Dozentenarchiv

Seit vielen Jahren konnten wir namhafte Dozentinnen und Dozenten für unsere Kurse gewinnen, die in den Bereichen Zupf-, Blas-, Streich- und Tasteninstrumente sowie Gesang und Liedgestaltung unterrichten. Dieses Archiv gibt einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstler, die im Laufe der Zeit bei uns tätig waren.

Sheila Arnold

 

Klavier

Sheila Arnolds künstlerisches Selbstverständnis als Musikerin resultiert aus einer stetigen Neugier nach den Möglichkeiten ihres Instruments sowie der Authentizität der Sprache in der Musik.

Zu hören beispielsweise in ihrer vorletzten CD „Ecoutez!“ mit den Sonatas and Interludes for Prepared Piano von J. Cage sowie Werken von Debussy und Takemitsu oder der Franz Schubert gewidmeten Einspielung. Im Januar dieses Jahres erschien ihre neueste CD mit Werken für Fortepiano und Romantischer Gitarre von L. v. Beethoven, L. Boccherini, F. Carulli, J. N. Hummel und G. Rossini mit dem Gitarristen Alexander-Sergei Ramirez.
Ihre jahrzehntelange Beschäftigung mit Fortepianos unterschiedlicher Epochen steht in einem symbiotischen Verhältnis zu ihren Erfahrungen am modernen Konzertflügel. Dank herausragender Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien (wie Studienstiftung des Deutschen Volkes oder Deutscher Musikrat) und Auszeichnungen (wie den Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995) konnte sie eine internationale Karriere als Pianistin etablieren. Diese führte sie zu Orchestern (Beethovenhalle Orchester, Gürzenichorchester Köln, Orchestre de Chambre de Lausanne) und Dirigenten (Marc Soustrot, Michael Hofstetter, Jesus Lopez- Cobos) in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Liederhalle in Stuttgart, der Leiszhalle Hamburg, Palao de la Musica Valencia und viele andere mehr. Ihre stilistische Vielfalt manifestiert sich in ihren Rundfunk- und CD-Einspielungen. Ihre Aufnahmen bei CAvi-Records erhielten höchste Anerkennung von der internationalen Fachpresse. So wurde ihre CD mit Werken von Brahms (Händelvariationen) und Schumann (Kinderszenen) mit dem französischen „Choc“-Preis ausgezeichnet und ihre letzte CD „Ecoutez!“ fand Eingang in die Longlist des Deutschen Schallplattenpreises, so wie auch ihre jüngste CD mit Werlen für Fortepiano und Romantische Gitarre mit dem Gitarristen Alexander-Sergei Ramirez.
Zudem ist sie Mitherausgeberin der Neuausgabe der Klavierstücke von Ludwig van Beethoven beim Verlag Wiener Urtext 2020. Sie wurde mehrfach zu Vorträgen über aufführungspraktische Fragen eingeladen. So zum Beispiel für die EPTA Deutschland und dem Symposium „200 Jahre Hammerklaviersonate“ in Siegburg/Bonn.
Sheila Arnold ist Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, ist als Jurorin tätig und gibt regelmäßig internationale Meisterkurse. Ihre Studierenden sind Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe.

Website von Sheila Arnold: https://www.sheilaarnold.de/

Frans Helmerson

 

Violoncello

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London.

Großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten außerdem Sergiu Celibidache und sein Förderer Mstislav Rostropovich. 1971 gewann er einen der renommiertesten Musikpreise für Cellisten, den Cassadó-Wettbewerb in Florenz - nur die erste von vielen weiteren Auszeichnungen. Tourneen führten ihn ins europäische Ausland und nach Japan, Russland, Südamerika, Australien, Neuseeland und in die USA.

Frans Helmerson spielt mit vielen namhaften Orchestern und erhält für seine Konzerte und Einspielungen hervorragende Kritiken. Seine Aufnahme von Dvoraks Cellokonzert (mit Neeme Järvi und dem Göteborg Symphonieorchester) wurde "zur besten auf dem heutigen Markt vorhandenen Aufnahme" gewählt. Hochgelobt ist auch seine Aufnahme von Schostakovichs Cello Konzert Nr. 1.

Frans Helmersons Liebe zur Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Motor für seine musikalischen Aktivitäten. Er ist regelmäßig bei den wichtigsten Europäischen Festivals zu Gast, unter anderem in Verbier, Pablo Casals-Festival oder beim Ravinia Festival, und über viele Jahre war er künstlerischer Leiter des "Umea-Korsholm International Chamber Music Festival". 2002 gründete er mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Nobuko Imai das Michelangelo String Quartet. Neben seiner Karriere als Solist, Kammermusiker und auch als Dirigent unterrichtete Frans Helmerson mehrere Jahre an den Musikhochschulen in Köln und in Madrid. Seit 2011/12 ist er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig. Er spielt ein Cello von Domenico Montagnana (1690-1750).

Kristin von der Goltz

Die Cellistin Kristin von der Goltz studierte bei Christoph Henkel in Freiburg und William Pleeth in London, wo sie Mitglied bei New Philharmonia London unter dem damaligen Chefdirigenten Guiseppe Sinopoli war.

Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich auch intensiv mit dem Barockcello und historischer Aufführungspraxis.

Von 1991 bis 2004 war sie Mitglied im Freiburger Barockorchester, mit dem sie zahlreiche CDs veröffentlichte und weltweite Konzertreisen unternahm. 2006 wurde sie Mitglied der Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. Von 2009 bis 2011 war sie Solocellistin des Münchner Kammerorchesters. Kristin von der Goltz ist regelmäßig als künstlerische Leiterin zu Gast beim norwegischen Orchester „Barokkanerne Norwegian Barocke“.

Von 2002 bis 2009 war sie Lehrbeauftragte für Barockcello an der Hochschule für Musik und Theater München. Von 2004 bis 2009 unterrichtete sie in einer Frühf.rderklasse begabte Kinder und Jugendliche auf modernem Cello an der Hochschule für kath. Kirchenmusik Regensburg. Die gleichberechtigte Beschäftigung mit dem modernen und dem barocken Cello war ihr immer ein großes Anliegen, sowohl auf der Konzertbühne als auch beim Unterrichten. Kristin von der Goltz ist heute Professorin für Barockcello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie an der Hochschule für Musik und Theater München.

Die Cellistin veröffentlichte beim Label Raumklang vier bestens rezensierte Solo CDs mit Sonaten von Jakob Klein, Capricen von D'all Abaco , Sonaten von Antoine Dard sowie Sonaten von Andrea Caporale und Johann Ernst Galliard

Ralph van Daal

Ralph van Daal wurde in Roermond (Niederlande) geboren. Er begann mit neun Jahren, Oboe zu lernen.

Als Jungstudent ging er bereits mit 17 Jahren an die Musikhochschule in Maastricht, wo er von 2001 bis 2006 Oboe (bei Prof. Peter Steyvers) studierte. Seinen Abschluss bestand er mit Auszeichnung. An der gleichen Hochschule studierte er zusätzlich Gesang bei Prof. Mya Besselink. Von 2006 bis 2009 studierte Ralph van Daal an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. François Leleux und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. Erste Zeitverträge führten ihn zum WDR Sinfonieorchester Köln und den Duisburger Philharmonikern. 2011 wurde er als fester Solo-Englischhornist beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg engagiert. Im Jahr darauf wurde er, auf den Vorschlag von Simone Young (GMD der Staatsoper Hamburg) hin, mit dem Eduard-Söring-Preis ausgezeichnet, mit dessen Hilfe die künstlerische Entwicklung junger Musiker gefördert wird.

Weiterhin spielt er regelmäßig Aushilfe als Solo-Oboist und als Solo-Englischhornist in Orchestern wie dem Schwedischen Radio Sinfonieorchester Stockholm, City of Birmingham Symphony Orchestra, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatsoper Hannover, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Bayerischen Staatsoper München und dem Radio Sinfonieorchester Hilversum unter Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Semyon Bychkov, Jukka-Pekka Saraste, Andris Nelsons, Ivan Fischer, Daniele Gatti und Kent Nagano.

Als Solist spielt er mit Orchestern wie der Rheinischen Philharmonie Koblenz, den Hofer Symphoniker ,Sinfonia Varsovia und Heritage Sinfonietta.

Ralph van Daal gab bereits mehrere Meisterkurse in Deutschland, Spanien, Kolumbien, Schweden, Portugal, Polen, China und in den Niederlanden. Als Professor für Oboe war van Daal mehrere Jahre den Hochschulen für Musik in Rotterdam und Maastricht verbunden. Derzeit ist er Professor für Oboe an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Ida Bieler

Die gebürtige Amerikanerin Ida Bieler hat im Laufe ihrer ungewöhnlichen Karriere als Musikerin von außergewöhnlichem Format Maßstäbe gesetzt.

Ihre Erfahrung und ihr Repertoire umfassen alle Facetten des Solo- und Ensemblespiels und brachten ihr für ihre einzigartig persönlichen und kommunikativen Interpretationen den Beifall von Kritikern und Publikum gleichermaßen ein.

Durch den Gewinn internationaler Wettbewerbe auf drei Kontinenten erlangte sie große Anerkennung: Goldmedaille, Publikumspreis und Preis für zeitgenössische Musik beim Internationalen Wettbewerb "Valentino Bucchi" in Rom, beim Internationalen Violinwettbewerb "Dr. Luis Sigall" in Vina del Mar, Chile, beim Internationalen Wettbewerb für Kammermusik "Vittorio Gui" in Florenz und beim "Concert Artists Guild Award" in New York. Seitdem tritt sie regelmäßig als Solistin mit Orchester, Rezitalistin und Kammermusikerin in allen Musikmetropolen der Welt auf.

Ida Bieler ist häufig Gast bei großen internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade in Hohenems, dem Ravinia Festival, dem Marlboro Music Festival, dem Casals Festival Puerto Rico, dem Paris Festival Châtelet und dem Tivoli Festival. Sie hat mit Künstlern wie Karl Engel, Gerhard Oppitz, Leonard Hokanson, Konrad Elser, Mischa Maisky, Boris Pergamenschikow, Gérard Caussé, Radovan Vlatkovic, Marie-Luise Neunecker, Patrick Messina sowie mit Mitgliedern des Guarneri-, Amadeus- und Emerson-Quartetts zusammengearbeitet.

