Susanna Bertuccioli

Susanna Bertuccioli studierte am Konservatorium "G. Rossini" in Pesaro unter der Anleitung von Bianca Maria Monteverde. Sie studierte Jazz unter der Anleitung von Marilyn Costello am Curtis Institute in Philadelphia, Ion Ivan Roncea am italienischen Kulturinstitut in Bukarest und Carol McDowell in Umbrien.
Sie gewann die ersten Preise des "Victor Salvi" -Harfenwettbewerbs und des "Petrini-Zamboni" -Wettbewerbs.
Von 1982 bis 1984 war sie die erste Harfe des European Youth Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado und arbeitete parallel mit dem italienischem Jugendorchester zusammen. Seit 1985 ist sie die erste Harfe im Maggio Musicale Fiorentino Orchester.
Während ihrer Karriere hat sie auch mit dem Orchestra della Scala, der Accademia di Santa Cecilia, dem San Carlo Orchester von Neapel, der Filarmonica Toscanini und dem London zusammengearbeitet Simphonietta und das Orchester des italienischen Schweizer Rundfunks, 2007 und 2009.
Auf Einladung von Maestro Zubin Mehta spielte sie als erste Harfe im Israel Philharmonic Orchestra.
Neben ihrer intensiven Tätigkeit auf dem Gebiet der Klassik verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse anderer musikalischer Repertoires wie Jazz, Ethno / Folk und Autorenlieder.
Seit 2001 hat sie mehrere CDs aufgenommen: "Nevel" für Beat Records Solo Harp mit eigenen Arrangements, "Celtic Music" und "New Percussion" für RAI Trade, die vom italienischen Fernsehen als Soundtrack für einige Sendungen verwendet werden. Für M.A.P nahm sie die CD "Funiculì - Funiculharp" auf, die sich ausschließlich der für Harfe übersetzten neapolitanischen Musik widmet.
Sie ist Professorin für Harfe an der Fiesole Music School und hat mehrere Meisterkurse in Italien und im Ausland gehalten.

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Ariadne Daskalakis

Ariadne Daskalakis ist eine außergewöhnliche Geigerin mit einem leidenschaftlichen Interesse für die historische Entwicklung der musikalischen Sprache. In Boston (USA) als Tochter griechischer Einwanderer geboren, studierte sie Geige an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, beides mit Auszeichnung. Die Geigerin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998 und des St. Louis Symphony Young Artists String Competition 2000. Der 1. Preis der Berliner Gyarfas-Wettbewerbes 1992 ermöglichte ihr die Leihgabe einer Violine des Antonio Stradivarius bis zum Ende ihres Studiums. Sie wurde außerdem mit Preisen von der Harvard Music Association, dem New England Conservatory und der Dortmunder Mozart Gesellschaft ausgezeichnet. In 2000 wurde sie als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln berufen.

Konsequent gelobt werden ihre leidenschaftliche Vermittlungsgabe, ihre makellose Technik und ihr klarer, voller Klang. Ariadne Daskalakis spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Ensemble Oriol Berlin, dem Athener Nationalen Staatsorchester, dem English Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester des SWR, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Prager Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam und dem Kölner Kammerorchester. Einige Aufführungen finden ohne Dirigenten statt, andere wurden von so geschätzten Kollegen wie Dimitris Agrafiotis, Sergio Azzolini, Dennis Russell Davis, Michael Sanderling, Jörg-Peter Weigle und Sebastian Gottschick, ihrem Ehemann, geleitet. Sie konzertierte in Sälen wie dem Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater in München, dem Dortmunder Konzerthaus, dem Prager Rudolfinum, dem Pariser Théâtre du Champs-Elysées und der Jordan Hall Boston. Sie gastierte bei den Bachtagen Ansbach, den Berliner Festwochen und beim „Debut im DeutschlandRadio“. Das Repertoire von Ariadne Daskalakis umfasst Epochen vom Frühbarock bis zur Moderne, mit den Schwerpunkten J. S. Bach, Wiener Klassik und Zweite Wiener Schule. Ihre stilistische Versiertheit spiegelte sich in ihrer Zusammenarbeit mit dem Manon Quartett Berlin und in Rezitalen mit Klavier oder Cembalo wider. Sie arbeitete mit Komponisten wie Caspar Johannes Walther, Christoph Coburger, Johannes Harneit, Georg Kröll, Augusta Read Thomas und John Zorn zusammen. Eine enge Zusammenarbeit und zahlreiche eigene Einstudierungen verband sie mit dem Ensemble Oriol Berlin. Als Barockgeigerin spielte sie mit dem Ensemble Selva della Musica und war 2008 Mitbegründerin des Ensembles Vintage Köln.

