Markus Bellheim

In 2000, pianist Markus Bellheim won the International Olivier Messiaen Competition in Paris. This marked the beginning of an extensive concert career which has taken him throughout Europe, and to Asia and America. Born in Hamburg in 1973, Markus Bellheim has performed at many important festivals and in concert series (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d’Anthéron, Lockenhaus Chamber Music Festival, Cantiere Internazionale d’Arte, etc.).

Leading orchestras such as the SWR Radio Symphony Orchestra Baden-Baden and Freiburg, the Bamberg Symphony, Royal Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice and Malmö Symphony Orchestra regularly invite Bellheim to perform works from the classical repertoire with them. He also plays with established ensembles for contemporary music such as Ensemble Modern and Ensemble Intercontemporain. Markus Bellheim has recently worked with conductors including Sylvain Cambreling and Jonathan Nott and composers Steve Reich, György Kurtág and Wolfgang Rihm. He is also a chamber music partner to distinguished artists such as Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Eduard Brunner, Marisol Montalvo and the Minguet Quartet.

Markus Bellheim has performed the complete works for piano solo by Olivier Messiaen several times to high public acclaim. He performs Messiaen’s most important work for solo piano and orchestra, the Turangalîla Symphony, throughout the world.
Following CD recordings of the complete solo works by Wolfgang Rihm and Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus by Olivier Messiaen on the NEOS label, NEOS has recently released the Piano Concerto by Bruno Maderna with Markus Bellheim and the Frankfurt Radio Symphony Orchestra. This recording has received many prizes, including the German Record Critics’ Award. Bellheim’s recording of Messiaen’s Trois Petites Liturgies de la Présence Divine with the Kremerata Baltica, released on the ECM label to mark the 30th anniversary of the Lockenhaus Chamber Music Festival, has been particularly well-received.

Markus Bellheim regularly gives master classes at home in Germany and abroad. He taught at the music conservatoires in Würzburg and Mannheim and was appointed Professor of Piano at the University of Music and Performing Arts Munich in the winter semester 2011. He is a freelance editor and author for the Munich publisher G. Henle Verlag.

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Kristin van der Goltz

Die Cellistin Kristin von der Goltz studierte bei Christoph Henkel in Freiburg und William Pleeth in London, wo sie Mitglied bei New Philharmonia London unter dem damaligen Chefdirigenten Guiseppe Sinopoli war. Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich auch intensiv mit dem Barockcello und historischer Aufführungspraxis.

Von 1991 bis 2004 war sie Mitglied im Freiburger Barockorchester, mit dem sie zahlreiche CDs veröffentlichte und weltweite Konzertreisen unternahm.
2006 wurde sie Mitglied der Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. Von 2009 bis 2011 war sie Solocellistin des Münchner Kammerorchesters. Kristin von der Goltz ist regelmäßig als künstlerische Leiterin zu Gast beim norwegischen Orchester „Barokkanerne Norwegian Barocke“.

Von 2002 bis 2009 war sie Lehrbeauftragte für Barockcello an der Hochschule für Musik und Theater München. Von 2004 bis 2009 unterrichtete sie in einer Frühförderklasse begabte Kinder und Jugendliche auf modernem Cello an der Hochschule für kath. Kirchenmusik Regensburg. Die gleichberechtigte Beschäftigung mit dem modernen und dem barocken Cello war ihr immer ein großes Anliegen, sowohl auf der Konzertbühne als auch beim Unterrichten.

Kristin von der Goltz ist heute Professorin für Barockcello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie an der Hochschule für Musik und Theater München.
Die Cellistin veröffentlichte beim Label Raumklang vier bestens rezensierte Solo CDs mit Sonaten von Jakob Klein, Capricen von D'all Abaco, Sonaten von Antoine Dard sowie Sonaten von Andrea Caporale und Johann Ernst Galliard.

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Maurizio Grandinetti

Seit seinen Studienjahren liegt Maurizio Grandinettis Hauptinteresse in der Erweiterung der musika-lischen Horizonte seines Instrumentes, der Gitarre.
Sein Weg führte über das Studium verschiedener Stile, Formen und des traditionellen Repertoires zur Erforschung neuer musikalischer Sprachen - dies in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und Kompo-nistInnen verschiedener Länder.

Zur Zeit ist er als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Mitglied von Ensembles für Neue Musik tätig. Seine bisherige Karriere führte ihn in viele Europäische Länder, Brazil, U.S.A. und China, zu den be¬deutendsten Festivals und Konzertsälen (Lucerne Festival, Output Festival Amsterdam, Biennale Teatro la Fenice Venice, Philarmonie Berlin, Elbphilarmonie Hamburg, Donaueschingen Musiktage, März Musik Berlin, Contemporary Music Festival Huddersfield, Art Basel, Festival Internacional de Violao in Belo Horizonte).