Frau Bielers künstlerischer Schwerpunkt und ihr umfangreiches Repertoire reichen vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Ihre Aufführungen und Einspielungen kompletter Werkzyklen, von Bachs Solosonaten und Partiten bis hin zu den kompletten Sonaten von Bartók, Hindemith, Corigliano und Penderecki, wurden mit Beifall bedacht, der normalerweise den "Spezialisten" der jeweiligen Stilrichtung vorbehalten ist. Sie hat Werke von Aribert Reimann, Volker David Kirchner und Moritz Eggert uraufgeführt und mit dem National Symphony Orchestra of Mexico unter der Leitung des Komponisten Krzysztof Pendereckis Metamorphosen - Concerto per violino ed orchestra no. 2 uraufgeführt.

Ida Bielers CD-Katalog umfasst ein außergewöhnlich breites und stilistisch vielfältiges Spektrum an Solo- und Kammermusikrepertoire. Sie wurde u.a. mit dem Cannes Classical Award, dem Echo Klassik Preis, dem Fono Forum Stern des Monats, der Repertoire "10" und der "Chamber Music Selection of the Month" des Strad ausgezeichnet.

Als Kammermusikerin war Frau Bieler von 1993 bis zum Rückzug des Quartetts von der Konzertbühne im Jahr 2005 Mitglied des legendären Melos Streichquartetts in Deutschland. Sie trat mit dem Ensemble Villa Musica auf und machte Aufnahmen mit ihm. Von 2001 bis 2015 war sie Geigerin des Xyrion Klaviertrios und des Heine Quartetts, Düsseldorf. Sie gründete das Reynolda Quartett der UNCSA, das im Reynolda Museum of American Art und im Faculty Quartet der University of the North Carolina School of the Arts gastiert.

Als eine der ersten Frauen, die eine Konzertmeisterposition in einem großen europäischen Orchester erhielten, war Ida Bieler von 1983 bis 1988 Konzertmeisterin des Gürzenich-Orchesters, Sinfonie- und Opernorchester der Stadt Köln. 1988 wurde sie Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, 1993 erhielt sie den Ruf als ordentliche Professorin an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Von 2005 bis 2007 war sie Gastprofessorin für Violine und Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London und von 2009 bis 2022 war sie Professorin an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz, Österreich. Seit 2013 ist sie "Artist-Teacher" für Violine an der University of North Carolina School of the Arts (UNCSA) und seit 2015 ist sie künstlerische Leiterin des Chrysalis Chamber Music Institute der UNCSA. Seit kurzem ist sie Mitglied des Lehrkörpers der NYU Steinhardt School of Music and Performing Arts.

Ida Bieler leitet regelmäßig internationale Meisterkurse beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Hindemith Institut Blonay/Schweiz, der Stiftung Villa Musica Rheinlandpfalz, der Landesmusikakademie Schloss Ochsenhausen, der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen, dem Oberstdorfer Musiksommer sowie an großen Universitäten und Musikschulen in den USA, Israel, Kanada, Hongkong, Japan, Neuseeland und Australien. Ida Bieler ist künstlerische Leiterin der neu gegründeten Internationalen Kammermusikakademie Süddeutschland, die im Sommer 2022 zum ersten Mal stattfinden wird.

Als eine der erfolgreichsten und gefragtesten Pädagogen Europas hat sie unter anderem die Rheinische Streicherakademie NRW, die Streicherakademie Ochsenhausen in Baden-Würtemberg und den Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein-Ruhr e.V. initiiert und als künstlerische Leiterin geleitet. Ida Bieler fungiert als Mentorin der "Ida Bieler International School of Music" (IBISM) in Köln, Deutschland. Sie ist Gründerin und Schirmherrin des IBISM Scholarship Fund for String Studies an der UNCSA.

Ihre Initiative, das Vivaldi-Projekt Düsseldorf, ein Lehrerfortbildungsprogramm für benachteiligte Kinder, wurde 2011 mit dem begehrten deutschen Preis "Ideen für die Bildungsrepublik" ausgezeichnet.

Ida Bieler war Jurymitglied bei renommierten internationalen Wettbewerben wie dem Internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" in Graz, dem Internationalen Tromp-Streichquartett-Wettbewerb in Eindhoven, dem Charles Hennen Chamber Music Concours, dem Spohr-Wettbewerb für Violine in Weimar, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem Wettbewerb des Kulturkreises des BDI, der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, dem Grand Prix d'Eurovision, der "Deutschen Stiftung Musikleben" in Hamburg und "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" - Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Deutschland.

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Schott Verlag hat sie Neuausgaben von Werken von Edward Elgar, Franz Ries, Pierre Rode, Bedrich Smetana, Josef Suk, Henri Vieuxtemps und Karol Szymanowski herausgegeben. Im Jahr 2022 wird Ida Bielers Ausgabe von zwei Stücken für Violine und Klavier von Antonin Dvorák erscheinen.

Ida Bieler erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der University of the North Carolina School of the Arts bei Ruggiero Ricci und Marc Gottlieb. Sie setzte ihr Studium an der Juilliard School in New York fort und schloss es als Schülerin von Oscar Shumsky und Felix Galimir ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch ihre Arbeit mit Nathan Milstein in London und Zürich und erwarb schließlich das Konzertexamen als Schülerin von Max Rostal an der Hochschule für Musik in Köln, Deutschland.

Sie spielt eine Violine von Thomas Balestrieri Cremonensis, Fecit Mantuae. Anno 1753.

Florian Wiek

Florian Wiek ausgezeichnet bei nationalen wie internationalen Wettbewerben begann seine vielfältige Pianistenkarriere, die ihn in einige der wichtigsten Konzerthäuser und Festivals Europas und weltweit führte.

Er ist in den meisten musikalischen Berei-chen zu Hause - vom Solo-recital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs Neue eine Her-ausforderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze mu-sikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.

Schon im Alter von 32 Jahren wird Florian Wiek 2004 zum Professor an die Mu-sikhochschule in Stuttgart berufen und leitet dort eine erfolgreiche Klasse für Klavier und Klavierkammermusik.

Zusätzlich gibt Florian Wiek internationale Meisterklassen und ist als Juror nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe wie dem „Concurso Viotti“ in Vercelli oder dem Concorso Vitti tätig.

Henri Sigfridsson

Henri Sigfridsson, 1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert.

Die Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München hat er beeindruckende Konzerte gegeben. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist die Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumpreis und den Kammermusikpreis gewann.

Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1.Preis beim internationalen "Franz-Liszt-Wettbewerb" in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb "The Nordic Soloist Competition". 2000 gewann er bei dem Geza-Anda Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumpreis. 2001 erhielt er den Forderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem RSO Helsinki, der Camerata Salsburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäsig Einladungen nach Japan.

Saskia Fikentscher

stammt aus München und ist Honorarprofessorin an der HfMT München.

Nach ihrem Blockflötenstudium an der Musikhochschule Freiburg sowie bei Pedro Memelsdorff, Bologna, und Barockoboenunterricht bei Katharina Arfken, Basel, setzte sie ihre Studien am Rotterdams Conservatorium bei Han Tol (Blockflöte) und am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Ku Ebbinge (Historische Oboen) fort. Kammermusikkurse und historische Aufführungspraxis-Studien bei Reinhard Goebel und Prof. Robert Hill rundeten ihre Spezialisierung ab.   Seit 25 Jahren führen ihre rege Konzerttätigkeit, CD-, Rundfunk- und TV/Youtube - Aufnahmen die freischaffende Barockoboistin und Blockflötistin als Solistin mit diversen Ensembles und Barockorchestern um die ganze Welt (u.a. mit Main-Barockorchester, Elbipolis, Stiftbarock Stuttgart, Nova Stravaganza, Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, Musica Antiqua Köln, Ensemble Exploration(Belgien), den Ensembles der Berliner Philharmoniker: Berliner Barocksolisten und Concerto Melante, Czech Ensemble Baroque und Ensemble Inégal Prag, Norsk Barokkorkester,  sowie viele Jahre mit dem Freiburger Barockorchester) Mit Léon Berben, Cembalo, und Kristin von der Goltz, Barockcello, verbindet sie seit 2 Jahrzehnten eine regelmäßige Kammermusiktätigkeit. In 2005 gewann die Musikerin mit dem Ensemble „Nova Stravaganza“ den ECHO KLASSIK in der Sparte Alte Musik. Im Musikwissenschaftswettbewerb „Premio Internazionale ‘Latina’ di studi musicali 1991/92“ gewann sie den ersten Preis mit einer Arbeit über Verzierungen zur Zeit Arcangelo Corellis. Danach folgten Publikationen bei „Libreria Musicale Italiana“ (Lucca, Italien,1997) sowie in „The Recorder Education Journal“ (Bloomington, USA, 2000).  Von 2000 - 2007 hatte Saskia Fikentscher einen Lehrauftrag für Barockoboe, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Folkwang - Musikhochschule Essen inne. Seit März 2009 unterrichtet sie diese Fächerkombination an der Hochschule für Musik und Theater München. 2019 wurde sie hier zur Honorarprofessorin ernannt.

Dorothea Wirtz

Ihr Studium, das sie mit Auszeichnung abschloss, absolvierte die Koloratursopranistin Dorothea Wirtz bei Elisabeth Grümmer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und bei Hanno Blaschke an der Hochschule für Musik in München.

Schauspielunterricht am Max Reinhard Institut in Berlin und eine Ausbildung zur Atempädagogin komplettierten ihre Ausbildung. Festengagements folgten ab 1978 an der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Kassel und dem Opernhaus Zürich, wo sie u.a. in Partien wie Blonde, Olympia, Rosina, Despina, Königin der Nacht, Adele, Marzelline, Gilda und Adina zu hören war. Daneben pflegte sie ein reichhaltiges Konzert-, Oratorium- und Liedrepertoire. Gastengagements führten sie u.a. nach Berlin (Staatsoper Unter den Linden und Deutsche Oper), Wien (Staatsoper und Volksoper), Stuttgart, Köln, Madrid, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz (Maggio Musicale) Catania, Palermo, Buenos Aires, Mexico City.

1979 gewann sie den Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg. Sie konzertierte bei verschiedenen Festivals: Schleswig-Holstein Festival, Rheingau Festival, Salzburger Jännerwochen... Während ihrer Laufbahn sang Dorothea Wirtz unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Ferdinand Leitner, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach, Karl Richter, Heinrich Hollreiser, Nicolaus Harnoncourt und mit Kollegen wie Hermann Prey, Edita Gruberova, Hildegard Behrens, Martti Talvela. Matti Salminen, Kurt Moll etc. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD- Einspielungen entstanden in diesen Jahren.

