie bei der Scala Mailand, der Royal Opera London, der Opéra Paris, den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und beim Edinburgh Festival. Er ist Professor an der Kölner Musikhochschule und an der Universität Wien; weiterhin lehrt er in Tokyo und Los Angeles und ist Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater Akademie Wien. ...  Hampe wurde 1935 in Heidelberg geboren und studierte in den USA, München, Heidelberg und Wien, wo er zum Dr. phil. promovierte. Er hat Bücher und zahlreiche Aufsätze publiziert. Weiterhin ist er sehr gefragt als Berater für Theaterbau. Hampe ist Träger des Grossen Bundesverdienstkreuzes und bedeutender internationaler Auszeichnungen.
 

Thomas Heyer

Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein.
Zunächst studierte er an der Musikhochschule Köln Schulmusik, dann folgte ein Studium in Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Arthur Janzen. Weitere Studien bei Judith Lindenbaum, KS Prof. Reinhard Leisenheimer und KS Kurt Moll.
Konzerttätigkeit in Europa, USA und Afrika mit allen großen Oratorien. Daneben wirkte Heyer in diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und brachte zahlreiche
 ...  zeitgenössische Werke zur Uraufführung. 
Gastengagements an verschiedenen Opernhäusern mit Partien des lyrischen Tenorfachs.
Neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet Thomas Heyer sich leidenschaftlich dem Unterrichten: Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main und leitet Gesangskurse im In- und Ausland. Viele seiner Schüler sind an verschiedenen Opernhäusern in Europa engagiert.
 

Susanne Kelling

Susanne Kelling studierte an der Musikhochschule in Köln zunächst Violoncello und nach ihrem Violoncello-Examen bei Prof. Klesie Kelly aus den USA Gesang.

1995 führte sie ihre Gesangsausbildung für 3 Jahre an die „Accademia di Santa Cecilia“ zu Sesto Bruscantini nach Rom.
Dort gab sie noch im gleichen Jahr ihr Operndebut als Dorabella in „Così fan tutte“.
Ein Jahr später folgte die Rolle der Rosina im „Barbiere di Siviglia“.
1998 bestand Susanne Kelling ihre künstlerische Reifeprüfung an der Musikhochschule in Köln mit Auszeichnung.
Dadurch war es ihr möglich, im Jahr 2000 das Konzertexamen abzulegen.

Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerischen Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.

Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona und „La Fenice“ in Venedig

Neben ihren Rollen im Opernfach fühlt sie sich künstlerisch in besonderer Weise auch dem Lied und Konzertgesang verbunden.
Nicht zuletzt wegen dieser künstlerischen Vielfalt ist Susanne Kelling auch im Staatstheater am Gärtnerplatz in München in verschiedenen Rollen ein gern gesehener Gast.
Die Mezzosopranistin ist Dozentin für Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Seit 2009 ist Susanne Kelling Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit der Verleihung des “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.

www.susanne-kelling.de
 

Georg Klütsch

Georg Klütsch, 1951 in Düren geboren, studierte Schulmusik in Mainz und Detmold. Dort bestand er sein Konzertexamen bei Helman Jung mit Auszeichnung. Langjährig war Georg Klütsch Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer Bläser Ensembles. Als Professor an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar gelang es ihm, in kurzer Zeit eine erfolgreiche Fagott-Klasse aufzubauen. Seit 2001 unterrichtet Georg Klütsch an der Musikhochschule Köln. Über 30 Studenten seiner Klasse konnten sich in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Probespiele in ersten Orchestern etablieren wie den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, der Radiophilharmonie des NDR, dem WDR-Radiosinfonieorchester Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln.
 