Neben Solorezitals und Soloauftritte mit Orchester führte er zahlreiche Werke für klassische- oder elektrische Gitarre ur- auf (Olga Neuwirth, Rebecca Saunders, Vinko Globokar, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Rudolf Kelterborn, Wolfgang Heininger, Tim Hodgkinson, Thomas Kessler u.a.).

Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem neuen Repertoire für E-Gitarre. Dafür haben bis jetzt folgende Komponisten neue Werke für ihn geschrieben: Paul Dolden, Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn. Er arbeitet mit der Komponist Giorgio Netti zusammen, auf einer 70’ Minuten Komposition im Auftrag von den Donaueschinger Musiktagen.

Seit einigen Jahren arbeitet er als musikalischer Leiter und Komponist mit dem Deutschen Regisseur Joachim Schlömer zusammen, in einer Kooperation, die zu verschiedenen musikalischen Tanztheaterstücken führte (A Clear View of Heaven 2007, Engel der Verzweiflung 2010, Nostalgia 2012, Alles Bewegt 20103) die von bedeutenden Häusern (Festspielhaus St. Pölten, Theater Freiburg im Breisgau, Lucerne Festival und Schwetzingen) produziert und aufgeführt wurden und von Pu-blikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen wurden.
Für die Saison 2010-2011 ist Maurizio Grandinetti als „Artist in Residence“ beim Festspielhaus in St. Pölten eingeladen worden, einige Projekte als Gitarrist und Komponist zu betreuen.

Er ist seit 20 Jahren festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel.

2003 erschien eine Solo-CD mit Werken von John Cage und John Dowland bei der Reihe „I CD del Manifesto”, die verschiedene Preise und enthusiastische Rezensionen bekommen hat. Die Bearbeitungen sind bei Peters Verlag, New York erschienen.
2016 erschien „Seek“ mit sieben Auftragswerke für solo E-Gitarre. 2017 erschien „Bebob Baghdad“ mit empreintes DIGITALes. 2019 erschien „Rime“ mit eigenen Kompositionen für das Dux Label.

Sein Studienweg führte ihn zu Oscar Ghiglia und Frank Bungarten (Accademia Chigiana, Mu¬sik-Akademie Basel und Hochschule Luzern) und zum Lautenisten Hopkinson Smith, bei dem er an der Schola Cantorum Basiliensis seine Kenntnisse der alten Musik und der entsprechenden Instrumente vertiefte.

Maurizio Grandinetti unterrichtet Hauptfach Gitarre am Conservatorio di Musica „G. Verdi“ in Como und 2013-16 hat er an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet.
Er gibt Meisterkurse in verschiedenen Musikhochschulen. Er ist ist eingeladene Professor in der Spezialisierter Master of Performance in Parma (Italien).

http://www.mauriziograndinetti.net

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Friederike Heumann

Friederike Heumann studierte Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo. Sie schloss ihre Ausbildung mit einem Solistendiplom für Alte Musik ab. Anschließend war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris und lebte dort mehrere Jahre als freischaffende Musikerin. Als Solistin und als Gast von Ensembles wie Hesperion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall), Concerto Vocale (René Jacobs), Le Concert d´Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Arts Florissants (William Christie), Ensemble Café Zimmermann, Le Poème Harmonique, Lucerne Festival Orchestra (Claudio Abbado), Royal Concertgebouw Orchestra, Montréal Symphony Orchestra und Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Kent Nagano), Bayerische Staatsoper München, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Berliner Barocksolisten u.a. ist sie in ganz Europa, Kanada, Brasilien, Japan, den USA und Israel zu hören. Mit ihrem Ensemble Stylus Phantasticus ist sie Gast vieler internationaler Festivals, sowohl mit Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, als auch unter Mitwirkung von Gesangssolisten wie u.a. María Cristina Kiehr, Victor Torres, Andreas Scholl, Damien Guillon, Roberta Invernizzi, Claire Lefilliâtre und Furio Zanasi.

Unter Friederike Heumanns künstlerischer Leitung erschienen bei Alpha und Accent solistische und kammermusikalische CD-Aufnahmen, die von der internationalen Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen aufgenommen wurden (Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire/Classica, 5 Étoiles de Goldberg, 4 clés de Télérama ffff).

Friederike Heumann unterrichtet Viola da gamba und Kammermusik an der Musikhochschule in Würzburg, seit dem Wintersemester 2018/19 zusätzlich an der Musikhochschule in München sowie auf zahlreichen internationalen Meisterkursen. Sie ist Jurymitglied bei diversen internationalen Wettbewerben für Alte Musik.