Von 1995-2000 war Dorothea Wirtz Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2000 wurde sie an die Hochschule für Musik in Freiburg berufen. Internationale Meisterkurse ergänzen ihre pädagogische Tätigkeit. Studierende von Dorothea Wirtz sind Preisträger vieler Wettbewerbe, an nationalen und internationalen Opernhäusern engagiert oder gehen erfolgreich pädagogischen Tätigkeiten nach.

Susanne Kelling

Susanne Kelling studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und, nach ihrem Violoncello-Examen, Gesang bei Prof. Klesie Kelly-Moog.

Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerische Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“.

Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, „La Fenice“ in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo die Sängerin in verschiedenen Rollen ein gern gesehener Gast ist.

Die in München wohnhafte Mezzosopranistin wurde 2014 als Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. Zuvor hatte sie von 2005-2013 einen Lehrauftrag für das Hauptfach Gesang an der HfMT Köln inne.
2017 wurde sie vom Hochschulrat zur Vizepräsidentin der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt (2017 bis 2021).

Sie gibt regelmäßig Meisterkurse im Rahmen der Holzhauser Musiktage am Starnberger See, dem Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig, am Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz und an der Europäischen Akademie für Musik in Montepulciano.

Prof. Susanne Kelling ist aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen.

Susanna Bertuccioli

Die italienische Harfinistin Susanna Bertuccioli studierte am Konservatorium "G. Rossini" in Pesaro unter der Anleitung von Bianca Maria Monteverde.

Sie studierte Jazz unter der Anleitung von Marilyn Costello am Curtis Institute in Philadelphia, Ion Ivan Roncea am italienischen Kulturinstitut in Bukarest und Carol McDowell in Umbrien. Sie gewann die ersten Preise des "Victor Salvi" -Harfenwettbewerbs und des "Petrini-Zamboni" -Wettbewerbs.

Von 1982 bis 1984 war sie die erste Harfe des European Youth Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado und arbeitete parallel mit dem italienischem Jugendorchester zusammen. Seit 1985 ist sie die erste Harfe im Maggio Musicale Fiorentino Orchester. Während ihrer Karriere hat sie auch mit dem Orchestra della Scala, der Accademia di Santa Cecilia, dem San Carlo Orchester von Neapel, der Filarmonica Toscanini und dem London zusammengearbeitet Simphonietta und das Orchester des italienischen Schweizer Rundfunks, 2007 und 2009. Auf Einladung von Maestro Zubin Mehta spielte sie als erste Harfe im Israel Philharmonic Orchestra.

Neben ihrer intensiven Tätigkeit auf dem Gebiet der Klassik verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse anderer musikalischer Repertoires wie Jazz, Ethno / Folk und Autorenlieder. Seit 2001 hat sie mehrere CDs aufgenommen: "Nevel" für Beat Records Solo Harp mit eigenen Arrangements, "Celtic Music" und "New Percussion" für RAI Trade, die vom italienischen Fernsehen als Soundtrack für einige Sendungen verwendet werden. Für M.A.P nahm sie die CD "Funiculì - Funiculharp" auf, die sich ausschließlich der für Harfe übersetzten neapolitanischen Musik widmet. Sie ist Professorin für Harfe an der Fiesole Music School und hat mehrere Meisterkurse in Italien und im Ausland gehalten.

Valentina Farcas

Valentina Farcas wurde in Rumänien geboren und studierte nach ihrem Klavierstudium an der Musikakademie in Bukarest Gesang an der Musikhochschule in Essen, das sie mit Auszeichnung abschloss.

Schon während ihres Studiums in Essen hatte sie zahlreiche öffentliche Auftritte im Essener Grubentheater, wo sie ein Vertragsengagement hatte. Die nächste Station war 1999 das Südthüringer Landestheater in Meiningen, wo sie mehrere Jahre zum festen Ensemble gehörte.

Im Jahr 2002 wechselte sie von Meiningen an die Komische Oper in Berlin. Dort sang sie viele bekannte und weniger bekannte Opernrollen, wie die Königin von Schemacha in Rimskij Korsakows Oper "Der goldene Hahn" und Hermine in Georg Friedrich Händels Pastiche "Orestes".  Valentina Farcas ist nicht nur eine Sopranistin an den großen Opernhäusern, sondern auch eine beliebte und erfolgreiche Konzertsängerin. Mozart, Strawinsky, Haydn und Ravel stehen dabei im Vordergrund.

Sie hat mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet, darunter Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Kirill Petrenko und Jaap van Zweden. Sie trat am Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Teatro Regio in Turin, am Maggio Musicale Fiorentino, an der Komischen Oper in Berlin, beim Hong Kong Philharmonic, an der Dallas Opera, am Teatro Regio in Parma, an der Nationale Opera in Amsterdam, an der Opéra National de Lyon, an der Semperoper Dresden und beim Ravenna Festival auf.

Maurizio Grandinetti

Seit seinen Studienjahren liegt Maurizio Grandinettis Hauptinteresse in der Erweiterung der musikalischen Horizonte seines Instrumentes, der Gitarre.


Sein Weg führte über das Studium verschiedener Stile, Formen und des traditionellen Repertoires zur Erforschung neuer musikalischer Sprachen - dies in Zusammenarbeit mit MusikerInnen und Kompo-nistInnen verschiedener Länder.

Zur Zeit ist er als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Mitglied von Ensembles für Neue Musik tätig. Seine bisherige Karriere führte ihn in viele Europäische Länder, Brazil, U.S.A. und China, zu den be¬deutendsten Festivals und Konzertsälen (Lucerne Festival, Output Festival Amsterdam, Biennale Teatro la Fenice Venice, Philarmonie Berlin, Elbphilarmonie Hamburg, Donaueschingen Musiktage, März Musik Berlin, Contemporary Music Festival Huddersfield, Art Basel, Festival Internacional de Violao in Belo Horizonte).

Neben Solorezitals und Soloauftritte mit Orchester führte er zahlreiche Werke für klassische- oder elektrische Gitarre ur- auf (Olga Neuwirth, Rebecca Saunders, Vinko Globokar, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach, Rudolf Kelterborn, Wolfgang Heininger, Tim Hodgkinson, Thomas Kessler u.a.).

Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem neuen Repertoire für E-Gitarre. Dafür haben bis jetzt folgende Komponisten neue Werke für ihn geschrieben: Paul Dolden, Elliott Sharp, Alex Buess, Volker Heyn. Er arbeitet mit der Komponist Giorgio Netti zusammen, auf einer 70’ Minuten Komposition im Auftrag von den Donaueschinger Musiktagen.

Seit einigen Jahren arbeitet er als musikalischer Leiter und Komponist mit dem Deutschen Regisseur Joachim Schlömer zusammen, in einer Kooperation, die zu verschiedenen musikalischen Tanztheaterstücken führte (A Clear View of Heaven 2007, Engel der Verzweiflung 2010, Nostalgia 2012, Alles Bewegt 20103) die von bedeutenden Häusern (Festspielhaus St. Pölten, Theater Freiburg im Breisgau, Lucerne Festival und Schwetzingen) produziert und aufgeführt wurden und von Pu-blikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen wurden.
Für die Saison 2010-2011 ist Maurizio Grandinetti als „Artist in Residence“ beim Festspielhaus in St. Pölten eingeladen worden, einige Projekte als Gitarrist und Komponist zu betreuen.

Er ist seit 20 Jahren festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel.

2003 erschien eine Solo-CD mit Werken von John Cage und John Dowland bei der Reihe „I CD del Manifesto”, die verschiedene Preise und enthusiastische Rezensionen bekommen hat. Die Bearbeitungen sind bei Peters Verlag, New York erschienen.
2016 erschien „Seek“ mit sieben Auftragswerke für solo E-Gitarre. 2017 erschien „Bebob Baghdad“ mit empreintes DIGITALes. 2019 erschien „Rime“ mit eigenen Kompositionen für das Dux Label.

Sein Studienweg führte ihn zu Oscar Ghiglia und Frank Bungarten (Accademia Chigiana, Mu¬sik-Akademie Basel und Hochschule Luzern) und zum Lautenisten Hopkinson Smith, bei dem er an der Schola Cantorum Basiliensis seine Kenntnisse der alten Musik und der entsprechenden Instrumente vertiefte.

Maurizio Grandinetti unterrichtet Hauptfach Gitarre am Conservatorio di Musica „G. Verdi“ in Como und 2013-16 hat er an der Musikhochschule Karlsruhe unterrichtet.
Er gibt Meisterkurse in verschiedenen Musikhochschulen. Er ist ist eingeladene Professor in der Spezialisierter Master of Performance in Parma (Italien).

www.mauriziograndinetti.net

Gareth Lubbe

Der in Südafrika geborene Violist und Obertonsänger Gareth Lubbe präsentiert sich sowohl als Solist als auch Kammermusiker auf Bühnen internationaler Festivals und als Dozent auf Meisterkursen in Europa, Afrika, Amerika sowie Asien.

Ehemals Solobratschist des Gewandhausorchester Leipzig, leitet Gareth derzeit als Professor für Viola eine internationale Klasse an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Als Obertonsänger konzertiert und gibt er Workshops auf der ganzen Welt. Vielzählig wurden Werke für Lubbes Obertongesang geschrieben. Seine Stimme ist in Film, Fernsehen, Radio und sogar Computerspielen zu erleben. 1994 hatte er die Ehre, bei der Amtseinführung des Präsidenten Nelson Mandela zu spielen.  Als Mitglied der Spectrum Concerts Berlin spielt er u.a. regelmäßig mit Boris Brovtsyn, Maxim Rysanov, Jens Peter Mainz und Thorleif Thedeen und nimmt für Naxos und Deutschlandradio auf. Janine Jansen, Mischa Maisky, Amihai Grosz und Claudio Bohorquez gehören zu den vielen weiteren Kammermusikpartnern, mit denen er zusammenarbeitet. In der Saison 2022/23 präsentiert er ein neues Duo, “Sisonke" mit dem südafrikanischen Cellisten Abel Selaocoe (Warner Music), mit dem er die Leidenschaft für Improvisation und Kehlkopfgesang, gepaart mit klassischem Repertoire und eigenen Kompositionen, teilt. Ein weiteres Highlight der jüngeren Vergangenheit ist sein Improvisationsduo (als Bratschist und Sänger) mit dem Pianisten Simon Nabatov. Ihr Album „Lubatov“ wurde mit großem Erfolg von Leo Records veröffentlicht. Gareth Lubbe ist auch Vorstandsmitglied von "Community  H.E.A.R.T” (Health, Education and Reconstruction Training), eine Initiative des südafrikanischen Freiheitskämpfers Denis Goldberg. Im Jahre 2019 wurde Gareth Lubbe zum internationalen Botschafter seines sozialen Projektes “Denis Goldberg House of Hope” in Kapstadt berufen. 