Jacob Leuschner

Jacob Leuschner wurde 1974 in Freiburg/Breisgau geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er mit sieben Jahren bei Merlinde Weiss. Zu seinen weiteren Lehrern zählten Prof. Helmut Barth und Prof. Michel Béroff an der Freiburger Musikhochschule sowie Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Meisterkurse bei Leonard Hokanson, Karl Ulrich Schnabel, Claude Frank, Bernard Roberts, Sergio Fiorentino und anderen ergänzten seine Ausbildung.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Schubert (Dortmund), Beethoven (Wien), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb, um nur die wichtigsten zu nennen.
Leuschner ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.
Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Seit 1989 führen ihn Konzertreisen in die meisten europäischen Länder, nach Japan, China und in die USA. Er hat in vielen bedeutenden Konzertsälen gastiert, so z. B. in der Hamburger Musikhalle, der Stuttgarter Liederhalle, dem Konzerthaus und der Philharmonie Berlin, der Bonner Beethovenhalle und der Bremer Glocke sowie im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam; auch ist er gern gesehener Gast bei zahlreichen internationalen Festivals (Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Salzgitter, Oberstdorf, Lübeck, Bodenseefestival, Kissinger Sommer, Montfort l’Amaury, Esbjerg etc.).
Als Solist spielte er u.a. mit der Klassischen Philharmonie Bonn, dem Hamburger Philharmonischen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjugendorchester Schleswig-Holstein, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt, der Reichenhaller Philharmonie, der Freiburger Orchestergesellschaft, dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg, dem Bachorchester Herzogtum Lauenburg und dem Orchestra sinfonica giovanile del Piemonte und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Heribert Beissel, Nicholas Carthy, Stefan Blunier, Thomas Mandl und Dennis Russell Davies zusammen. Jacob Leuschner machte Rundfunk und Fernsehproduktionen bei zahlreichen deutschen und ausländischen Sendern, auch liegen einige CD Einspielungen vor.
Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. 1997 gründete er mit seiner langjährigen Duopartnerin Angela Schwartz (Violoncello) und dem Geiger Alexander van Wijnkoop das Ariadne Trio Basel. Zu seinen weiteren Kammermusikpartnern zählten u.a. das BeethovenQuartett, die Geigerinnen Anke Dill und Keiko Urushihara, der Cellist Sebastian Klinger und der Klarinettist Clemens Trautmann. Mit den beiden Letztgenannten gründete er 2003 das Feuerbach-Trio.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar inne. Zum Sommersemester 2008 erhielt er einen Ruf als Professor an die Musikhochschule Köln, wo er derzeit auch Vorsitzender der Fachkommission Klavier ist. Er hat Meisterkurse in der Schweiz, in Deutschland, Japan, China, England und Spanien gegeben. Viele seiner Studenten sind bei Wettbewerben ausgezeichnet worden, darunter mehrere internationale 1. Preisträger.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die unmittelbare Gegenwart; Schwerpunkte bilden das Schaffen Mozarts, Beethovens, Schumanns und Schuberts sowie die Meister der klassischen Moderne. Mehrfach spielte er sämtliche Klaviersonaten von Beethoven, Mozart und Schubert in Konzertzyklen.
 

Michael Luig

Vielseitigkeit und Neugierde kennzeichnen diesen Dirigenten. Generalmusikdirektor in Augsburg, Professor an der Musikhochschule in Köln, Künstlerischer Leiter des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hessen – das sind die bisher erreichten Stationen eines von Leidenschaft zur Musik getragenen Künstlerlebens.
Nach einer äußerst erfolgreichen China-Tournee im Herbst 2004 folgte im Sommer 2009 der erste Auftritt beim Rheingau-Musikfest.
Stationen seiner Theaterlaufbahn waren
 ...  die Deutsche Oper am Rhein, die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main und das Staatstheater Saarbrücken bis er schließlich von 1989–1994 als Generalmusikdirektor in Augsburg wirkte. Gastspiele führten den 1950 in Dortmund geborenen Dirigenten an Opernhäuser im In- und Ausland.
Sein außergewöhnlich großes Konzertrepertoire gewann er sich in einer Vielzahl von Konzerten u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hannover, dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Orchestre National de France, dem Orchestra sinfonica di Milano della RAI und dem Orchestra Communale di Bologna.
In seiner pädagogischen Verantwortung für den musikalischen Nachwuchs steht er seit nunmehr 30 Jahren mit einer Vielzahl von Jugend- und Hochschulorchestern, vorzugsweise dem Landesjugendorchestres Rheinland-Pfalz. Zahlreiche CD-Einspielungen und Tourneen u.a. in die USA und China (Peking, Schanghai) geben beredtes Zeugnis.
1994 erfolgte die Berufung als Professor an die Musikhochschule Köln als Leiter der Hochschulorchester und einer Klasse für künstlerisches Dirigieren.
Wegen seiner hohen Fachkompetenz ist er gerne gesehener Gast in Jurys (Nationaler Ungarischer Dirigentenwettbewerb) und Findungskommissionen.
Charakteristisch für seine Arbeitsweise ist die analytische Durchdringung und große Intensität bei der Erarbeitung musikalischer Details.
Seit August 2009 ist Michael Luig 1. Gastdirigent am Opernhaus Halle (Saale).
 