Mit Pianistin Roglit Ishay nahm sie die gesamten Sonaten für Violine und Klavier von Joseph Joachim Raff und Gabriel Fauré auf (bei Tudor und Carpe Diem). Für Naxos nahm sie Werke von Lutoslawski, Szymanowski und Janacek für Violine und Klavier auf, zusammen mit Miri Yampolsky, ihrer Partnerin beim ARD-Wettbewerb. Ihre Einspielung von Tartini Violinkonzerten mit dem Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl wurde sowohl von Naxos als CD des Monats wie auch von der Zeitschrift „The Strad“ als „Concerto Selection“, ausgezeichnet.

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Maurizio Grandinetti

Seit seinen Studienjahren liegt Maurizio Grandinettis Hauptinteresse in der Erweiterung der musika-lischen Horizonte seines Instrumentes, der Gitarre.
Sein Weg führte über das Studium verschiedener Stile, Formen und des traditionellen Repertoires zur Erforschung neuer musikalischer Sprachen - dies in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und Kompo-nistInnen verschiedener Länder.

Zur Zeit ist er als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Mitglied von Ensembles für Neue Musik tätig. Seine bisherige Karriere führte ihn in viele Europäische Länder, Brazil, U.S.A. und China, zu den be¬deutendsten Festivals und Konzertsälen (Lucerne Festival, Output Festival Amsterdam, Biennale Teatro la Fenice Venice, Philarmonie Berlin, Elbphilarmonie Hamburg, Donaueschingen Musiktage, März Musik Berlin, Contemporary Music Festival Huddersfield, Art Basel, Festival Internacional de Violao in Belo Horizonte).

Neben Solorezitals und Soloauftritte mit Orchester führte er zahlreiche Werke für klassische- oder elektrische Gitarre ur- auf (Olga Neuwirth, Rebecca Saunders, Vinko Globokar, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Rudolf Kelterborn, Wolfgang Heininger, Tim Hodgkinson, Thomas Kessler u.a.).

Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem neuen Repertoire für E-Gitarre. Dafür haben bis jetzt folgende Komponisten neue Werke für ihn geschrieben: Paul Dolden, Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn. Er arbeitet mit der Komponist Giorgio Netti zusammen, auf einer 70’ Minuten Komposition im Auftrag von den Donaueschinger Musiktagen.

Seit einigen Jahren arbeitet er als musikalischer Leiter und Komponist mit dem Deutschen Regisseur Joachim Schlömer zusammen, in einer Kooperation, die zu verschiedenen musikalischen Tanztheaterstücken führte (A Clear View of Heaven 2007, Engel der Verzweiflung 2010, Nostalgia 2012, Alles Bewegt 20103) die von bedeutenden Häusern (Festspielhaus St. Pölten, Theater Freiburg im Breisgau, Lucerne Festival und Schwetzingen) produziert und aufgeführt wurden und von Pu-blikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen wurden.
Für die Saison 2010-2011 ist Maurizio Grandinetti als „Artist in Residence“ beim Festspielhaus in St. Pölten eingeladen worden, einige Projekte als Gitarrist und Komponist zu betreuen.