Evelin Degen

 

Flöte

Evelin Degen (Düsseldorf) ist Flötistin, Hochschullehrerin und Mitbegründerin des PART-Ensembles (part-musik.de), das sich als Kollektiv der Künste versteht und alle zur Zusammenarbeit einlädt, die interdisziplinär arbeiten möchten. Als Solistin gilt ihr Interesse neben dem traditionellen Repertoire vor allem der Gegenwartsmusik – dokumentiert durch zahlreiche Uraufführungen ihr gewidmeter Stücke, Rundfunkmitschnitte und CD-Aufnahmen.

Konzerte führten sie zu den einschlägigen Festivals in verschiedenen europäischen Ländern (u.a. Warschauer Herbst, Nymusikk Oslo, BEAST Birmingham, NOW-Festival Essen, 8Brücken Köln), darüber hinaus nach Nord- und Südamerika sowie nach China, Korea, Japan und Indien. Evelin Degen ist Mitglied des von ihr bis 2023 geleiteten, auf zeitgenössische Musik spezialisierten E-MEX-Ensembles. Zusammen mit ihrem Duopartner Matthias Geuting (matthiasgeuting.de) arbeitet sie an einer Erweiterung des Repertoires für Flöte und Orgel.

Evelin Degen unterrichtet seit 1997 eine eigene Klasse an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo ihr 2011 der Titel einer Honorarprofessorin verliehen wurde. Sie gibt Meisterkurse und Workshops in aller Welt und war wiederholt Dozentin des Kollegs der Künste Montepulciano.

Geneviève Strosser

 

Viola

Geneviève Strosser, geboren in Straßburg, ist eine der interessantesten und versiertesten Bratschistinnen der Gegenwart.

Als Solistin tritt sie mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Ensemble Resonanz, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Orchestra La Verdi Milano, dem SWR, dem WDR, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter der Leitung von Peter Eötvös, Brad Lubman, Heinz Holliger, Bas Wiegers, Emilio Pomarico und Stefan Asbury u.a. auf.

Sie ist eine leidenschaftliche Verfechterin der Musik unserer Zeit und eine der anerkanntesten und gefragtesten Bratschistinnen, die derzeit das Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts spielen. Sie gibt zahlreiche Uraufführungen und arbeitet mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Franco Donatoni, Heinz Holliger, Isabel Mundry, Alberto Posadas, Peter Eötvös und George Benjamin zusammen.

Stefano Gervasoni, Hugues Dufourt und Laurent Cuniot haben ihr jeweils ein Violakonzert gewidmet. Geneviève spielt mit allen großen europäischen Ensembles für moderne Musik, darunter Projekte unter der Leitung von Pierre Boulez, Oliver Knussen, Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und George Benjamin. Sie war Mitglied des Ensemble Modern und des Ensemble Recherche.

Ihr Spiel inspiriert insbesondere Georges Aperghis, der mehrere Solo- und Kammermusikstücke für sie geschrieben hat. Die intensive Zusammenarbeit mit Georges Aperghis hat dazu geführt, dass sie eine eher theatralische Seite entwickelt hat und ihr Repertoire auf der Bühne um Gesang und Bewegung erweiterte.

Über ein Jahrzehnt lang spielte Geneviève Strosser im Chamber Orchestra of Europe unter anderem mit Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Carlo Maria Giulini und Sir Georg Solti. Heute wird sie regelmäßig als Gast-Solobratschistin in Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Wales, dem Orchestre National de France, dem Sinfonieorchester Basel und dem Orchestre du Théâtre de la Monnaie Bruxelles eingeladen. Geneviève Strosser ist Mitglied des Vellinger String Quartet in London (mit Gordan Nikolitch, Philippe Honoré und Sally Pendlebury).

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Geneviève auch als Lehrerin sehr gefragt. Als engagierte Pädagogin unterrichtete sie am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance und war Assistentin von Jean Sulem am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris.

Derzeit ist sie Professorin für Viola an der Musikhochschule Basel in der Schweiz und wird regelmäßig zu Meisterkursen an anderen renommierten europäischen Festivals, Streicherkursen und Konservatorien eingeladen.

Geneviève Strosser spielt eine Viola von Matthias Albani aus dem Jahr 1660.

Mihaela Martin

 

Violine

Die in Rumänien geborene Künstlerin Mihaela Martin ist eine der herausragendsten Geigenvirtuosen ihrer Generation.

Ihr Vater gab ihr den ersten Geigenunterricht, als sie fünf Jahre alt war. Später studierte sie bei Stefan Gheorghiu, der selbst ein Schüler von George Enescu und David
Oistrakh war.


Im Alter von 19 Jahren gewann Mihaela Martin den zweiten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, dem weitere Hauptpreise in Montreal, Sion und Brüssel folgten. Mit dem ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis begann ihre internationale
Karriere. Sie konzertierte mit führenden Orchestern wie dem BBC Symphony, dem Royal Philharmonic und dem Montreal Symphony Orchestra sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Gewandhausorchester. Sie hat mit Dirigenten wie Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi zusammengearbeitet.
Neben der Teilnahme an zahlreichen Kammermusikfestivals ist sie seit 2003 Gründungsmitglied des Michelangelo String Quartet, mit dem sie in der Carnegie Hall, der Boulez Hall, der Wigmore Hall, der Library of Congress, dem Concertgebouw und dem Theatre de Champs Élysée aufgetreten ist.

Mihaela Martin ist Professorin an der Hochschule für Musik in Köln, an der Barenboim-Said Akademie in Berlin und an der Kronberg Academy.
Außerdem gibt sie Meisterkurse in der ganzen Welt und ist regelmäßiges Jurymitglied bei wichtigen internationalen Wettbewerben wie Königin Elisabeth (Belgien), Indianapolis (USA), Enescu (Rumänien) und Tschaikowsky (Russland).

Mihaela Martin spielt eine Geige von J. G. Guadagnini aus dem Jahr 1748.

Thorsten Johanns

 

Klarinette

Der Klarinettist Thorsten Johanns ist durch seine stilistische Vielseitigkeit und seine ausgeprägte musikalische Kommunikationsfähigkeit als Solist, Orchester- und Kammermusiker sowie als Lehrer gleichermaßen geschätzt und international gefragt. Bereits im Alter von 22 Jahren erhielt er 1998, noch während seines Klarinettenstudiums bei Prof. Ralph Manno an der Musikhochschule Köln, sein erstes festes Engagement als stellvertretender Soloklarinettist bei den Essener Philharmonikern, drei Jahre später wurde er Soloklarinettist im WDR Sinfonieorchester Köln. Diese Position hatte er bis 2015 inne und gastiert dort weiterhin regelmäßig. Als erster und bis heute einziger deutscher Klarinettist wurde Thorsten Johanns persönlich vom Chefdirigenten Alan Gilbert wiederholt nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mit dem New York Philharmonic Orchestra zu spielen. Weitere Gastengagements als Solo-Klarinettist führten ihn zu den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des BR, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester u.v.a. Als Solist konzertiert Thorsten Johanns regelmäßig mit namhaften Orchestern und Dirigenten, u.a. mit Sir Neville Marriner, Semyon Bychkov, dem WDR Sinfonieorchester Köln, Orchestre de chambre de Paris, Stavanger Symphony Orchestra und dem Nationalen Radio Orchester von Rumänien. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen neben namhaften Streichquartetten (ARIS, Auryn, Diogenes, Minetti) auch der Oboist und Komponist Heinz Holliger und der Pianist und Komponist Moritz Eggert. Thorsten Johanns ist Mitglied des weltweit konzertierenden „Ensemble Raro“ und der „Deutschen Bläsersolisten“. Des Weiteren ist er Mitglied des renommierten Ensembles „Spectrum Concerts Berlin“. Thorsten Johanns ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals (Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Luzern, Tiroler Festspiele, SoNoRo Bukarest, Rheingau Musikfestival, Budapest Festival Academy, Kuhmo Chamber Music Festival u.v.a.) und wirkte bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen (u.a. ECHO-Klassik 2008) mit. Im Jahre 2014 folgte Thorsten Johanns dem Ruf als Professor für Klarinette an die Musikhochschule 'FRANZ LISZT' in Weimar. In den vergangenen Jahren wurde er regelmäßig nach China, Australien, Kanada, Deutschland, in die skandinavischen Länder und die Niederlande eingeladen, um dort Meisterkurse zu geben.

Ye-Eun Choi

 

Violine

Ye-Eun Choi ist eine international renommierte und gefragte Geigerin, die das musikalische Leben ihrer Generation mitprägt. Ihre musikalische Laufbahn begann in Korea mit dem Violinspiel im Alter von sieben Jahren, bevor sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Ana Chumachenco studierte.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2007 durch die Aufführung von Johann Sebastians Bachs Doppelkonzert gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter, die einen wichtigen Impuls für ihre internationale Laufbahn darstellte.

Seither trat Ye-Eun Choi als gefragte Solistin auf internationalen Konzertpodien auf und arbeitete mit Dirigenten von internationalem Rang zusammen, darunter Riccardo Muti, Mariss Jansons, André Previn, Yannick Nézet-Séguin, Christoph Eschenbach, Manfred Honeck, Jaap van Zweden, Michael Tilson Thomas, Alan Gilbert und Vladimir Fedoseyev, und gastierte bei zahlreichen führenden Orchestern in Europa, Nordamerika und Asien, darunter dem New York Philharmonic Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de France, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Czech Philharmonic Orchestra, dem Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow sowie dem NDR Orchester, u.a.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Ye-Eun Choi auch der Kammermusik und dem zeitgenössischen Repertoire. Die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Unsuk Chin und Jörg Widmann unterstreicht ihr Interesse an neuen musikalischen Ausdrucksformen.
Im Jahr 2025 nahm sie gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter, Pablo Ferrández und Muriel Razavi ein Streichquartett von Jörg Widmann auf – die weltweit erste Einspielung dieses Werkes.