Priya Mitchell

"One of the foremost violinists of her generation." The Strad

"Mitchells Spiel ist so zärtlich wie unerhört wild, rau und leidenschaftlich, immer wieder schroff, wo die Musik sich am Rande der vordergründigen Süße bewegt", Süddeutsche Zeitung

„Eine wunderbare, ebenso hochemotionale wie intellektuell neugierige Geigerin“ befand Egbert Tholl in der Süddeutsche Zeitung über die in Oxford geborene Priya Mitchell, die ihren ersten Geigenunterricht an der Yehudi Menuhin School bei David Takeno erhielt.
 ...  Bei ihm absolvierte sie in der Folgezeit auch private Studien und studierte anschließend bei Zachar Bron an der Lübecker Musikhochschule.

Als Rising Star der European Concert Halls Organisation gab Priya Mitchell bereits Konzerte in der Carnegie Hall, New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam und an der Cité de la Musique Paris. Dies ebnete ihr den Weg zu einer beachtlichen solistischen Karriere. So spielte sie seither mit einer Vielzahl bedeutender Orchester, darunter BBC Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra London, Royal Philharmonic Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, London, das Belgische Rundfunk- und Fernsehorchester, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Sinfonia Varsovia, die Moskauer Philharmoniker und dem Australian Chamber Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Andrew Davis, Richard Hickox, Heinrich Schiff, Yuri Temirkanov oder Yan Pascal Tortelier zusammen

Ihr Repertoire reicht von Bach bis zu Vaughan Williams „Lark Ascending“ mit dem sie im letzten Jahr das Cheltenham Festival eröffnet hat, Schnittkes Sonata Nr.1 für Violine und Orchester zu Fazil Says Violinkonzert „1001 Nights in the Harem“, das sie in der vergangenen Saison unter anderem in Istanbul und Ankara zur Aufführung gebracht hat.

Ein besonderes Engagement von Priya Mitchell gilt der Kammermusik, neben anderen zählen Patricia Kopatchinskaja, Natalie Clein, Nicolas Altsteadt, Polina Leschenko, Alexander Lonquich und Fazil Say dabei zu ihren Partnern. Sie ist außerdem ein gern gesehener Gast bei den Kammermusik-Festivals in Kuhmo, Ravinia, Lugano, Stavanger, Risør oder Trondheim, ebenso wie beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bei der Schubertiade Schwarzenberg, in Cheltenham oder Bath.

Priya Mitchell unterrichtet außerdem als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und ist die künstlerische Leiterin des Oxford Chamber Music Festivals, das sie selbst begründet hat und welches im letzten Jahr sein 10jähriges Bestehen feiern konnte.

2011/2012
 

Phillip Moll

Phillip Moll unterrichtet seit 2004 als Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. In Chicago geboren, wohnt er seit 1970 in Berlin. Nachdem er zunächst an der Harvard Universität ein Literaturstudium und dann an der Texas Universität sein Musikstudium abschloß verbrachte er ein Jahr als DAAD-Stipendiat an der Hochschule für Musik in München. Von 1970 bis 1978 arbeitete er an der Deutschen Oper Berlin als Korrepetitor. ...  Währenddessen und danach konzertierte er mit diversen Sängern und Instrumentalsolisten, wie zum Beispiel Kathleen Battle, Hakan Hagegard, Jessye Norman, Kurt Moll, James Galway, Kyung Wha Chung, Anne-Sophie Mutter, Akiko Suwanai und Kolja Blacher. Außerdem hat er öfters mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem RIAS Kammerchor und dem Berliner Rundfunkchor zusammenmusiziert. Er gastiert oft im Ausland und ist als Solist mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem English Chamber Orchestra und führenden australischen Orchestern aufgetreten.