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Barnabas Kelemen

Prof. Barnabás Kelemen is one of the most interesting and versatile artists of our times. Concertising soloist, devoted chamber musician, passionate string quartet leader, professor at Cologne University and at the Budapest Ferenc Liszt Academy and founding leader of the Budapest Festival Academy.
Proud member of the famous Hungarian musical heritage and of the unique Hungarian violin school from Joachim-Flesch-Auer-Hubay...
Prof. Kelemen is specialized on the works by Béla Bartók but equally interested in authentic baroque playing and contemporary repertoire

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Ulrike-Anima Mathé

Ulrike-Anima Mathé, born in Germany is an internationally acclaimed violin soloists. She has
studied with Françoise Zöldy in Basel, with Dorothy DeLay at the Juilliard School in New York and
with Tibor Varga in Detmold, Germany. Rudolf Serkin and Sandor Végh also have been of major
influence on her musical development. Her involvement with contemporary music and the study of
historical performance have enriched her artistic profile.
As a soloist she has performed extensively with orchestras such as the Czech Philharmonic, the
Stuttgarter Chamber Orchestra, the Camerata Salzburg and the Polish Radio Orchestra at
internationally renowned halls such as the Kennedy Center in Washington, the Philharmonies in
Berlin and Cologne, the Tonhalle in Zurich, the Mozarteum in Salzburg and the Carnegie Hall in
New York.
In the 1980ties International awards include first prizes at the European Violin Competition
inVienna and at the Young Concert Artists Audition in New York, and a high prize plus the audience
prize at the Queen Elisabeth Competition in Brussels.
Ulrike-Anima Mathé also is a passionate chamber musician. She has been a regular guest at
festivals such as Marlboro, Lockenhaus, Prussia Cove and Hitzacker. She has made numerous
recordings; her CD of the Reger Solo-sonatas op. 91 have gotten high international praise.
In 1999 she was appointed violin professor at the Hochschule für Musik Detmold

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Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller-Hornbach ist Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal). Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland. Ihre Teilnahme an diversen Festivals zeigt ihren besonderen Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble, Frankfurt. Seit Jahren setzt sie sich intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander.
Meisterkurse und Workshops im In- und Ausland zu verschiedenen Themen ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin.

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Helga Seyboldt


Helga Seyboldt, Franklin-Method®

Helga Seyboldt studied the Franklin Method® in Switzerland in the class of Eric Franklin and finished with her certified Diploma. She is a classical singer and works as a music teacher as well as a teacher of the Franklin Method in her own studio in Germany. She does workshops like • Melting shoulders • Easy breathing • Pelvic Power • Happy feet.
The Franklin Method® teaches the practical elements of body structure emphasizing the use of Dynamic Neurocognitive Imagery (DNI) for maximum efficiency. Taking insights from dynamic imagery and experiential anatomy we can learn that its embodiment does indeed improve function. By using DNI we work directly with the nervous system, which has been scientifically proven to be the fastest way to change the way we use our body.

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Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

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Nina Tichman

Nina Tichman machte Furore als sie in Frankfurt am Main und in New York das Gesamtklavierwerk von Claude Debussy zyklisch aufführte. Diese denkwürdige Interpretation wurde dann als CD Aufnahme festgehalten und festigte Ihren Ruf als die Debussy Spielerin unserer Zeit. Ihre Diskographie umfasst auch Werke von Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Beethoven, Onslow, Mendelssohn, Penderecki, Faure, Corigliano, Bartok und Reger.

Gewinnerin wichtige Wettbewerbe - Busoni, Mendelssohn, Casagrande - Nina Tichman ist in den musikalischen Zentren der Welt aufgetreten und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen „herausragender musikalischer Leistungen“ den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Sie ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse am Mozarteum in Salzburg, an der Aichi Universität in Nagoya, Holland Music Sessions, Amherst College, Princeton University und IKIF (New York) gehalten.

2016 übernahm Nina Tichman die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Burg Namedy. Das exklusive dreitägige Festival zeichnet sich durch innovative Programme mit Abwechslungsreichen kammermusikalischen Besetzungen aus.

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Peter Veale

Peter Veale, who was born in New Zealand, grew up in a family of musicians in Australia. He studied Oboe with Heinz Holliger and conducting with Francis Travis in Freiburg (Germany) . He's been a member of Ensemble Musikfabrik since 1994, and performs worldwide as a soloist. He is author of the book „The Techniques of Oboe Playing“ which was published in 1994 by Bärenreiter. Peter Veale has been teaching oboe at Frankfurt University of Music and Performing Arts since 1996 and since 2013 at the Hochschule für Musik und Tanz in Cologne and for more than 20 years at the International Summer Courses for NEW Music in Darmstadt (Germany).