Er ist seit 20 Jahren festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel.

2003 erschien eine Solo-CD mit Werken von John Cage und John Dowland bei der Reihe „I CD del Manifesto”, die verschiedene Preise und enthusiastische Rezensionen bekommen hat. Die Bearbeitungen sind bei Peters Verlag, New York erschienen.
2016 erschien „Seek“ mit sieben Auftragswerke für solo E-Gitarre. 2017 erschien „Bebob Baghdad“ mit empreintes DIGITALes. 2019 erschien „Rime“ mit eigenen Kompositionen für das Dux Label.

Sein Studienweg führte ihn zu Oscar Ghiglia und Frank Bungarten (Accademia Chigiana, Mu¬sik-Akademie Basel und Hochschule Luzern) und zum Lautenisten Hopkinson Smith, bei dem er an der Schola Cantorum Basiliensis seine Kenntnisse der alten Musik und der entsprechenden Instrumente vertiefte.

Maurizio Grandinetti unterrichtet Hauptfach Gitarre am Conservatorio di Musica „G. Verdi“ in Como und 2013-16 hat er an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet.
Er gibt Meisterkurse in verschiedenen Musikhochschulen. Er ist ist eingeladene Professor in der Spezialisierter Master of Performance in Parma (Italien).

http://www.mauriziograndinetti.net

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Susanne Kelling

studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und, nach ihrem Violoncello-Examen, Gesang bei Prof. Klesie Kelly-Moog.
Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerische Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.
Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, „La Fenice“ in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo die Sängerin in verschiedenen Rollen ein gern gesehener Gast ist.
Die in München wohnhafte Mezzosopranistin wurde 2014 als Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. Zuvor hatte sie von 2005-2013 einen Lehrauftrag für das Hauptfach Gesang an der HfMT Köln inne.
2017 wurde sie vom Hochschulrat zur Vizepräsidentin der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt (2017 bis 2021).
Sie gibt regelmäßig Meisterkurse im Rahmen der Holzhauser Musiktage am Starnberger See, dem Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig, am Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz und an der Europäischen Akademie für Musik in Montepulciano.
Prof. Susanne Kelling ist aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.

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Jacob Leuschner

geboren 1974 in Freiburg, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.
Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.
Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.
Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.
Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse.
Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf.
Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Brahms-Klavierwettbewerb Detmold.
Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Kammermusikwerken, wie etwa dem Gesamtwerk für Cello und Klavier von Reger mit Guido Schiefen (Oehms Classics) u.a. die späten Beethoven-Sonaten und Liszt-Transkriptionen. 2017 erschien neben zwei Solo-CDs auch eine Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart mit der Geigerin Keiko Urushihara (bei Nippon Acoustic Records), die von der japanischen Fachpresse enthusiastisch gefeiert und mit dem „Excellence Award“ des staatlichen japanischen Kulturbüros ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien im Dezember 2019 eine Aufnahme von Beethovens „Diabelli-Variationen“ beim Label Perfect Noise.

