Sheila Arnold

Sheila Arnolds künstlerisches Selbstverständnis als Pianistin resultiert aus einer stetigen Neugier nach den Möglichkeiten ihres Instruments, wie auch in ihrer letzten CD „Ecoutez!“ mit den Sonatas and Interludes for Prepared Piano von J. Cage sowie Werken von Debussy und Takemitsu zu hören ist.
Ihre jahrzehntelange Beschäftigung mit Fortepianos unterschiedlicher Epochen steht in einem symbiotischen Verhältnis zu ihren Erfahrungen am modernen Konzertflügel. Dank herausragender Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien (wie Studienstiftung des Deutschen Volkes oder Deutscher Musikrat) und Auszeichnungen (wie den Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995) konnte sie eine internationale Karriere als Pianistin etablieren. Diese führte sie zu Orchestern (Beethovenhalle Orchester, Gürzenichorchester Köln, Orchestre de Chambre de Lausanne) und Dirigenten (Marc Soustrot, Michael Hofstetter, Jesus Lopez- Cobos) in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Liederhalle in Stuttgart, der Leiszhalle Hamburg, Palao de la Musica Valencia und viele andere mehr. Ihre stilistische Vielfalt manifestiert sich in ihren Rundfunk- und CD-Einspielungen. Ihre Aufnahmen bei CAvi-Records erhielten höchste Anerkennung von der internationalen Fachpresse. So wurde ihre CD mit Werken von Brahms (Händelvariationen) und Schumann (Kinderszenen) mit dem französischen „Choc“-Preis ausgezeichnet und ihre letzte CD „Ecoutez!“ fand Eingang in die Longlist des Deutschen Schallplattenpreises.
Zudem ist sie Mitherausgeberin der Neuausgabe der Klavierstücke von Ludwig van Beethoven beim Verlag Wiener Urtext 2020. Sie wurde mehrfach zu Vorträgen über aufführungspraktische Fragen eingeladen. So zum Beispiel für die EPTA Deutschland und dem Symposium „200 Jahre Hammerklaviersonate“ in Siegburg/Bonn.
Sheila Arnold ist Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, ist als Jurorin tätig und gibt regelmäßig internationale Meisterkurse. Ihre Studierenden sind Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe.

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Susanna Bertuccioli

Susanna Bertuccioli studierte am Konservatorium "G. Rossini" in Pesaro unter der Anleitung von Bianca Maria Monteverde. Sie studierte Jazz unter der Anleitung von Marilyn Costello am Curtis Institute in Philadelphia, Ion Ivan Roncea am italienischen Kulturinstitut in Bukarest und Susan McDowell in Umbrien.
Sie gewann die ersten Preise des "Victor Salvi" -Harfenwettbewerbs und des "Petrini-Zamboni" -Wettbewerbs.
Von 1982 bis 1984 war sie die erste Harfe des European Youth Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado und arbeitete parallel mit dem italienischem Jugendorchester zusammen. Seit 1985 ist sie die erste Harfe im Maggio Musicale Fiorentino Orchester.
Während ihrer Karriere hat sie auch mit dem Orchestra della Scala, der Accademia di Santa Cecilia, dem San Carlo Orchester von Neapel, der Filarmonica Toscanini und dem London zusammengearbeitet Simphonietta und das Orchester des italienischen Schweizer Rundfunks, 2007 und 2009.
Auf Einladung von Maestro Zubin Mehta spielte sie als erste Harfe im Israel Philharmonic Orchestra.
Neben ihrer intensiven Tätigkeit auf dem Gebiet der Klassik verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse anderer musikalischer Repertoires wie Jazz, Ethno / Folk und Autorenlieder.
Seit 2001 hat sie mehrere CDs aufgenommen: "Nevel" für Beat Records Solo Harp mit eigenen Arrangements, "Celtic Music" und "New Percussion" für RAI Trade, die vom italienischen Fernsehen als Soundtrack für einige Sendungen verwendet werden. Für M.A.P nahm sie die CD "Funiculì - Funiculharp" auf, die sich ausschließlich der für Harfe übersetzten neapolitanischen Musik widmet.
Sie ist Professorin für Harfe an der Fiesole Music School und hat mehrere Meisterkurse in Italien und im Ausland gehalten.