Along with various education programs, which he developed and realised with and for Ensemble Musikfabrik, he has been the artistic director of Studio Musikfabrik, the youth ensemble for contemporary music of Landesmusikrat NRW (North-Rhein-Westfalia) since 2012.

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Christian Wetzel

Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln.
Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert weltweit bei bedeutenden Festivals. Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma'alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD- Wettbewerb München. Das Ensemble kann auf eine 30-jährige Konzertkarriere zurückblicken und hat eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen eingespielt.
Nach neun Jahren als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim erhielt er 1997 an der Musikhochschule Leipzig seine erste Professur und kümmert sich seitdem intensiv und erfolgreich um den internationalen oboistischen Nachwuchs.
2008 wurde er an die Musikhochschule Köln berufen.
Christian Wetzel unterrichtet auf zahlreichen Meisterkursen in der ganzen Welt und als Gastdozent an so bedeutenden Musikinstituten wie etwa der "Royal Academy of Music" in London, der Julliard-School in New York, der Wiener Musikhochschule und der Musikhochschule des Baskenlandes ,“Musikene“, in San Sebastian.
Zahlreiche Einspielungen, Uraufführungen und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen außerdem sein Engagement für die "Neue Musik".

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Dirk Börner

Nach seinem Klavierstudium am Conservatoire de Strasbourg wendet sich Dirk Börner der Alten Musik zu. An der Schola Cantorum Basiliensis (Basel) studiert er Cembalo bei Andreas Staier und Jesper Christensen und schließt mit dem Solistenaufbaudiplom ab.
Seitdem rege Konzerttätigkeit bei renommierten Festivals und wichtigen Konzerthäusern:
Festwochen der Alten Musik Innsbruck, Händelfestspiele Halle, Festival Oude Muziek Utrecht, Freunde alter Musik Basel, Musikfestspiele Potsdam, Heidelberger Schlossfest, Winter in Schwetzingen, Germanisches Nationalmuseum, Residenzwoche München, Académie Bach Arques-la-Bataille, Bibliothèque Nationale de France, Salle Gaveau Paris, Folles journées Nantes, Toulouse les Orgues, Festival de musique ancienne Lyon, Wiener Konzerthaus, Musikfestival Bern, Villa I Tatti Florenz, Festival internazionale de musica antica Urbino, Festival de musica Vigo, Festival de musiques de Torroella de Montegri, Festival de musique improvisée Lausanne, l Quintai Early Music Season Beijing, Royal Festival Hayward Gallery on the South Bank (London), Columbia University (New York), Early Music Festival Boston, Philarmonie Berlin, Prinzregententheater München, Philharmonie de Paris, Salle Gaveau Paris, Concertgebouw Amsterdam, Festspielhalle Baden-Baden, Barbican Hall, Musikverein Wien, Rudolfinum Prag.

Dirk Börner tritt regelmäßig mit folgenden Ensembles auf: Stylus Phantasticus (Friederike Heumann & Pablo Valetti), Aux Pieds du Roy (Michael Form), The Rare Fruits Council (Manfredo Kraemer), Cappella Gabetta (Andrés Gabetta), Bachstiftung St. Gallen (Rudolf Lutz), Ensemble Café Zimmermann (Pablo Valetti und Céline Frisch),
Zusammenarbeit mit Solisten wie Maria Christina Kiehr, Victor Torres, Cecilia Bartoli, Roberta Invernizzi, Nuria Rial, Carlos Mena, Damien Guillon, Sol Gabetta, Andres Gabetta.
Zahlreiche CD-Einspielungen: (J. S. Bach, C. P. E. Bach, J. Mattheson, D. Buxtehude, J. P. Erlebach, J. A. Reincken, J. M. Hotteterre , M. Marais, A. Vivaldi, A. Corelli, F. Mancini) sind bei Alpha, Harmonia Mundi France, PanClassics, Editions Ambronay, Carpe Diem, Astrée Naïve, K 617, Accent und Raumklang erschienen und wurden mehrfach ausgezeichnet (Diapason d‘Or, 10 de Répertoire, Choc de Classica) . Darüber hinaus liegen Rundfunkaufnahmen bei Radio de Suisse Romande, Radio classique (Paris), France Musique, BBC, ORF, dem Bayerischen sowie Norddeutschen Rundfunk vor.
Zusammen mit Michael Form leitet Dirk Börner ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsprojekt („la plasticité du rythme“), welches die Interaktion von Tanz und Musik in der französischen Barockmusik untersucht.
Ein Ergänzungsstudium bei Rudolf Lutz an der Schola Cantorum (Basel) im Fach Improvisation absolviert Dirk Börner 2010 bis 2012. Seitdem ist er Mitglied der Forschungsgruppe Basel Improvisation.
Dirk Börner war Dozent für Cembalo, Generalbass, Kammermusik und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste Bern (1996 – 2015) und lehrt seit 1995 Cembalo, Generalbass und Improvisation am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon.
Seit Wintersemester 2014 ist Dirk Börner Dozent für historische Improvisation an der Schola Cantorum in Basel.
Tätigkeit als Gastdozent in Paris (Conservatoire à rayonnement régional (CRR) de Boulogne-Billancourt), Wien (Wiener Privatuniversität), Lausanne (Festival de musique improvisée), Leipzig (Leipziger Improvisationsfestivals für Alte Musik), Escorial und der Hochschule für Musik Würzburg.