Ihr Debütalbum bei Deutsche Grammophon mit Violinsonaten von Mendelssohn, Schubert und Prokofjew wurde von der internationalen Presse hochgelobt.

Seit 2023 ist Ye-Eun Choi Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sie sich mit großer Leidenschaft der Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker und wird regelmäßig als Dozentin für internationale Meisterkurse eingeladen.

 

Markus Bellheim

 

Klavier 

Markus Bellheim ist als Pianist auf internationalen Bühnen und Festivals unterwegs. Seine Aufnahmen wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Geprägt wurde seine Karriere durch den Gewinn des internationalen Messiaen-Wettbewerbs im Jahr 2000 in Paris und durch die künstlerische Zusammenarbeit mit Yvonne Loriod. Markus Bellheims Konzertrepertoire umfasst unter anderem das komplette Klavierwerk von Olivier Messiaen. sowie das von Johann Sebastian Bach, der einen weiteren Schwerpunkt in Bellheims Schaffen bildet. Markus Bellheim gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Seit dem Wintersemester 2011 ist er Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München. Für den Münchner G. Henle Verlag ist er als freier Mitarbeiter und Autor tätig.

Näheres siehe unter: http://www.markus-bellheim.com/ 

Thomas Carroll

Thomas Carroll

 

Cello

The Strad beschreibt ihn als einen Spieler von „Autorität und Leidenschaft, mit einem untrüglichen Sinn für Richtung, voller Farbe und untermauert durch eine klare musikalische Intelligenz“,

Der walisische Cellist Thomas Carroll startete seine Karriere, als er sowohl den Young Concert Artists Trust in London als auch den Young Concert Artists Award in New York gewann, nachdem er bereits zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen hatte. Seitdem gab er von der Kritik gefeierte Debütkonzerte in der Wigmore Hall (London), der Alice Tully Hall (NY), dem Konzerthaus (Wien) und in Boston, Kalifornien, Florida und Washington DC und trat in vielen großen Konzertsälen und bei Festivals in Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika auf. Als Konzertsolist ist Thomas mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, den London Mozart Players, dem Royal und dem London Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester (unter der Leitung von Heinrich Schiff), dem English Chamber Orchestra, den Prager Philharmonikern, den Sofioter Philharmonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra und dem Bayerischen Rundfunkorchester aufgetreten. Als gefragter Kammermusiker hat Thomas zudem mit dem Belcea Quartett, dem Chilingirian Quartett, dem Endellion Quartett, Yehudi Menuhin, Ivry Gitlis, Gidon Kremer, Tasmin Little, Julian Rachlin, Janine Jansen, Nicola Benedetti, Christian Tetzlaff, Steven Isserlis zusammengearbeitet, Mischa Maisky, YoYo Ma, Boris Pergamenschikow, Sir Antonio Pappano, Eugene Istomin, Ton Koopman, Emmanuel Pahud, Gervase de Peyer, Michael Collins, Emma Johnson, Sergei Leiferkus, Roderick Williams, Sir Thomas Allen, Dame Felicity Lott und Sir Willard White, um nur einige zu nennen. Er ist außerdem Mitglied des Trio Apaches, des Salieca Trio, des London Conchord Ensemble und spielt regelmäßig im Duo mit den Pianisten Graham Caskie, Llyr Williams und Anthony Hewitt. Er hat über dreißig CDs für Labels wie Champs Hill Records, Orchid Classics, Decca, Naxos, Signum Classics und Paladino Music aufgenommen. Kürzlich veröffentlichte er die Weltersteinspielung von Ittai Shapiras Doppelkonzert für Violine und Cello zusammen mit dem BBC National Orchestra of Wales und setzte seine Aufnahmeserie mit dem London Conchord Ensemble fort. Seine Einspielung von Werken von Beethoven, Brahms und Schubert für Orchid Classics wurde von der Kritik hoch gelobt - die Sunday Times beschrieb sie als „hinreißend, üppig, mitreißend, intensiv, intelligent und belebend“, und der Guardian schrieb, seine Versionen der Stücke seien „intensiv musikalische Darbietungen, bei denen kein Detail übersehen und keine Herausforderung übergangen wird... keine Note am falschen Platz“. Die CD wurde von der internationalen Plattenkritik-Website MusicWeb International als „Disk of the Year“ ausgezeichnet. Neben seiner Karriere als Cellist ist Thomas auch als Dirigent aktiv. Seit seinem Debüt als Dirigent in der Berliner Philharmonie im Jahr 2006 hat er mit Orchestern im Vereinigten Königreich und im Ausland zusammengearbeitet. Kürzlich gab er sein Dirigierdebüt mit dem Hong Kong Philharmonic, dem London Philharmonic Orchestra, The Royal Northern Sinfonia, The Philharmonia, dem Presidential Symphony Orchestra in der Türkei sowie bei einem Gegenbesuch beim Brighton Philharmonic. Seit April 2012 ist Thomas künstlerischer Leiter der Orpheus Sinfonia, die in dieser Zeit einen kompletten Beethoven- und Brahms-Zyklus aufführte, die erste CD des Orchesters einspielte, die nun bei Signum Classics erhältlich ist, und regelmäßig mit Solisten wie Dame Felicity Lott, Tasmin Little, Jack Liebeck, Roderick Williams und Tamsin Waley-Cohen zusammenarbeitete. Thomas ist außerdem regelmäßiger Gast in vielen Radiosendungen und tritt live bei der BBC auf, bei der er seit 2000 mehrmals im Jahr zu hören ist, sowie bei internationalen Sendern. Von 2004 bis vor kurzem war er Professor für Cello am Royal College of Music in London sowie Hauptlehrer für Cello an der Yehudi Menuhin School. 2018 wurde er als Professor für Cello an die Musikhochschule Köln berufen. Thomas war Schüler der Menuhin School, wo er bei Melissa Phelps studierte, bevor er bei Heinrich Schiff und Clemens Hagen in Österreich studierte und regelmäßig mit Steven Isserlis zusammenarbeitete.

Ariadne Daskalakis

 

Geige

Ariadne Daskalakis ist eine außergewöhnliche Geigerin mit einem leidenschaftlichen Interesse für die historische Entwicklung der musikalischen Sprache.

In Boston (USA) als Tochter griechischer Einwanderer geboren, studierte sie Geige an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, beides mit Auszeichnung. Die Geigerin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998 und des St. Louis Symphony Young Artists String Competition 2000. Der 1. Preis der Berliner Gyarfas-Wettbewerbes 1992 ermöglichte ihr die Leihgabe einer Violine des Antonio Stradivarius bis zum Ende ihres Studiums. Sie wurde außerdem mit Preisen von der Harvard Music Association, dem New England Conservatory und der Dortmunder Mozart Gesellschaft ausgezeichnet. In 2000 wurde sie als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln berufen.

Konsequent gelobt werden ihre leidenschaftliche Vermittlungsgabe, ihre makellose Technik und ihr klarer, voller Klang. Ariadne Daskalakis spielte als Solistin mit Orchestern wie dem Ensemble Oriol Berlin, dem Athener Nationalen Staatsorchester, dem English Chamber Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester des SWR, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Prager Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam und dem Kölner Kammerorchester. Einige Aufführungen finden ohne Dirigenten statt, andere wurden von so geschätzten Kollegen wie Dimitris Agrafiotis, Sergio Azzolini, Dennis Russell Davis, Michael Sanderling, Jörg-Peter Weigle und Sebastian Gottschick, ihrem Ehemann, geleitet. Sie konzertierte in Sälen wie dem Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater in München, dem Dortmunder Konzerthaus, dem Prager Rudolfinum, dem Pariser Théâtre du Champs-Elysées und der Jordan Hall Boston. Sie gastierte bei den Bachtagen Ansbach, den Berliner Festwochen und beim „Debut im DeutschlandRadio“. Das Repertoire von Ariadne Daskalakis umfasst Epochen vom Frühbarock bis zur Moderne, mit den Schwerpunkten J. S. Bach, Wiener Klassik und Zweite Wiener Schule. Ihre stilistische Versiertheit spiegelte sich in ihrer Zusammenarbeit mit dem Manon Quartett Berlin und in Rezitalen mit Klavier oder Cembalo wider. Sie arbeitete mit Komponisten wie Caspar Johannes Walther, Christoph Coburger, Johannes Harneit, Georg Kröll, Augusta Read Thomas und John Zorn zusammen. Eine enge Zusammenarbeit und zahlreiche eigene Einstudierungen verband sie mit dem Ensemble Oriol Berlin. Als Barockgeigerin spielte sie mit dem Ensemble Selva della Musica und war 2008 Mitbegründerin des Ensembles Vintage Köln.

Mit Pianistin Roglit Ishay nahm sie die gesamten Sonaten für Violine und Klavier von Joseph Joachim Raff und Gabriel Fauré auf (bei Tudor und Carpe Diem). Für Naxos nahm sie Werke von Lutoslawski, Szymanowski und Janacek für Violine und Klavier auf, zusammen mit Miri Yampolsky, ihrer Partnerin beim ARD-Wettbewerb. Ihre Einspielung von Tartini Violinkonzerten mit dem Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl wurde sowohl von Naxos als CD des Monats wie auch von der Zeitschrift „The Strad“ als „Concerto Selection“, ausgezeichnet.

Thomas Heyer

 

Gesang

Der Tenor Thomas Heyer stammt aus Waldniel am Niederrhein. Zunächst studierte er in Köln Schulmusik und Germanistik, dann folgte ein Studium in Gesang und Gesangspädagogik.

Seine sängerische Tätigkeit führte ihn durch ganz Europa, Nordamerika und Afrika. Thomas Heyer wirkte in diversen Rundfunk– und Fernsehproduktionen mit. (WDR, BR, 3-Sat, HR, Arte, BfBS etc.) Hieraus entstanden auch einige CDs. Sein Repertoire umfasst im Konzertbereich die großen Oratorienpartien seines Fachs in nahezu allen grossen europäischen Konzertsälen. Von den Bach’schen Evangelisten über den gesamten klassischen und  romantischen Sakralbereich bis hin zu Mahler „Das Lied von der Erde“, seiner 8. Symphonie und dem Verdi-Requiem. Auf der Opernbühne war er als Mozart-Tenor und in Belcanto-Opern zu erleben, aktuell singt er Tenorpartien im dramatischen Fach. Liederabende bilden einen weiteren Schwerpunkt in seinem künstlerischen Schaffen.