Er ist in zahlreichen Schallplatten- und CD-Aufnahmen sowie Rundfunkproduktionen zu hören. Darunter wären Zigeunerlieder mit dem Mezzosopran Renée Morloc, das Brahms-Requiem mit dem Berliner Rundfunkchor, Klaviertrios von Dvorak und Suk mit dem Berlin Philharmonic Piano Trio, sämtliche Violinsonaten von Schubert sowie die Zweite Sonate, beide Rhapsodien u a. von Bartok für Violine und Klavier mit der Geigerin Andrea Duka-Loewenstein, Bariton-Duette mit Paul Armin und Peter Edelmann, ein Solo-Rezital mit Peter Edelmann, Petite Messe Solennelle von Rossini mit dem RIAS Kammerchor, das Requiem von Johannes Brahms mit Begleitung für Klavier zu vier Händen in eigener Bearbitung mit dem Rundfunkchor Berlin, Opernphantasien für Bläser mit Solistern der Mailänder Scala und diverse Programme mit dem Flötisten Sir James Galway zu erwähnen.
 

Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt.
Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid.
Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer
 ...  Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben.
Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.
 

Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller-Hornbach, geb. 1956 in Lübeck, erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt. Heute ist sie Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal). Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland. Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico, Thailand) zeigt ihren besonderen ...  Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts.

Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu verschiedenen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. Ernst Toch „Violoncellokonzert“ op. 35, bei CPO, Györgi Ligeti „Violoncellokonzert“ hr … u.v.m.). Susanne Müller-Hornbach ist mit dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach verheiratet.
 

Sarah O'Brien

Eine äußerst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von der Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat. ...  Sarah O’Brien ist Soloharfenistin der Münchner Philharmoniker, eine Position die sie davor beim Concertgebouw Orchester Amsterdam innehatte.

Sie hat mit dem Wechsel nach München, die Harfenklasse an der Hochschule für Musik in Freiburg übernehmen können und wurde im Februar 2003 als Harfenprofessorin an das Mozarteum Salzburg berufen, (Tätigkeit bis 2007). Im Sommer 2003 wurde sie Professorin an der Hochschule für Musik in Basel, wo sie seit 2007 ausschließlich unterrichtet Davor war sie Hauptfachdozentin an der Hochschule in Rotterdam und Gastdozentin an dem Conservatorium Amsterdam. Ferner gibt sie Kurse ua. an der Musikhochschule München, in Montepulciano.

Der Sibelius Akademie in Helsinki, an der Juillard School of Music New York und an der Musikhochschule Luzern. Dozentin des Bundesjugendorchesters.

Sarah O‘Brien schloss ihr Studium am Conservatoire de Musique de Genève bei Catherine Eisenhoffer, mit dem Premier Prix de Virtuosité 1991 ab.

Weitere Studien bei Pierre Jamet in Paris und bei Susann McDonald, Indiana University, School of Music Bloomington, USA.

Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997.

1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.

Konzertierte als Solistin und Kammermusikerin an Festivals wie: Kuhmo Chamber Music Festival, Vlaandern Festival, Berliner Biennale, Weltmusiktage Essen, Warschauer Herbst, Paris Automne, Ars Musica, Gulbenkian Lissabon, Davos Int. Festival “Young Artists in Concert“, Aspekte Mozarteum Salzburg.

Kammermusik Partner sind Christian Altenburger, Benjamin Schmid, Thomas und Patrick Demenga, Christoph Schiller, Felix Rengglli, Jürg Dähler, Michael Kofler, Jens Peter Maintz u.v.a

Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchester unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Philharmonikern unter Hartmut Haenchen. dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, den Zürcher und Münchner Kammerorchestern und vielen anderen.

1992-1998 Mitglied des Landesensembles für Neue Musik ‘MusikFabrik‘ in Düsseldorf. Auftritte, Uraufführungen und Premieren an allen Festivals der Zeitgenössischen Musik.

1988-1998 Harfenistin des Sabeth Trio Basel. Preisträger des Schweizerischen Kammermusikwettbewerbes der Migros Kulturförderung 1995. Uraufführungen u.a. von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho. Auftritte an nationalen und internationalen Festivals und Konzertreihen.

Sarah O‘Brien arbeitet regelmäßig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber, mit Instrumentalisten verschiedener Musikrichtungen, so zB. in Duoformationen mit Flöte; Violoncello; Saxophon oder Fagott, als Liedbegleiterin und als Gast beim ensemble recherche, Freiburg.

Sie ist Mitglied in nationalen und internationalen Jurys und Kommissionen für Wettbewerbe und Probespiele.