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Gerhild Romberger

Ihren künstlerischen Schwerpunkt legt Gerhild Romberger auf den Konzertgesang.
Ihr breites Repertoire umfasst dabei alle großen Alt- und Mezzo-Partien des
Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts.
Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende, die Beschäftigung mit
zeitgenössischer Musik sowie die Werke Gustav Mahlers. Inzwischen hat sie auch
selbst eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold inne, wo
sie auch wohnt.
Die Spielzeit 2021/22 eröffnet Gerhild Romberger mit einem Liederabend mit Tabea
Zimmermann in der Berliner Philharmonie. Zu den weiteren Höhepunkten zählen
u.a. konzertante Vorstellungen als Erda in Wagners Rheingold in Amsterdam und
Köln unter Kent Nagano, Konzerte mit Beethovens 9. Sinfonie in Paris und natürlich
wird auch die Musik Gustav Mahlers wieder eine zentrale Rolle spielen. So tritt
Gerhild Romberger in Tampere und Dresden mit den Liedern eines fahrenden
Gesellen auf, ist in Prag mit den Kindertotenlieder zu hören und gastiert mit Des
Knaben Wunderhorn beim Israel Philharmonic Orchestra.
Wichtige Stationen in den vergangenen Jahren waren für Gerhild Romberger
Konzerte mit Manfred Honeck, der sie u. a. für Mahlers Sinfonien, Beethovens Missa
solemnis oder die Große Messe von Walter Braunfels einlud; ihre Arbeit mit den
Berliner Philharmonikern und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony
Orchestra unter Herbert Blomstedt sowie mit dem Leipziger Gewandhausorchester
und Riccardo Chailly. Außerdem war sie zu Gast bei den Wiener und Bamberger
Symphonikern unter Daniel Harding, an der Mailänder Scala unter Franz WelserMöst und Riccardo Chailly, bei den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons
und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons
und Bernard Haitink.
Die Altistin ist auf zahlreichen CD-Einspielungen vertreten, darunter Mahlers 3.
Sinfonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard
Haitink, die 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als „Recording of the year“
ausgezeichnet wurde. Ihre erste Solo CD mit Liedern von Gustav Mahler und Alfredo
Perl am Klavier erschien 2016 bei MDG.

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Thomas Seyboldt

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China.

„Franz Schubert: Lieder (live)“, die neueste CD-Veröffentlichung des Liedduos Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt, wurde von der "Opernwelt" im Januar 2018 zur CD des Monats gekürt und steht auf der Longlist 1/2018 vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

„Eine Offenbarung“, findet Opernwelt-Chefredakteur Albrecht Thiemann. Die „großartigen Schubert-Recitals“ seien „fünf Stunden Liedkunst, die höchste Maßstäbe erfüllt, ja manches in den Schatten stellt, was gegenwärtig als der Schubert-Interpretationsweisheit letzter Schluss gilt.“

Die Aufnahmen wurden vom SWR live produziert und erschienen beim preisgekrönten Berliner Independentlabel „bastille musique“. Sie beinhalten die gesamten Hölty-Lieder und Schiller-Balladen, ausgewählte Goethe-Vertonungen, eine Wiederauflage der begehrten, aber zwischenzeitlich vergriffenen „Winterreise“ sowie die von Walther Dürr gehaltenen Einführungsvorträge.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der „schubertiade.de • Forum für Liedkunst“ legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der „schubertiade.de“ gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.

Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Sarah Wegener, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo. Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ bei „bastille musique“. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016).

Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine „Winterreise“, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts „Schubert hoch vier“ erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet.

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Ulrike Sonntag

Ulrike Sonntag studierte zunächst Schulmusik und Germanistik in Stuttgart, dann Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler. Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.
Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh. Chr. Bach und an der Deutschen Oper Berlin.
Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das
Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.
Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey. Bei den Opernfestspielen in St. Margarethen die Micaela.
Daneben ging Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche
Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.
Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.
Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA, China, Südamerika und Japan auf.
Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den
Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den
Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba. 2008 führte eine Tournee sie nach Wladiwostok für zwei Liederabende und einen Meisterkurs zum Thema Zauberflöte“.
Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt,
Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.
Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie
mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud. Die CD „Herbsttag“ enthält Vertonungen von Rilke-Gedichten.

Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich international profiliert. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Zahlreiche Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Festspiele Bayreuth, Braunschweig, Halle, Detmold, Bielefeld, Bremerhaven, Flensburg, Zürich, Salzburg, Wien, Straßburg, Stralsund, Saarbrücken, Landestheater Salzburg, Staatsoper München, Semperoper).