Thomas Heyer unterrichtet leidenschaftlich seit über 25 Jahren. Neben der Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main ist er Gastdozent an verschiedenen europäischen Hochschulen und leitet Meisterkurse in Deutschland, Italien, Slowenien, Frankreich, Polen, Neuseeland, Amerika und Kanada. Seine Schülerinnen und Schüler sind an verschiedenen internationalen Opernhäusern (Hamburgische Staatsoper, Bayrische Staatsoper, Mailänder Scala u.a.) engagiert, PreisträgerInnen in internationalen Wettbewerben und DozentenInnen und ProfessorenInnen an Universitäten und Hochschulen.

Manuel Lange

 

Klavier

Der Berliner Pianist Manuel Lange absolvierte seine Studien bei Oleg Maisenberg in Stuttgart sowie bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin.

Zudem nahm er regelmäßig an Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil und gewann in dieser Zeit die Preise für die beste Klavierbegleitung beim Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin und beim 1. Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb in Passau.


Seit vielen Jahren zählt er zu den renommiertesten Liedbegleitern Deutschlands und gab Konzerte zusammen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Anne Schwanewilms, Mojca Erdmann, Doris Soffel, Gerhild Romberger, Hermine May, Sibylla Rubens, Lothar Odinius, Jussi Myllys, Mario Zeffiri und Sebastian Noack unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Musikverein, an der Dresdner Semperoper, an der Mailänder Scala, an der Opéra Comique in Paris, an allen drei Berliner Opernhäusern, im Teatro del Liceo in Barcelona, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra du Rhin in Straßburg, in der Kölner und der Essener Philharmonie, an der Oper Frankfurt, im Megaron in Athen und im Musiikkitalo Helsinki. Zudem gastierte er bei Festivals wie den Sommerfestspielen Baden-Baden, der Ruhrtriennale, den Maifestspielen Wiesbaden und dem Heidelberger Frühling. Liedaufnahmen bei Capriccio, Oehms Classics und Avi dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.


Nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Professor für Gesangsrepertoire an der Universität der Künste Berlin erhielt Manuel Lange zum Wintersemester 2011/12 einen Ruf als Professor für Liedgestaltung an die Hochschule für Musik in Detmold. Absolventinnen und Absolventen seiner Liedklasse gewannen zahlreiche Preise bei Liedwettbewerben, darunter zuletzt den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart der Hugo-Wolf-Akademie 2020, den 1. Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2021 und im gleichen Jahr den 1. Preis beim Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlsbad.


Manuel Lange lebt mit seiner Familie in Berlin und ist der Zwillingsbruder des Komponisten Marius Felix Lange.

Jacob Leuschner

 

PIANO

Jacob Leuschner geboren 1974 in Freiburg, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.

Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.

Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.
Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf.

Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Brahms-Klavierwettbewerb Detmold.
Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Kammermusikwerken, wie etwa dem Gesamtwerk für Cello und Klavier von Reger (Oehms Classics) u.a. die späten Beethoven-Sonaten und Liszt-Transkriptionen. 2017 erschien neben zwei Solo-CDs auch eine Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart mit der Geigerin Keiko Urushihara (bei Nippon Acoustic Records), die von der japanischen Fachpresse enthusiastisch gefeiert wurde.

Heute ist Jacob Leuschner einer der profiliertesten und vielseitigsten deutschen Pianisten seiner Generation.

Brigitte Lindner

 

Gesang

Brigitte Lindner, geborene Münchnerin, wirkte bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule München als Solistin bei der weltberühmten Schallplattenfirma EMI-Electrola mit.

Noch heute finden diese Produktionen aus ihren Anfängen erfolgreichen Absatz, wie z.B. die Oper  „Hänsel und Gretel“, unter der Leitung von Heinz Wallberg, „die Zauberflöte“ unter Bernhard Haitink, u.a..
Ihre stimmliche Entwicklung begleiteten Hanna Scholl-Völker, Helen Donath, und Nicolai Gedda.
Ihr erstes Festengagement führte sie an das Staatstheater in Braunschweig, wo sie erstmals Rollen wie „Gretel“(Hänsel und Gretel), „Maria“ (Westside - Story), „Valencienne“ (Die lustige Witwe) u.a. erarbeitete.
Unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli sang sie den „Hirtenknaben“ in Richard Wagners
„Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen unter der Regie des Wagner-Enkels Wolfgang Wagner und wirkte mehrmals bei den Ludwigsburger Festspielen unter Wolfgang Gönnenwein mit. Es folgte eine Laufbahn als Opernsängerin, die sie an viele Bühnen des In-und Auslands führte und zahlreiche CD-Produktionen bei EMI –Electrola, dem Label Dabringhaus und Grimm und CPO hervorbrachte.
Als Partnerin von René Kollo und Francisco Araiza wirkte sie bei Galaabenden mit, u.a. in der Alten Oper in Frankfurt, in der Kölner Philharmonie und bei den Festspielen in Bad Ems. Zahllose Rundfunkaufnahmen beim WDR, BR, NDR und Deutschlandradio/DLF folgten und die Fernsehanstalten der ARD und des ZDF entdeckten die Fähigkeiten der Sängerin für das visuelle Medium. Zudem moderierte Brigitte Lindner im DLF jahrelang die Sendung „Klassik,Pop etc.“. Sie konzertierte mit herausragenden Dirigenten, darunter Karlheinz Bloemeke, Willi Boskovsky, Klaus Donath, Peter Falk, Wolfgang Gönnenwein, Bernhard Haiting, Michail
Jurowsky, Toshiyki Kamioka, Bernhard Klee, Willi Mattes, Enrique Ricci, Giuseppe Sinopoli, Stefan Soltesz, Heinz Wallberg, um nur einige zu nennen.
Neben ihren künstlerischen Aktivitäten galt ihr Engagement stets auch der pädagogischen Arbeit. Von 2002 bis 2009 unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Köln Gesangsklassen an den Standorten Aachen und Wuppertal.
2009 wurde sie als Professorin für Gesang und Gesangspädagogik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen und ist seit dem SS 2019 Dekanin des Fachbereiches Gesang, der die Sparten Musiktheater, Lied/Konzert und Gesangspädagogik umfasst.
In Meisterkursen gibt Brigitte Lindner ihre Erfahrung und ihr Wissen weiter und ist als Jury Mitglied bei internationalen Wettbewerben und auch bei Jugend musiziert vertreten.
Ein zusätzliches Spektrum erarbeitete sie sich mit der Beschäftigung von EDU - Kinästhetik und Musik - Kinesiologie. Sie hält Kurse und Vorträge in diesen Verknüpfungen zwischen Kinesiologie, Gesang und Musik.
Seit September 2014 ist Brigitte Lindner Präsidentin der „BDG-Stiftung Gesang“ des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen (BDG).

Ulrike-Anima Mathé

 

Geige

Ulrike-Anima Mathé, gebürtig in Deutschland, wurde durch jahrzehntelange weltweite Konzerttätigkeit als hochgeschätzte Solistin und begeisterte Kammermusikerin zu einem Begriff auf den internationalen Konzertpodien.

Rezensionen preisen ihre Interpretationen für ihre intensive Ausdrucksstärke, innigen Zauber und musikalische Poesie, für mühelose Technikbeherrschung und kluge Gestaltung. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart.

Als Solistin arbeitete sie weltweit mit renommierten Orchestern wie z.B mit der Tschechischen Philharmonie, dem Dallas Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Staatskapelle Weimar, dem Belgisches Nationalorchester, und vielen europäischen Rundfunkorchestern zusammen. Sie trat auf bei den Berliner und Luzerner Festwochen, den Festspielen in Schwetzingen, Ludwigsburg, Lockenhaus und ist regelmäßig Gast bei bedeutenden internationalen Kammermusikfestivals.

Neben zahlreichen live-Radiomitschnitten wird ihre Künstlerpersönlichkeit in hoch geschätzten CD- Einspielungen von Max Reger, Hartmann, Korngold u.v.a. dokumentiert.

In den Achtziger Jahren wurde sie mit etlichen 1. Preisen bei renommierten Wettbewerben ausgezeichnet, wie z.B. beim „Europäischen Violinwettbewerb“ in Wien, beim „Deutschen Musikwettbewerb" in Bonn, bei den „Young Concert Artists Auditions“ in New York. Außerdem gewann sie als Preisträgerin beim „Concours Reine Elisabeth“ in Brüssel zusätzlich den begehrten Publikumspreis.

Ulrike-Anima Mathé studierte Violine bei Dorothy DeLay an der Juilliard School in New York und bei Tibor Varga in Detmold und verdankt außerdem Sándor Végh und Rudolf Serkin besondere musikalische Inspiration und Förderung. Einladungen zur Marlboro School of Music (USA) und dem International Musicians Seminar in Cornwall, sowie das Studium Historischer Aufführungspraxis in Basel sind weitere wichtige Stationen ihres künstlerischen Werdegangs.

Seit 1999 unterrichtet sie mit großem Enthusiasmus als Violin-Professorin an der HfM Detmold. Daneben leitete sie dort viele Jahre das Instrumentalensemble der Barockakademie.

Sarah O'Brien

 

 

Harfe

Ist eine äusserst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat.

Sarah O’Brien ist nach über 20 Jahren als Soloharfenistin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, im Jahr 2014 zu der intensiven Arbeit mit Studierenden übergegangen als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik in Basel. Ihre Studenten sind Preisträger int. Wettbewerbe und Probespiele.

Sarah O’Brien war davor Professorin am Mozarteum Salzburg und der Hochschule in Rotterdam. Gastprofessuren und Kurse.

Sie ist in Jurymitglied an Int. Harfenwettbewerben und Fachexpertin bei Probespielen und Berufungskommissione.

Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf

und Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.

Sie studierte in Genf bei Catherine Eisenhoffer, und in den USA bei Susann McDonald. Sie hatte ebenso das grosse Glück bei dem Harfenisten Maitre Pierre Jamet  Unterricht zu haben, welcher eine der herausragendsten Harfenisten überhaupt war und noch mit Debussy gearbeitet hatte.

Ihre Tätigkeit also Soloharfenistin in zwei der grössten Orchester weltweit, führte sie in Tourneen durch ganz Europa, nach Japan, Asien und USA sowie in alle grossen Konzertsäle. Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchester unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Phiilharmonikern unter Hartmut Haenchen. dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, dem Zürcher und Basler Kammerorchester, dem Nat. Radio Orchester Polen und vielen anderen.

Sarah O‘Brien arbeitet/e regelmässig mit  Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber.