Musikwissentschaftliche Veröffentlichung:
Carl Czerny– oder was würde passieren, wenn wir ihn wirklich ernst nähmen (Edition Argus 2009)
Der französische Generalbass im ausgehenden 17. Jahrhundert (Diplomarbeit Basel Schola Cantorum, 2016)

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Bernhard Forck

Seit seinem fünften Lebensjahr hat sich Bernhard Forck der Violine verschrieben. Dem Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Professor Eberhard Feltz folgte 1986 ein Engagement am Berliner Sinfonie Orchester, beides begleitet von einem ausgeprägten Interesse für die Alte Musik, das ihn u.a. zu Nikolaus Harnoncourt an das Mozarteum Salzburg führte.

Seine Mitgliedschaft in der 1982 gegründeten Akademie für Alte Musik Berlin, wo er auch einer der Konzertmeister ist, steht in der Konsequenz seiner intensiven Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis. Mit Akamus gastiert Bernhard Forck regelmäßig in den musikalischen Zentren Europas. Tourneen führten ihn in den Nahen Osten, nach Japan, Südostasien, Australien, Nord- und Südamerika.

Seiner solistischen Karriere kommt er insbesondere als Mitglied der Berliner Barock Solisten nach. CD-Produktionen und internationale Gastspiele dokumentieren auch hier sein künstlerisches Renommee, das auch zahlreiche pädagogische Verpflichtungen wie z.B. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin umfasst. – Um sich auch der späteren Musik, insbesondere der Neuen Wiener Schule zu widmen, gründete er 1995 das Manon-Quartett Berlin.

Seit mehreren Jahren arbeitet Bernhard Forck mit dem Händelfestspielorchester Halle eng zusammen, seit 2007 als dessen Musikalischer Leiter. Über die Konzerte bei den Händel-Festspielen hinaus ist er künstlerisch für die Konzertreihe Händel zu Hause verantwortlich. 2010 dirigierte er die Festspiel-Neuproduktion von Händels Orlando, 2012 folgte Alcina. CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Sebastian Gottschick



Er hat sich früh darauf spezialisiert, sich nicht zu spezialisieren: Sebastian Gottschick, 1959 in Düsseldorf in eine Kirchenmusiker-Familie geboren, studierte Dirigieren, Komposition und Geige in Köln, Berlin, Hamburg und an der Juilliard School in New York. Er ist in der Neuen Musik ebenso zuhause wie in der Alten, als Dirigent ebenso tätig wie als Komponist und Bearbeiter, als Geiger und Bratscher wie als Lehrer.

Zum Ensemble Oriol Berlin kam er 1989 zunächst als Konzertmeister, bevor er 1993 die Künstlerische Leitung übernahm. Stilistische Vielseitigleit war auch das Programm dieses Kammerorchesters; mit Solisten wie Christian Tetzlaff, Andreas Staier, Anner Bylsma, Christine Schäfer, Markus Stockhausen, Petra Müllejans, Bernhard Forck und vielen anderen spielte das Ensemble Musik aller Epochen vom Vorbarock bis zu Uraufführungen.

Gleichzeitig gilt Gottschicks Interesse der Oper, vor allem in ihren kleinen Formen. 1994 bis 2003 war er Musikalischer Leiter der Neuen Opernbühne Berlin. Er gastierte an der Berliner Kammeroper, am Hans-Otto-Theater Potsdam, am Theater Basel, am Teatro La Fenice Venedig, am Teatro Sao Carlos Lissabon und am Schauspielhaus Zürich. Zuletzt leitete er Uraufführungen von Christoph Coburgers Null Tote in Bochum, Mela Meierhans’ Tante Hänsi in Basel und Daniel Fueters Forelle Stanley in Zürich. Seit 2005 ist er Musikalischer Leiter des ensemble für städtebewohner wien/ berlin, das sich neuen Formen des Musiktheaters widmet.