Sie leitete zahlreiche internationale Meisterkurse: beim Oberstdorfer Musiksommer, beim Musikfest Stuttgart der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und Hans-Christoph Rademann, vier Mal am Conservatoire National Supérieure de Paris, an den Musikakademien in Bukarest, Riga und Budapest, an der Opernakademie Henfenfeld, auf La Palma. Seit 2014 jährlich an die Akademie Palazzo Ricci Montepulciano/Italien, 2017 am Sydney Conservatium of Music und an der Universidade Aveiro/Portugal, 2018 am Staatlichen Konservatorium in Jerewan/Armenien, in Porto/Portugal, in Den Haag und in Venedig/Italien, im Sommer 2019 zwei Meisterkurse in New Delhi und Puna in Indien. 2019 und 2020 war sie im Dozententeam der Margreet Honig Summer Academy auf Schloss Weinberg/Österreich. 2021 bei den Talent Summer Courses in Brescia/ Italien und an der Musikakademie in Lodz/Polen.

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Dorothea Wirtz

Ihr Studium, das sie mit Auszeichnung abschloss, absolvierte die Koloratursopranistin Dorothea Wirtz bei Elisabeth Grümmer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und bei Hanno Blaschke an der Hochschule für Musik in München.
Schauspielunterricht am Max Reinhard Institut in Berlin und eine Ausbildung zur Atempädagogin komplettierten ihre Ausbildung.
Festengagements folgten ab 1978 an der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Kassel und dem Opernhaus Zürich, wo sie u.a. in Partien wie Blonde, Olympia, Rosina, Despina, Königin der Nacht, Adele, Marzelline, Gilda und Adina zu hören war.
Daneben pflegte sie ein reichhaltiges Konzert-, Oratorium- und Liedrepertoire.
Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Staatsoper Unter den Linden und Deutsche Oper), Wien (Staatsoper und Volksoper), Stuttgart, Köln, Madrid, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz (Maggio Musicale) Catania, Palermo, Buenos Aires, Mexico City.
1979 gewann sie den Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg.
Sie konzertierte bei verschiedenen Festivals: Schleswig-Holstein Festival, Rheingau Festival, Salzburger Jännerwochen...
Während ihrer Laufbahn sang Dorothea Wirtz unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Ferdinand Leitner, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach, Karl Richter, Heinrich Hollreiser, Nicolaus Harnoncourt und mit Kollegen wie Hermann Prey, Edita Gruberova, Hildegard Behrens, Martti Talvela. Matti Salminen, Kurt Moll etc.
Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD- Einspielungen entstanden in diesen Jahren.
Von 1995-2000 war Dorothea Wirtz Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2000 wurde sie an die Hochschule für Musik in Freiburg berufen.
Internationale Meisterkurse ergänzen ihre pädagogische Tätigkeit.
Studierende von Dorothea Wirtz sind Preisträger vieler Wettbewerbe, an nationalen und internationalen Opernhäusern engagiert oder gehen erfolgreich pädagogischen Tätigkeiten nach.

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Markus Bellheim

Im Jahre 2000 gewann Markus Bellheim den Internationalen Messiaen-Wettbewerb in Paris. Dies stellte den Beginn einer ausgedehnten Konzerttätigkeit dar, die ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika führt. Dabei ist der 1973 in Hamburg geborene Pianist Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Cantiere Internazionale d’Arte, etc.).

Renommierte Orchester wie das SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, die Bamberger Symphoniker, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Eduard Brunner, Marisol Montalvo und dem Minguet Quartett.

Markus Bellheim spielte mehrmals unter hoher Publikumsresonanz das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.

Nach den CD-Einspielungen der gesamten Solowerke von Wolfgang Rihm und der Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus von Olivier Messiaen beim Label NEOS erschien dort zuletzt das Klavierkonzert von Bruno Maderna mit Markus Bellheim und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks. Diese Aufnahme wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Besondere Beachtung fand Bellheims Aufnahme der Trois Petites Liturgies de la Présence Divine von Messiaen mit der Kremerata Baltica, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kammermusikfests Lockenhaus bei ECM veröffentlicht wurde.