CD-und Rundfunkaufnahmen
 

Martti Rousi

Martti Rousi, cellist

One of the leading Nordic string players, Martti Rousi begun his studies in his home town Turku in 1968. He first studied with Lauri Voipio, Timo Hanhinen and Seppo Kimanen and later with Arto Noras at the Sibelius- Academy. Already in 1982 he won the first prize at Turku cello competition, after which he appeared as a soloist with all major Finnish orchestras. In 1985 he received Fulbright – scholarship to study with Janos Starker at the Indiana University winning the annual cello competition there. He attended several masterclasses with William Pleeth and Valter Deshpalj and later had private lessons with Natalia Gutman.

In 1986 Rousi won the silver medal at the Tchaikovsky competition in Moscow. Since that he has been performing with leading Scandinavian and European orchestras like Helsinki, Stockholm and Oslo Radio symphonies,Copenhagen philharmonic,CBSO in Binrmingham, Moscow symphony, Polish and Hungarian national orchetras, Statsphilharmonie Rheinland-Pfaltz, Shanghai and Johannesburg philharmonic with conductors like Esa- Pekka Salonen, Valeri Gergiev, Okko Kamu, Osmo Vänskä, Sakari Oramo, Olli Mustonen Leif Segerstam, Emmanuel Krivine, Bernhart Klee, Joseph Swensen and Muhai Tang. Rousi has also an extensive repertoire with smaller orchestras appearing with Moscow , Münich , Ostrobotnia,, Tallinn and Toulouse chamber orchestas

On the side of his solo career, Rousi is a frequent guest on major music festivals both in Europe and USA.. During 1990s he played in piano trio with violinist Leonidas Kavakos and pianist Peter Nagy. In recitals he appears with leading pianists like Olli Mustonen, Kathryn Stott, Laura Mikkola and Juhani Lagerspetz. Between 1993 and 2009 Rousi was the artistic director of Turku music festival .In 2010 he became the artistic director of highly successful SIBAFEST in Helsinki He is also serving as a jury member in major competitions like Tchaikovky in Moscow 2011,Vittorio Gui in Florence, Solistpriset in Stockholm and Paulo in Helsinki. 1995 he became cello professor at the Sibelius – Academy in Helsinki, his cello class there attracting talents from around the world. He has been invited to do masterclasses in leading academies on all continents.. His recordings include several solo and chamber recordings for ONDINE and FINLANDIA labels. He plays on cellos by Carlo Giuseppe Testore from 1698 and J-B Lefevre from 1760, his favourite bow is FX Tourte from 1810
 

Manfred Trojahn

Manfred Trojahn wurde 1949 in Cremlingen bei Braunschweig geboren. Er studierte Orchestermusik in Braunschweig sowie Komposition bei Diether de la Motte in Hamburg. Für sein Schaffen wurde er vielfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u.a. Stuttgarter Förderpreis für junge Komponisten (1972), 1. Preis im International Rostrum of Composers, Paris(1978), Sprengel-Preis für Musik (1980) Deutscher Musikautorenpreis der GEMA (2009). ...  1979/80 nahm Trojahn einen Studienaufenthalt in der Villa Massimo, Rom wahr. Er ist Professor für Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, der Freien Akademie der Künste in Hamburg, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und der Künste und der Akademie der Künste Berlin.

Manfred Trojahn komponiert für Orchester – darunter bisher fünf Sinfonien – und für Chor sowie Lieder und Kammermusik für unterschiedliche Besetzungen. Seine Werke werden von bedeutenden Orchestern und Dirigenten sowie renommierten Solisten aufgeführt. Seit Anfang der 1990er-Jahre hat das Musiktheater einen großen Stellenwert in Trojahns Œuvre: Seine Opern Enrico (UA Schwetzingen 1991), Was ihr wollt (München 1998), Limonen aus Sizilien (Köln 2003) wurden an zahlreichen Theatern in Deutschland den Niederlanden und Österreich zur Aufführung gebracht. 2002 komponierte er zu Mozarts La clemenza di Tito die Rezitativtexte neu (Amsterdam 2002). 2008 wurde an der Semperoper Dresden La Grande Magia nach Eduardo de Filippo, 2011 sein Musiktheater Orest nach einem eigenen Libretto an der Nederlandse Opera Amsterdam uraufgeführt.
 

Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor. Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, ...  deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.
 

Keiko Urushihara

Keiko Urushihara began to make her mark in the music world in 1981, while still attending the high school of the Tokyo University of Fine Arts and Music, when she took first place at the 8th Wieniawski International Concours—the youngest performer and the first Japanese to win this prize. (She won six other prizes at the same festival.) In 1982 she entered the Tokyo University of Fine Arts and Music and actively began her career as a violinist. In 1986, as a member of the Halley String Quartet, she won both the Hideo Saito Award and First Place in the Chamber Music Division of the 21st Min'on Music Competition.