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Maurizio Grandinetti

Seit seinen Studienjahren liegt Maurizio Grandinettis Hauptinteresse in der Erweiterung der musika-lischen Horizonte seines Instrumentes, der Gitarre.
Sein Weg führte über das Studium verschiedener Stile, Formen und des traditionellen Repertoires zur Erforschung neuer musikalischer Sprachen - dies in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und Kompo-nistInnen verschiedener Länder.

Zur Zeit ist er als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Mitglied von Ensembles für Neue Musik tätig. Seine bisherige Karriere führte ihn in viele Europäische Länder, Brazil, U.S.A. und China, zu den be¬deutendsten Festivals und Konzertsälen (Lucerne Festival, Output Festival Amsterdam, Biennale Teatro la Fenice Venice, Philarmonie Berlin, Elbphilarmonie Hamburg, Donaueschingen Musiktage, März Musik Berlin, Contemporary Music Festival Huddersfield, Art Basel, Festival Internacional de Violao in Belo Horizonte).

Neben Solorezitals und Soloauftritte mit Orchester führte er zahlreiche Werke für klassische- oder elektrische Gitarre ur- auf (Olga Neuwirth, Rebecca Saunders, Vinko Globokar, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Rudolf Kelterborn, Wolfgang Heininger, Tim Hodgkinson, Thomas Kessler u.a.).

Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem neuen Repertoire für E-Gitarre. Dafür haben bis jetzt folgende Komponisten neue Werke für ihn geschrieben: Paul Dolden, Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn. Er arbeitet mit der Komponist Giorgio Netti zusammen, auf einer 70’ Minuten Komposition im Auftrag von den Donaueschinger Musiktagen.

Seit einigen Jahren arbeitet er als musikalischer Leiter und Komponist mit dem Deutschen Regisseur Joachim Schlömer zusammen, in einer Kooperation, die zu verschiedenen musikalischen Tanztheaterstücken führte (A Clear View of Heaven 2007, Engel der Verzweiflung 2010, Nostalgia 2012, Alles Bewegt 20103) die von bedeutenden Häusern (Festspielhaus St. Pölten, Theater Freiburg im Breisgau, Lucerne Festival und Schwetzingen) produziert und aufgeführt wurden und von Pu-blikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen wurden.
Für die Saison 2010-2011 ist Maurizio Grandinetti als „Artist in Residence“ beim Festspielhaus in St. Pölten eingeladen worden, einige Projekte als Gitarrist und Komponist zu betreuen.

Er ist seit 20 Jahren festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel.

2003 erschien eine Solo-CD mit Werken von John Cage und John Dowland bei der Reihe „I CD del Manifesto”, die verschiedene Preise und enthusiastische Rezensionen bekommen hat. Die Bearbeitungen sind bei Peters Verlag, New York erschienen.
2016 erschien „Seek“ mit sieben Auftragswerke für solo E-Gitarre. 2017 erschien „Bebob Baghdad“ mit empreintes DIGITALes. 2019 erschien „Rime“ mit eigenen Kompositionen für das Dux Label.

Sein Studienweg führte ihn zu Oscar Ghiglia und Frank Bungarten (Accademia Chigiana, Mu¬sik-Akademie Basel und Hochschule Luzern) und zum Lautenisten Hopkinson Smith, bei dem er an der Schola Cantorum Basiliensis seine Kenntnisse der alten Musik und der entsprechenden Instrumente vertiefte.

Maurizio Grandinetti unterrichtet Hauptfach Gitarre am Conservatorio di Musica „G. Verdi“ in Como und 2013-16 hat er an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet.
Er gibt Meisterkurse in verschiedenen Musikhochschulen. Er ist ist eingeladene Professor in der Spezialisierter Master of Performance in Parma (Italien).

http://www.mauriziograndinetti.net

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Maria Kliegel

Maria Kliegel, Violoncello, studierte bei János Starker an der Indiana University in
Bloomington, USA. Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete sie als „beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe", als La Cellissima.
Sie hat viele 1. Preise in nationalen und internationalen Cellowettbewerben gewonnen (u.a. Amerikanischer Hochschulwettbewerb in Chicago, Deutscher Musikwettbewerb in Bonn, Aldo-Parisot-Wettbewerb in Brasilien, Concours Rostropovich in Paris) und ist in allen
Erdteilen aufgetreten.
Ihr umfangreiches Repertoire ist auf CD und Video festgehalten. Maria Kliegel ist mit weltweit rund 1 Million verkaufter CDs im Bereich der Celloliteratur marktführend.