Als Dirigent arbeitete er zuletzt mit Orchestern und Ensembles wie dem Klangforum Wien, der MusikFabrik, der Kammerakademie Potsdam, den Düsseldorfer Symphonikern, Rundfunkorchestern in Frankfurt, Warschau, Berlin, Stuttgart und München. Eine besondere, langjährige und freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem ensemble für neue musik zürich, für das er u.a. seine Partita (2008) „Whispers of Heavenly Death“ (2009) und, mit Christoph Coburger, „Memento mori“ (2011) schrieb. Eine kürzlich erschienene CD mit seinen Adaptionen von Charles Ives-Liedern erhielt enthusiastische Kritiken; Arrangements von Werken von Enescu, Milhaud und Copland für das Alliage-Quintett erschienen 2013 bei Sony.

Als Geiger und Bratscher widmet er sich vor allem der Kammermusik. 1994 gründete er zusammen mit Ariadne Daskalakis, Bernhard Forck und Anna Carewe das Manon Quartett Berlin. Das Quartett spielt sowohl auf alten wie auf modernen Instrumenten. 1996 waren die Musiker Quartet in Residence beim Tanglewood Festival. Die Begegnung mit Eugen Lehner, dem Bratscher des legendären Kolisch-Quartetts, prägte sie nachhaltig.

Sebastian Gottschick ist verheiratet mit der Geigerin Ariadne Daskalakis, hat zwei Kinder und lebt in Köln, wo er an der Musikhochschule unterrichtet.

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Thomas Heyer

Thomas Heyer was born near the Dutch border in Schwalmtal, Germany. He entered the Music Education program at the Musikhochschule in Cologne, where he studied Voice with Professor Arthur Janzen, followed by post-graduate studies with Judith Lindenbaum, Kurt Moll und Professor Reinhard Leisenheimer.

His many concerts nationally and internationally include the works of Bach, Händel, Mendelssohn, Mozart, Schubert, Schumann, Haydn, Orff, Rossini, Puccini, Beethoven etc. He has appeared in the Philharmonie in Cologne and in Berlin, the Gewandhaus in Leipzig and the Beethovenhalle in Bonn. Heyer has taken part in various radio and television productions, as well as having premiered many modern compositions. He made his American debut in Minneapolis as the Evangelist in Bach’s St. Mathew Passion.

During his student days he was already a member of the Opera Studio affiliated with the Cologne Opera. He then had many guesting opportunities in theatres in Hagen, Cairo, Gelsenkirchen, Frankfurt etc. His opera repertoire includes the roles of Fenton in “The Merry Wives of Windsor”, Tamino in “Magic Flute”, Ferrando in “Così Fan Tutte”, Belmonte in “Abduction from the Seraglio”, Marquis in “Zar and Zimmerman”, the Witch in Hänsel and Gretel”, Adam in “Der Vogelhändler”, Barinkay in “The Gypsy Baron”, Beppo in “Rita”.

Thomas Heyer is Professor of Voice at the Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main/Germany. He has conducted countless workshops both nationally and internationally and his students now sing in opera houses and concert halls all over Europe.


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Gundel Jannemann-Fischer

Geboren und aufgewachsen in Nordhorn begann Gundel Jannemann-Fischer ihren musikalischen Werdegang mit der Geige, mit 11 Jahren kam die Oboe als weiteres Instrument hinzu.
Erste Erfolge stellten sich auf der Oboe bei Jugend Musiziert ein, wo sie Bundespreisträgerin wurde und auch Kulturpreisträgerin ihrer Heimatstadt Nordhorn wurde.
Ihr Studium absolvierte sie in Stuttgart bei Prof. Ingo Goritzki; sie wurde Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Villa Musica die ihr auch den Förderpreis zusprach.
Das Englischhorn prägte ihre musikalische Laufbahn von Anfang an, war doch ihr erster Oboenlehrer Solo-Englischhornist in der Phiolharmonie van Nederland, Enschede.
Engagements bei den Stuttgarter Philharmonikern, sowie der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz führten sie an das Gewandhaus zu Leipzig, wo sie die Position als Solo-Englischhornistin innehat.

Gundel Jannemann-Fischer unterrichtet Englischhorn an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und ist Mitglied verschiedener Ensembles und gefragte Englischhornsolistin für Kammermusik und mit Ihrem Klavierbegleiter Markus Zugehör.

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Claudio Martínez Mehner

Claudio Martinez Mehner wurde 1970 in geboren. Seit frühem Alter studierte er am Königlichen Konservatorium in Madrid bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano.

Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moscau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov fort. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher. Auch erhielt er mehrere Jahre lang Unterricht bei Prof. Ferenc Rados.