Urushihara’s activities to date include concert tours inside and outside Japan, TV appearances, and numerous performances at prestigious music festivals, including yearly appearances at Japanese festivals such as the Kiso Music Festival, Miyazaki International Music Festival, and Karuizawa International Music Festival. She has performed under the baton of Vladimir Spivakov, Ervin Lukacs, Jiri Belohlavek, Ferdinand Leitner and H. Schiff among others, and played to high acclaim as a soloist with such orchestras as the Hungarian National Symphony, Slovak Philharmonic, and Vienna Radio Symphony. She also enjoys high critical praise for her appearances with major Japanese orchestras, as well as for her recitals and chamber music concerts. In 2006 and 2007, Urushihara celebrated the 25th anniversary of her musical debut by giving a series of six concerts at Hakuju Hall, Tokyo, performing with a diverse range of guest artists each time.


In 2008 Urushihara formed a duo with pianist Shigeo Neriki, and the following year they received high praise for their performances of the complete Beethoven Violin Sonatas in concerts held on three consecutive days. Currently the duo is recording these sonatas for a series of CDs, the first of which—“Beethoven Violin Sonatas 3-5”—was released in September 2009 on the Nippon Acoustic Records label (NARD-5022). They will go on to record all of the Beethoven Violin Sonatas.

At the forefront of her field since her debut at the age of 17, Urushihara will celebrate the 30th year of her musical career in 2011. Her consistently high level of artistry has gained her a great following, and she enjoys the trust and admiration of not only her fans and students, but also conductors and other performers both at home and abroad.

Urushihara is currently a visiting professor at Kunitachi College of Music.

(April, 2010)
 

Martina Veh

Martina Veh (Regie)

Nach Abschluss ihres Architekturstudiums an der Technischen Universität München 1995 und nach ihrem Diplom an der Bayerischen Theaterakademie August Everding 1999 lehrte sie u.a. von 2003 bis 2008 das Fach szenische Gestaltung für Sänger an der Franz Liszt Akademie/Hochschule für Musik in Budapest, Ungarn.

Seit ihrem Debut als Opernregisseurin 1998 mit Pietro Torri’s barocker Zauberoper „Amadis die Grecia“ (1724) im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, führten sie ihre vielseitigen Projekte in Oper und Schauspiel führten sie nach Budapest, in die Schweiz, England, Frankreich und Deutschland.
Ihr großes Interesse an allen Aspekten des Musiktheaters, Tanztheaters und Installationen im Bereich der bildenden Künste zeigt sich in der Vielfalt ihrer Projekte, die sehr unterschiedliche Stile und Darstellungstechniken beinhalten, für die sie nicht nur Regie führt, sondern gelegentlich selbst die Texte verfasst, Bewegung und Tanz choreographiert und die Lichtgestaltung kreiert. Sie hat eine ganz spezielle Affinität zu experimenteller Arbeit, sowohl im visuellen als auch im musikalischen Sinne. Als Beispiel sei genannt ihr Debut an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Regisseurin und Librettistin mit einem Auftragswerk, der Uraufführung
„UT-OP.er“.

Derzeit arbeitet sie an dem Musiktheater „Labyrinth of Acoustic Sensations“ zusammen mit Oliver Sacks (Autor von „The man who mistook his wife for a hat“ und „Musicophilia“) und mit Yoshi Oida (Darsteller) in New York und München und an dem multimedialen Projekt „President Jekyll“ zusammen mit Frido Mann (Libretto) und Christoph Reiserer (Musik).


www.martina-veh.de
 

Stephan Wehr

Studium der Kirchenmusik und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; Orgel bei Michael Schneider und Dirigieren bei Volker Wangenheim. Nach seinem Diplom folgten Studien bei Michael Gielen in Salzburg und Peter Planyavsky in Wien. Stephan E. Wehr war mehrfacher Preisträger bei den Wettbewerben „Jugend Musiziert“, u.a. 1. Bundespreisträger in der Wertung „Orgelimprovisation“. 1991 erhielt er den Musikpreis des „Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie e.V.“ und war Stipendiat des DAAD. ...  Seine Kapellmeisterlaufbahn begann Stephan E. Wehr als Solorepetitor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Es folgten Engagements als Studienleiter und Kapellmeister am Theater Hagen und als Musikalischer Oberleiter am Kleist Theater in Frankfurt (Oder).