Vor allem hat sie sich durch unermüdlichen Einsatz für die zeitgenössische Musik verdient gemacht unter anderem durch Uraufführungen und CD-Einspielungen von Werken von z.B. Alfred Schnittke und Sofia Gubaidulina sowie die Hommage à Nelson Mandela von Wilhelm Kaiser-Lindemann, ebenso wie für die musikalische Ausbildung und als Jurymitglied in vielen Wettbewerben. Seit 1986 leitet Maria Kliegel eine Meisterklasse an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.
In ihrem 2006 veröffentlichten, multimedialen Buch- und DVD- Projekt Schott Master Class Cello, mit Technik und Fantasie zum künstlerischen Ausdruck geht sie ganz neue Wege und erhielt dafür im Jahre 2007 den Sonderpreis der Digita als beste deutsche Bildungssoftware und das Comenius EduMedia-Siegel. Seit 2010 vertreibt das Label Naxos die englische Version Using Technique and Imagination to Achieve Artistic Expression auch weltweit.

Nach fast drei Jahrzehnten fulminanter und von der Kritik hochgelobter Produktionen für das Label Naxos mit über 40 Solo-CDs und 2 Grammy-Nominierungen, erschien im Frühjahr 2019 Maria Kliegels neueste Produktion beim Label GENUIN.
Mit dieser Produktion, dem Album „Voyages Sonores“, geht Maria Kliegel auf eine ganz besondere Klangreise-begleitet vom namhaften Pianisten Oliver Triendl- mit Werken von G. Connesson, C. Debussy, F. Poulenc, M.de Falla, E.Granados und G. Cassado.

CD-Rezensionen (Auszüge):
Pizzicato-Magazin/ Febr. 2019:
(…) „ die deutsche Cellistin Maria Kliegel spielt wie eine Zwanzigjährige, so virtuos, so vital, so leidenschaftlich“. (…) „Welche Reifheit und Stilsicherheit zeichnen doch das Spiel dieser jugendlichen Cellistin aus“.

Badische Zeitung/Febr. 2019:
(…) „die Weltklasse-Cellistin Maria Kliegel nimmt den Hörer mit unter die brennende Sonne Andalusiens“ (…) „Expressive Hochdruck-Musik von Maria Kliegel mit sinnlichen Farben und Leidenschaft dargeboten“.

HIFI & Records/März 2019:
(…) „ ein fabelhaftes Kaleidoskop einer exquisiten Cello-Stimme“

Deutschlandfunk/ April & Mai 2019: (…) „Klänge aus Vergnügen und Witz“.
(…) faszinierend ist die stilistische Bandbreite der Musik auf dieser CD“.

Freie Presse /Mai 2019: (…) „Der französisch-spanische Kolorit, der sich auch in der Lebensart ausdrückt, hat Maria Kliegel gereizt. Mit Werken, die in kein Raster passen: Das Auf und Ab bei Francois Poulenc, Debussy-Stücke die fast unbekannt sind“ (…)

„Das Orchester“/Magazin 9/2019:
„Maria Kliegel und Oliver Triendl entführen ihre Hörer auf eine abwechslungsreiche „Klang-Reise durch Frankreich und Spanien. Die Kombination von pointierten Rhythmen mit wehmütigen Passagen, von alten Volksmusiktraditionen mit Musik des 20. Jahrhunderts sowie die raschen Stimmungswechsel lassen ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop entstehen. (…) … ihr gesanglicher und ausdrucksstarker Charakter zieht sich wie ein roter Faden durch die Einspielung.“

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Ulrike-Anima Mathé

Ulrike-Anima Mathé, gebürtig in Deutschland, ist auf den internationalen Konzertpodien sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin ein Begriff. Sie studierte Violine bei Dorothy DeLay an der Juilliard School in New York und bei Tibor Varga in Detmold und verdankt Sándor Végh und Rudolf Serkin besondere musikalische Förderung. Die Teilnahme an der Marlboro School of Music und IMS in Cornwall sowie das Studium historischer Aufführungspraxis in Basel sind weitere Stationen ihres künstlerischen Werdegangs. In den Achtziger Jahren gewann sie einige wichtige Preise beim Europäischen Violinwettbewerb in Wien, beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, bei den Young Concert Artists Auditions in New York sowie den Publikumspreis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Als Solistin arbeitet sie unter anderem mit der Tschechischen Philharmonie, dem Dallas Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Staatskapelle Weimar und den Polnischen und Ungarischen Rundfunkorchestern zusammen. Sie trat auf bei den Berliner und Luzerner Festwochen, den Festspielen in Schwetzingen und Ludwigsburg. Ulrike-Anima Mathé hat u.a. hoch geschätzte CDEinspielungen von Max Reger vorgelegt. Seit 1999 unterrichtet sie als Professorin an der Musikhochschule Detmold und leitet dort außerdem das Streicherensemble der Barockakademie.