Claudio Martínez Mehner wurde zweifach mit dem Ersten Preis am Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” in Nürnberg/Erlangen ausgezeichnet. 1990 wurde er Finalist am internationalen Klavierwettbewerb “Paloma O’Shea” in Santander und einige Jahre später erhielt er Erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben “Pilar Bayona” in Zaragoza, “Fondation Chimay” in Belgien und “Dino Ciani” in Mailand.

Als Solist trat er in ganz Europa, der USA, Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, unter anderen mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der Filarmonica del Teatro Alla Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, der Prager Philharmonie, der Orchestre de la Suisse Romande, dem Norddeutschen Rundfunk, der Filarmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern.

Zur Zeit ist Claudio Martínez Mehner Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Basel und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

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Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt.
Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid.

Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.

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Sarah O’Brien

“Sarah O’Brien lässt die Harfe singen”

Sarah O'Brien ist eine äusserst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat.

Siareah O’Brien ist nach über 20 Jahren als Soloharfenistin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, im Jahr 2014 zu der intensiven Arbeit mit den Studierenden übergegangen und widmet sich, neben Solistischen Auftritten und Kammermusik –Konzerten, jetzt ganz ihrer Tätigkeit als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik in Basel. Ihre Studenten sind Gewinner Int.Wettbwerbe und konnten viele Orchesterprobespiele für sich entscheiden.

Zuvor war Sarah O’Brien, neben dem Orchester, Professorin am Mozarteum Salzburg und der Hochschule in Rotterdam. Gastprofessuren und Kurse führten sie nach München, Hochschule für Musik und Theater, Sibelius Akademie Helsinki, Julliard school New York, Conservatorium Amsterdam und an die Int. Sommerkurse in Montepulciano.

Sie ist in Jurymitglied an Int. Harfenwettbewerben wie ARD Wettbewerb München,
Int. USA competition und Deutscher Musikrat Wettbewerb u.a. sowie Fachexpertin bei Probespielen.

Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997.
1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.

Studium bis 1. Preis Virtuosité bei Catherine Eisenhoffer in Genf und danach bei
Susann McDonald in Bloomington, USA.

1988-1998 Harfenistin des Sabeth Trio Basel. Preisträger des Schweizerischen Kammermusikwettbewerbes der Migros Kulturförderung. Uraufführungen u.a. von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho. Auftritte an nationalen und internationalen Festivals und Konzertreihen.

Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchester unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Phiilharmonikern unter Hartmut Haenchen. dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, dem Zürcher und Basler Kammerorchester, dem Nat. Radio Orchester Polen und vielen anderen.

1992-1998 Mitglied des Landesensembles für Neue Musik ‘MusikFabrik‘ in Düsseldorf. Auftritte, Uraufführungen und Premieren an allen Festivals der Zeitgenössischen Musik.

Sarah O‘Brien arbeitet/e regelmässig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber.

Sie ist Gastlektorin für Neu-Ausgaben der Harfenliteratur zb. beim Henle Verlag München und HP Verlag London.

www.sarahobrien.net

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Thomas Seyboldt

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China.

„Franz Schubert: Lieder (live)“, die neueste CD-Veröffentlichung des Liedduos Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt, wurde von der "Opernwelt" im Januar 2018 zur CD des Monats gekürt und steht auf der Longlist 1/2018 vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

„Eine Offenbarung“, findet Opernwelt-Chefredakteur Albrecht Thiemann. Die „großartigen Schubert-Recitals“ seien „fünf Stunden Liedkunst, die höchste Maßstäbe erfüllt, ja manches in den Schatten stellt, was gegenwärtig als der Schubert-Interpretationsweisheit letzter Schluss gilt.“

Die Aufnahmen wurden vom SWR live produziert und erschienen beim preisgekrönten Berliner Independentlabel „bastille musique“. Sie beinhalten die gesamten Hölty-Lieder und Schiller-Balladen, ausgewählte Goethe-Vertonungen, eine Wiederauflage der begehrten, aber zwischenzeitlich vergriffenen „Winterreise“ sowie die von Walther Dürr gehaltenen Einführungsvorträge.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der „schubertiade.de • Forum für Liedkunst“ legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der „schubertiade.de“ gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.

Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Sarah Wegener, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo. Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ bei „bastille musique“. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016).

Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine „Winterreise“, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts „Schubert hoch vier“ erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet.