Markus Bellheim gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Würzburg und Mannheim und wurde zum Wintersemester 2011 auf eine Professur für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Für den Münchner G. Henle Verlag ist er als freier Mitarbeiter und Autor tätig.

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Frans Helmerson

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London. Großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten außerdem Sergiu Celibidache und sein Förderer Mstislav Rostropovich. 1971 gewann er einen der renommiertesten Musikpreise für Cellisten, den Cassadó-Wettbewerb in Florenz - nur die erste von vielen weiteren Auszeichnungen. Tourneen führten ihn ins europäische Ausland und nach Japan, Russland, Südamerika, Australien, Neuseeland und in die USA.

Frans Helmerson spielt mit vielen namhaften Orchestern und erhält für seine Konzerte und Einspielungen hervorragende Kritiken. Seine Aufnahme von Dvoraks Cellokonzert (mit Neeme Järvi und dem Göteborg Symphonieorchester) wurde "zur besten auf dem heutigen Markt vorhandenen Aufnahme" gewählt. Hochgelobt ist auch seine Aufnahme von Schostakovichs Cello Konzert Nr. 1.

Frans Helmersons Liebe zur Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Motor für seine musikalischen Aktivitäten. Er ist regelmäßig bei den wichtigsten Europäischen Festivals zu Gast, unter anderem in Verbier, Pablo Casals-Festival oder beim Ravinia Festival, und über viele Jahre war er künstlerischer Leiter des "Umea-Korsholm International Chamber Music Festival". 2002 gründete er mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Nobuko Imai das Michelangelo String Quartet. Neben seiner Karriere als Solist, Kammermusiker und auch als Dirigent unterrichtete Frans Helmerson mehrere Jahre an den Musikhochschulen in Köln und in Madrid. Seit 2011/12 ist er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig. Er spielt ein Cello von Domenico Montagnana (1690-1750).

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Manuel Lange


Der Berliner Pianist Manuel Lange absolvierte seine Studien bei Oleg Maisenberg in Stuttgart sowie bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Zudem nahm er regelmäßig an Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil und gewann in dieser Zeit die Preise für die beste Klavierbegleitung beim Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin und beim 1. Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb in Passau.
Seit vielen Jahren zählt er zu den renommiertesten Liedbegleitern Deutschlands und gab Konzerte zusammen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Anne Schwanewilms, Mojca Erdmann, Doris Soffel, Gerhild Romberger, Hermine May, Sibylla Rubens, Lothar Odinius, Jussi Myllys, Mario Zeffiri und Sebastian Noack unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Musikverein, an der Dresdner Semperoper, an der Mailänder Scala, an der Opéra Comique in Paris, an allen drei Berliner Opernhäusern, im Teatro del Liceo in Barcelona, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra du Rhin in Straßburg, in der Kölner und der Essener Philharmonie, an der Oper Frankfurt, im Megaron in Athen und im Musiikkitalo Helsinki. Zudem gastierte er bei Festivals wie den Sommerfestspielen Baden-Baden, der Ruhrtriennale, den Maifestspielen Wiesbaden und dem Heidelberger Frühling. Liedaufnahmen bei Capriccio, Oehms Classics und Avi dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.
Nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Professor für Gesangsrepertoire an der Universität der Künste Berlin erhielt Manuel Lange zum Wintersemester 2011/12 einen Ruf als Professor für Liedgestaltung an die Hochschule für Musik in Detmold. Absolventinnen und Absolventen seiner Liedklasse gewannen zahlreiche Preise bei Liedwettbewerben, darunter zuletzt den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart der Hugo-Wolf-Akademie 2020, den 1. Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2021 und im gleichen Jahr den 1. Preis beim Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlsbad.
Manuel Lange lebt mit seiner Familie in Berlin und ist der Zwillingsbruder des Komponisten Marius Felix Lange.