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Thomas Seyboldt

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China.

„Franz Schubert: Lieder (live)“, die neueste CD-Veröffentlichung des Liedduos Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt, wurde von der "Opernwelt" im Januar 2018 zur CD des Monats gekürt und steht auf der Longlist 1/2018 vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

„Eine Offenbarung“, findet Opernwelt-Chefredakteur Albrecht Thiemann. Die „großartigen Schubert-Recitals“ seien „fünf Stunden Liedkunst, die höchste Maßstäbe erfüllt, ja manches in den Schatten stellt, was gegenwärtig als der Schubert-Interpretationsweisheit letzter Schluss gilt.“

Die Aufnahmen wurden vom SWR live produziert und erschienen beim preisgekrönten Berliner Independentlabel „bastille musique“. Sie beinhalten die gesamten Hölty-Lieder und Schiller-Balladen, ausgewählte Goethe-Vertonungen, eine Wiederauflage der begehrten, aber zwischenzeitlich vergriffenen „Winterreise“ sowie die von Walther Dürr gehaltenen Einführungsvorträge.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der „schubertiade.de • Forum für Liedkunst“ legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der „schubertiade.de“ gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.

Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Sarah Wegener, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo. Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ bei „bastille musique“. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016).

Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine „Winterreise“, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts „Schubert hoch vier“ erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet.

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Ulrike Sonntag

Ulrike Sonntag studierte zunächst Schulmusik und Germanistik in Stuttgart, dann Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.
Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh. Chr. Bach und an der Deutschen Oper Berlin.
Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das
Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper,
wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe,
Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.
Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey. Bei den Opernfestspielen
in St. Margarethen die Micaela.
Daneben ging Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche
Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.
Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen
und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA,
China, Südamerika und Japan auf.
Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem
in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den
Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den
Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba.
Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt,
Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.
Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie
mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud. Die CD „Herbsttag“ enthält Vertonungen von Rilke-Gedichten.
Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich profiliert. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Zahlreiche Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Festspiele Bayreuth, Braunschweig, Halle, Detmold, Bielefeld, Bremerhaven, Zürich, Salzburg, Wien, Straßburg, Stralsund, Saarbrücken, Landestheater Salzburg, Staatsoper München).
Beim Oberstdorfer Musiksommer leitete sie von 2006-2009 internationale Meisterkurse für Gesang. 2008 führte eine Tournee sie nach Wladiwostok für zwei Liederabende und einen Meisterkurs zum Thema „Zauberflöte“. Beim Musikfest Stuttgart betreute sie 2009, 2011 und 2015 den Meisterkurs des Musikfestes der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und Hans-Christoph Rademann. Weitere Meisterkurse führten sie 2010, 2012, 2014 und 2015 ans Conservatoire National Supérieure de Paris, 2011 an die Musikakademien in Bukarest, Riga und Budapest, 2013, 2015 und 2016 an die Opernakademie Henfenfeld und nach La Palma. Seit 2014 jährlich an die Akademie Palazzo Ricci Montepulciano/Italien. Im März 2017 leitete sie einen Meisterkurs am Sydney Conservatium of Music.
Im März 2018 wird sie am Staatlichen Konservatorium in Jerewan/Armenien einen Meisterkurs geben.