Zahlreiche CD und Rundfunk Aufnahmen, in Solo und Kammermusik sowie mit den Orchestern,- auch als Gast bei Rundfunk Produktionen und Gesprächen Br-Klassik, SFR Klassik, Espace 2, Radio France u.v.a.

Ebenso ist sie Lektorin für Neuausgaben der Harfenliteratur zb. für den HP Verlag London und den Henle Verlag München.

www.sarahobrien.net

Malte Refardt

 

FAGOTT

Malte Refardt gehört zu den international bekannten Fagottisten seiner Generation. Seine Ausbildung erlangte er bei Dag Jensen und Georg Klütsch.

Bereits im Studium war er Solofagottist des Gustav-Mahler-Jugendorchesters und des Mahler Chamber Orchestra und spielte unter Dirigenten wie Pierre Boulez und Claudio Abbado. Nach Anstellung in München, u.a. als Solofagottist an der Bayerischen Staatsoper unter Zubin Mehta, war er von 2002-2018 Solofagottist der NDR Radiophilharmonie, bevor er als Professor an die Folkwang Universität der Künste in Essen wechselte. 

Neben Tätigkeiten in allen grossen deutschen Orchestern sowie im auf Neue Musik spezialisierten Ensemble Modern wird er seit 2003 von Seiji Ozawa als Solofagottist für das Saito Kinen Orchestra und das Mito Chamber Orchestra eingeladen und gastiert auch in renommierten Solistenensembles wie dem Australian Chamber Orchestra, Scottish Chamber Orchestra oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Ausser solistischen Auftritten mit u.a. dem SWR Sinfonieorchester und der NDR Radiophilharmonie gilt sein besonderes Interesse der Kammermusik, wo er mit Persönlichkeiten wie Ana Chumachenco, Wen-Sinn Yang, Oliver Schnyder, Rudens Turku, Jacques Zoon und Oliver Schnyder, im Ensemble Oktoplus, Trio Roseau oder Ma’alot-Quintett musiziert. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen belegen seine Vielseitigkeit. Er wurde wiederholt als Juror für Wettbewerbe wie den Deutschen Musikwettbewerb oder Muri-Wettbewerb benannt und gehört zum Gremium des renommierten „Kyoto Prize“, dem japanischen Pendant zum Nobelpreis. Seit 2009 hat er die Künstlerische Leitung der „Domleschger Sommerkonzerte" in der Schweiz inne.

Gerhild Romberger

 

Gesang

Gerhild Rombergers breites Repertoire umfasst alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihren künstlerischen Schwerpunkt legt sie auf den Konzertgesang.

Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende, die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik sowie die Werke Gustav Mahlers. Inzwischen hat sie auch selbst eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold inne, wo sie auch wohnt. Die Spielzeit 2021/22 eröffnet Gerhild Romberger mit einem Liederabend mit Tabea Zimmermann in der Berliner Philharmonie.

Zu den weiteren Höhepunkten zählen u.a. konzertante Vorstellungen als Erda in Wagners Rheingold in Amsterdam und Köln unter Kent Nagano, Konzerte mit Beethovens 9. Sinfonie in Paris und natürlich wird auch die Musik Gustav Mahlers wieder eine zentrale Rolle spielen. So tritt Gerhild Romberger in Tampere und Dresden mit den Liedern eines fahrenden Gesellen auf, ist in Prag mit den Kindertotenlieder zu hören und gastiert mit Des Knaben Wunderhorn beim Israel Philharmonic Orchestra.

Wichtige Stationen in den vergangenen Jahren waren für Gerhild Romberger Konzerte mit Manfred Honeck, der sie u. a. für Mahlers Sinfonien, Beethovens Missa solemnis oder die Große Messe von Walter Braunfels einlud; ihre Arbeit mit den Berliner Philharmonikern und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt sowie mit dem Leipziger Gewandhausorchester und Riccardo Chailly. Außerdem war sie zu Gast bei den Wiener und Bamberger Symphonikern unter Daniel Harding, an der Mailänder Scala unter Franz Welser-Möst und Riccardo Chailly, bei den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons und Bernard Haitink.

Die Altistin ist auf zahlreichen CD-Einspielungen vertreten, darunter Mahlers 3. Sinfonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink, die 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als „Recording of the year“ ausgezeichnet wurde. Ihre erste Solo CD mit Liedern von Gustav Mahler und Alfredo Perl am Klavier erschien 2016 bei MDG.

Aleksey Semenenko

 

Geige

Spätestens seit dem Gewinn der Young Concert Artists Auditions 2012 in New York gehört Aleksey Semenenko zur internationalen Elite der Violinisten.

Seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führt ihn regelmäßig zu Auftritten in Europa, den USA und Asien.

Wichtige Auszeichnungen in seiner Karriere sind der 2. Preis beim Queen Elisabeth Wettbewerb 2015 in Brüssel sowie der 1. Preis des International Boris Goldstein Violinwettbewerbs in Bern. Zudem wurde er von der Zeitschrift Musical America Worldwide als „Artist of the Month“ geehrt. Aleksey Semenenko hat mit bedeutenden Orchestern wie dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, BBC Philharmonic Orchestra, den Essener Philharmonikern und dem Seattle Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Er war außerdem auf renommierten Festivals zu erleben, darunter das Usedomer Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Edinburgh Festival und das Dubrovnik Summer Festival. 

2017 wurde Aleksey Semenenko in das renommierte „New Generation Artists“-Projekt von BBC Radio 3 aufgenommen, das zu zahlreichen Engagements mit BBC-Orchestern und Festivalauftritten in Großbritannien führte. Zu den jüngsten Höhepunkten zählt die CD-Aufnahme von Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 mit dem BBC Philharmonic Orchestra in Manchester.

Neben seiner künstlerischen Laufbahn ist er Mitbegründer und Organisator des Odesa Violin Wettbewerbs, den er zusammen mit dem Geiger Andrii Murza ins Leben gerufen hat, um junge Talente zu fördern und die musikalische Kultur seiner Heimatstadt Odesa zu stärken. 

Nachdem Aleksey Semenenko sein Konzertexamen-Studium bei Zakhar Bron in Köln absolvierte, schloss er auch das Kammermusikstudium bei Prof. Harald Schoneweg ab, ebenfalls an der Kölner Musikhochschule.

Zum Oktober 2021 ist Aleksey Semenenko als Professor für Violine an die Folkwang Universität der Künste Essen berufen worden

Thomas Seyboldt

 

Klavier

Thomas Seyboldt, Liedpianist, Solorepetitor, Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber, lehrt seit 1990 an Musikhochschulen, zunächst in Karlsruhe und ab 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Er leitet eine Liedklasse an der Musikhochschule Lübeck und gibt Interpretationskurse in Europa und Asien. Seit 2004 ist er Gastprofessor für Liedgestaltung an der University of Music in Xi’an / China. „Franz Schubert: Lieder (live)“, die neueste CD-Veröffentlichung des Liedduos Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt, wurde von der "Opernwelt" im Januar 2018 zur CD des Monats gekürt und steht auf der Longlist 1/2018 vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. „Eine Offenbarung“, findet Opernwelt-Chefredakteur Albrecht Thiemann. Die „großartigen Schubert-Recitals“ seien „fünf Stunden Liedkunst, die höchste Maßstäbe erfüllt, ja manches in den Schatten stellt, was gegenwärtig als der Schubert-Interpretationsweisheit letzter Schluss gilt.“ Die Aufnahmen wurden vom SWR live produziert und erschienen beim preisgekrönten Berliner Independentlabel „bastille musique“. Sie beinhalten die gesamten Hölty-Lieder und Schiller-Balladen, ausgewählte Goethe-Vertonungen, eine Wiederauflage der begehrten, aber zwischenzeitlich vergriffenen „Winterreise“ sowie die von Walther Dürr gehaltenen Einführungsvorträge.

Als Liedpianist hat Seyboldt von 1993-2001 das gesamte Liedwerk Schuberts aufgeführt. Sein breites Repertoire umfasst darüber hinaus alle bedeutenden Liedkomponisten. Als künstlerischer Leiter der „schubertiade.de • Forum für Liedkunst“ legt er Wert auf eine Programmgestaltung, die Zusammenhänge hörbar macht und die häufig literarisch orientiert ist. Umfangreiche Saisonprogramme wie „Robert Schumann – Das Liederjahr 1840“ oder Themenfestivals wie die „Heinrich-Heine-Tage“ sind ebenso Bestandteil dieser Konzeption wie integrale Aufführungen der Lieder von Johannes Brahms und – als Weltpremiere – von Schuberts Vokalensembles. Im Projekt LIEDERWENDE der „schubertiade.de“ gibt er dem aktuellen Liedschaffen lebender Komponisten Raum und hatte bislang Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer und Moritz Eggert zu Gast. Neue Horizonte erschließt er mit dem großen Thema „Lieder ohne Grenzen“, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet – in der Saison 2013/14: Italien mit den Schwerpunkten Michelangelo, Petrarca und Goethe.

Thomas Seyboldt war Partner von Christiane Hampe, Ulrike Sonntag, Heidrun Kordes, Birgid Steinberger, Sarah Wegener, Thomas Quasthoff, Scot Weir, Lothar Odinius, Tilman Lichdi, Richard Salter, Hanno Müller-Brachmann sowie dem Geiger Ulf Hoelscher und Isabel Charisius, Bratscherin im Alban Berg Quartett. Mit dem Bariton Hans Christoph Begemann verbindet ihn eine mehr als 25-jährige intensive Zusammenarbeit als Lied-Duo.

Im Frühjahr 2016 erschien die hochkarätige SWR-Studioaufnahme des Duos „Wolfgang Rihm: Goethe-Lieder“ bei „bastille musique“. Die CD enthält Ersteinspielungen von Rihms gesamten Goethe- und Schiller-Vertonungen der Jahre 2004 bis 2014 und wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet (Bestenliste 3/2016). Konzertreisen führten Seyboldt durch mehrere Länder Europas und nach Südamerika. CD-Produktionen, darunter eine „Winterreise“, Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen europäischen Sendern dokumentieren seine Arbeit. Die Premieren-CD des von ihm gegründeten und geleiteten Männerquartetts „Schubert hoch vier“ erschien 2006 bei Carus und wurde mit dem internationalen Schallplattenpreis „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet.

Ulrike Sonntag

 

Gesang

Ulrike Sonntag studierte zunächst Schulmusik und Germanistik in Stuttgart, dann Gesang in Rumänien und an der UdK Berlin bei Prof. Hartmann-Dressler.