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Ulrike Sonntag

Ulrike Sonntag studierte zunächst Schulmusik und Germanistik in Stuttgart, dann Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.
Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh. Chr. Bach und an der Deutschen Oper Berlin.
Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das
Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper,
wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe,
Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.
Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey. Bei den Opernfestspielen
in St. Margarethen die Micaela.
Daneben ging Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche
Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.
Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen
und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA,
China, Südamerika und Japan auf.
Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem
in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den
Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den
Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba.
Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt,
Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.
Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie
mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud. Die CD „Herbsttag“ enthält Vertonungen von Rilke-Gedichten.
Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich profiliert. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Zahlreiche Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Festspiele Bayreuth, Braunschweig, Halle, Detmold, Bielefeld, Bremerhaven, Zürich, Salzburg, Wien, Straßburg, Stralsund, Saarbrücken, Landestheater Salzburg, Staatsoper München).
Beim Oberstdorfer Musiksommer leitete sie von 2006-2009 internationale Meisterkurse für Gesang. 2008 führte eine Tournee sie nach Wladiwostok für zwei Liederabende und einen Meisterkurs zum Thema „Zauberflöte“. Beim Musikfest Stuttgart betreute sie 2009, 2011 und 2015 den Meisterkurs des Musikfestes der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und Hans-Christoph Rademann. Weitere Meisterkurse führten sie 2010, 2012, 2014 und 2015 ans Conservatoire National Supérieure de Paris, 2011 an die Musikakademien in Bukarest, Riga und Budapest, 2013, 2015 und 2016 an die Opernakademie Henfenfeld und nach La Palma. Seit 2014 jährlich an die Akademie Palazzo Ricci Montepulciano/Italien. Im März 2017 leitete sie einen Meisterkurs am Sydney Conservatium of Music.
Im März 2018 wird sie am Staatlichen Konservatorium in Jerewan/Armenien einen Meisterkurs geben.

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Pauliina Tukiainen

Die finnische Pianistin Pauliina Tukiainen studierte Klavier in ihrem Heimatland und in Frankfurt am Main. Während ihres Liedstudiums bei Hartmut Höll und Anne Le Bozec in Zürich und Karlsruhe erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien.
Sie konzertierte u.a. im Musikverein in Wien, in der Tonhalle Zürich, im Oslo Konserthus, bei der Hugo-Wolf-Akademie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Bodenseefestival, im Saigon Opera House in Vietnam und beim Cape Classic Festival in Südafrika.
Es entstanden Konzertmitschnitte bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten. Nach ihrer auch in der Presse hochgelobten Debut-CD „Mirrors“ mit Werken von Sibelius und Kaija Saariaho erschien eine zweite Aufnahme mit Liedern von Berg, Debussy und Wagner. Ihre neueste CD beim Label Coviello Classics beinhaltet Lieder von Schumann und Strauss sowie eine Ersteinspielung von Wolfgang Rihms „Ophelia sings“.
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Pauliina Tukiainen mit dem Bonner Schumannfest, wo sie seit 2016 auch Künstlerische Beraterin (Lied) ist.
Sie ist eine international gefragte Dozentin für Meisterkurse und unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main (2006-2017) und Freiburg (seit 2013).
Seit Oktober 2017 ist Pauliina Tukiainen Professorin für Liedgestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Dorothea Wirtz

Ihr Studium, das sie mit Auszeichnung abschloss, absolvierte die Koloratursopranistin Dorothea Wirtz bei Elisabeth Grümmer und Hugo Diez an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und bei Hanno Blaschke an der Hochschule für Musik in München.
Schauspielunterricht am Max Reinhard Institut in Berlin und eine Ausbildung zur Atempädagogin komplettierten ihre Ausbildung.
Festengagements folgten ab 1978 an der Bayerische Staatsoper, dem Staatstheater Kassel und dem Opernhaus Zürich, wo sie in Partien wie Blonde, Olympia, Rosina, Despina, Königin der Nacht, Adele, Marzelline, Gilda und Adina zu hören war. Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Staatsoper unter den Linden und Deutsche Oper), Wien (Staatsoper und Volksoper), Stuttgart, Köln, Madrid, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz (Maggio Musicale) Catania, Palermo, Buenos Aires, Mexico City. 1979 gewann sie den Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg.
Sie konzertierte beim Schleswig-Holstein Festival, dem Rheingau Festival, den Salzburger Jännerwochen....
Während ihrer Laufbahn sang Dorothea Wirtz unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Ferdinand Leitner, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach und Nicolaus Harnoncourt und mit Kollegen wie Hermann Prey, Edita Gruberova, Hildegard Behrens, Martti Talvela. Matti Salminen, Kurt Moll etc. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD- Einspielungen entstanden in diesen Jahren.
Von 1995-2000 war Dorothea Wirtz Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2000 wurde sie an die Hochschule für Musik in Freiburg berufen.
Studierende von Dorothea Wirtz sind Preisträger vieler Wettbewerbe, an nationalen und internationalen Opernhäusern engagiert oder gehen erfolgreich pädagogischen Tätigkeiten nach.

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