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Dorothea Wirtz

Ihr Studium, das sie mit Auszeichnung abschloss, absolvierte die Koloratursopranistin Dorothea Wirtz bei Elisabeth Grümmer und Hugo Diez an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und bei Hanno Blaschke an der Hochschule für Musik in München.
Schauspielunterricht am Max Reinhard Institut in Berlin und eine Ausbildung zur Atempädagogin komplettierten ihre Ausbildung.
Festengagements folgten ab 1978 an der Bayerische Staatsoper, dem Staatstheater Kassel und dem Opernhaus Zürich, wo sie in Partien wie Blonde, Olympia, Rosina, Despina, Königin der Nacht, Adele, Marzelline, Gilda und Adina zu hören war. Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Staatsoper unter den Linden und Deutsche Oper), Wien (Staatsoper und Volksoper), Stuttgart, Köln, Madrid, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz (Maggio Musicale) Catania, Palermo, Buenos Aires, Mexico City. 1979 gewann sie den Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg.
Sie konzertierte beim Schleswig-Holstein Festival, dem Rheingau Festival, den Salzburger Jännerwochen....
Während ihrer Laufbahn sang Dorothea Wirtz unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Ferdinand Leitner, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach und Nicolaus Harnoncourt und mit Kollegen wie Hermann Prey, Edita Gruberova, Hildegard Behrens, Martti Talvela. Matti Salminen, Kurt Moll etc. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD- Einspielungen entstanden in diesen Jahren.
Von 1995-2000 war Dorothea Wirtz Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2000 wurde sie an die Hochschule für Musik in Freiburg berufen.
Studierende von Dorothea Wirtz sind Preisträger vieler Wettbewerbe, an nationalen und internationalen Opernhäusern engagiert oder gehen erfolgreich pädagogischen Tätigkeiten nach.

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Markus Bellheim

Im Jahre 2000 gewann Markus Bellheim den Internationalen Messiaen-Wettbewerb in Paris. Dies stellte den Beginn einer ausgedehnten Konzerttätigkeit dar, die ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika führt. Dabei ist der 1973 in Hamburg geborene Pianist Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Cantiere Internazionale d’Arte, etc.).

Renommierte Orchester wie das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, die Bamberger Symphoniker, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Eduard Brunner, Marisol Montalvo und dem Minguet Quartett.

Markus Bellheim spielte mehrmals unter hoher Publikumsresonanz das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.

Nach den CD-Einspielungen der gesamten Solowerke von Wolfgang Rihm und der Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus von Olivier Messiaen beim Label NEOS erschien dort zuletzt das Klavierkonzert von Bruno Maderna mit Markus Bellheim und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks. Diese Aufnahme wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Besondere Beachtung fand Bellheims Aufnahme der Trois Petites Liturgies de la Présence Divine von Messiaen mit der Kremerata Baltica, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kammermusikfests Lockenhaus bei ECM veröffentlicht wurde.

Markus Bellheim gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Würzburg und Mannheim und wurde zum Wintersemester 2011 auf eine Professur für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Für den Münchner G. Henle Verlag ist er als freier Mitarbeiter und Autor tätig.

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Georgios Demertzis

Born in Chalkida, Greece, in 1958 Georgios Demertzis studied the violin with Stelios Kafantaris at the Hellenic Conservatory in Athens and with Max Rostal in Bern. He has extensively appeared as a soloist with major orchestras and has performed in numerous festivals around the world. In 1977 he was appointed as a visiting professor in Lawrence University in Appleton, Wisconsin, USA. As a systematic defender of the Greek musical creation , he has performed and recorded most of the Greek major Concertos such as Sicilianos, Dragatakis or Kalomiris concertos and solo works, several of them in world premieres. He has recorded the critically acclaimed complete violin work of Nikos Skakottas for BIS together with the violin works of Carl Nielsen or the critically acclaimed quartets of Respighi. He has also presented and recorded the chamber and solo works of Mikis Theodorakis.
He is the founder of the New Hellenic Quartet, to be considered as the foremost chamber ensemble of Greece, with a large world carrier both in concert and recording area that lasted almost 20 years. Prizes, among others, include the Great Prize for Music 2001 from the association of critics for Music and Theater in Greece.
Based now in Athens Greece, he is devoted in teaching the violin, running also the masters degree program on violin interpretation in the Athens University.

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Thomas Heyer

Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein.
Zunächst studierte er an der Musikhochschule Köln Schulmusik, dann folgte ein Studium in Gesang und Gesangspädagogik.
Seit 30 Jahren Konzerttätigkeit in allen europäischen Ländern, USA, Kanada und Afrika mit allen großen Oratorien und Liederprogrammen. Daneben wirkte Heyer in diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit.
Gastengagements an verschiedenen Opernhäusern mit Partien des lyrischen Tenorfachs.
Neben seiner sängerischen Tätigkeit widmet Thomas Heyer sich leidenschaftlich dem Unterrichten: Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und leitet seit 20 Jahren Meisterklassen an verschieden Hochschulen Europas und gab Meisterkurse in Deutschland, Italien, Polen, Frankreich, Slowenien, USA, Kanada u.a.
Viele seiner Schüler sind an verschiedenen Opernhäusern in Europa und Nordamerika engagiert und gewannen erste Preise bei den grossen internationalen Wettbewerben.
Weitere Infos unter : www.thomasheyer.com