Sie nahm an Intensivkursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Elisabeth Schwarzkopf teil.

Sie war Preisträgerin bei mehreren Wettbewerben. Noch während der Studienzeit debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Oriane in Amadis von Joh. Chr. Bach und an der Deutschen Oper Berlin.

Feste Opernengagements führten sie über Heidelberg und Mannheim 1988 an das

Staatstheater Stuttgart. Von 1991 bis 1994 war sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie als Susanna, Zdenka, Musetta, Marzelline, Sophie, Micaela, Pamina und Donna Elvira zu hören war. Gastverträge verbanden sie mit den Opernhäusern in Berlin, Frankfurt, Köln, Karlsruhe, Magdeburg, Monte Carlo, Kairo, Triest, Cagliari und Tel Aviv.

Unter Wolfgang Gönnenwein sang sie bei den Ludwigsburger Festspielen das Ännchen in der Inszenierung von Loriot und Pamina in der Inszenierung von Manthey. Bei den Opernfestspielen in St. Margarethen die Micaela.

Daneben ging Ulrike Sonntag einer internationalen Konzerttätigkeit nach, wovon zahlreiche

Rundfunk-, Fernseh- und Schallplatten- bzw. CD- und DVD- Aufnahmen Zeugnis geben.

Das Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.

Die Sopranistin war Gast der Festivals in Salzburg, Wien, Frankfurt, Berlin, Montreux, Schwetzingen und trat mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, Russland, USA, China, Südamerika und Japan auf.

Auch der Liedgesang spielt eine wichtige Rolle, Ulrike Sonntag gab Liederabende unter anderem in der Alten Oper Frankfurt, in der Philharmonie Köln, beim NDR Hannover, bei den

Ludwigsburger Festspielen, beim Rheingau-Festival, mit Hermann Prey in Bad Urach, bei den

Heidelberger Schlosskonzerten, den Weilburger Schlosskonzerten, bei den Bodensee-Festspielen auf Schloss Achberg, bei der Biennale München, bei den Traunsteiner Musiktagen, auf Schloss Babenhausen, bei der Schubertiade im Ettlinger Schloss, bei den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, in Weimar, Lissabon, Lausanne, Paris, Barcelona, Moskau, St. Petersburg, Montevideo, Asuncion und Cordoba. 2008 führte eine Tournee sie nach Wladiwostok für zwei Liederabende und einen Meisterkurs zum Thema Zauberflöte“.

Das Marienleben von Hindemith sang sie bei den Hindemith-Tagen in Berlin, Frankfurt,

Mannheim Salzburg, Bern, Mailand, beim Bodensee-Festival und in Madrid.

Lied-CDs sind erschienen mit den Mignon-Liedern von Schubert, Schumann und Wolf, sowie

mit Liedern und Kammermusik von Darius Milhaud. Die CD „Herbsttag“ enthält Vertonungen von Rilke-Gedichten.

Auch als Pädagogin hat Ulrike Sonntag sich international profiliert. Seit April 2005 hält sie eine Professur für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Zahlreiche Studierende erhielten Preise und Engagements (Koblenz, Regensburg, Innsbruck, Mannheim, Nürnberg, Antwerpen, Stuttgart, Prem/Russland, Festspiele Bayreuth, Braunschweig, Halle, Detmold, Darmstadt, Bielefeld, Bremerhaven, Flensburg, Zürich, Salzburg, Wien, Straßburg, Stralsund, Saarbrücken, Landestheater Salzburg, Görlitz, Bari, Staatsoper München, Semperoper u.v.a.m.)

Sie leitete zahlreiche internationale Meisterkurse: beim Oberstdorfer Musiksommer, beim Musikfest Stuttgart der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und Hans-Christoph Rademann, vier Mal am Conservatoire National Supérieure de Paris, an den Musikakademien in Bukarest, Riga und Budapest, an der Opernakademie Henfenfeld, auf La Palma. Seit 2014 jährlich an die Akademie Palazzo Ricci Montepulciano/Italien, 2017 am Sydney Conservatium of Music und an der Universidade Aveiro/Portugal, 2018 am Staatlichen Konservatorium in Jerewan/Armenien, in Porto/Portugal, in Den Haag und in Venedig/Italien, im Sommer 2019 zwei Meisterkurse in New Delhi und Puna in Indien. 2019 und 2020 war sie im Dozententeam der Margreet Honig Summer Academy  auf Schloss Weinberg/Österreich. 2021 zu Gast bei den Talent Summer Courses in Brescia/ Italien und an der Musikakademie in Lodz/Polen, 2022 im Haus Marteau in Oberfranken, 2023 an der Musikakademie in Danzig.

Matthias Wierig

 

Liedgestaltung

Matthias Wierig studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Pi-hsien Chen und entdeckte bald seine Begeisterung für das Kunstlied.

So setzte er sein Studium in der Klasse für Liedgestaltung von Jürgen Glauß und in der Meisterklasse des berühmten amerikanischen Liedbegleiters Irwin Gage in Zürich fort. Ebenso wurde er in Meisterkursen von Graham Johnson unterrichtet.

Zahlreiche Auftritte führten den Liedpianisten zu renommierten Festspielen und Konzerthäusern, unter anderem zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Bad Kissinger Sommer, der Styriarte Graz, den Festlichen Tagen Alter Musik Knechtsteden,  dem Klavierfestival Ruhr, Freunde des Liedes Zürich und zur Kammermusikreihe der Komischen Oper Berlin.

2002 wurde er als Professor an die  Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken berufen und leitet dort - ebenso wie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Klasse für Liedgestaltung, aus der regelmäßig seine Studierenden als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind.

Seit 2023 ist Matthias Wierig Studiengangsleiter des Master-Studiengangs Liedgestaltung für Pianisten an der HfM Saar.

Er war Assistent bei vielen Meisterkursen von Rudolph Piernay, Anna Reynolds, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender und Marilyn Horne und arbeitet eng mit Barbara Schlick, Brigitte Lindner, Ruth Ziesak, Markus Schäfer, Thilo Dahlmann und Eva Vogel zusammen.

Matthias Wierig war mehrfach Juror bei dem Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und unterrichtet neben seiner Hochschultätigkeit Liedinterpretation in Meisterkursen in ganz Europa.

Pieter Wispelwey

 

Cello 

Pieter Wispelwey is equally at ease on the modern or period cello. His acute stylistic awareness, combined with a truly original interpretation and a phenomenal technical mastery, has won the hearts of critics and public alike in repertoire

ranging from JS Bach to Schnittke, Elliott Carter and works composed for him.

Highlights of the 16-17 season include a play-direct project with the Sydney Symphony Orchestra, a performance of the complete Bach suites at Auditorium de Lyon and the City Recital Hall in Sydney, performances of Tavener’s Svyati with the Flanders Radio Choir and two recitals at King’s Place in London as part of their ‘Cello Unwrapped’ season. Pieter will also give series of extraordinary recitals at the Melbourne Recital Centre as part their Great Performer Series, where he will perform the complete Bach Suites, Beethoven’s complete works for cello and piano,  and the two cello sonatas by Brahms over the course of three consecutive evenings.

Pieter Wispelwey enjoys chamber music collaborations and regular duo partners include pianists Cédric Tiberghien and Alasdair Beatson and he appears as a guest artist with a number of string quartets including the Australian String Quartet.

Wispelwey’s career spans five continents and he has appeared as soloist with many of the world’s leading orchestras including the Boston Symphony, Dallas Symphony, St Paul’s Chamber Orchestra, NHK Symphony, Yomiuri Nippon, Tokyo Philharmonic, Sapporo Symphony, Sydney Symphony, London Philharmonic, Hallé Orchestra, BBC Symphony, BBC Scottish Symphony, Orchestra of the Age of Enlightenment, Academy of Ancient Music, Gewandhaus Orchester Leipzig, Danish National Radio Symphony, Budapest Festival Orchestra and Camerata Salzburg.   Conductor collaborations include Ivan Fischer, Esa-Pekka Salonen, Herbert Blomstedt, Yannick Nézet-Séguin, Jeffrey Tate, Kent Nagano, Sir Neville Marriner, Philippe Herreweghe, Vassily Sinaisky, Vladimir Jurowski, Louis Langrée, Marc Minkowski, Ton Koopman and Sir Roger Norrington.

With regular recital appearances in London (Wigmore Hall), Paris (Châtelet, Louvre), Amsterdam (Concertgebouw, Muziekgebouw), Brussels (Bozar), Berlin (Konzerthaus), Milan (Societta del Quartetto), Buenos Aires (Teatro Colon), Sydney (The Utzon Room), Los Angeles (Walt Disney Hall) and New York (Lincoln Center), Wispelwey has established a reputation as one of the most charismatic recitalists on the circuit

In 2012 Wispelwey celebrated his 50th birthday by embarking on a project showcasing the Bach Cello Suites. He recorded the complete Suites for the third time, released on the label ‘Evil Penguin Classics’. The box set also includes a DVD featuring illustrated debates on the interpretation of the Bach Suites with eminent Bach scholars Laurence Dreyfus and John Butt. A major strand of his recital performances is his performances of the complete suites during the course of one evening, an accomplishment that has attracted major critical acclaim throughout Europe and the US. “On paper it is a feat requiring brilliance, stamina and perhaps a bit of hubris. In practice Mr. Wispelwey proved himself impressively up to the challenge, offering performances as eloquent as they were provocative” ( New York Times).

Pieter Wispelwey’s impressive discography of over 20 albums, available on Channel Classic, Onyx and Evil Penguin Classics, has attracted major international awards. His most recent concerto release features the C.P.E. Bach’s Cello Concerto in A major with the Musikkollegium Winterthur, whilst he is also midway through an imaginative project to record the complete duo repertoire of Schubert and Brahms.   Other recent releases include Lalo’s Cello Concerto, Saint-Saen’s Concerto no.2 and the Britten Cello Symphony with Seikyo Kim and the Flanders Symphony Orchestra,  Walton’s Cello Concerto (Sydney Symphony/Jeffrey Tate), Prokofiev’s Symphonie Concertante (Rotterdam Philharmonic/Vassily Sinaisky.

Born in Haarlem, The Netherlands, Wispelwey’ studied with Dicky Boeke and Anner Bylsma in Amsterdam and later with Paul Katz in the USA and William Pleeth in the UK.
Pieter Wispelwey plays on a 1760 Giovanni Battista Guadagnini cello and a 1710 Rombouts baroque cello.