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Mihaela Martin

Die in Rumänien geborene Künstlerin Mihaela Martin ist eine der herausragendsten Geigenvirtuosen ihrer Generation. Ihr Vater gab ihr den ersten Geigenunterricht, als sie fünf Jahre alt war. Später studierte sie bei Stefan Gheorghiu, der selbst ein Schüler von George Enescu und David
Oistrakh war.
Im Alter von 19 Jahren gewann Mihaela Martin den zweiten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, dem weitere Hauptpreise in Montreal, Sion und Brüssel folgten. Mit dem ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis begann ihre internationale
Karriere. Sie konzertierte mit führenden Orchestern wie dem BBC Symphony, dem Royal Philharmonic und dem Montreal Symphony Orchestra sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Gewandhausorchester Leipzig.
Gewandhausorchester. Sie hat mit Dirigenten wie Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi zusammengearbeitet.
Neben der Teilnahme an zahlreichen Kammermusikfestivals ist sie seit 2003 Gründungsmitglied des Michelangelo String Quartet, mit dem sie in der Carnegie Hall, der Boulez Hall, der Wigmore Hall, der Library of Congress, dem Concertgebouw und dem Theatre de Champs Élysée aufgetreten ist.
Mihaela Martin ist Professorin an der Hochschule für Musik in Köln, an der Barenboim-Said Akademie in Berlin und an der Kronberg Academy.
Außerdem gibt sie Meisterkurse in der ganzen Welt und ist regelmäßiges Jurymitglied bei wichtigen internationalen Wettbewerben wie Königin Elisabeth (Belgien), Indianapolis (USA), Enescu (Rumänien) und Tschaikowsky (Russland).
Mihaela Martin spielt eine Geige von J. G. Guadagnini aus dem Jahr 1748.

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Helga Seyboldt

Helga Seyboldt, Dipl. Bewegungspädagogin Franklin-Methode®

Nach 3-jähriger Ausbildung bei Eric Franklin in der Schweiz mit Diplom leite ich regelmäßig Kompaktkurse unter verschiedenen Themenschwerpunkten wie Entspannte Schultern- gelöster Nacken, Beckenbodenpower, Fitte Füße, Befreite Atmung, Entspannung für Kopf-Kiefer-Nacken sowohl als Gesundheitsprophylaxe als auch zur Steigerung der körperlichen Expressivität.
Mit einer Kombination aus erlebter Anatomie, Bewegung und Dynamischer Neurokognitiver Imagination (DNI) ermöglicht die Franklin-Methode® anhand einfacher Körperübungen ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster zu entdecken und zu verbessern.
Die Franklin-Methode® ist weltweit die einzige Trainingsmethode, die sich primär auf DNI konzentriert und sie systematisch auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendet.
In meine Arbeit fließt außerdem die Atemarbeit nach Prof. Ilse Middendorf ein.
Als Gesangslehrerin (Studium an der Musikhochschule Karlsruhe und mehrere Jahre als Hochschuldozentin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe für Gesang, Stimmkunde und Vokalensemble) arbeite ich im eigenen Studio. Die Sommerkurse für Stimme-Interpretation-Bewegung zusammen mit meinem Partner Thomas Seyboldt setzen ein weiteres jährliches Glanzlicht.

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Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u.a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

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Florian Wiek

ausgezeichnet bei nationalen wie internationalen Wettbewerben begann seine vielfältige Pianistenkarriere, die ihn in einige der wichtigsten Konzerthäuser und Festivals Europas und weltweit führte. Er ist in den meisten musikalischen Berei-chen zu Hause - vom Solo-recital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs Neue eine Her-ausforderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze mu-sikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.
Schon im Alter von 32 Jahren wird Florian Wiek 2004 zum Professor an die Mu-sikhochschule in Stuttgart berufen und leitet dort eine erfolgreiche Klasse für Klavier und Klavierkammermusik.
Zusätzlich gibt Florian Wiek internationale Meisterklassen und ist als Juror natio-naler und internationaler Klavierwettbewerbe wie dem „Concurso Viotti“ in Ver-celli oder dem Concorso Vitti tätig.

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