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Jacob Leuschner

Jacob Leuschner
geboren 1974 in Freiburg, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.
Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.
Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.
Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.
Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse.
Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf.
Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Brahms-Klavierwettbewerb Detmold.
Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Kammermusikwerken, wie etwa dem Gesamtwerk für Cello und Klavier von Reger mit Guido Schiefen (Oehms Classics) u.a. die späten Beethoven-Sonaten und Liszt-Transkriptionen. 2017 erschien neben zwei Solo-CDs auch eine Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart mit der Geigerin Keiko Urushihara (bei Nippon Acoustic Records), die von der japanischen Fachpresse enthusiastisch gefeiert und mit dem „Excellence Award“ des staatlichen japanischen Kulturbüros ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien im Dezember 2019 eine Aufnahme von Beethovens „Diabelli-Variationen“ beim Label Perfect Noise.

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Helga Seyboldt

Helga Seyboldt, Dipl. Bewegungspädagogin Franklin-Methode®

Nach 3-jähriger Ausbildung bei Eric Franklin in der Schweiz mit Diplom leite ich regelmäßig Kompaktkurse unter verschiedenen Themenschwerpunkten wie Entspannte Schultern- gelöster Nacken, Beckenbodenpower, Fitte Füße, Befreite Atmung, Entspannung für Kopf-Kiefer-Nacken sowohl als Gesundheitsprophylaxe als auch zur Steigerung der körperlichen Expressivität.
Mit einer Kombination aus erlebter Anatomie, Bewegung und Dynamischer Neurokognitiver Imagination (DNI) ermöglicht die Franklin-Methode® anhand einfacher Körperübungen ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster zu entdecken und zu verbessern.
Die Franklin-Methode® ist weltweit die einzige Trainingsmethode, die sich primär auf DNI konzentriert und sie systematisch auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendet.
In meine Arbeit fließt außerdem die Atemarbeit nach Prof. Ilse Middendorf ein.
Als Gesangslehrerin (Studium an der Musikhochschule Karlsruhe und mehrere Jahre als Hochschuldozentin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe für Gesang, Stimmkunde und Vokalensemble) arbeite ich im eigenen Studio. Die Sommerkurse für Stimme-Interpretation-Bewegung zusammen mit meinem Partner Thomas Seyboldt setzen ein weiteres jährliches Glanzlicht.

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Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

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Pauliina Tukiainen

Die finnische Pianistin Pauliina Tukiainen studierte Klavier in ihrem Heimatland und in Frankfurt am Main. Während ihres Liedstudiums bei Hartmut Höll und Anne Le Bozec in Zürich und Karlsruhe wurden ihr zahlreiche Preise und Stipendien verliehen. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Dietrich Fischer-Dieskau, Ralf Gothoni, Thomas Hampson, Christoph Prégardien und Wolfgang Rihm.
Sie konzertierte im Musikverein in Wien, in der Tonhalle Zürich, im Oslo Konserthus, bei der Hugo-Wolf-Akademie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Bodenseefestival, bei der Fundación Juan March in Madrid, beim Enescu Festival in Bukarest, beim Festival classique des Haudères in der Schweiz, im Saigon Opera House in Vietnam und beim Cape Classic Festival in Südafrika.
Konzertmitschnitte sind bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten entstanden. Nach ihrer auch in der Presse hochgelobten Debut-CD „Mirrors“ mit Werken von Sibelius und Saariaho erschienen weitere Aufnahmen beim Label Coviello Classics mit Liedern von Berg, Debussy, Schumann, Strauss und Wagner sowie eine Ersteinspielung von Wolfgang Rihms „Ophelia sings“.
Eine langjährige künstlerische und programmatische Zusammenarbeit verbindet Pauliina Tukiainen mit dem Bonner Schumannfest, wo sie ein Podium auch für jüngere Liedduos geschaffen hat.
Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtete sie Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Freiburg und ist als Dozentin bei Meisterkursen, Workshops sowie als Jurorin bei Wettbewerben gefragt.
Seit Oktober 2017 ist Pauliina Tukiainen Professorin für Liedgestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Matthias Wierig

Matthias Wierig studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Pi-hsien Chen und entdeckte bald seine Begeisterung für das Kunstlied.
So setzte er sein Studium in der Klasse für Liedgestaltung von Jürgen Glauß und in der Meisterklasse des berühmten amerikanischen Liedbegleiters Irwin Gage in Zürich fort. Ebenso wurde er in Meisterkursen von Graham Johnson unterrichtet.