Stephan E. Wehr unterrichtet seit dem Wintersemester 2000 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, zunächst als hauptamtlichter Dozent für „Opernensemble, Partienstudium und Korrepetition“. Im Juni 2006 erhielt er den Ruf als Professor für die musikalische Leitung Musiktheater. Zusammenarbeit mit den Bergischen Symphonikern (Evgenin Onegin, Don Giovanni, Les Comtes d'Hoffmann) sowie der Neuen Philharmonie Westfalen (Orphée aux enfers).
Januar 2012: Giacomo Puccini, La Bohème.
Konzerttournee 2011 mit dem Hochschulorchester Köln zum 100. Todeestag von Gustav Mahler (V. Sinfonie Mahler, Haydn Cellokonzert D-Dur) mit Konzerten in Köln, Salzburg, Meran, Toblach und Sterzing.
Regemäßige Erarbeitung zeitgenössischer Werke (Mark Steinhäuser: Spiegelgeschichte UA; Oliver Knussen: Where the wild things are; Wolfgang Rihm: Jakob Lenz).
Konzerte als Liedbegleiter und Organist runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

Gemeinsam mit Michael Hampe Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano.

Vielbeachtet ist seine Weltersteinspielung von Anton Schweitzers fünfaktiger Oper „Alceste“ bei NAXOS (8.555925-26).
Zeitgleich ist dieses Werk von ihm bei Schott Musik International herausgegeben.

Weitere CD-Einspielungen als Organist (u.a. Petr Eben, Sonntagsmusik) sind im Axel-Gerhard-Kühl-Verlag erschienen (AGK 12 216, AGK 12 221).
 

Florian Wiek

1972 in eine Familie bildender Künstler hineingeboren hat sich durch seine internationale Konzerttätigkeit, die ihn in Konzertsäle wie die Berliner und die Kölner Philharmonie, die Hamburger Musikhalle, die Beethovenhalle Bonn u.a, zu zahlreichen Festivals führte, einen Namen gemacht. ...  Er ist in den meisten musikalischen Bereichen zu Hause - vom Solo-recital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs Neue eine Heraus-forderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze musikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.
Seine pianistische Ausbildung führte Florian Wiek an die Musikhochschule Köln und das Con-servatoire national superieur de musique de Paris in die Klassen von Professor Günter Lud-wig und Pierre-Laurent Aimard. Florian Wiek erwarb das pädagogische- sowie das künstleri-sche Diplom und schloß in Winter 2002 seine Studien in der Klasse von Professor Volker Ban-field an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Konzertexamen ab.
Bereits vor und während seinem Studium ist Florian Wiek bei Wettbewerben solistisch wie auch als Kammermusiker sehr erfolgreich. (Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Concours Charles Hennen). 2001 gewinnt er den 1. Preis beim Hamburger Wettbewerb „Elise Meyer“ und wird Masefield-Stipendiat der Alfred Toepfer Stiftung. Im Bereich der Kammermusik wurde Florian Wiek mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und der Goldmedaille des „Concurso internationale Maria Canals“ in Barcelona ausgezeichnet.
Konzertreisen führen Florian Wiek durch Deutschland und ins Europäische Ausland, nach Israel, Fernost, Süd- und Nordamerika. Seine Interpretationen wurden von verschiedenen Rundfunk und Fernsehanstalten aufgezeichnet (WDR, BR, NDR, HR, SWR, DW, SfB, ARD, ZDF) sowie auf CD veröffentlicht. Zusammen mit der Flötistin Christina Fassbender und dem Cel-listen Justus Grimm gründet er 2002 das „Trio Wiek“, mit dem er bei zahlreichen Festivals und renommierten Konzertsälen zu Gast ist Darüber hinaus ist Wiek auch an der Entwicklung verschiedener Projekte in Verbindung mit Schauspiel/Rezitation und Musik beteiligt, darun-ter eine Schubertiade, ein Mozart-Projekt sowie aktuell der „Carneval des animeaux“ von SaintSaens mit Sprechern und Schattentheater.
Im Oktober 2004 wird Florian Wiek zum Professor an die Musikhochschule in Stuttgart beru-fen und leitet dort eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik.
Zusätzlich ist Florian Wiek auch als Juror nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe tätig.