Zahlreiche Auftritte führten den jungen Liedpianisten zu renommierten Festspielen und Konzerthäusern, unter anderem zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Bad Kissinger Sommer, der Styriarte Graz, den Festlichen tagen alter Musik Knechtsteden, dem Klavierfestival Ruhr, Freunde des Liedes Zürich und zur Kammermusikreihe der Komischen Oper Berlin.
2002 wurde er als einer der jüngsten Professoren an die Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken berufen und leitet dort - ebenso wie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Klasse für Liedgestaltung, aus der schon mehrfach seine Studenten als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind.

Er war Assistent bei Meisterkursen von Rudolph Piernay, Anna Reynolds, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender und Marilyn Horne und arbeitet eng mit Barbara Schlick, Ruth Ziesak, Markus Schäfer, Thilo Dahlmann und Eva Vogel zusammen.
Matthias Wierig war mehrfach Juror bei dem Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und unterrichtet neben seiner Hochschultätigkeit Liedinterpretation in Meisterkursen.

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Rainer Zipperling

Rainer Zipperling begann nach dem Abitur mit dem Studium der Musik und Musikwissenschaft. Seine besondere Vorliebe für die Barockmusik veranlasste ihn sein Studium des Violoncello und der Viola da Gamba in Holland fortzusetzen, dem Pionierland der sogenannten „authentischen Aufführungspraxis“.
Schon während der Studienzeit sammelte er reichhaltige Erfahrungen im Konzertleben und legte die Grundsteine für seine spätere solistische und kammermusikalische Laufbahn.
Nunmehr gehört er zu den bekanntesten Cellisten und Gambisten auf dem Gebiet der alten Musik. Er ist Gründungsmitglied der Camerata Köln (1979) der er bis heute verbunden ist. Mit unzähligen bedeutenden Ensembles hat er musiziert, und mehr als 400 Einspielungen belegen seine Tätigkeit als Begleiter oder Solist, sei es mit John Eliot Gardiner und den „English Baroque Soloists“, dem Orchester des 18. Jhdts. unter der Leitung Frans Brüggens, dem Ricercar Ensemble mit Philippe Pierlot, dem Mozart Orchestra unter Claudio Abbado, Gustav Leonhardt oder dem Bach Collegium Japan. Regelmäßig tritt er auch unter Philippe Herreweghe auf. Mit dem Gambisten Philippe Pierlot bildet er ein Duo.
Neben seiner künstlerischen Arbeit genießt er einen hervorragenden Ruf als Pädagoge und unterrichtet Violoncello, Viola da Gamba und Kammermusik an der Hochschule von Köln, am Lemmensinstitut in Leuven/Belgien und an der Musikhochschule in Krakau/Polen. Darüber hinaus gibt er weltweit Meisterkurse und profiliert sich als Herausgeber unveröffentlichter Kompositionen.
Einladungen verschiedener Universitäten belegen seine internationalen pädagogischen Tätigkeiten. 2001 gründete er zusammen mit Philippe Pierlot und Francois Fernandez die Schallplattenfirma „FLORA“. Als Tonmeister ist er seitdem vermehrt für die künstlerische Leitung von CD-Produktionen zuständig. Auf diesem Label spielte er alle sechs Suiten für Violoncello Solo von J. S. Bach ein, die von der Presse hoch gelobt wurden. Eine der letzten Produktionen waren Klaviertrios von Joseph Haydn und Klavierquartette von W.A. Mozart sowie englische Gambenduos und Werke für Violoncello von L. v. Beethoven.
( www.labelflora.net )
Darüberhinaus beschäftigt er sich intensiv mit dem „Baryton“.
Für die nächsten Jahre plant er eine Kompletteinspielung aller Werke für Gambe von Marain Marais. Im Februar 2014 wird das 5. Buch der Pièces de Viole erscheinen wie auch die Gambensonaten von J.S.Bach.
Er ist mit einer Musikerin und Goldschmiedin verheiratet und hat zwei Töchter. Den Ausgleich zur Musik findet er am Herd, in der Küche und auf dem Rad, bevorzugt in den Bergen.

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